Nach einem Monat habe ich eine echt tolle Lieferung von meinen Rallye-Freunden Quitsche Racing Motorsport erhalten ?




So,
wer nun der Annahme ist, der Rest sei Routinearbeit, dass Auto wieder
komplett zu machen, der irrt. Jetzt ging mein eigentliches Werk erst
los. Was nun folgt ist ein kompletter Um-bau.



Der Kabelbaum stammt aus einem 1998er Cinque mit Airbag




Kunst-Akt: Alte Lenksäule mit neuem Blinkerschaltstock vom Airbaglenkrad:



Runder Tankdeckel ?

Fummelarbeit: Türen ran , ZV und E-Scheibenheber wurden Nachgerüstet (Original Fiat)

Verstärkt, bis in die A-Säulen:

5x gewaschen, das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Tiefschwarzen Amaturenbrett was es nur im 93er Cinque gab:


Lange gesucht und zum Glück was echt Schönes gefunden: Eine handgearbeitete Lederausstattung aus Sizilien:







Ein passendes Herz habe ich zum Glück noch im Lager gefunden:
1242ccm 8Ventile 75 PS

Ich habe mich zwecks guter Alltagtauglichkeit für ein KW-Gewinde entscheiden:

Viele Teile wurden gestrahlt und neu lackiert.

Hier die Hochzeit:





Nun sollten auch die restlichen Blechteile ran:


Da der 75er höher baut, habe ich mir 10mm Distanzstücke für die Lager lasern lassen


Platz
nach oben kann man auch durch ein umgearbeitetes 1,1er Thermostück
(unter der Drossselklappe) erhaschen. Links das 75er, rechts das 1,1er
modifiziert, damit es an der Rail vorbei geht + Durchmesser auf 75er
geweitet / Trichterförmig gemacht.



Als Auspuff dient eine Trofeo Cup Anlage mit Supersprint Endtopf – geiler Sound mit schönen blubbern beim abtouren 


Hier sieht man mal die schön bearbeitete Frontstoßstange (Gitter durchgehend gemacht)

Letzten Mittwoch HU bestanden,
Donnerstag zugelassen. Die Zeit wird knapper …



Innenraum komplett gemacht. Verbaut ist ein ultra-seltenes niegelnagelneues Original Abarth Lederlenkrad vom Punto I

Nun
habe ich, nach 14 Tage dauerschraubing, nebenbei Arbeiten gehen um
danach bis 2Uhr 3Uhr, auch 3:30Uhr in der Garage zu stehen um das Ding
komplett zu machen, in meiner Garage das ultimative Chaos hinterlassen.

Die erste Probefahrt war am Freitag 23 Uhr zu den 60Km entfernten Quitschies.
Samstag morgen Bestandsaufnahme, auch die vorderen Radlager waren hinüber.
Zeitfenster:
14 Tage Demontage und reinigen
1 Monat Lack
14 Tage Montage und Umbau
Und nun das schlimmste:
Noch 2h bis zur Hochzeit unseres Kumpels und Forumsmitglied
Echt unpassender Zeitpunkt, aber hilft ja alles nix, also Auto wieder zerpflügt, Achsschenkel getauscht, Spur eingestellt.

Danach hatten wir genau 30min. Zeit für duschen, rasieren, umziehen UND zur Kirche zu kommen :-/
Egal,
wir haben es trotzdem hinbekommen, irgendwie, im Nachgang immer noch
unbegreifbar, aber das war eine echte „just in Time“ Geschichte OHNE
Freizeit für andere Dinge.
Vielen Dank noch mal an meinen lieben
Alex und meine Conny, die sicher auch das ein oder andere graue Haar
durch das Projekt bekommen haben. Dasselbe gilt für meinen fleißigen
„Garagen-Azubi“ Stephan für die tolle Zuarbeit mit den tausenden
Kleinteilarbeiten.
Und hier der Grund, warum sich das ALLES gelohnt hat:










