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Revilo

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Donnerstag, 26. November 2020, 23:13

Wird nicht angezeigt, wenn Sie angemeldet sind!

Ja 2026 wäre es möglich....aber wer weiss, vielleicht wird bis dahin dss Gesetz geändert und es sind 40 Jahre...
Grüße
Oli

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Speedy Gonzales

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Freitag, 27. November 2020, 01:54

Wie 40 Jahre ?

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Tom!

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Freitag, 27. November 2020, 09:10

Hi!
Wie 40 Jahre ?

die Definition "Oldtimer" ist seit längerem in Diskussion, weil immer mehr "normale" Autos das neuralgische Alter erreichen.
Das sei zum Teil dem allgemeinen technischen Fortschritt geschuldet und damit kein Zeichen besonderer Förderungswürdigkeit. Darüber hinaus haben / hatten sich steuersparende Geschäftsmodelle etabliert, bei welchen der Erwerb von (zumeist teuren) Oldtimern über die zeitweilige Zulassung und Nutzung als Leasing-Firmenwagen finanziert wurde.

Zur Zeit ist ein Auto mit erreichen des 30ten ein Kandidat, benötigt aber darüber hinaus noch ein bestandenes Oldtimer-Gutachten, bestätigten Originalzustand bzw. Originalteile, eine bestandene Hauptuntersuchung und die Nutzungserklärung zur Wahrung "kraftfahrzeugtechnischen" Kulturguts :wacko: für das H-Kennzeichen (zu lesen z.B. im Ratgeber der Helvetia, link! ).
Eine weitere Verschärfung ist meines Lesens nach wie vor in Diskussion, weil die "alten Möhren" möglichst rasch "sauberen" Neufahrzeugen weichen sollen, damit die Grenzwert- und Umweltziele eingehalten und vorangetrieben werden können. Unwitziger Weise fällt bei diesem Streben die technisch mögliche Nachrüstung von z.B. Katalysatoren und Partikelfiltern zum Opfer (kein finanzieller Anreiz für den Eigner X( , zusätzlich Entfall des Orginalzustands und damit des Oltimerstatus :cursing: - Zusatzkosten bei Steuer & Versicherung :pinch: ). Am wahrscheinlichsten / erfolgreichsten wurde dabei die Verlängerung der Altersfrist (auf z.B. 40 Jahre) oder die Verschärfung der Nutzung erachtet.
Gruß,
Tom!

Mein Abarth 595: Emi, Straciatella-weiß (zumindest um die Nase herum...) // gewandet in edler Lackversiegelung aus zweierlei Komponenten...Regenbrille von Ombrello...königlich bestuhlt... Stutzen von KW (Variante3)... Radwerk von OZ, ummantelt von einem Hauch Michelin... renovierte Kühltränke nebst Stalloptimierung mit Boxen für weitere 55 Zwerg-Rennponys aus dem Hause G-Tech ...Zahn-Implantate & -Stocher aus gleichem Hause ...sangesgestärkt durch Focal-coaching und das Rockford-Fosgate Trio ...sinnesgestärkt dank Simoni Racing!


Speedy Gonzales

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Freitag, 27. November 2020, 15:13

Hi!
Wie 40 Jahre ?


Zur Zeit ist ein Auto mit erreichen des 30ten ein Kandidat, benötigt aber darüber hinaus noch ein bestandenes Oldtimer-Gutachten, bestätigten Originalzustand bzw. Originalteile, eine bestandene Hauptuntersuchung und die Nutzungserklärung zur Wahrung "kraftfahrzeugtechnischen" Kulturguts :wacko: für das H-Kennzeichen........

Gruß,
Tom!


Ja das war ja bis Dato schon immer der Fall.

Fakt ist das ab 30 Jahre der Status Oldtimer zugesprochen werden könnte.
Was ich sehe das es beim Youngtimer, also rote 07 Nummer eine änderung gab, das waren früher mal 20 Jahre .. Das fällt mir sogar wieder ein. Muss so um 2000 gewesen sein.

