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Bert

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Freitag, 18. Mai 2018, 10:43

Die Schweiz und Autos.

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Hier sind ja doch einige Schweizer im Forum, vielleicht kann jemand Licht in die Dunkelheit bringen.
Ich stelle mir seit 20 Jahren eine Frage und finde die Antwort nicht.

In der Schweiz gibt es überdurchschnittlich viele sehr stark motorisierte Autos. Ich kenne auch einige Schweizer und alle haben ein faible für Autos.
In der Schweiz gibt es direkte Demokratie.
In der Schweiz gibt es die restriktivste Verkehrspolitik die ich jemals gesehen habe. Gefühlt Schritttempo und drakonische Strafen.

Wie passt das zusammen? Wie kann sowas passieren? Also das ist eine ernstgemeinte Frage, kein Angriff oder Lästern. Also bitte nicht falsch verstehen.
Ich stelle mir irgendwie vor man könnte da vernünftige Regelungen finden, da die Mehrheit (nach meinem Gefühl) eher pro Auto zu sein scheint?

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Andi_Ka (20.05.2018)

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Freitag, 18. Mai 2018, 10:56

Ciao Bert

Dies ist eine sehr gute Frage die du da stellst...

Leider ist die Schweiz sehr klein. Kaum gibst du Gas, stehst du schon in der nächsten Ortschaft. So viel zum Thema Tempolimit. Zudem hat es einfach zu viele Autos auf den Strassen um "richtig" fahren zu können. Wie gesagt, die Schweiz ist klein... Aber schön ;)

Das mit der Demokratie ist auch so eine Sache; Klar könnte man einen Vorstoss in Sachen Tempolimit etc. wagen aber glaube mir, die Gegenbewegung wird genau so gross -wenn nicht sogar grösser- sein... Haben wir schon an einigen Beispielen gesehen.

Und das mit den hohen Strafen sehe ich so: Die Löhne in der Schweiz sind gut bis sehr gut. Somit können auch die Strafen "etwas" höher ausfallen. Leider stimmt das Verhältnis zu anderen Straftaten in meinen Augen nicht.

Bin ich zu schnell werde ich höher bestraft als wenn ich jemanden eine Reinhaue oder sonst wie verletze... Was ist nun schlimmer? Warum wohl kommen so viele Schweizer so gerne in den grossen Kanton im Norden um mal ohne Angst und ganz legal Ausserorts 100 zu fahren...

Bin gespannt was die anderen Schweizer so zu sagen haben...

Die Runde ist eröffnet ;)

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Bert

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Freitag, 18. Mai 2018, 11:10

Die Verhältnisse in der Schweiz kenne ich ganz gut, ich wohne nicht weit weg und war mal 2 Jahre auf Projekt am Zuger See.
Mit meinem S3 :)
Also damals (ist 15 jahre her) war schon noch oft Platz auf der Straße, da hätte man schon gefahrlos fahren können. Ich bin beim heimfahren nach München (da war ich damals zu hause) oft so müde geworden dass ich anhalten musste.
So extrem langsam fahren schläfert mich extrem ein. Ich fand es ehrlich gesagt sogar gefährlich.

Und ja...ihr kommt immer zu uns zum Gas geben :) Drum dachte ich ja, es müsste da eigentlich ne Mehrheit geben...

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TOM-595C

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Freitag, 18. Mai 2018, 13:24

Hallo,

interessantes Thema.
Die Schweiz ist (leider) kein Automibilherstellerland wie z.B. Deutschland.
Somit gibt es dort auch keine Automobillobby, die einen sehr großen Einfluss auf die Politik hat.
Was denkt ihr, warum wir in Deutschland kein generelles Tempolimit haben oder warum sich die Politik mit dem Dieselfahrverbot so schwer tut?

