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evo3de

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 09:10

Do it your self Leistungsmessung (echte Vergleichswerte schaffen)

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Hier mal kurz eine Möglichkeit, wie man eine verbesserung durch Modifikation am eigenen Auto feststellen und belegen kann. Ich hab es zwar schon wo anders geschrieben, denke es könnte aber auch andere interessieren.

Hierzu ein Testverfahren, dass eigendlich jeder ohne Probleme und wenn er das nur auf der Autobahn ohne Limit macht auch gesetzeskonform bleibt

Nahezu alles hat Einfluss auf die V-Max... Windgeschwindigkeit / Richtung, Luftdruck (ATü), Lufttemp, Luftfeuchtigkeit, Verkehr der Windschatten bietet, Masse des Autos und in unserem Fall -> in welchem Modus läuft das Steuergerät gerade...

Steuergerät ist ja bekanntlich lernfähig und stellt verschiedene Leistungsprofile (unabhängig des Sportknopfes) zur Verfügung...

Einziger Weg das objektiv zu überprüfen sind Tests am gleichen Tag.. möglichst Windstill, bedekter Himmel, möglichst So - Abend zum Fussball WM-Finale ->

Vorlauf: -> Strecke fahren, damit das Auto (Motor, Getriebe etc. für die Probeläufe die gleichen Temperaturen hat
1. Testlauf: Steuergerät Reset -> Strecke fahren -> Endgeschwindigkeit mit GPS-Aufzeichnen
2. Testlauf: -> Strecke fahren -> Endgeschwindigkeit mit GPS-Aufzeichnen
3. Testlauf: -> Strecke fahren -> Endgeschwindigkeit mit GPS-Aufzeichnen
Werkstattphase: Modifikation am Wagen vornehmen
jetzt den gleichen Spaß noch mal:
1. Testlauf: Steuergerät Reset -> Strecke fahren -> Endgeschwindigkeit mit GPS-Aufzeichnen
2. Testlauf: -> Strecke fahren -> Endgeschwindigkeit mit GPS-Aufzeichnen
3. Testlauf: -> Strecke fahren -> Endgeschwindigkeit mit GPS-Aufzeichnen
Werkstattphase: Modifikation am Wagen zurückrüsten
1. Testlauf: Steuergerät Reset -> Strecke fahren -> Endgeschwindigkeit mit GPS-Aufzeichnen
2. Testlauf: -> Strecke fahren -> Endgeschwindigkeit mit GPS-Aufzeichnen
3. Testlauf: -> Strecke fahren -> Endgeschwindigkeit mit GPS-Aufzeichnen

Die Daten werden nun in einer Tabelle neben einander gelegt und können nun verglichen werden.. Wer es noch Exakter machen möchte, macht 5 Durchläufe bei denen das besste und der schlechteste Wert gestrichen wird.

Durch das zurückrüsten ist sichergestellt, daß verbesserungen Signifikant und nicht zufällig sind!
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toro

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 10:05

Mir fehlt da das Messen des Gewichts nach dem Umbau.

übertriebenes Beispiel:

Auto wiegt 1200KG, 150 PS Leistung wird mit 200 Km/h gemessen. -> 100% Leistung

Danach Umbau, Auto hat 165 PS, wiegt aber plötzlich 100 KG mehr und schafft "nur" 202 Km/h --> Leistung nach Messung 101% , echte Leistung 110%

evo3de

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 10:09

Ist doch nicht so schlimm, es geht ja immer darum, ob er besser geht. Und dieser Test ist zumindest objektiver als das altbekannte: Ich finde, dass er schon besser geht
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Donnerstag, 31. Januar 2013, 10:16

Bitte versteh mich nicht falsch, ich finde die Idee ja grundsätzlich gut.
Meiner Meinung nach sind die Ergebnisse bloß bei kleinen Veränderungen, wie z.B. neue
Box, aussagekräftig. Aber sobald mehr verbaut wird, macht dir das Gewicht den berühmten
Strich durch die Rechnung ;)

rene

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 10:17

Nicht schlecht! :)

Wer im Besitz eines iPhones ist, den kann ich die App BMW M Power Meter empfehlen! Damit lässt sich die Zeit bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit recht genau ermitteln. Hab meinen A500 damit schon ein paar mal gemessen, ich komme immer auf einen Wert zwischen 6,7 und 7 Sekunden, somit der G-Tech Angabe von 6,8 schon recht nahe.


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evo3de

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 10:22

@toro ich versteh dich ja schon, nur bei größeren Veränderungen gehst du ja auch in der Regel auf den Prüfstand.

Ps: wenn sich das Gewicht erhöht und es dir einen Strich durch die Rechnung macht, sollte es ja auch nicht rausgerechnet werden. Es geht doch um die "Fahrleistung" oder modifizieren wir für Laborwerte? ;)
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toro

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 10:23

Benutzt der GPS oder Gyroskop?

@evo3de: nur für's Labor ;) Nein, hast schon Recht :)

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 11:59

Hi Zusammen,

ich finde diese Art der Tests auch besser und sinnvoller als jeden Prüfstand!
Das Gewicht kannst du vernachlässig, da du ja wissen möchtest ob das neue Teil sich gelohnt hat oder nicht bzw. ob es eine Verbesserung in seiner Gesamtheit darstellt.

