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egu#633

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Freitag, 8. November 2019, 17:20

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Ein Kommentar der Neuen Zürcher Zeitung die es auf den Punkt bringt ;)

Die italienische Autoindustrie steckt in einer tiefen Krise. Sie hat die technologische Innovation verpasst.

- In Italien hat FCA hingegen nicht viel zu bieten. Der Autobau ist hier in den letzten drei Jahrzehnten geradezu verkümmert. Im Jahr 2018 rollten etwa 600 000 Personenwagen aus italienischen Werken. In den Jahren vor der Krise von 2008 waren es jährlich fast doppelt so viele. Die aktuellen Verkaufszahlen sind rückläufig....

- Entscheidend scheint hingegen, dass bei Fiat in den letzten 30 Jahren kaum noch in Forschung und Entwicklung investiert wurde. Neue Branchentrends wie die Fertigung in Modulen und den Elektroantrieb hat man verpasst. Der Besitzerfamilie Agnelli-Elkann wird vorgeworfen, sie habe Chrysler günstig übernommen und dafür die Autoproduktion von Italien nach Amerika verlagert. So seien Arbeitsplätze in den USA gerettet, in Italien aber geopfert worden.

- Das Sinnbild des Niedergangs der italienischen Autoindustrie ist das grosse Fiat-Werk Lingotto in Turin. Das wuchtige Gebäude war einst eine Kathedrale der Industrie und des Fortschritts. Heute ist es umfunktioniert zu einem Einkaufs- und Kongresszentrum; etwas Kunst ist auch noch zu besichtigen. Auf der berühmten Rennstrecke oben auf dem Dach, wo früher Autos getestet wurden, bummeln Touristen.

- Früher galt Fiat gewissermassen als eiserner Bestandteil der Seele Italiens, als Industrie-Ikone, als Grund für Nationalstolz (und in Turin für Lokalstolz). Heute hat die Marke Fiat ihren Glanz weitgehend verloren. Die Italiener zeigen auch beim Autofahren oder Autokauf nur noch wenig Patriotismus. Zwar liegen die Fiat-Modelle immer noch an der Spitze der Verkäufe in Italien. Aber nur noch 29 Prozent der neu gekauften Wagen sind in Italien produziert. In andern Ländern mit eigener Autoindustrie wie Frankreich oder Deutschland liegt der Anteil bei über 50 Prozent.


Ohne rosarote Brille betrachtet...


Grüsse - Dani

Flitzei

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Freitag, 8. November 2019, 17:56

Naja, Marchionne sagte ja mal, dass er was herstellen will, was er verkaufen kann, das galt zu seiner Zeit für elektrifizierte Autos einfach nicht. Da die Hersteller die E-Technologie aber ohnehin zukaufen, sehe ich da kein großes Hinterherhinken. Dann kann Fiat auch die Software einkaufen.

Zitat

Gewerkschaftsvertreter Michele De Palma äusserte sich besorgt wegen möglicher Arbeitsplatzverluste.


Die italienischen Gewerkschaften halten sich da mal besser bedeckt. Die haben mit dem Schrott, den sie in den 70ern und 80ern produziert haben, wenn sie nicht gerade mal wieder die Werke ganz bestreikt und gar nichts gebaut haben, dem Ruf des italienischen Autobaus schwer geschadet. Noch heute glaubt einem keiner, wenn man sagt, dass man mehrere Fiat aus den 90ern und später hatte, die keinen großartigen Ärger machten und mit teils 20 Jahren noch nicht rosteten, während Papas Benz schon in der Werksgarantiezeit gammelte wie wild.

Warum will denn keiner einen Alfa? Weil die Leute immer noch die Storys vom Alfasud hören.

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Yoshi

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Freitag, 8. November 2019, 18:43

Fasst, vereinfacht, meine Meinung zusammen. Natürlich kann man sagen, der Yoshi arbeitet für den VAG Konzern, der hat eine Markenbrille auf. Aber schon immer war ich ein Mensch, der emotionale Fahrzeuge liebt und vorzieht. Ducati und Aprilia waren mir lieber als die mächtige BMW, der Abarth zaubert mir nach fast vier Jahren immer noch ein lächeln ins Gesicht...

