V-Maxx Fahrwerk mit oder ohne Härte Verstellung

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  • Moin. Zu dem Thema kann ich dir sicher helfen.


    Das V-maxx Fahrwerk genießt nicht nur beim Fiat 500 einen guten Ruf, sondern auch bei anderen Fahrzeugen. In der MX-5 Scene zum Beispiel war es damals auch ein "Geheimtipp", weil Preis-Leistung einfach passt. Ich hatte damals im MX-5 die Version mit Härteverstellung und das war wirklich sehr angenehm zu fahren. Die Härteverstellung funktionierte gut und man konnte es perfekt für den täglichen Weg einstellen.


    In meinem später folgenden 500er Twinair habe ich dann, bedingt durch den MX-5, wieder ein V-maxx verbaut, allerdings ohne Härteverstellung. Fuhr sich auch um Welten besser wie das Serienfahrwerk und war von der Abstimmung nicht zu straff, aber trotzdem nicht schwammig.


    Nun, jetzt hab ich ich seit November meinen ersten Abarth und es kam wie es kommen musste, ich hab wieder (jetzt zum 3.Mal),ein V-maxx bestellt und verbaut. Diesmal wieder mit Härteverstellung. Bis jetzt bin ich super zufrieden damit, fährt sich wirklich super, klappert nicht, schlägt nicht durch und lässt sich super einstellen.


    Haltbarkeit wird sich wieder zeigen, aber rein vom Fahren her ist es gefühlt nicht schlechter wie das KW Var. 3, welches ich damals im Subaru verbaut hatte.


    Kurz und knapp, ich würde die 100 Euro mehr investieren und die Version mit Härteverstellung nehmen.


    Gruß Mario

    Mein Abarth 500: 2011er esseesse in Gara weiß, 2015er Renault Trafic Camper-Selbstausbau, 2020er KTM 1290 Superduke R, 2000er Suzuki Bandit 1200
  • Ich habe es bei Ital-Tuning (MW-Motorsport) bestellt, da es dort vorrätig und auch am günstigsten war. Bestellt man es direkt beim Hersteller in den Niederlanden, muss man fast 100 mehr hinblättern.

    Meine Bestellung ist erst 3 Wochen her, als ganz frisch verbaut. Morgen geht's zum Eintragen.

    Mein Abarth 500: 2011er esseesse in Gara weiß, 2015er Renault Trafic Camper-Selbstausbau, 2020er KTM 1290 Superduke R, 2000er Suzuki Bandit 1200

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  • Mahlzeit zusammen, ich würde meinem Compe gerne ein Gewindefahrwerk von V-Maxx spendieren! Jetzt kommt die Frage auf ob mit Härte Verstellung oder ohne! Was meint ihr??

    Wirklich beantworten kann Dir die Frage nur jemand, der die beiden aktuellen Versionen des Vmaxx Fahrwerks im 595 gefahren ist.


    Bei der nicht härteverstellbaren Version hat es vor wenigen Jahren ein Update gegeben mit verbesserter Dämpferabstimmung.

    Diese Version fahre ich und ich kann keinerlei Fehlabstimmung erkennen. Insofern kann ich mir auch nicht vorstellen, daß die verstellbare Version eine deutliche Verbesserung bringt.

    Die Gegenprobe habe ich allerdings nicht gemacht.


    Das Ansprechverhalten der Vmaxx Dämpfer ist meines Erachtens nur Durchschnitt.

    Zwar viel besser als das der Competizione Dämpfer oder der Bilstein B6 (die für den Fiat 500 ungewöhnlich schlecht ausfallen), aber ich denke, ein KW V3 kann das noch besser. Allerdings ist beim KW die Grundabstimmung deutlich härter, also bringt das beim Komfort auch keinen Vorteil.

    Gruß,


    Der Jens

    Mein Auto: 595C 145+PS, Vmaxx Gewindefahrwerk, vorne mit KW Federn 40-220, -3° Sturz, Höhe 315/320, OZ Ultraleggera 7x15 ET30 mit 195/55/15
  • Was mir übrigens am härteverstellbaren V-maxx besser gefallen hat ist der Einbau.


    Ohne Härteverstellung:

    An den vorderen Stoßdämpfern ist oben in der Kolbenstange ein Innensechskant, mit dem man beim Montieren des Domlagers gegenhält. ( mit nem Inbusschlüssel).


