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Metzger

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21

Donnerstag, 30. März 2017, 11:39

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Hallo,
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, wenn deine Alternative Golf heißt wirst Du nicht glücklich werden. Der Golf ist eine quasi fast perfekte Mischung für die breite Masse, alles hübsch und ordentlich und gediegen - der Abarth ist Emotionen, Fahrspass, Motorsport Affinität und Italienische Perfektion.
Das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe wie es unterschiedlicher nicht geht.
Keine Sorge, dafür hab ich den Thread gemacht. Zum diskutieren ;) Danke für deine Ausführung.
Ich hab das ganze halt von einem anderen Blickwinkel angefasst.
Im Vergleich zum GTI Performance: Ähnliches Leistungs/Gewicht-Verhältnis, ähnlicher Langstreckenverbrauch, mech. Diffsperre, in Ansätzen ähnliche Investkosten (GTI etwas mehr)

Nun kommen auf beiden Seiten etwaige vorteile zum tragen:
Abarth: Emotionen, Fahrspass durch Spritzigkeit, Cabriomöglichkeit, einfach ein gute Laune Auto, Optik kein Einheitsbrei
GTI PP: Mehr Nutzbarkeit mit AHK, 4 Türen, Platz, etwas mehr Wertigkeit, elektronische Gimmicks ohne basteln schon drin

Deswegen dieser Thread. Wie gut ist der Abarth auf die langen Strecken und im Alltag. Warum habt IHR (Die Langstreckenfahrer bevorzugt) euch für den Abarth entschieden statt etwas anderem :top:


Gruß Olli

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Zyzigs

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Donnerstag, 30. März 2017, 11:58

Zitat

"GTI PP: Mehr Nutzbarkeit mit AHK, 4 Türen, Platz, etwas mehr Wertigkeit, elektronische Gimmicks ohne basteln schon drin"
Abgesehen von der AHK gilt das für den Swift Sport genauso, und den gibt es neu schon für 14.000 €. Außerdem serienmäßig: Xenon Licht, Sitzheizung, Tempomat, automatisches Licht, elektrisch klappbare Außenspiegel, Metallic Lackierung, schönes straffes, gut abgestimmtes Sportfahrwerk, Sitze mit ordentlich Seitenhalt... Und eine Steuerkette statt Zahnriemen.

Domuno

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23

Donnerstag, 30. März 2017, 12:47

mein Tipp kauf die nichts mit einem Direkteinspritzer.

die haben sehr viele probleme mit ventilen die sich zusetzen mit ölkohle.


glg.
In doubt flat out =) Colin McRae

LaDaDi500

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24

Donnerstag, 30. März 2017, 13:00

Wie gut ist der Abarth auf die langen Strecken und im Alltag. Warum habt IHR (Die Langstreckenfahrer bevorzugt) euch für den Abarth entschieden statt etwas anderem :top:


Gruß Olli
Kommen wir mal auf den Punkt.

DISCLAIMER: Alles Nachfolgende ist meine persönliche Meinung und mein Empfinden bezogen auf meinen Abarth und stellt keine generelle Aussage oder sonstiges dar.
  • Mein Abarth ist mittlerweile mein 2. bzw. 3. Auto
  • Ich habe Ihn 1.5 Jahre als daily Driver genutzt

Die Erfahrung aus den 1.5 Jahren:
  • Die Langestrecke für die mein Abarth geeignet ist endet für mich bei absolut maximal 150km, allerdings ist das auch den Umbauten geschuldet (Leistungssteigerung, Gewindefahrwerk, 17 Zoll Räder, Sperre, ...)
  • Er ist laut, das es normal ist das ich ab 170/180 meine Freundin anschreie
  • Er ist hart, die Rückenwirbel lassen grüßen - einmal eine 600km nonstop Fahrt gehabt und gedacht ich steige mit einem Bandscheibenvorfall aus
  • Er rappelt, immer, irgendwo, irgendwas - einfach ignorieren
  • der Innenraum hat absolut nichts komfortables oder wirklich schönes
  • die Seriensitze sind geschönt ausgedrückt mehr als gewöhnungsbedürftig - die Sabbelt sollen angeblich zumindest besser sein, steht bei mir ganz oben auf der Liste "wenn ich mal wieder zuviel Geld für Spielereien habe"