Emotionen aber sind leider nicht alles. Und gerade in Sachen Innovation hat man, in meinen Augen, massiv verschlafen. Und damit meIne ich nicht (nur) die E-Mobilität...

Zitat

Naja, Marchionne sagte ja mal, dass er was herstellen will, was er verkaufen kann, das galt zu seiner Zeit für elektrifizierte Autos einfach ni


Man hat trotzdem innovativ wenig auf die Kette gebracht.
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abarth`sch

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Freitag, 8. November 2019, 20:13

Gute Beispiele für das Versagen sind z.B. die immer noch fehlende LED Lichttechnik bei Alfa Giulia und Stelvio, sowas ist marktüblich in dieser Klasse und der Kunde fährt darauf ab. Was Alfa völlig verpennt hat ist die Fahrzeuge auf die Straße zu bekommen. Sei es über günstige Leasingraten für Gewerbe oder die Fahrzeug an Europcar, Sixt und Co. zu einen unschlagbaren Preis anzubieten. Nirgendwo anders bekommt man Fremdkunden dazu so ein Fahrzeug zu fahren und vor allem zu überzeugen, was beide Fahrzeuge definitiv machen. Nach 2-3 Jahren können dann die Rückläufer endlich auch den "Normalverdienern" angeboten werden.

Ein weiteres Beispiel ist der Fiat Tipo. Er hätte das Zeug dazu was Skoda mit Start des Octavia machte. Ein geräumiges und optisch relativ ansprechendes Auto, nur hat man es da verschlafen etwas PS stärkere Motoren anzubieten und dies, wie der RS, mit sportlicher Optik zu verbinden. 120PS als S-Design bringt den Verkauf dann auch nicht in Schwung.

Letztes Beispiel der 500er. Die Sitzhöhe und Lenkradposition dank fehlender Längsverstellung ist ein Krampf. Da hätte man mit wenig Kostenaufwand schon längst mal reagieren müssen.

Am Ende schafft es FCA nicht ihre Fahrzeuge mit etwas mehr Feinschliff und Know How zu vergolden und fallen über die Jahre hinweg (nicht nur technologisch) immer weiter zurück. :wacko:

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Ralph

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Samstag, 9. November 2019, 11:48

Und bei Alfa nicht zu vergessen die verfehlte Modellpolitik. Was mit dem 4C, Giulia und Stelvio mit neuem Schwung eigentlich top begonnen wurde, ist jetzt absolut verpennt worden. Sträflich ist in meinen Augen von der Giulia keinen Kombi mehr anzubieten. Ich bin vom 159 SW nach langem Warten auf die Giulia umgestiegen, die aber einfach für die Familie zu klein ist, so dass ich nun im Stelvio sitze, bin zwar hoch zufrieden damit, würde aber lieber in einem Kombi sitzen. Damit hat man sicher viele Kunden vergrault. Ebenso die zwischenzeitlich etwas betagte Giulietta, die keinen Nachfolger mehr hat und wohl Anfang 2020 endgültig eingestellt wird. Auch dies m.E. eine fatale Fehlentscheidung, sich aus der Kompaktklasse zu verabschieden !!

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Lucy

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Samstag, 9. November 2019, 12:04

Ich kenne das mit dem Management der Italiener ja auch aus anderen Branchen. Die Jungs sind einfach arrogant, und meinen, sie wüssten alles. Und das dann auch noch besser. Deshalb müssten die mit den Franzosen gut klarkommen :)
GLÜCK AUF!
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Yoshi

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Samstag, 9. November 2019, 14:24

Korrekt, Octavia RS, Golf GTD Variant, die Leon Cupras, R Variant und Focus RS Turnier verkaufen sich wie geschnitten Brot, aber bei Alfa Romeo sieht man vom Sportswagon ab, der Stelvio würde ja ausreichend Platz bieten.

Mit der Begründung damals ist mir dezent das Gesicht entgleist...