Die 40 Jahre sind ein Wert die gewünscht werden aber nicht fix sind.

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Freitag, 27. November 2020, 15:29

Nun viele Oldtimer-Liebhaber und Markenclubs finden die Idee ja gar nicht mal schlecht,
weil immer mehr `Normalo-Fahrzeuge` in den Genuss des Oldtimer-Status kommen.

Bei uns in der Schweiz ist der Veteranenstatus an etliche Bedingungen geknüpft.

Als Veteranenfahrzeuge gelten Motorfahrzeuge, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
die erste Inverkehrsetzung erfolgte vor mehr als 30 Jahren;
die Fahrzeuge dürfen nur für rein private Zwecke verwendet werden. Namentlich ausgeschlossen sind Fahrten gegen Entgelt, die öffentlich angeboten werden und solche, mit welchen ein wirtschaftlicher Erfolg erzielt wird. Der wirtschaftliche Erfolg gilt als gegeben, wenn für die Fahrt eine Entschädigung zu entrichten ist, welche die Fahrzeugkosten und den Auslagenersatz des Fahrzeugführers übersteigt. Die Zulassungsbehörde kann zusätzliche Verwendungsbeschränkungen im Fahrzeugausweis eintragen (z. B. die zulässige Anzahl Mitfahrer beschränken);
die Fahrzeuge dürfen nicht regelmässig in Betrieb stehen; die jährliche Fahrleistung ist auf durchschnittlich ca. 2000 - 3000 km (bzw. ca. 50 bis 60 Betriebsstunden) beschränkt;
sie müssen der ursprünglichen Ausführung entsprechen;
sie müssen optisch und technisch in einwandfreiem Zustand sein, wobei Gebrauchsspuren, die auch bei sorgfältiger Pflege entstehen, akzeptiert werden.

Schon manch ein Liebhaber ist mit seinem Fahrzeug an diesen Anforderungen gescheitert ;)


Grüsse - Dani

Revilo

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Freitag, 27. November 2020, 16:27

... Die 40 Jahre sind ein Wert die gewünscht werden aber nicht fix sind.


Naja und bis 2026 kann noch viel Passieren, zwei Bundestagswahlen z.B. und wenn ich mir so den Zuspruch für die Grünen ansehe....

Wobei im Moment ist das nicht so tragisch, denn ich zahle mit Saison Kennzeichen immer noch 106 Euro Steuer im Jahr und Versicherung ist auch nicht tragisch. Ist halt kein Ami V8 mit 8,2l, wo das sicher interessanter ist...

So ein Ritmo 130TC Abarth wär auch ein geiler Hobel...da dann den Motor vom Chroma Turbo rein und daran ein bisschen was gemacht und man kann auch den einen oder anderen 595 ärgern... ;)
Grüße
Oli

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Freitag, 27. November 2020, 17:15

Kann ich durchaus Verstehen, sehe neumodische kisten ab mitte 80 aufwärts auch nicht als Oldtimer LOL

Fängt schon beim Golf 2 an.

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Tremonia

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Freitag, 27. November 2020, 21:22

Für mich ist jedes Auto, welches älter ist als 30 Jahre ein Oldtimer. Punkt. Erhaltungszustand und zeitgemäße Umbauten sollten natürlich ebenfalls in diese Bewertung mit reinfließen.
Ein Auto, welches so lange überlebt hat - darunter zählen auch Alltagsmöhren - hat es absolut verdient entsprechend als Kulturgut anerkannt und für erhaltenswert gehalten zu werden.

Die pikierten Oldtimer-Clubs, die sich über die vermeintliche Flut von wartungsarmen und qualitativ guten Autos aus den 80ern und 90ern aufregen, sollten ihre versnobten Nasen wieder senken. Elitismus ist nicht Teil einer Lösung, sondern wird das Leben für die genannten Clubs eher erschweren. Auf der anderen Seite beschwert man sich nämlich gerne über den fehlenden Nachwuchs.