Auf der Gegenseite:
  • Es ist ein Abarth!
  • Ich wollte schon immer mal einen haben
  • Ich mag Autos mit viel Leistung für die Größe oder auch völlig übermotorisierte Kisten
  • Es macht scheisse viel Spass!
  • Man lernt ziemlich viele Leute kennen weil man angesprochen wird - ok könnte man auch als Nachteil werten wenn man eher introvertiert ist
  • Es macht nach 3 Jahren immer noch Spass!
  • Tuning Kosten sind absolut überschaubar um nicht zu sagen geradezu günstig (z.B. paar Felgen 500-1.000€, gerade Sommerräder für mein anderes Auto bestellt = 6.000€)
  • Im Vergleich zu meinen anderen Autos ist ein Parkplatz z.B. in Frankfurt am Main zu finden ein echtes Kinderspiel

Wenn Du also logisch Vor- und Nachteile abwiegen möchtest, meine Empfehlung: Nimm den Golf ...

Mein Abarth 500: Grau, Felgen drauf, Reifen dran, Lenkrad drin, Sitze drin, ...


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durchi (02.04.2017)

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Donnerstag, 30. März 2017, 13:10

Danke euch beiden,
Wenn Du also logisch Vor- und Nachteile abwiegen möchtest, meine Empfehlung: Nimm den Golf ...
meine Entscheidung wird aus dem Bauch heraus getroffen, muss aber meiner Vernunft gerecht werden. Ich bin ja überhaupt erst auf den Abarth gekommen, weil ich den Fiat 500 25tkm als Firmenwagen fahren durfte. Ich bin teils Strecken von 200-400km mit den Seriensitzen ohne Probleme gefahren. Ich habe es geliebt die Knutschkugel zu fahren :love:
Die Frage die sich halt stellt, ob er meine zukünftige Kilometerleistung wegsteckt. Bei noch handelbaren Betriebskosten.
mein Tipp kauf die nichts mit einem Direkteinspritzer.

die haben sehr viele probleme mit ventilen die sich zusetzen mit ölkohle.


glg.
Danke. Dachte grade dadurch dass keine Abgasrückführung mehr stattfindet, sind solche Probleme der Vergangenheit zuzuordnen.
War mir jetzt tatsächlich auch nicht sicher, ob der Abarth auch ein Direkteinspritzer ist. Scheinbar ist er es nicht :top:
Doppelter Pluspunkt. Keine teuren Einspritzdüsen/Pumpe für Hochdruck. Keine zukünftige Problematik mit Partikelfiltern für Ottomotoren. Die betrifft hauptsächlich Direkteinspritzer.

Gruß Olli

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lupi

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Donnerstag, 30. März 2017, 14:08

Ich hatte meinen A500 als "Firmenwagen" und war damit auch auf Dienstreisen nach dem Motto - der Weg ist das Ziel.
Prag, Amsterdam, Köln, ... also auch mal >500 km am Stück = k.P. (Standard Sportsitz und Koni FSD Fahrwerk)
Allerdings habe ich immer versucht den AB Anteil gering zu halten. Am schönsten waren die Fahrten gen Köln/Bonn durch die Eifel ;)
Beim Kunden immer positive Rückmeldung.

Nach 2 Jahren und 32.000 km hab ich das Auto privat übernommen und kräftig aufgerüstet.
Ins Büro fahre ich mit dem velo oder S-Bahn und den Abarth just4Fun 90% Landstrasse bei >0°C und trocken mit UHP's und nachgerüsteter Lamellensperre.
Die ist geil im combat-modus auf der Landstrasse, oder on track. Ansonsten ist die TTC völlig ausreichend. Viel wichtiger sind gute Reifen.