    Mit Härteverstellung:

    Anstatt des Innensechskant hat die Kolbenstange oben zwei Fräsflächen, wo man mit einem Maulschlüssel gegenhält, da oben in der Kolbenstange die Rändelschraube zur Verstellung der Härte verbaut ist.


    Ich fande, man kann mit Maulschlüssel besser gegenhalten. Bei der "Nicht-härteverstellbaren Version" fühlt es sich beim Gegenhalten mit Inbusschlüssel so an, als würde der Innensechskant relativ schnell rund werden.

    Da merkt man halt eventuell doch ein wenig den Preis beim Material.


    Der Rest vom Fahrwerk war allerdings recht ordentlich verarbeitet.


    Hier mein aktuelles V-maxx Fahrwerk vom Abarth mit Härteverstellung kurz vor dem Einbau:





    Hab mir auch gleich zwei neue Domlager bestellt incl. neuen Schrauben. So kann man vorher das Federbein komplett zusammenbauen und dann einfach tauschen, ohne das alte Fahrwerk zerlegen zu müssen ( Federspanner etc.)


    Und, beide Lager sind direkt neu. ;)

    Mein Abarth 500: 2011er esseesse in Gara weiß, 2015er Renault Trafic Camper-Selbstausbau, 2020er KTM 1290 Superduke R, 2000er Suzuki Bandit 1200
  • Ich denke mir immer das man ewig braucht bis man es eingestellt hat und dann hat man eh wieder etwas dran zu nörgeln und bei einem was nicht einstellbar ist nimmt man es einfach so hin wie es ist!


    Sicherlich gibt es Fahrwerke die um Welten besser sind aber ich denke um zur Arbeit zu fahren und ab und zu mal etwas zügiger um die Kurve zu fahren wird das reichen! Es geht immer besser, schneller und schöner, das ist aber nicht mein Anspruch bei dem Auto.

  • So wie du es beschreibst ist es bei mir auch.

    Fahrt zur Arbeit, mal ab und zu etwas zügiger über die Landstrasse und ein paar Alltagsfahrten. Dafür ist das V-maxx perfekt.

    Es gibt immer alles nochmal in High-end, aber man muss einfach abwiegen, ob man das brauch.

    Und beim V-maxx wirst du trotzdem positiv überrascht sein, wie schön souverän das im Alltag fährt. Nicht vergleichbar mit irgendwelchen knüppelharten T-Technics Fahrwerken von früher.

    Zur Härteverstellung nochmal:


    Man kommt an alle Einstellschrauben sehr gut ran. Vorne wie gesagt einfach bei offener Haube oben am Stoßdämpfer verstellen, hinten muss man sich neben die Endrohre knien und am Dämpfer unten an der Schraube drehen.


    Das ist ruck zuck eingestellt. Ich habe erst auf komplett hart gestellt und dann auf beiden Seiten jeweils 4 bis 5 Klicks zurückgedreht. Vorne hat das direkt gepasst, hinten bin ich dann nochmal etwas mehr richtig hart, das merkst du aber direkt bei der ersren Probefahrt, ob es zu sehr hoppelt oder nicht.


    Ich habe hier eine sehr wellige Landstrasse, das ist sozusagen meine Teststrecke. Wenn da alles passt, nichts schleift, es nicht zu stark hoppelt oder poltert, ist alles andere ok.

    Mein Abarth 500: 2011er esseesse in Gara weiß, 2015er Renault Trafic Camper-Selbstausbau, 2020er KTM 1290 Superduke R, 2000er Suzuki Bandit 1200
  • ihr macht mich zugegebener Weise neugierig... Dass es das Vmaxx mit verstellbaren Dämpfern gibt war mir garnicht bekannt.


    Stimmt es, dass (zumindest das nicht verstellbare) Fahrwerk komfortabler als das Serienfahrwerk ist?

    Mein Abarth 695: XSR Yamaha Edition​ +Zemco-Tempomat +smoked Seitenblinker +305mm Brembo +langer 5.Gang +G-Tech Evo 240 LLK +G-Tech Evo200 Software +oberes Motorlager mit Street- Powerflexverstärkung +G-Tech Schaltwegsverkürzung +G-Tech GT550-ST114 +G-Tech Hitzeschutz +Depo Racing 4in1 Set made by G-Tech
  • Stimmt es, dass (zumindest das nicht verstellbare) Fahrwerk komfortabler als das Serienfahrwerk ist?

