Zahnriemen Fachleute hier im Board ?

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  • Folgendes Szenario..


    Werkezeug von BGS für den Zahnriemen gekauft und angesetzt.


    Kurbelwellenblockierwerkzeug am Unteren Zahnriemenrad...




    Dazu passte dann auch die Blockierung am Nockenkasten.




    Allerdings passten die Kolbenausrichtwerkzeuge nicht .




    Kurios kurios...



    Nachdem Ventilfedern tauschen und die Nockenwellen wieder drin sind, möchte ich es nun wieder zusammensetzen.


    Sämtliche Anleitungen die ich so rausgefischt habe beschreiben die Kolben mittels dem Werkzeug auf ein Niveau zu bringen.
    Von der Kurbelwellenblockade find ich nur die Aussagen mit dem 6er Bohrer an der Schwungscheibe.


    Dreh ich die Kolben aufs Niveau passt halt das Kurbelwellen Werkzeug unten nicht.










    Ich bin grade etwas dezent Verwirrt LOL


    Was ist denn nun richtig ? Einerseits war es ja auf die Kurbelwelle passend beim ausbau..
    Andererseits besagt jede anleitung die Kolben richtig zu stellen.



    Machbar sicher beides.. sind halt ein paar Grad. Früherer oder Späterer Einlassschluss lässt sicher auch etwas Spielraum zum testen.


    Ich hätte direkt gesagt das Werkzeug ist abweichend.. da es aber ja vorher so passte gehe ich eher von Werkstoleranzen aus.
    Denke nicht das die Im Werk die Kolben ausrichten sondern eher unten eine Lehre ansetzen.


    Jemand ne Idee ? find es etwas Komisch grad.
    kann das sicher so zusammensetzen wie es war, hätte es aber gerne passend wie es eigentlich sein sollte.


    So rein theoretisch an der Kurbelwelle gestellt.. öffnet die Einlasseite früher aber schliesst dementsprechend auch früher.
    An der Kolben bemessen entsprechend etwas Später was die Leistunge eher nach oben hin verschiebt.


    Wäre bei meinem Setup vielleicht gar nicht so schlecht.




    Edit:


    Die Kobenausrichter habe ich vermessen und auch untereinander getauscht, ergerbnis gleichbleibend. An denen liegt es also nicht.

    Gruss John


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  • Gude,


    ich hatte auch vor 3 Wochen meinen Zahnriemen gewechselt mit den selben Werkzeugen.


    Bei mir hatte das Werkzeug an der Kurbelwelle wenn die drei Schrauben noch nicht Festgezogen waren etwas spiel, eine andere Sache wäre noch, meistens gibt es kleinste Ablagerungen mit der Zeit auf den Kolben.


    Wie war es denn mit den Werkzeugen als du den Zahnriemen runter genommen hast?


    Ich habe beide Werkzeuge fixiert und dann den Zahnriemen gewechselt ohne die Werkzeuge zu lösen.

  • Moin,


    Das Kurbelwellenwerkzeug geht schon etwas "streng" aber letztlich zentriert ja eh dieser kleine Stift der in das kleine Loch passt.
    Ablagerungen sind keine am Kolben. Das hab ich mir mit einem Endoskop angesehen und zudem hat der Motor grad mal 2000 km.



    Passten bei dir denn die Kolbenausricht Werkzeuge bei montiertem Kurbelwellenfixier Werkeug ? so sollte es nach meiner Aufassung sein.


    Der Gedanke das das untere Werkzeug fehlerhaft sein könnte hatte ich bereits aber dann wäre das Orginal verbaut ja eher passend zum Kolben verbaut gewesen.



    Im Prinzip lässt es sich ja Dank der nicht Fix angesetzten Nockenwelle ja einstellen wie man es braucht.
    Unten läuft ja "nur" die Zündung mit dran und die lässt sich an der Software anpassen.