Ich gebe auch zu bedenken: Autos, die heute begehrte Oldtimer sind, waren früher einfach nur alte Autos, die jeder loswerden wollte. Kann mich noch an Zeitungsanzeigen in den 90ern zurückerinnern wo Käfer, Enten und sogar Samba-Busse für geringe Beträge abgegeben wurden.
Meiner Theorie zur Folge wären Autos wie der Twingo I oder der Corsa B in ca. 20 Jahren gefragte Oldtimer (sollte man sie dann noch fahren dürfen). Vor ein paar Jahren hat man die an jeder Ecke stehen sehen. Heute werden sie schon seltener. Das waren zuletzt typische Billigeimer, die durch das Tal der Tränen gegangen sind. Oftmals von Studenten gefahren. Sobald die ihre Kinder großgezogen haben, denken die wieder zurück an ihre Anfängerautos und an die schöne Zeit, die sie damit verbracht haben. Dann wollen die wieder alle.

Und überhaupt: Wie viele Mercedes 190er seht ihr noch im Alltag? Wo sind die Luthe-BWMs hin? Wo sieht man noch Audi 80/100/200? Wie viele Golf II seht ihr noch? Ich habe schon Probleme überhaupt mal einen Golf III zu finden (der von der Qualität her mit seinem Vorgänger nicht mithalten konnte).

EDIT:

Die zunehmend aggressive Haltung gegenüber dem Auto empfinde ich mittlerweile als echt störend. Im Alltag merkt man es noch nicht, aber die Reise geht definitiv in eine Richtung, die mir absolut nicht gefällt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tremonia« (27. November 2020, 21:28)


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Samstag, 28. November 2020, 05:17

Hallo Tremonia,
Die pikierten Oldtimer-Clubs, die sich über die vermeintliche Flut von wartungsarmen und qualitativ guten Autos aus den 80ern und 90ern aufregen, sollten ihre versnobten Nasen wieder senken. Elitismus ist nicht Teil einer Lösung
zumindest in Deutschland und in der Schweiz sind nicht die Oldtimer-Clubs die elitär-versnobten Treiber, sondern die jeweiligen, um ihre Steuereinnahmen besorgte Landesregierungen :party: . Die Clubs bewerten nur für sich privat innerhalb der vorgegebenen Regularien. Und bevor sich der berechtigte Zorn gegen eine hierfür gernbedachte ehedem Umweltpartei richtet: die waren weder bei der ursprünglichen Klima-Beschlußfindung in der Ära Kohl noch in der aktuell Auto-politisierenden Legislaturperiode regierungsbeteiligt :abgelehnt: .

Ich finde gut erhaltene, liebevoll gehegte wie gepflegte alte Sachen (u.a. auch Autos ;) ) die mir gefallen ebenfalls toll, einfach wegwerfen im Sinne von entsorgen täte mir in der Seele weh. Den Hype zum Kulturgut mit Förderung und Ersparnissen beim Auto kann ich für mich mit Blick auf Kuba und so manche der ehemaligen Ostblockstaaten eher weniger nachvollziehen...

Doch zurück zum eigentlichen Thema Zukunft: Mit dem Fiat 500 "la Prima" hat Fiat doch ein ziemlich heißes Eisen im Rennen, mit überaus positivem Feedback in sozialen Medien. Ist doch ein Anfang - ich denke, die schaff... :rotwerd: ...öhm... bekommen das schon hin :D Und meine überbordende Unvernunft bewahre ich mir derweil so lange es geht... und weit darüber hinaus :unschuldig:

Grüße,
Tom!