Gruß
Tom
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Freitag, 18. Mai 2018, 15:39

wir haben hier aber auch wirklich sehr schöne pässe und nebenstrassen die das ganze wieder zum autoland macht für meine meinung......ich zum beispiel wenn ich mal zur arbeit mit dem abarth muss.....dann freue ich mich auf die 15km heimfahrt so dermassen.....auf der autobahn ist es langweilig.....und strafen sind hoch aber manchmal ein kleines bisschen „no risk no fun“

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Freitag, 18. Mai 2018, 16:14

Rein von der Landschaft her und dem Ausbaustandart von den Strassen haben wir hier in der Schweiz sicherlich den Jackpot geknackt, da geb ich dir recht...

Aber das mit den Pässen muss ich relativieren; Wenn du unter der Woche ganz früh los gehst hast du eine gute Chance, eine Pass mit den erlaubten 80 km/h zu fahren. Versuch das mal an einem Wochenende, viel Glück und Spass ;) Somit gehe ich in dem Punkt mit meinem Vorredner einig, dass man sich mit dem Abarth halt gerne mal die Strecke "hinten rum" raus suchen muss.

Uns fehlt hier definitiv die grosse Unterstützung einer Autolobby so wie ihr sie bei euch in Deutschland habt. Für die Autofanatiker ist das natürlich Gold wert...

Zudem kommt, das sich der Schweizer sehr gerne und im grossen Umfang anpasst. Sprich; Man kann doch nicht... was denken denn die Anderen von uns. So läuft das bei uns. Ist dein Abarth etwas zu laut, hebt in der Nachbarschaft sicherlich einer oder gar Mehrere den Finger... Und so werden wir wohl nie etwas an den Limiten ändern können.

Oder eben "No Risk, no Fun", wobei das Risk bei uns sehr schwer wiegt...

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Bert (19.05.2018)

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Freitag, 18. Mai 2018, 17:58

Das mit der Autolobby ist klar, das funktioniert bei uns, klar. Weil unseren Politikern eh egal ist was die Leute sagen, wen immer Du wählst, alle machen den gleichen Hobel.
Aber ihr könnt ja direkt abstimmen, drum dachte ich da muss was gehen.
Wurde bei der Einführung dieser strengen Regeln abgestimmt, oder sind die von oben diktiert?

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Samstag, 19. Mai 2018, 00:47

Hallo und Grüezi

da du uns Schweizer angesprochen hast habe ich hier die Antwort dazu - das Programm heisst Via sicura und wurde tatsächlich von oben diktiert.
Hier kurz und knapp die Entstehung und der Grund für die drakonischen Strafen:

Weniger Todesopfer und Verletzte auf den schweizerischen Strassen. Das ist das Ziel von Via sicura, dem Handlungsprogramm für mehr Sicherheit im Strassenverkehr. Das Parlament hat das Verkehrssicherheitspaket Via sicura am 15. Juni 2012 angenommen. Am 4. Oktober 2012 ist die Referendumsfrist unbenutzt abgelaufen. Die Massnahmen werden gestaffelt in Kraft gesetzt (vgl. Faktenblatt).

Die Zahl der Toten und Verletzten im Strassenverkehr ist in den letzten Jahren zwar stetig zurückgegangen. Dennoch starben auf den Schweizer Strassen
im Jahr 2016 immer noch 216 Menschen und 3785 wurden schwer verletzt.
Mit dem Verkehrssicherheitspaket Via sicura soll die Zahl der Verkehrsopfer
nochmals um rund ein Viertel gesenkt werden.

Das Programm wird laufend angepasst, bzw. noch weiter verschärft. Zu schnelles Fahren oder aber auch das Abändern (ohne entsprechende Zulassung) der Fahrzeuge lohnt sich hier wirklich nicht mehr. Bussgelder von einigen Hundert oder tausenden von Franken und / oder die vorläufige Sicherstellung des Fahrzeuges sind hier an der Tagesordnung. Der Entzug des Führerausweises kommt in den meisten Fällen noch dazu. Auf weitere Einzelheiten möchte ich hier nicht weiter eingehen.