    Find nur Kurios das es Orginal schon an den Kolben nicht passt.
    Bräuchte halt eine verlässliche Info das es mit der Einstellung der Kolben auf selbe Höhe dann richtig ist.


    Einzige Fehlerquelle sehe ich an dem unteren Zahnrad oder der Nut an der Kurbelwelle. Da müsste theoretisch der Verstaz sein.
    Am 1,1 und 1,2 schert gern mal der Stift an dem rad ab. Bei 2000km aber wohl eher unwahrscheinlich.


    Vielleicht bestell ich mal ein neues Rad und die Schraube und schau mir das an.



    Diese Konstruktion ist furchtbar :D Hätte man oben zugang würd ich einfach die Steuerzeiten auf OT rausmessen aber da kommst zusammengebaut halt nicht dran.

    Gruss John


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  • Bei mir ist auch bei einem 1,4er Motor schon die Zentrierung von dem Zahnriemenrad auf der Kurvelwelle abgeschert war ein schöner Motorschaden gewesen =D


    Ich kenne aus den Werkstätten eher das Zentrierwerkzeug von der Kurbelwelle.


    Bei meinem war das mit dem Kolben mittelstand auch nicht 1000 prozentig aber daher ich durch die zwei andern Werkzeuge Nockenwelle zur Kurbelwelle fixiert hatte bevor ich den Zahnriemen abgenommen hatte war das eher so eine rotierend für mich.


    Was auch noch ein Einfluss sein kann, wie gut und wie weit lässt sich das Werkzeug in das Zündkerzengewinde schrauben und wie fest ziehst du es.


    Im Endeffekt kannst du die Stellung von Zahnriemenrad zu Kolben eh nicht beeinflussen.


    Viel Erfolg noch beim Zusammenbau.

  • Oh man was ein Kack LOL


    Werkzeuge mit 5nm angezogen. Das gewinde an den Werkzeugen hatte ich extra nochmal nachgeschnitten das die sauber laufen.
    Möglich natürlich das der Kopf selber nich 200% gibt aber das wäre schon ein grosser unterschied.


    Hab mal Bilder von dem Rad mit der neueren Nummer verglichen mit meinem.. so optisch passt da alles.
    Das Rad wurde schon mal umgeschlüsselt.


    Dann mess ich mal von Kolben bis oberkante Nockenkasten. Das sollte dann ja ein recht genaues Mass geben.


    Vielleicht auch von Werk schon so eingestellt, das die Längung des Riemens mit der Zeit etwas Platz hat. :rotfl:


    Zitat

    Im Endeffekt kannst du die Stellung von Zahnriemenrad zu Kolben eh nicht beeinflussen


    Vom Riemenrad zum Kolben nicht.. aber die Steuerzeiten der Nockenwelle..


    Stell ich die auf das Rad unten öffnet sie früher und schliesst auch entsprechend früher.


    So ein versetzter Einlassschluss um die paar Grad macht dann schon was aus.


    Das Rad unten ist entscheidend für die Zündung und die kann man anpassen.

    Gruss John


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  • ihr macht mir Angst o.O ich hab neulich erst beim 1.2er meiner Freundin ZR gewechselt, das war easy going, angezeichnet, Riemen runter, angezeichnetes übertragen auf den neuen, drauf, fertig.


    das klingt ja nach einer kleinen Wissenschaft beim Abarth ?(

    Mein Abarth 695: XSR Yamaha Edition​ +Zemco-Tempomat +Bonalumne BOV variabel +smoked Seitenblinker +305mm Brembo +langer 5.Gang +G-Tech Evo 240 LLK +G-Tech Evo200 Software +oberes Motorlager mit Street- Powerflexverstärkung +G-Tech Schaltwegsverkürzung +G-Tech GT550-ST114 +G-Tech Hitzeschutz
  • Easy going :) mach dir keinen Kopf .
    Beim 1,2er gibts verschiedene Arten.


    Die alten haben ein fixes Nockenrad und Markierungen die neueren
    Werden mit so einer Brücke am Kopf eingestellt.


