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Dienstag, 29. August 2017, 02:05

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Hallo Zusammen

Habe meinen 595 Turismo in Hannover bestellt über ein ex Alfa Händler der jetzt Alfa, Fiat und Abarth vermarktet. Er bestellt über Hamburg oder Kassel.

Habe nur 1750 Euro Rabatt bekommen.

Aber!!!!!!

Super Service
Der Verkäufer hat 2 mal seinen Feierabend ganz weit nach hinten verlegt(20 Uhr)
Konnten ewig Probefahrt machen ( Ein anderer Händler meinte Sie geben die Autos Max 1 Std raus)

Kann man so gar nicht beschreiben. Wir waren sehr begeistert.

Was ich zu dem Thema noch Sagen möchte

Ich glaube nicht das das was da gerade von denn Händlern gemacht wird ihr Freier Wille ist.

Es geht nur noch um Verkaufszahlen gegenüber Fiat.

Würde gerne mal wissen was der Händler bei 18% Rabatt noch verdient bzw wie viel dem Verkäufer bleibt.

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Drehzahl

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42

Dienstag, 29. August 2017, 08:02



Es geht nur noch um Verkaufszahlen gegenüber Fiat.

Würde gerne mal wissen was der Händler bei 18% Rabatt noch verdient bzw wie viel dem Verkäufer bleibt.



Nichts, aber gar nichts bleibt da hängen......der VKB wird irgendwo nen pauschalen Fuffi bekommen, brutto.
Gruß,
Michael

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Andreas D.

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43

Mittwoch, 30. August 2017, 12:42

Das mit dem "Fuffi" halt ich aber dann doch für stark übertrieben.
Glaube man muss jetzt hier kein Mitleid von den Kunden erwarten.

Abgesehen davon ist es für einen Käufer doch in der Regel vollkommen uninteressant wieviel der Verkäufer letztlich verdient.
(War hier auch nicht gefragt)
Den Verkäufer interessiert es ja auch nicht wie lange ich für das Auto gespart habe und auf was ich dafür verzichten musste.

Ist der Preis zu hoch - kauft man nicht. (Käufer)
Ist er zu niedrig - verkauft man nicht. (Händler)

Was dann letztlich zu hoch oder zu niedrig ist müssen die beiden unter sich ausmachen.

Gruß
Andreas
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44

Mittwoch, 30. August 2017, 15:23

Was Anderas da so treffend beschreibt, nennt sich halt einfach Markt, der nur funktioniert, wenn beide Seiten ( zumindest etwas) Spaß daran haben.

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Mittwoch, 30. August 2017, 16:32

Natürlich wurde gefragt was "hängen bleibt". Darauf habe ich aus über 25 Jahren Fachwissen in der Branche geantwortet. Nein, ich bin kein Autoverkäufer.

Eventuell war der Fragesteller mit seiner Rabattangabe von 1750,-- nur ehrlich gegenüber den vielen Wasserstandsmeldungen hier die meistens im Sand verlaufen.

Was glaubst du denn wie hoch die Händlermarge ist und woraus der VKB bezahlt wird ??
Gruß,
Michael

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Mittwoch, 30. August 2017, 17:40

@Drehzahl
Wenn ein Händler/Verkäufer an 18% Rabatt verarmen würde, wie erklärst du dann Rabatte die jenseits der 20% liegen?


Habe für unseren Vorgänger (Fiat 500C Lounge Serie 3) 13350€ als Tageszulassung bezahlt - bei einem Listenpreis von fast 20000€. Meinen Citroen Cactus hätte ich für 19800 statt 25500 haben können wenn ich den ein halbes Jahr auf Citroen Fleet angemeldet hätte. Hab ihn letztlich gebraucht gekauft weil mir das Geld ausgegangen ist.

Was ist mit Großkunden und deren Rabatte? Sixt zB. ist der größte Mercedes- Kunde weltweit, deren Rabatt ist so hoch das die einen Mercedes ein halbes Jahr vermieten können und den dann gebraucht teurer verkaufen können als sie selbst neu dafür bezahlt haben.

