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KaLo4

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Freitag, 16. August 2019, 14:38

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Also als ich das erste mal beim Händler war und Probefahrt gemacht habe.Hab ich die Werbebroschüre auch nicht bekommen.
Erst zum Kaufvertrag :) .

Mein Abarth 595: 595 Esseesse MY20 Campovolo grau,Beats,Estetico schwarz,Carbonamturenbrett,rote Gurte....


egu#633

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Dienstag, 3. September 2019, 08:22

So nach der verdienten Sommerpause geht es langsam aber sicher dem Endspurt zu...

ABARTH - Alfa Romeo 1000

Es hätte gut sein können, dass ein Automobil, das auf dem Salon von Turin 1958 vorgestellt wurde, zur Fussnote in der Automobil-Geschichte verkommen wäre. Wie die Bezeichnung nun genau war, darüber gibt es verschiedene Aussagen, das Fahrzeug sei hier als Abarth-Alfa Romeo 1000 bezeichnet; der Aufbau stammte von Bertone, gezeichnet hatte ihn (einmal mehr) Franco Scaglione. Und auch wenn es ein sehr hübsches Fahrzeug war, das damals viel Aufmerksamkeit erregte, so war es doch alles unter dem Blech, was wirklich spannend war. Abarth und Alfa Romeo hatten 1954 zum ersten Mal zusammengearbeitet, es entstand ein ziemlich eigenwilliges Gefährt auf Basis des Alfa Romeo 1900, das von Ghia eingekleidet und sehr speziell lackiert wurde. Und ein Einzelstück blieb. Doch beim Abarth-Alfa Romeo 1000 ging die Zusammenarbeit viel weiter – eigentlich hätten beste Voraussetzungen bestanden, dass da eine dauerhafte Kooperation hätte entstehen können. An was es am Ende scheitere, das weiss man nicht mehr – es heisst, Abarth hätten die finanziellen Mittel gefehlt für eine Serien-Produktion. Andere Quellen beschreiben Carlo Abarth als sehr störrisch – und wieder andere die damaligen Strukturen bei Alfa Romeo als zu träg und zu kompliziert.


Abarth war verantwortlich für den Antrieb, Alfa Romeo steuerte die Plattform bei. Und die war sehr interessant, ein von Mario Colucci entworfener Gitterrohr-Rahmen, der nur gerade 50 Kilo wog. Darin eingebaut wurde ein 1-LIter-Vierzylinder, dessen Basis der 1,3-Liter aus der Giulietta war. Alfa Romeo hatte zur Bedingung gemacht, dass der Abarth-Alfa nur in Rennkategorien eingesetzt werden sollte, in denen die Mailänder keine Ambitionen hatten, deshalb wurde der Hub auf 58 Millimeter gekürzt. Die kleine Maschine leistete aber trotzdem 88 PS, geschaltet wurde über ein 5-Gang-Getriebe «System Porsche». Der nur gerade 3,69 Meter lange und 1,20 Meter hohe Wagen wog 640 Kilo. Es heisst, dass mindestens zwei, wahrscheinlich drei Exemplare gebaut wurden – die alle bei den gleichen Testfahrten auf der Avus in Berlin verunfallten. Ein Wrack soll zum Berliner Alfa-Romeo-Händler Herbert Schulze gebracht worden sein, wo es ein junger Mann namens Lutz Colani (später berühmt-berüchtigt als Luigi Colani) sich der Überreste bemächtigte und sie mit einer Fiberglas-Karosse einkleidete; dieses Fahrzeug existiert noch heute. Ob die Unfälle der Grund waren, weshalb das Projekt nicht weiter verfolgt wurde, ist nicht bekannt.