    Komfortabler als das Serien-Fahrwerk vom Serien-Abarth ist es nicht. Im Gegenteil.

    Komfortabler als das Serien-Fahrwerk vom Competizione ist es aber schon.

    Gruß,


    Der Jens

    Mein Auto: 595C 145+PS, Vmaxx Gewindefahrwerk, vorne mit KW Federn 40-220, -3° Sturz, Höhe 315/320, OZ Ultraleggera 7x15 ET30 mit 195/55/15
  • Also, das Serienfahrwerk von meinem Esseesse ( Koni mit Eibach) fuhr sich ziemlich stockig. Gefiel mir nicht sonderlich. Das kann das V-maxx ( Verstellbar) um einiges besser finde ich.


    Beim Twinair war es genauso. Das Serienfahrwerk war überhaupt nicht harmonisch. Mit dem V-maxx ( nicht verstellbar) fuhr sich das wieder besser, wenn auch etwas straffer. Aber auf unebenen Strecken bügelt das V-maxx, egal welche Version, Bodenwellen einfach besser weg wie das Serienfahrwerk.


    Dazu kommt halt noch der einstellbare Tiefgang,was halt bei Gewindefahrwerken allgemein schöner ist wie mit normalen Federn,wi man hoffen muss dass die Tiefe passt.

    Mein Abarth 500: 2011er esseesse in Gara weiß, 2015er Renault Trafic Camper-Selbstausbau, 2020er KTM 1290 Superduke R, 2000er Suzuki Bandit 1200
  • Das mit dem Fahrwerk ist halt auch immer eine Frage der Gangart und wo man die so betreibt.

    Ich hatte das Vmaxx ohne Verstellung ( die gab es da noch nicht)

    Im Prinzip schon ein gutes Fahrwerk, vorallem hinten hat es merklich gut getan.

    Zu einem KW V3 fehlten aber ein paar Schippen.


    Wie sich das Verstellbare Verhält kann ich nicht beurteilen.


    Eins haben alle Fahrwerke gleich.. Durchs Einstellen, vorallem das falsche kann man auch alles gaaanz schlecht machen.



    Meine Meinung... Das Vmaxx macht einen guten Job, ist Sautief und kann mehr als der Auslieferungszustand vom Abarth.

    Wer auf der Letzten Rille fahren möchte wird damit aber nicht glücklich.

    Gruss John


    "Macht noch mehr Spass mit Zwischengas" :!:

    Mein Abarth 595: Gelbe Banane
  • Hab auch letzte Jahr das vmaxx (ohne Härteverstellung) eingebaut.

    Mein Grund dafür war vorallem die Optik. Die

    Keiloptik gefiel mir einfach nicht. Nun ist er schön in Waage.

    Und wie du schon schreibst, für die Arbeit und ein bisschen Motorsport-Fieling völlig ausreichend.

    Die Härte Verstellung war mir nicht wichtig. Muss aber jeder für sich im Endeffekt entscheiden.


    Gruß Attila

    Mein Abarth 500: rote 160PS-[SCHUB]karre, getauft auf Luigi
  • Moin. So, bin eben zurück vom Eintragen.

    Hat alles wunderbar ohne Probleme geklappt.





    Eingetragen wurde das V-maxx mit aktueller Höhe von 315/325mm (vorne/hinten) in Verbindung mit:


    -Spurplatten Eibach vorne 10mm und hinten 15mm

    - Originalbereifung auf 7x17 ET35

    (aktuell Esseesse mit Winterreifen)


    Somit kann ich meine neuen Sommerfelgen von MAK mit ABE auch drauf fahren, ohne die nochmal separat eintragen lassen zu müssen,da sie die selbe Größe haben.


    Im alten Fahrwerk-Thread kann man über das V-maxx Fahrwerk immer mal wieder lesen, dass es hinten zu weit einfedert und dann die Reifen schleifen.


    Das ist zwar richtig, liegt aber nicht am Fahrwerk sondern daran, dass in den Radhausschalen hinten ein relativ großer, unnützer Plastikknubbel ist. Diesen kann man ganz easy bei ausgebautem Rad wegschleifen. Zusätzlich schaut am Übergang Seitenblech/Heckstoßstange ein winziges Stück Plastik einen Hauch zu weit nach innen. Diese Plastiknase kann man mit einer Feile auch einfach etwas wegfeilen und schon schleift nichts mehr, auch bei extremer Beladung über Bodenwellen nicht.