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Tremonia

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Samstag, 28. November 2020, 11:27

Ich finde gut erhaltene, liebevoll gehegte wie gepflegte alte Sachen (u.a. auch Autos ) die mir gefallen ebenfalls toll, einfach wegwerfen im Sinne von entsorgen täte mir in der Seele weh. Den Hype zum Kulturgut mit Förderung und Ersparnissen beim Auto kann ich für mich mit Blick auf Kuba und so manche der ehemaligen Ostblockstaaten eher weniger nachvollziehen...
Welche Förderung denn? Nach 30 Jahren gezahlter Mehrwert-, Kfz-, Versicherungs-, und Mineralölsteuer ist es nicht zu viel verlangt, wenn man die Kfz-Steuer ein wenig absenkt. Wobei für viele Autos der 90er-Jahre dies keine echte Ersparnis darstellt. Das einzige andere Zugeständnis ist, dass die Oldtimer weiterhin in die Umweltzone einfahren dürfen. Angesichts des am Gesamtfahrzeugbestands immer noch sehr geringen Anteils von Oldtimern, sowie der geringen gefahrenen Kilometer selbiger, stellt das doch keine signifikante Größe dar. Selbst wenn es da gewerblich genutzte Fahrzeuge gibt! Da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen, selbst wenn die Oldtimer-Zahlen tendenziell steigen.
Dass ausgerechnet diese Fahrzeuggattungen die Gemüter erzürnen verstehe ich nicht. Es ist ein Ameisenpups im Orkan der Gesamtemissionen.


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Samstag, 28. November 2020, 12:10

Da kennst du die Grünen schlecht. Da gehört alles aber auch ausnahmslos alles verboten was nicht paßt. Ähh, ich meine CO2 ausstößt.
Und Lärm darf auch nicht sein. Lärm fängt ab da an, wo es einem zu laut ist.

Also Abarth Fahrer, schämt euch (hoffentlich nicht)

Aber in diesem Thread geht es doch um die Zukunft. Und ich hätte gerne den Hyper Abart 595 mit 230 PS Serie uuund narürlich mit super Sound aus dem Auspuff.
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Samstag, 28. November 2020, 23:22

Hallo noch einmal,
Welche Förderung denn? Nach 30 Jahren gezahlter Mehrwert-, Kfz-, Versicherungs-, und Mineralölsteuer ist es nicht zu viel verlangt, wenn man die Kfz-Steuer ein wenig absenkt. Wobei für viele Autos der 90er-Jahre dies keine echte Ersparnis darstellt
wäre das Verbrenner-Auto eine Heizung, wären zum Stichtag x all jene, welche die aktuellen Abgasgrenzwerte nicht mehr einhalten können zwangsstillgelegt worden. Wäre das Verbrennerauto eine Glühbirne, dürften aufgrund des geringen Wirkungsgrades zum Stichtag y EU-weit keine solchen mehr in den Verkehr gebracht werden.

Stattdessen handelt es sich aber um ein Auto, und als solches gelten Abgasvorschriften und hierauf bezogene Steuern je nach Baujahr unterschiedlich und als Bonbon obendrauf winkt mit Erreichen des 30ten Betriebsjahres bei Oldtimer-Status eine mögliche Sonderbehandlung bei Steuer, Versicherung und Umgehung von Umweltzonen. Egal ob zuviel verlangt oder auch nicht - nüchtern nachzuvollziehen ist das bei aller Liebe nicht wirklich...