Die ganze Geschichte gibt es hier: radical-mag.com

Grüsse - Dani
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Dienstag, 3. September 2019, 08:57

Arturo Merzario – Gespräche

«Auf der Strasse ist es mir zu gefährlich»

Hier einige Auszüge aus dem ganzen Gespräch dass radical-mag.com mit Arturo Merzario führen konnte:

Sollten Sie, werte Leserin, lieber Leser, je die Möglichkeit haben, mit Arturo Merzario am Steuer auf einer öffentlichen Strasse eine Runde drehen zu dürfen: Verzichten Sie! Nicht, weil er so fährt, wie man das von einem ehemaligen Formel-1-Piloten erwarten würde, ganz im Gegenteil: Er zuckelt wie ein Rentner durch die Gegend.

Einst durfte der Berichterstatter bei einer Oldtimer-Rallye zwei Tage auf dem Passagiersitz neben dem Italiener verbringen – und er hätte am liebsten pausenlos in die Sicherheitsgurte gebissen.

«Carlo Abarth war der mit Abstand beste Team-Chef, den ich je hatte. Enzo Ferrari war furchtbar, er war launisch, man nannte ihn den Drachen – und er hatte kein Gespür für die Fahrer. Carlo Chiti dagegen war viel zu lieb, zu freundlich, er war damals bei Alfa Romeo so etwas wie der Bär – kein Wunder, dass er uns nicht vorwärts brachte. Carlo Abarth dagegen war die perfekte Mischung aus Ferrari und Chiti, er wusste alles über seine Autos und die Rennstrecken und die Bedingungen, er kannte die Stärken und auch Schwächen seiner Fahrer, er wusste genau, wann er wütend sein musste und wann freundlich. Ich habe ihm sehr viel zu verdanken, er hat mich am meisten gefordert – und am weitesten gebracht».

Aber Carlo Abarth hatte doch einmal gesagt: «Italienische Fahrer haben einfach nicht das Zeug zum Profi. Sie fahren Rennen nur zum Spass, einfach so».

Doch auf die Frage, welches Auto er denn am liebsten fuhr, kommt lange keine Antwort. Irgendwann kommt er wieder auf die Abarth zurück: «Die Abarth waren immer nicht nur schnell, sondern auch schöne Fahrzeuge. Und sie waren sehr leicht, was meinem Fahrstil immer entgegenkam.

Es ist durchaus charmant, wenn Merzario aus jenen Jahren erzählt, wie sie einmal in der Nacht vor dem Rennen das Hewland-Getriebe auseinanderbauten – und dann keinen Schimmer hatten, wie sie das Puzzle wieder zusammensetzen sollten. Merzario über seine Karriere als Formel-1-Teambesitzer: «Wir hatten nie Geld – und wir hatten noch viel weniger Ahnung.»

Merzario: «Mein Ferrari-Team-Kollege Jacky Ickx war der wohl beste Fahrer, den ich je kennengelernt habe. Er war nicht nur sehr schnell, er war auch extrem clever. Und er schonte das Material wie kein anderer. Er hätte einer der grössten Fahrer aller Zeiten werden können, doch er wollte nie zu viel riskieren. Für mich war er ein Vorbild in jeder Hinsicht. Auch Niki Lauda hatte alle diese Talente, doch Ickx war einfach schneller. Neben der Strecke war Ickx aber unerträglich». Das gelte auch für Jackie Stewart, den er auch für einen der besten Fahrer hält, aber den haben nur die Autos interessiert – und nicht das Leben».

Niki Lauda ist natürlich immer ein gutes Stichwort, wenn man mit Arturo Merzario spricht. Er wird immer in erster Linie der Mann sein, der am 1. August 1976 auf der Nordschleife das Leben von Niki Lauda rettete. Merzario, der nicht unmittelbar in den Unfall verwickelt gewesen war, hielt seinen March zwischen Breidscheid und Bergwerk an, kletterte aus dem Auto, rannte zum brennenden Ferrari 312 T2 des Österreichers, löste den klemmenden Sicherheitsgurt (was vorher Brett Lunger, Harald Ertl und Guy Edwards vergeblich versucht hatten), und zog Lauda (mit Hilfe von Ertl) aus dem Wagen. Zusammen mit Ertl leistete er auch erste Hilfe, massierte sein Herz, beatmete ihn. Jahre später sagte er zu Lauda: «Ich hörte Deine Schreie. Du warst leicht wie eine Feder.» 41 Tage später sass Lauda, der schon die letzte Ölung erhalten hatte, wieder im F1-Cockpit. Und «vergass», sich bei seinen Rettern zu bedanken.