    Es sind wirklich nur ein paar wenige Handgriffe am Plastik. Man muss weder Bördeln, noch am Blech etwas machen.


    Das V-maxx wirbt ja damit, dass es an der Hinterachse 30mm mehr Restfederweg hat. Das liegt daran, dass man die originalen Anschlagpuffer, die original oben an der Federaufnahme in der Karosserie stecken, entfernen soll und dafür die V-maxx Puffer unten verbaut werden. Diese sind exakt 30mm kürzer. Heisst, daß Auto kann trotz Tieferlegung 30mm weiter einfedert, bevor es auf den Puffern aufschlägt.

    Man könnte aber auch einfach, je nach Höheneinstellung, die alten Puffer drinlassen, oder diese vielleicht 10mm kürzen.

    Mit der härteverstellbaren Version kann man deshalb auch nochmal die Hinterachse schöner einstellen, dass es hinten nicht so tief einfedert.


    Aber das ist alles unwichtig, denn wenn man das Plastik innen wie oben beschrieben bearbeitet, schleift sowieso nichts mehr, selbst mit 15er Spurplatten.



    Gruß Mario

    Mein Abarth 500: 2011er esseesse in Gara weiß, 2015er Renault Trafic Camper-Selbstausbau, 2020er KTM 1290 Superduke R, 2000er Suzuki Bandit 1200
  • Das ist natürlich extrem schwer auf Bild festzuhalten.


    Wir befinden uns hinten Links am Rafkasten:

    Da wo mein Finger ist, diese weisse Plastiknase stand vorher noch etwas weiter ins Radhaus hinein, da hat es bei voller Beladung in richtig tiefen Bodenwellen leicht gestriffen. Auf dem Bild ist es aber bereits bearbeitet, ein vorher Bild habe ich nicht:



    Zusätzlich habe ich drinnen in der Radhausschale einen Knubbel weggeschliffen. Aber ich glaube, das hätte im Nachhinein gar nicht zwingend sein müssen, da das Schleifen glaube ich eher an oben genannter Stelle aufgetreten ist.


    Die neuen Anschlagpuffer sind beim Fahrwerk dabei.

    Hier ist ein Ausschnitt der Einbauanleitung, da sieht man genau was damit gemeint ist:



    Gruß Mario

    Mein Abarth 500: 2011er esseesse in Gara weiß, 2015er Renault Trafic Camper-Selbstausbau, 2020er KTM 1290 Superduke R, 2000er Suzuki Bandit 1200
  • .....


    Somit kann ich meine neuen Sommerfelgen von MAK mit ABE auch drauf fahren, ohne die nochmal separat eintragen lassen zu müssen,da sie die selbe Größe haben.

    .........

    HI Mario


    Da solltest du nochmal genau die ABE der MAK Felgen lesen .

    Die meisten ABÈ`s sind nur mit Serienfahrwerk gültig , somit müssen bei geändertem Fahrwerk auch die Zubehör Felgen eingetragen werden


    Jörg

    Mein Abarth 500: Optisch angelehnt an den Assetto Corse durch Folierungselemente, Gewindefahrwerk AP aus dem Haus KW-Automotive, Alufelgen OZ Leggenda weiß mit roter Schrift Pogea Stage 1
  • Moin Jörg.

    Laut dem Tüvprüfer ist es nicht nötig.


    Bei mir steht im Fahrzeugschein unten bei den Eintragungen vom Esseesse-Paket auch noch drin:

    7x17 ET35 LM Felgen. Weder Hersteller noch eine Nummer. Da das die Serien Esseesse-felgen incl. Bereifung sind und die MAK Felge eine ABE /KBA Nummer hat mit exakt gleicher Größe, hat er es nicht nochmal separat aufgeführt.

    Wären die Maße unterschiedlich, dann ok, aber so bleibt alles gleich.

    Sonst müsste man ja sein Gewindefahrwerk mit Sommer und Winterreifen zweimal abnehmen lassen,wenn man z. B. Im Sommer Serienfelgen fährt und im Winter eine andere Alufelgen aus dem Zubehör.


    Meine MAK ABE habe ich zwar trotzdem im Handschuhfach dabei, aber wenn laut ihm alles save ist, mach ich mich da auch nicht weiter verrückt.

    Mein Abarth 500: 2011er esseesse in Gara weiß, 2015er Renault Trafic Camper-Selbstausbau, 2020er KTM 1290 Superduke R, 2000er Suzuki Bandit 1200

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