Nur soviel, den Anbietern von Tuning aller Art weht bei uns ein `eisiger Wind` entgegen. Man lese mal das Kleingedruckte (nur für den Rennsport, keine Zulassung möglich, auf eigene Verantwortung...). Dass dann bei Unfällen die Versicherungen grösstes Interesse daran haben ob das Fahrzeug legal unterwegs war, ist da nur selbstverständlich (Regressforderungen an den Lenker / Halter des Fahrzeuges).

In diesem Sinne - Gehirn und Verstand einschalten bei der Fahrt in oder durch die Schweiz :top:







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Samstag, 19. Mai 2018, 12:01

Ok, danke!

Und wie haben sich in den 6 Jahren die Unfallzahlen verändert, weiss man das?

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Samstag, 19. Mai 2018, 12:40

Die Schweiz scheint in dem Punkt sehr ähnlich mit Luxemburg zu sein. Teure und schnelle Autos gibt es hier viele. Die meisten sind Leasing-Fahrzeuge. Nur schnell fahren, kann man hier selten, da sehr viel Verkehr (jeden Tag 180.000 Grenzgänger aus D, B und Fr).

Dann wurden 2016 noch Radarfallen aufgestellt (bisher 12 im Ganzen), da wir hier trotz allem viele Vekehrstote haben (45 in 2015). In 2017 ist die Zahl dann auf den niedrigsten Stand bisher gefallen (25). Die Politik feiert sich deshalb natürlich selbst. Andere Faktoren, wie schlechter Sommer und daher weinger Motorradunfälle, werden ausgeblendet. Bisher haben schon 2018 mindestens 15 Menschen ihr Leben gelassen, so dass wohl kein neuer „Rekord“ anfallen wird

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Samstag, 19. Mai 2018, 12:50

Mich würde wundern wenn das funktioniert. Ich rechne mit eher mehr Unfällen, den Leuten wird langweilig, sie pennen ein oder spielen am Smartphone rum.

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Samstag, 19. Mai 2018, 16:28

Hallo

die Zahlen sprechen, über die Jahre gesehen, eine eindeutige Sprache - die Zahlen sind rückläufig und pendeln sich ein.
Die Unfallursachen sind dann allerdings wieder ein anderes Thema ;)




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Bert (19.05.2018)

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Samstag, 19. Mai 2018, 19:19

Die Zahlen gehen tatsächlich zurück. In Lux hatten wir zB in 2002 noch 70 Verkehrstote. Dann wurde der Punkteführerschein und später die Radare eingeführt. Dass die jedoch für den Rückgang zuständig sind, wage ich zu bezweifeln.

Die Sicherheit der Autos wird immer besser, die Strassen sind so voll, dass man von einem Stau in den nächsten fährt, ein Jahr war der Sommer schlecht, ein Jahr hatte mal einfach nur Glück.

Wie gesagt, sieht es dieses Jahr eher wieder ansteigend aus und der Sommer kommt erst noch.

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Dienstag, 22. Mai 2018, 15:29

Hallo,

und bei uns gehen die Unfallzahlen somit stetig rauf, weil sich alle aus den umliegenden Ländern auf unseren Straßen "austoben".
Ganz besonders viel Freude bereiten uns z.B. die Zweiradfahrer mit den gelben Kennzeichen. :025:

Gruß
Tom
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Dienstag, 22. Mai 2018, 16:42

und bei uns gehen die Unfallzahlen somit stetig rauf,

Hmm das ist jetzt auch so nicht korrekt :) Die Verkehrstoten werden jedes Jahr weniger, obwohl die Straßen immer voller werden.
Ja, liegt auch an den Autos, die werden immer sicherer. (Eben...wieso werden dann die Restriktionen immer mehr? Macht keinen Sinn.)


Unfälle passieren imho zu locker 90% weil die Leute alles mögliche am Steuer machen (meist am Handy rumkurbeln) statt Auto zu fahren.

Kommt auch mit daher weil man eh nur rumkriechen darf? Keine Ahnung. Die ganze Technik scheint aber eher kontraproduktiv, die Leute passen zunehmend weniger und weniger auf.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/…er-2123189.html
Aber schon geschickt eingefädelt. Erst überall "Infotainment" einbauen (dass das überhaupt erlaubt ist...) und dann kann man prima Spurhalte Assistenten, Auffahrnotbremsen etc auch noch verkaufen...

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Andi_Ka (26.07.2018)

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Dienstag, 22. Mai 2018, 17:10

Hallo Bert,

die Unfallzahlen gehen schon stetig rauf.
Zum Glück ergibt nicht jeder Unfall auch einen Personenschaden bzw. Verkehrstoten.

Gruß
Tom
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Dienstag, 22. Mai 2018, 18:18

die Unfallzahlen gehen schon stetig rauf.
Das stimmt. Immer langsamer fahren scheint die Sache zu verschlimmern :)

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Mittwoch, 25. Juli 2018, 23:56

die Unfallzahlen gehen schon stetig rauf.
Das stimmt. Immer langsamer fahren scheint die Sache zu verschlimmern :)
Langsam oder schnell macht IMO keinen Unterschied, es ist der Unterschied der Geschwindigkeiten der Unfälle wahrscheinlicher machen.

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Andi_Ka

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Donnerstag, 26. Juli 2018, 10:23

Ich habe da ja eine ganz andere Sichtweise, was Geschwindigkeitsunterschiede betrifft. Und im Großen und Ganzen stimme ich Bert zu.

Aber ich habe auch den Eindruck, daß es nicht nur der zunehmende Verkehr ist, der Unfälle wahrscheinlicher macht, sondern die offensichtlich zunehmende Unfähigkeit der Fahrer auf deutschen Straßen, die verglichen mit denen im europäischen Ausland wirklich exzellent sind, was Sicherheitsvorkehrungen betrifft. Jeder, der mal über eine tschechische Autobahn gefahren ist, wird wissen, was ich meine.

Ich frage mich tatsächlich, ob ein Großteil des Problems nicht vielleicht darin liegt, daß wir mittlerweile unzählige Fahrer auf unseren Straßen haben, die ihren Führerschein nicht in Deutschland erworben haben. Das ist wohlgemerkt nicht gegen die Personen gerichtet, die nichts dafür können, mit unseren Regeln und Gepflogenheiten nicht komplett vertraut zu sein, wenn ihnen das nie richtig beigebracht wurde. Aber ich halte es für ein ernstes Sicherheitsrisiko. Ebenso fällt es denen manchmal schwer, Geschwindigkeiten und Bremswege in Bereichen, in denen die so gut wie nie fahren, auf der Autobahn einzuschätzen. Auch da können die nichts für. Das ist einfach mangelnde Praxis. Trotzdem ist es nicht ungefährlich.

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Donnerstag, 26. Juli 2018, 21:08

Danke für den Beitrag. Ja, die Leute können nicht mehr autofahren. Aber auch die Einheimischen nicht.
Die Schuld gebe ich den Fahrschulen bzw deren Vorschriften, sie lehrern Benzinsparen statt Autofahren. Mein Fahrlehrer hat mich nicht mit 100 über die Autobahn fahren lassen und auch nicht mit 80 auf der Bundesstraße wenn 100 erlaubt sind. Auch hat er mich nicht an der Ampel loskriechen lassen....das war anders.
Und: die Autos...halten selber am Hang beim Anfahren, halten selber die Spur, bremsen selbst usw. Wer lernt da noch fahren? Und wer passt noch auf den Verkehr auf, wenn man eh nur Schneckentempo fahren darf. Da kann man doch besser am Smartphone texten oder am Infotainment schrauben statt aufzupassen?
Gründe gibt es so einige, ja.
Noch mehr Limits und noch mehr Gimmicks im Auto sind also nicht die Lösung, sondern Teil des Problems. Meiner Meinung nach.

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