Das Julchen ist optisch wirklich wahnsinnig gut gelungen mittlerweile, aber technisch ist man halt hinterher. Hier hätte ein QV mit 2.0 Benziner und mechanischen Differenzial und guter Abstimmung sicherlich was gerissen, wenn man bisschen die Werbetrommel rührt. Die Franzosen bekommen es mit den RS Modellen ja auch hin. Man hätte hier auch auf S3, GTI, Leon Cupra, A35 und Focus ST abzielen können, wenn man sich Mühe gibt... In meinen Augen. In den Zeiten in denen Banken jedem Azubi Geld für einen GTI hinter her werfen, selten doof...

Eine Giulia mit 2.7L Monoturbo und 300 - 450 PS könnte die BMW Mx und Audi S4 - S5 Modelle angreifen... Aber nein...

Mit der Giulia dachte ich, die stürmen vorwärts... Aber irgendwie sieht das eher etwas nach einschlafen wie bei Lancia aus...



Ganz ehrlich, die Kiste wäre ein Traum.
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Samstag, 9. November 2019, 14:25

...um bei Alfa kurz zu bleiben...

Lancia übertrumpft Alfa Romeo völlig

Alfa Romeo hat ein Absatzproblem und das verdeutlicht ausgerechnet Lancia. Der Ypsilon wurde allein in Italien häufiger verkauft als alle Alfa in Europa.

Quelle: ams

- ohne Worte - :rolleyes:

Dani

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Samstag, 9. November 2019, 14:57

Lancia?

Wer ist Lancia?
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Samstag, 9. November 2019, 15:19

Zitat

Ebenso die zwischenzeitlich etwas betagte Giulietta, die keinen Nachfolger mehr hat


Viel schlimmer ist die lachhafte Motorenauswahl. Ich hatte durchaus statt dem 595 auch die Giulietta im Auge, aber den 1,8er gab's nicht mehr, 120 PS bei einem Auto in der Größe war mir zu blöd und Diesel will ich nicht.

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Samstag, 9. November 2019, 15:52

Wir sind hier in nem Forum von kleinen Sportflitzern und da ist es legitim, dass man auf sportliche und starke Autos steht und sich solche auch wünscht.

Das dürfte für die Allgemeinheit jedoch nicht zutreffen. Man sieht ja auch z.B. zweifellos mehr 318d als M3.

Ich denke, dass auch die Italiener ihre Aufgaben gemacht haben und abgewägt haben was sich rechnet und was nicht. Wenn z.b. eine Giulia Kombi sich absatztechnisch gerechnet hätte, würde es sie geben. Was tut Ford denn mit dem Mondeo? Er wird eingestampft, weil der Absatz fehlt, und den gibts auch als Kombi.

Mich erinnert das ein bisschen an den Fussbal-Stammtisch wo auch immer jeder die besseren Entscheidungen getroffen hätte :D

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Samstag, 9. November 2019, 16:26

@Lucy - Lancia ist ein italienischer Automobilhersteller mit Sitz in Turin, wurde 1906 gegründet und gehört seit 1969 dem Fiat-Konzern.

Die Fahrzeuge der Marke stehen seit jeher für eine hohe Designaffinität und war auch bei den Schönen und Reichen sehr beliebt.

Mit dem Fulvia, Stratos, 037 und dem Delta Integrale waren die Italiener im Rallysport sehr erfolgreich.

Mit dem kompromisslosen Stratos wurde eine Ikone auf die Strasse gestellt :top:
Abarth war u.a. auch mitverantwortlich für den Erfolg von Lancia.

Weitere Infos hier - das Thema wäre sehr interessant, aber ist hier im grösseren Umfang fehl am Platz...

Grüsse - Dani




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Samstag, 9. November 2019, 17:21


Mich erinnert das ein bisschen an den Fussbal-Stammtisch wo auch immer jeder die besseren Entscheidungen getroffen hätte :D


Wenn mein Marktanteil in den vergangenen Jahren zunehmend gesunken ist, sollte ich mir Gedanken machen, ob der Stammtisch wirklich unrecht hat. Der Mondeo an sich war selten gefragt und der Focus verkauft sich mehr vier mal so oft! :huh:
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Samstag, 9. November 2019, 17:43

Ich bin total bei dir Yoshi.

Was ich meine, ist dass z.B. ein Giulia Kombi die Situation nicht verbessert hätte, weil wohl keine Nachfrage da ist.

Und dass Lancia sich in Italien besser verkauft als Alfa ist völlig normal.