Neben den Test der Vmax finde ich es noch wichtig bestimmte Bereiche zu messen.
z.B.
60-120km/h im dritten Gang
100-200km/h im 5ten Gang
100-150km/h im 4ten Gang

oder
3ter Gang 3000-6000U/min. oder 2000-6500U/min.
4ter Gang 3000-6000U/min.
...
oder oder oder

Natürlich wie beschrieben alles 3-5x fahren, am Besten immer ein und die selbe Strecke.

Zum Aufzeichnen gibts für viele Smartphones verschiedene Software kombiniert mit externem OBD-Modul und externem GPS gibt das sehr verlässliche und aussagekräftige Werte und Übersichten! (habe ich in einem anderen Thread schonmal angesprochen)
Für den PC gibt es auch z.B. PowerDyno wo man mittels OBD mehrere Messungen fahren kann und dann Leistung und Drehmoment angezeigt bekommt.

Die Leistungsdiagramme sind im Prinzip was für den Stammtisch, wenn man aber Daten vorlegen kann dass sich im dritten Gang die Beschleunigung von 60-120km/h um 0,5 Sekunden verbessert hat, dann ist das doch ne Ansage.

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 12:08

Wichtig ist bei dem ganzen einfach die mehrfache Wiederholung zu gleichen Bedingungen, nur so erkennt man Ausreisser und erlangt vergleichbare und zuverlässige Werte.
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Donnerstag, 31. Januar 2013, 12:46

Mir fehlt da das Messen des Gewichts nach dem Umbau.

übertriebenes Beispiel:

Auto wiegt 1200KG, 150 PS Leistung wird mit 200 Km/h gemessen. -> 100% Leistung

Danach Umbau, Auto hat 165 PS, wiegt aber plötzlich 100 KG mehr und schafft "nur" 202 Km/h --> Leistung nach Messung 101% , echte Leistung 110%

Das Gewicht spielt bei der Höchstgeschwindigkeit keine Rolle. Weniger Gewicht bringt aber eine höhere Beschleunigung. Die Höchstgeschwindigkeit ist dann erreicht, wenn sich Motorkraft und Windwiderstand (+Rollwiderstand) ausgleichen.


rene

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 12:54

Zitat

Benutzt der GPS oder Gyroskop?

@evo3de: nur für's Labor ;) Nein, hast schon Recht :)


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Steppi

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 13:05

Mir fehlt da das Messen des Gewichts nach dem Umbau.

übertriebenes Beispiel:

Auto wiegt 1200KG, 150 PS Leistung wird mit 200 Km/h gemessen. -> 100% Leistung

Danach Umbau, Auto hat 165 PS, wiegt aber plötzlich 100 KG mehr und schafft "nur" 202 Km/h --> Leistung nach Messung 101% , echte Leistung 110%

Das Gewicht spielt bei der Höchstgeschwindigkeit keine Rolle. Weniger Gewicht bringt aber eine höhere Beschleunigung. Die Höchstgeschwindigkeit ist dann erreicht, wenn sich Motorkraft und Windwiderstand (+Rollwiderstand) ausgleichen.


Wenn es allgemein darum geht, die Effizients eines neuen Bauteil/ Umbaus zu testen spielt das Gewicht auch generell keine Rolle egal ob Vmax oder Beschleunigungstest.
Denn ich mache ja eine Versuchsreihe unter gleichen Bedingungen. Verbessert sich der Wert, so ist der Umbau effizienter als die Ausgangslage.

Wenn das neue Teil also ein Verbesserung bringt, obwohl es übertrieben gesagt 20kg mehr wiegt so ist es deutlich effizienter. Man könnte wenn man den Gewichtsunterschied so markant merkt dann noch her gehen und das neue Teil mit leichteren Werkstoffen rekonstruieren.

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Donnerstag, 31. Januar 2013, 14:04

Eben wie @Steppi schon gesagt hat, es geht darum besser zu erkennen: Was hat es gebracht!

Mit sollchen Testserien können fragen wie: "Und ist es besser" nicht mit "Glaub schon" sondern mit Zahlen belegt werden
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Donnerstag, 31. Januar 2013, 19:11

Na manche können ja echt nach dem Testprozedere zum nächsten Service oder Motorrevi :D

"Wer viel misst, misst Mist!"

Einfach 100-200 (natürlich gleiche Umstände) jeweils 2-3 mal vom 6. (Drehmoment) oder 5.+6. (Drehmoment+Leistung) oder Durchschalten ab 4.-6. (Leistung) und gut is.

Jeweils gemütlich zurück zum exakt gleichen Ausgangs-/Startpunkt und erneute Messung durchführen.
G-Tech R | -120kg | 7000U/min | Spaßmobil ;-)

Steppi

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Freitag, 1. Februar 2013, 09:25

Man muss es nicht übertreiben, dass ist klar!
Einfach die Tests raussuchen die einem am aussagekräftigsten sind und gut.
Schalten würde ich bei solchen Versuchen nicht, da bringt man zuviel Abweichung mit rein.
Am besten wirklich via OBD Drehzahlbereichsmessung + Geschwindigkeit-von-bis-Messung zusätzlich die Geschwindigkeitsmessung mit einem GPS-Logger als Vergleichswert mitlaufen lassen.

Da ist man nach 3-5x fahren und maximal 20min. durch mit der Sache. :-)

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