Mit Blick auf die Zukunft...
würde ich mir normierte Ladekabel wünschen, dann stünden die Ladeinfrastruktur allen gleichermaßen zur Verfügung. Wenn Fiat im Konzernverbund noch die Batteriemodule normieren könnte, welche dann - falls entladen - beim Vetragshändler-Ring 24/7 binnen Minuten en bloc gegen voll geladene ausgetauscht werden könnten :anhimmel: ... wäre über die gesteigerte Kundenbindung das Überleben der Servicebetriebe gesichert :top: . Mein 300kw e-Abarth der Zukunft hätte dann einen Boost-Modus, bei dem zusätzlich zur unabgeriegelten Allrad-Beschleunigung ein Sound- und Vibrationsmodul das Fahrerlebnis dynamisiert. Durch geschickten Kamera- und Projektionsfolien-Einsatz sind störende A-B-C Säule optisch nicht mehr wahrnehmbar, das ungestörte 360° Panorma intensiviert das Fahrerlebnis um ein Vielfaches. Das hydropneumatische Fahrwerk passt sich je nach vorausgewähltem Grundsetup (Stadt-Sport-Reise) automatisch dem jeweiligen Untergrund an, während die Verkehrszeichenerkennung das jeweils gültige Tempolimit im heads-up-Display durchgibt. Revolutionär ist die helligkeitsreaktive Frontscheibe, welche bei blendendem Gegenlicht automatisch sachte abdunkelt bzw. filtert und somit jedwede Blendung vermeidet. Durch Photovoltaik-Lack können die vielen kleinen technischen Helferlein autark betrieben werden, ohne die Reichweite des eigentlichen Batteriemoduls zu belasten. Dank des Entfalls der Lenkstange und in Verbindung mit dem endlich standfesten Planetengetriebe kann der Abarth von jedem der drei vorderen Plätzen gesteuert werden - es muss lediglich das Steuerelement bei Fahrzeugstillstand umgedockt werden :D . Am liebsten steuere ich vom etwas vorgelagerten mittleren Sitz aus, dort passt sich das Display automatisch in den sportlichen Formel-e-Modus an :party: .


In Utopien schwelgt,
Tom!

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Sonntag, 29. November 2020, 03:37

Am besten, weil man den Blödsinn ja sonst kaum aushalten kann :rotfl:

Besoffen auf der Rückbank sitzen und die Kiste Autonom ans Ziel schicken...

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Tremonia (29.11.2020)

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Sonntag, 29. November 2020, 11:02

wäre das Verbrenner-Auto eine Heizung,
Das ist ja mal ein Äpfel-und-Birnen-Vergleich. Eine Heizung kaufe ich einmal, dann zahle ich nie wieder steuern darauf. Beim Kfz eben schon.

Zitat

nd als Bonbon obendrauf winkt mit Erreichen des 30ten Betriebsjahres bei Oldtimer-Status eine mögliche Sonderbehandlung bei Steuer,.
Du tust ja so als ob die Besitzer gar nix mehr zahlen müssen für ihre Autos. Die zahlen doch trotzdem weiter "Strafe" in Form von Mineralölsteuer für das grüne Gewissen, und die zahlen auch angemessen ihrer Straßennutzung überproportional viel Kfz-Steuer.
Nicht zu vergessen, dass ein Oldtimer auch öfter mal neue Teile braucht, und man eventuell ein paar Mechaniker beschäftigt und dadurch erneut Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und Lohnsteuer generiert. Wo ist denn jetzt das Problem angesichts von ca. 700.000 registrierten Oldtimern in Deutschland? Was macht das wirklich aus? Die neuesten Oldtimer haben übrigens G-Kats verbaut. Und versichert werden müssen die Autos auch (Versicherungssteuer).
Für große Motoren ist die Ersparnis in der Kfz-Steuer natürlich größer. Aber mal ehrlich: Wie viel an den Gesamtunterhaltskosten eines Fahrzeugs macht die Kfz-Steuer wirklich aus? ?(

Zitat

in den sportlichen Formel-e-Modus an
Und, lass mich raten: Weil die Formel-E-Renner lokal keine Emissionen ausstoßen sind sie umweltfreundlich, oder? Dabei ist die Formel E eine internationale Rennserie, die weltweit ausgetragen wird. Die Autos, welche da "sinnlos" im Kreis rumfahren, sind auch bei der Formel 1 nicht das Problem. Die Logistik ist es allerdings, da die Fahrzeuge, Teile, Werkzeuge, Mannschaften, Hospitality-Bauten, Techniker, Journalisten, etc. mit dem Flugzeug um den ganzen Planeten geschickt werden. Das ist doch alles Wischi-Waschi und wie nahezu alles heutzutage Heuchelei. Ich habe übrigens nichts gegen die Formel E. Ich finde sie bereichert die Motorsport-Welt. :top: Aber das Gerede der Anhänger kann ich mir nicht mehr reinziehen. War bei zwei Rennen, und was man da zu hören bekommt... :025:

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Sonntag, 29. November 2020, 13:58

Hallo noch einmal,

nein, das ist kein Äpfel-mit-Birnen-Vergleich:
  • Eine Heizung ist ein technischer Gegenstand, der Umweltauflagen unterliegt.
  • Eine Glühbirne ist (war) ein technischer Gegenstand, der Umweltauflagen unterliegt
  • Eine Auto ist ein technischer Gegenstand, der Umweltauflagen unterliegt.

Es ist komplett unerheblich, ob du für die Nutzung der Heizung 30 Jahre Energiesteuer, für die Nutzung von Glühlbirnen 30 Jahre Stromsteuer oder für den Betrieb des Autos 30 Jahre KFZ-und Mineralölsteuer bezahlt hast. Es ist deine Pflicht zur Zahlung zwecks Betriebs des jeweiligen Gegenstands. Abgesehen vom Betrieb des Gegenstands selbst erwirbst du keinerlei darüber hinaus gehenden Rechte. Zahlst du nicht, darfst du den Gegenstand schlicht nicht betreiben. Punkt.

Aufgrund von Umweltauflagen mussten in 2015 alle Heizungsanlagen im Alter von 30 Jahren und darüber ganz oder teilweise gegen moderne ausgetauscht werden. Dies gilt seitdem fort und wird 2025 weiter verschärft.Ähnlich war es bei der guten alten Glühbirne, die 2009 aufgrund des hohen Stromverbrauchs und geringen Wirkungsgrades schrittweise EU-weit vom Markt genommen wurde, im Sinne von nicht mehr eingeführt oder verkauft werden darf.

Beim Auto ist dies aus unerfindlichen Gründen anders: Die einzuhaltenden Umweltauflagen unterscheiden sich je nach Fahrzeugalter. Es gibt keine Pflicht zum Austausch/zur Modernisierung nach 30 Jahren, lediglich eine technische Sicherheitsprüfung muß altersgemäß bestanden werden. Bei Fahrzeugen im Alter von 30 Jahren und darüber kann der Eigner bei entsprechendem Fahrzeugzustand wählen, ob er sein Fahrzeug zum Oldtimer mit entsprechenden Auflagen und Vergünstigungen erklären mag oder nicht.

Ich tu weder irgendwie noch will ich irgendwem irgendetwas. Die Erhöhung der Altersgrenze wie auch die zu erfüllenden Kriterien sind nach aktuellem Stand "in Diskussion". Mit entsprechender EU-Verordnung kann sich der heißgeliebte Oldtimer mir nix dir nix in Altmetallschrott wandeln, wie am Beispiel der Heizung und Glühbirne beschrieben. Da mir scheinbar aufgrund der Verwendung von Smileys die Ernsthaftigkeit abgesprochen wird, verzichte ich hiermit auf meine kleinen Lieblinge. Wer möchte, denke sie sich einfach im Text hinzu.

Weiterhin unverzagt grüßend,
Tom!

P.S: Meine Vision mag man teilen, muss es natürlich aber nicht. Zitieren sollte man wenn/dann aber bitte nur im Zusammenhang, z.B. "dort passt sich das Display automatisch in den sportlichen Formel-e-Modus an". Damit unterstelle ich keinesfalls, dass Formel e-Renner umweltfreundlich seien - sondern beschreibe bei sorgfältigem Lesen lediglich, dass sich ein Display anpasst im Sinne von stilistisch ändert.

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Sonntag, 29. November 2020, 18:32

Tom, sei mir nicht böse, aber ich ziehe mich aus der Diskussion zurück. Wir werden uns sowieso nicht einig, und wir haben diesen Thread schon genug mit unserem Nebenkriegsschauplatz gekapert.