    Solange du das Nockenwellenrad nicht in der Hand hattest (also gelöst hast) kannst du auch einfach Zähne zählen.
    Einstellen nimmt halt auch die Längung raus, muss aber nicht sein



    Ich hab die Nockenwellen getauscht und damit also das Rad lösen müssen.
    Das hat keinen Fixen Punkt und muss dann eben passend eingestellt werden.


    Nur die Infos sind etwas dürftig.
    Ich stell es am besten in die Mitte. Hab eh längere Zeiten LOL
    Gleicht das wieder aus. :rotfl:

    Gruss John


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  • Hey Speedy,
    ich hatte das untere Werkzeug nie montiert beim Tausch, eben weils so streng saß. Zudem war bei mir beim zweiten Mal ja das Zahnrad auf der KW zu entfernen, weil nicht 100% rund. Hatte selbst Markierungen gemacht. Hatte zig Runden von Hand durchgedreht. Nockenwellenfixierung passte. Die beiden Kolbenmessstangen haben nie zu 100% gefluchtet. Sah aber dann nach dem Riemenwechsel wenigsten genauso aus wie vorher.


    Hatte auch Gewinde der Standen nachgeschnitten, weil die nicht gut reingingen. Insgesamt nicht die beste Quali.
    Habs jetzt nicht genau gelesen, aber hattest du das Nockenwellenrad gelöst? Ich hab ne Anleitung zugrundeliegen gehabt, die sehr umständlich (finde ich) beschreibt wie durch Lösen des NW-Rades der Riemen aufgelegt werden soll und so. Das hatte ich nicht gemacht. Nur Riemen drauf, Spannung eingestellt, paar mal druchgedreht, Spannung angepasst, durchgedreht.... bis es passte.


    Könnt mir schon vorstellen, dass eine minimale Dehnung des Riemens da nen Unterschied macht. Bei mir sahs vorher und nachher aber identisch aus. Vll wegen der unberührt gelassenen Nockenwelle :D


    GL

    Wir sind die Borg - Widerstand ist Spannung durch Stromstärke

    Mein Abarth 595: Tursimo - Grigio Quarzo - Leder Braun - Xenon - Heckwischer und Antenne für schlechte Zeiten ausgebaut - Bilstein B14 - Ragazzon ESD - Forge Ansaugschlauch - Bonalume geschlossen - Prosport 4in1 Anzeige in OEM Position - untenrum Fluid Film und Mike Sanders - obenrum finish kare 1000P
  • Jo, ja nockenrad war gelöst.
    Im Prinzip easy.


    Nocken fixieren unten fixieren.


    Riemen drauf, Spannrolle bis anschlag spannen.


    Edit: natürlich nockenwelle dann auch festziehen LOL


    2x durchdrehen.
    Prüfen ob nocke und unten noch passt.
    Spannrolle lösen und wieder spannen auf die fluchtmarkierung.
    Nach Möglichkeit nochmal durchdrehen und gegenprüfen.



    Problem ist halt nur das die kurbelwellenfixierung mit dem Gleichstand der Kolben
    Nicht passt.


    Orginal stand der Riemen so, das die kurbelwellenarretierung passte.
    Laut sämtlichen Anleitungen soll aber der Kolbenstange Gleichstand sein.


    Da ist die Frage was nun richtig ist.


    Gehen wir’s sicher beides.. in wiefern sich das auswirkt müsste man gegentesten.
    Am besten auf ner Rolle.


    Also äktion und teuer.


    Fiatwerkstätten werden es da sicher nicht so genau sehen.
    Möchte aber gern das Optimum herrauskitzeln.

    Gruss John


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    Einmal editiert, zuletzt von Speedy Gonzales ()

  • Achso, verstehe, du hast es also durch neue NW dezent komplizirter. das Beruhigt :thumbsup:


    Vlt mal einen Motorenbauer oder Tuner fragen was Tendenziell von den beiden Optionen besser wäre?

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