Lancia hat mit dem Y nur ein Kleinwagen im Angebot, Alfa hingegen nur grössere Modelle. Wer die wirtschaftliche Lage in Italien kennt, dem dürfte klar sein wieso der Y hier mehr verkauft wird. Hier sieht man 0 Y, aber Alfa sieht man hingegen täglich.

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Samstag, 9. November 2019, 20:42

Ich selbst hatte vor vielen Jahren einen Integrale und könnte mich heute umso mehr in den A... beißen das ich ihn verkauft habe. Zumal er ein Einzelstück war. Der Vorbesitzer hatte die hinteren Türen zugeschweißt und ihn so zu einen "Coupe" gemacht.
Hier ein Foto aus der Oldie Tuning Heft 1/95 was ich eben herausgekramt habe. :D

Die Strategie die man mit Lancia verfolgt hat war völlig daneben. Erst versuchte es man nach Zeiten vom Integrale, Lancia als eine Art elegantere und noblere Marke im Fiat Konzern zu positionieren, der Untergang waren letztendlich die umgelabelten Chrysler Modelle unter der Marke zu verkaufen. Strategisch Irrsinn ohne Ende!

Für Alfa Gulia SW gilt, dass es von Anfang an keine Bestreben gab einen SW anzubieten, da sich der Markt für Kombis nur auf Deutschland und ein paar wenigen anderen europäischen Ländern beschränkt. In Summe also eine zu geringe Nachfrage (leider, leider), wie auch schön erwähnt.

Eine Giulietta weiterlaufen zu lassen ist auch so ein Nonsens zumal der aktuelle 1.4er wegen der Norm gefühlt viel lahmer ist als die älteren Modelle. Da hilft schon lange auch keine Kosmetik mehr, das Ding ist einfach überholt.

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Sonntag, 10. November 2019, 09:22

Korrekt, Octavia RS, Golf GTD Variant, die Leon Cupras, R Variant und Focus RS Turnier verkaufen sich wie geschnitten Brot, aber bei Alfa Romeo sieht man vom Sportswagon ab, der Stelvio würde ja ausreichend Platz bieten.



Ganz ehrlich, die Kiste wäre ein Traum.


Genau so!

Ich habe mir als Geschäftsauto wieder einen Octavia RS Kombi mit ziemlich voller Hütte (inkl. Panodach und Standheizung) konfiguriert. Parallel dazu habe ich dann mal eine Giulia als Limousine konfiguriert (geht ja leider nicht anders). Ich habe die genaue Zahl nicht mehr im Kopf, aber die Giulia wäre ca. 6.000€ teurer gewesen (ohne Standheizung). Ich hätte dann zwar ein optisch schöneres Auto gehabt, aber mit weniger Platz und ohne VAG-Technik.

Ich habe beruflich täglich mit der Abfallbranche in Italien zu tun und kann euch sagen, dass die Italiener nicht nur im Automobil-Bereich schlafen.

Mein Abarth 595: Instagram: giallo_abarth - Competizione, Giallo modena - Dach schwarz mit gelbem Skorpion, Kit Estetico schwarz, Sabelt (Carbon), Bi-Xenon, abblendbarer Innenspiegel, Supersport mattschwarz, Gelb lackierte Bremssättel, Beats Soundsystem, Parksensoren, Radioantenne im Fenster, Uconnect 7", Apple Carplay, Vmaxx-Gewindefahrwerk, LB Sitzschiene Fahrerseite, gelbe LB Strebe Kofferraum, schwarze Seitenblinker


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Sonntag, 10. November 2019, 10:03