Wenn ich nochmal die Wahl hätte würde ich das wieder so machen. Dann allerdings den A595C competizione. :anhimmel:

Der Abarth macht schon Freude beim drauf zugehen und erst recht beim Fahren. Ein gute Laune Garant für jeden Tag !
Kein Vergleich mit Golf, Boxster, 3er, ... und dazu max. sozialverträglich

Dienstlich nun meistens Leihkutschen. Auch nett, aber selten so spassig ! :(

Mein Abarth 500: macht gute Laune ... !


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Metzger (30.03.2017)

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27

Donnerstag, 30. März 2017, 14:11

der abarth500 hat einen soliden guten alten turbomotor ohne Direkteinspritzung =)

da wird selten was kaputt


glg. Domi
In doubt flat out =) Colin McRae

Zyzigs

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Donnerstag, 30. März 2017, 15:07

Also wenn Du gerne länger und weiter fährst würde ich den Turismo mit den normalen Sportsitzen nehmen. Das Koni FSD Fahrwerk ist ein guter Kompromiss aus straff aber nicht steinhart (Swift Sport ist härter). Die 630 km bis nach Starnberg habe ich im September recht entspannt zurückgelegt. Die Sabelt Sitze im Competizione habe ich auch schon gefahren. Die sind etwa so komfortabel wie eine hölzerne Gartenbank mit einem ganz dünnen Sitzpolster. Was bei einem gemütlichen Bier im Garten nicht stört mag auf langer Fahrt etwas anstrengend sein!

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Metzger (30.03.2017)

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Donnerstag, 30. März 2017, 21:38

Egal... die Sabelts sehen halt einfach viel gei*** aus. :P

Morgen geht es 350 km an die Küste, mal sehen, ob ich danach noch laufen kann (ist meine erste längere Autobahnfahrt mit den Sabelts). :rotfl: :D
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Metzger

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Donnerstag, 30. März 2017, 23:59

Dann gib gerne mal Rückmeldung :P Mit den Sabelt Sitzen hab ich am Stück nur etwa eine Stunde verbracht. Empfand ich aber eigentlich nicht negativ. Davon ab hat sich mein Körper förmlich in die Sitze reingesaugt :thumbup: Toller Seitenhalt und Optik :top:

Ich werde von den Tipps her aber auf jeden Fall mal die normalen Sportsitze und ohne Sperrdiff Probe fahren. Vielleicht wäre auch das MTA eine Probe wert :anhimmel:

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Freitag, 31. März 2017, 00:38

Die Sabelt müssen halt einfach gut sitzen am Körper, dann haben die meiner Meinung nach auch durchaus Langstreckenkomfort.
Entweder das passt oder nicht, ausprobieren.
Meiner Meinung nach gehören die aber auch einfach in das Auto...


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Freitag, 31. März 2017, 16:50

Ich bin mit den Sabelts schon 550km am Stück zum Luca gefahren. Kann nichts negatives berichten. Im Gegenteil, die etwas härtere Polsterung finde ich besser als die Seriensitze.

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Zyzigs

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Freitag, 31. März 2017, 19:23

Ich wackel in den Sabelts hoffnungslos hin und her. Habe darin überhaupt keinen Seitenhalt. :(

Metzger

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Freitag, 31. März 2017, 21:30

Bei mir sitzen sie spack. Schalensitze sind auch ne heikle Sache. Zu klein, zu groß oder genau richtig. Wenn ich mit meinem Trainingsbuddy im Abarth sitze, ist das Ding auch gefühlt von Scheibe bis Scheibe ausgefüllt LOL