Nun aber, Arturo, warum fährst Du wie ein Rentner durch die Gegend? «Das machen doch alle Rennfahrer so, der Strassenverkehr ist viel zu gefährlich».

Ein sehr interessantes Gespräch :) - Danke radical-mag :top:


Grüsse - Dani
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Dienstag, 3. September 2019, 09:21

ABARTH DAY 2019 zum 70.

es wurde hier im Forum schon an anderer Stelle darauf hingewiesen - DANKE :top:

nun gestern erreichte mich von FCA Schweiz noch eine E-Mail:

DIE ABARTH DAYS 2019

ES IST SOWEIT!

70 Jahre Fahrfreude. 70 Jahre Spass ohne Ende, donnernde Motoren, adrenalingeladene Tanks und atemberaubende Performances. Haben Sie schon Ihr Ticket für die Abarth Days 2019?

Fall nicht, dann wissen Sie ja was zu tun ist. Es sei denn, Sie wollen nicht am grössten jemals stattgefundenen Abarth Event teilnehmen. Ein Event, dass Skorpione aus ganz Europa für zwei Tage voller Spass zusammenbringen wird. Und ja: Das Ticket gilt für beide Tage!

Sind Sie jetzt ein Skorpion oder nicht?

Wir erwarten Sie vom 5. - 6. Oktober im MIND in Mailand (Italien).

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Es wird wohl die einzige Veranstaltung in dieser Form für die `ABARTHISTI` in Europa werden ;)

Grüsse - Dani



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Donnerstag, 5. September 2019, 06:53

Hammer, was für eine geile Veranstaltung.

Leider so kurzfristig in der Ankündigung.

Hätte das gerne in meinen Urlaub eingebaut.

Viel Spass Dani, da bist du doch bestimmt dabei :thumbsup:

Mein Abarth 595: Pista mit Leder


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Donnerstag, 5. September 2019, 16:13

Leider auch für mich nicht machbar...

Aber vielleicht gibt es im Netz darüber aktuelle Infos - Kolleginnen und Kollegen des ABARTH Club Bavaria werden vor Ort sein und mit Sicherheit berichten :)
Grüsse - Dani

egu#633

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Mittwoch, 11. September 2019, 09:11

Nun ist auch die deutschsprechende Presseabteilung aktiv geworden

hier die offiziellen Infos zum ABARTH Day in Mailand

Der Countdown für die aufregenden Abarth Days 2019 läuft: Europas größtes Treffen der Fans der Marke mit dem Skorpion im Logo findet am ersten Oktoberwochenende, am 5. und 6. Oktober, in Mailand statt. Es bietet allen Teilnehmern die Gelegenheit, zwei Tage voller Spaß, Spannung und Adrenalin pur zu erleben, denn anlässlich des Jubiläums „70 Jahren Abarth", bringt die Marke ihre vielen Fans zum gemeinsamen Feiern zusammen.

.......

Leistung, Fahrspaß und jede Menge Tradition: Die Abarth Days 2019 sind der mit Spannung erwartete Event für die europäischen Fans der Marke mit dem Skorpion im Logo. Auf die Besucher der Abarth Days warten unvergessliche Erlebnisse, darunter einige Überraschungen, die erst in Mailand bekanntgegeben werden. Also auf zur großen Geburtstagsfeier von Abarth - und jetzt schon die Tickets sichern.

Viel Spass allen Abarthisti die dabei sein werden :)

Grüsse - Dani

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