Alle sind jetzt ganz schlau ohne etwas zu wissen.
Ich weiß auch nichts, aber da wird verhandelt und taktiert.
Was hat Peugeot, die ohne frage eine interessante Palette haben, denn in der Klasse?????
Einen 108 / Aygo / C1?
Warte, ich muss gerade mal lachen.
Was Peugeot glaubt, kann FCA egal sein.
Die öffnen ihnen ganz neue Märkte in Amerika und dem Rest der Welt.
FCA wäre in einer Allianz der Hauptanteilseigner und bestimmt den Weg.
Die werden jetzt mal ein wenig streuen damit die Franzosen etwas vertrauen kriegen.
Macht euch nicht in die Hose und wartet ab☝️
Mathias Dylong klar ist ein 2007 entworfenes Fahrzeug irgendwann mal abzulösen.
Aber Ende?
Nachfolger?
Wer weiß das?
Arbeite seit 2001 für die Italiener und planen konnte man ihre Schritte nie????
Zeitungen schreiben viel.
Und Manager bei FCA haben Stühle mit Raketenantrieb????
Edit:
Signatur auf Wunsch des Foren-Betreibers geändert.
Ich bin nicht bereit dafür zu bezahlen, dass ihr mich
besser erreichen könnt.
Kontaktiert mich per PN oder meldet euch einfach
bei mir in der Firma.

Mein Auto: Abarth 500 mit Pogea LB200 Kit, Pogea Monster Exhaust 63,5mm, GTech LLK EVO R,GTech Schaltwegverkürzung, H&R Monutube Gewindefahrwerk -2 Grad Sturz VA, OMP Querlenkerstrebe vorne, Depo Racing 4-1, Nankang AR 1 Semi, VMAXX Bremse 330mm VA mit Stahlflex und Castrol React SRF, Bonalume Schubumluftventil geschlossen, Sparco REV2, Wiechers Clubsportbügel, OMP 4-Punkt Gurte, Assetto Corse Grill und vieles mehr...


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Sonntag, 10. November 2019, 10:25

Alle sind jetzt ganz schlau ohne etwas zu wissen.
Ich weiß auch nichts, aber da wird verhandelt und taktiert.
Was hat Peugeot, die ohne frage eine interessante Palette haben, denn in der Klasse?????
Einen 108 / Aygo / C1?
Warte, ich muss gerade mal lachen.
Was Peugeot glaubt, kann FCA egal sein.
Die öffnen ihnen ganz neue Märkte in Amerika und dem Rest der Welt.
FCA wäre in einer Allianz der Hauptanteilseigner und bestimmt den Weg.
Die werden jetzt mal ein wenig streuen damit die Franzosen etwas vertrauen kriegen.
Macht euch nicht in die Hose und wartet ab☝️
Mathias Dylong klar ist ein 2007 entworfenes Fahrzeug irgendwann mal abzulösen.
Aber Ende?
Nachfolger?
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Arbeite seit 2001 für die Italiener und planen konnte man ihre Schritte nie????
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Und Manager bei FCA haben Stühle mit Raketenantrieb????

Da magst du durchaus recht haben. Trotzdem wird gemunkelt das Taveres der CEO werden wird nach der Fusion. Somit wäre hier der Mann von PSA am Ruder. Aber bis es wirklich etwas Hanfestes gibt bezüglich der Fusion dauert es ohnehin noch.
Das FCA in der Krise ist und Stelvio / Giulia nicht den gewünschen Befreiungsschlag lieferte ist denke ich jedem klar. Alle italienischen Marken hinken einfach hinter den Erwartungen nach. Guten Absatz generiert eigentlich meines Wissens nach nur Jeep. Die Marke verkauft sich wirklich gut.
Lg Tommy

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Sonntag, 10. November 2019, 13:52

Ich bin total bei dir Yoshi.

Was ich meine, ist dass z.B. ein Giulia Kombi die Situation nicht verbessert hätte, weil wohl keine Nachfrage da ist.
.


Im Rahmen meiner Abschlussarbeit hatte ich Zugriff auf einige Daten, die Nachfrage an (sportlichen) Kombis ist nicht gering und stieg im Vergleich. Auch auf andere europäischen Märkten. Man hätte keine riesigen Sprünge gemacht, aber es hätte sich positiv bemerkbar gemacht. Der Überzeugung bin ich.

[
Ich habe beruflich täglich mit der Abfallbranche in Italien zu tun und kann euch sagen, dass die Italiener nicht nur im Automobil-Bereich schlafen.


Das kenne ich zu gut aus den Zeiten, als ich noch Ducatis verkauft habe. War sehr spannend und entgegen allen betriebswirtschaftlichen Interessen manchmal. Bis dann Audi aufgeschlagen und groß saniert hat. Und ab dann lief der Laden wie geschmiert... :whistling:
race. don't play.

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