Freunde? :D :top:

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Montag, 30. November 2020, 20:46

Meine Meinung.... mal anders ausgedrückt....

mit der E-Mobilität wird uns eine gehäuchelte Klimaneutralität vorgegaukelt, welche Stand jetzt eher eine Umweltsauerei darstellt und verboten gehört. :025:
Weil den Mist kein klar denkender Mensch und Autoliebhaber kaufen würde, und dies wegen der mangelnden Praktikabilität auch bei vielen Menschen, die nur ein FZ brauchen um von A nach B zu kommen, nicht in Frage kommt (Felxibilität, Reichweite, Lade(warte)zeit)...... wird uns der Verbrennungsmotor sozusagen nach und nach unterm Arsch "wegverboten" (Euro 7 und folgend), damit die ihre Scheiß E-Kisten an den Mann bringen. :thumbdown:

Ich werde so lange wie es geht mit normalen FZ fahren :top:
Gruß Sven :thumbsup:

Mein Abarth

Mein Abarth 595: Competizione Serie4 - Record grau, Sabelt, Supersport Felgen, Zadatech Öltemperaturanzeige, Novitec SWV, GTech EVO 200 Leistungssteigerung und EVO 225 LLK, Forge Ansaugschlauch, Forge Turbo Blanket, Bonalume SUV, HRE Komplett AGA im Biposto Look


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Dienstag, 1. Dezember 2020, 10:25

https://www.eurosport.de/motorsports/for…093/story.shtml

... und wird sein Ende sein.

Ich vergleiche das mit der Eisenbahn, eine Dampflock fasziniert mich irgendwie mit ihrem Gestampfe, dem Dampf, dem Rauch, eine E-Lock nicht ein bisschen.

Und man muss mal ehrlich sein, das Einzige was der Umwelt hilft ist Verzicht. Verzicht auf individual Mobilität, oder Mobilität an sich. Verzicht auf Großveranstaltungen, Verzicht auf Fleisch, Verzicht auf dies, Verzicht auf jenes. Das muss man den Leuten erzählen nicht das Märchen vom E-Auto. Aber sowas ist nicht populär und schlecht für die Wahl.

Die Wurzel allen Übels sind die knapp 8 Milliarden Menschen die diesen Planeten bevölkern, Tendenz stark steigend, in 30 Jahren sollen es schon fast 10 Milliarden sein. Und ich glaube nicht dass sie in Deutschland oder Europa wächst... :whistling:
Grüße
Oli

Mein Abarth 595C: A595C Turismo ...my wife´s ride. 7,5x17 ET35 TecnoMagnesio Scorpion white mit 225/35R17 86Y Falken Azenis 510. Full LED conversion. Ulter premium V2. Giulia Doppelleselampe mit Ambilight (US).


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egu#633

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Dienstag, 1. Dezember 2020, 10:51

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Letzte Produktionswochen für Alfa Romeo Giulietta

Der Alfa Romeo Giulietta wird nach Angaben aus Quellen im Werk Cassino seine Produktion bis Ende des Jahres fortsetzen und die Produktion Anfang 2021 endgültig einstellen.

Die Giulietta wird daher nicht Teil von Stellantis sein, der Gruppe, die aus der Fusion von FCA und PSA hervorgeht und am 4. Januar 2021 offiziell bekannt gegeben wird.
Im Laufe des Jahres 2021 wird das Alfa Romeo-Sortiment nur noch aus Giulia und Stelvio bestehen.

Quelle: passioneautoitaliane.com

Grüsse - Dani
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Tremonia

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Dienstag, 1. Dezember 2020, 19:35

Das macht die Pläne natürlich wieder obsolet. Es kursierten ja Medienberichte über eine Giulietta auf Hinterradantriebs-Basis. Aber wenn BMW schon den Hinterradantrieb in dem Segment aufgibt, und man sich neue Partner an Bord holt, die allesamt nur über Frontantriebsplattformen verfügen, sehe ich schwarz.
Alfa Romeo müsste eigentlich noch einen kleineren SUV nachlegen aus wirtschaftlicher Sicht.

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