Sitze kann man zB individuell anpassen lassen. Auf und abpolstern :) Denke nur dann wird ein neuer Bezug fällig :(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Metzger« (31. März 2017, 21:47)

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Freitag, 31. März 2017, 21:50

Heute knapp 1100km gefahren. Köln -> Stetten -> Köln.
Mit H&R Gewindefahrwerk und Sabelt keine Probleme gehabt. Rücken ist heile und so doll durchgeschüttelt wurde ich jetzt auch nicht :D

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Freitag, 31. März 2017, 22:05

Aber dank Helmut jetzt bestimmt ein dickes Grinsen ins Gesicht betoniert;-)


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Samstag, 1. April 2017, 08:02

unbedingt Probe fahren. was für den Einen gilt kann für den anderen genau falsch sein. Die Sabelt sehen gut aus und halten dich sehr fest (selbst darf man aber nicht "breit" sein). Aber ich selbst fahre auf den belederten Stühlen besser und auch auf Langstrecken ohne Probleme. Aber es kommt wohl auch auf das Alter an. Zwischen 18 und 22 hab ich auch 300.000km mit einem Mitsubishi Colt geschafft ohne Probleme. Das würde heute wohl anders aussehen.

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Samstag, 1. April 2017, 20:56

Also ich bin aufgrund der Sabelt Sitze zum Turismo gewechselt.
Ich bin 172 Hoch und 74Kg Schwer (also Gardemaß für einen 500er).
Fahre ca. 15.000 Km im Jahr, kürzeste strecke ist zum Bäcker ca. 10 Km. Und in der Regel immer 100km/h ++ (sehr ländlich hier)
Ich habe eine Probefahrt mit dem Compe auf einer freien Autobahn (A48 von Daun nach Koblenz) gemacht, ...das geht schon mal, aber auf dauer, und du mit 30.000 pa. Das würde ich mir nicht antun. (werde nächstes Jahr 50)
Wie die anderen schon sagen, das musst du Probe fahren und selber abwägen
"Es gibt nur eine Geschwindigkeit, meine" ( Riddick)

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Ralfisti

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Samstag, 1. April 2017, 23:37

Das mit dem Probefahren sehe ich genauso - werde auch 50 (dieses Jahr) und habe mit den Sabelts auch auf Strecken nach Italien (bisher 2x) keinerlei Probleme gehabt (ähnliche Maße, nur wenig schwerer und etwas größer als alex68).
30tkm sind natürlich eine Hausnummer - die schaffe ich in 4 Jahren, wenn es hoch kommt...

Also ausprobieren :thumbup:


Ciao
Ralfisti

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Sonntag, 2. April 2017, 16:12

überlege dir das gut bei den angepeilten KM.
Meiner ist EZ 05/15, aktueller KM-Stand 52000 km.
3 Wartungen gemacht.
Folgende Teile machten Probleme:
bei 30000 km hintere Stoßdämpfer getauscht, Bremse hinten zerlegt wegen Geräuschen, Luftansaugung gewechselt (war unten verschmort), Klimaanlage nachgefüllt (Kühlmittelverlust)
Auspuffklappe mehrmals gangbar gemacht.
Der nächste Werkstattaufenthalt steht bevor: Auspuff kpl. wechseln, ist total vergammelt. Stoßdämpfer kpl. wechseln sind durch (wird durch Gewindefahrwerk ersetzt)
Die Rücklichter machen seit einem Jahr auch Probleme, ständig fällt ein Standlichtlämpchen aus (Fehler muss noch lokalisiert werden).
Für mich war es der letzte Italiener. Schau schon nach was vernünftigem mit 6 oder 8 Zylinder um.
Inzahlungsnahmepreise bei Neuwagenkauf würde ich nach 1 3/4 Jahren noch ca. 13000 bis 15000 Euro bekommen.
Wenn man den Listenpreis von 28000 Euro sieht nicht akzeptabel.

Mein Auto: Abarth 595 Competizione


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