Klar sind wir nicht Sixt aber behaupte doch nicht das hier jeder Blödsinn erzählt der einen guten Rabatt bekommen hat.
Habe auch nicht behauptet das ich ein besonderes Verhandlungsgeschick hätte, ganz im Gegenteil ich habe in beiden Fällen nicht gehandelt. Der Fiat stand so im Netz bei AutoScout24 und beim Abarth war es der Preis den der Händler mir als erstes genannt hat. Bei dem Fiat hab ich sogar versucht noch ein Schlüsselcover rauszuhandeln - leider ohne Erfolg. ?(

Falls ich den Eindruck gemacht habe ich wollte mit übertriebenen Zahlen prahlen um Aufmerksamkeit zu erhaschen - dann tut es mir Leid! Das war so nicht gemeint und ist auch nicht so!
Ich habe lediglich offen und Ehrlich auf die Frage geantwortet und darauf gehofft das dies auch andere tun um zu sehen ob- und was eventuell noch möglich gewesen wäre. Denke so war der Thread auch gemeint.
Bin leider in Gottgefälliger Armut aufgewachsen und habe es auch bis heute nicht geschafft dieser zu entfliehen. :(
Bin schließlich nur ein armer Chauffeur. Wenn du also irgendjemanden bemitleiden möchtest - dann bitte mich! ;)

Gruß
Andreas
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Mittwoch, 30. August 2017, 17:59

Man darf halt nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. TGZ und FLeet sind ganz andere Themen. Beim Cactus gibt es dazu noch Verkaufsförderungsmaßnahmen, kein Wunder......
Gruß,
Michael

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Mittwoch, 30. August 2017, 18:32

Ab gewissen Stückzahlen gibt es von den Herstellern/Importeuren Sonderprovisionen. Wenn wir als Autohaus eine bestimmte Anzahl an Golf GTIs verkaufen, dann bekommen wir von Volkswagen entsprechend eine Sonderprovision. So können größere Handelsgruppen Fahrzeuge unter den Selbstkosten vertreiben, wobei das Defizit dann mit der Sonderprovision kompensiert wird.
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Mittwoch, 30. August 2017, 18:58

Was ist mit Großkunden und deren Rabatte? Sixt zB. ist der größte Mercedes- Kunde weltweit, deren Rabatt ist so hoch das die einen Mercedes ein halbes Jahr vermieten können und den dann gebraucht teurer verkaufen können als sie selbst neu dafür bezahlt haben.
Muss man nicht verstehen aber viele Hersteller kaufen in solchen Fällen im wahrsten Sinne des Wortes den Kunden, sei es um die Verkaufszahlen hoch zu treiben, Marktanteile zu erhöhen, Marketing, Image Gewinn, Abschreibung um den Jahresgewinn zu drücken, um denjenigen auf der Kundenliste stehen zu haben, oder, oder, oder ...

Das hat dann nichts mehr mit der Milchmädchen Rechnung

+ Herstellungskosten
+ Gewünschter Gewinn
+ Verkäufer Provision
------------------------
= Verkaufspreis

zu tun. Fängt schon bei dem Thema Tages Zulassung an, es gibt bei den Herstellern Kontingente für Tages Zulassungen sprich Sponsoring dafür um natürlich durch die günstigen Angebote Kunden zu locken. Es gibt wie bereits angesprochen Rückvergütungen für Verkaufszahlen usw. usw. sprich von "die Verkäufer" haben einen EK von X% unter Listenpreis kann man nicht reden da sich das aus ganz vielen Faktoren zusammen setzt.

Daher halte ich persönlich diesen Thread als Kunde für flüssiger als flüssig ...

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Mittwoch, 30. August 2017, 21:13

@ladadie500
Stimme dir in allem zu - bis auf den letzten Satz.
Das was du da aufzählst sind die Gründe für die unterschiedlichen Preise der Händler. Warum der Preis dann bei dem einen höher ist als bei dem anderen kann dem Kunden egal sein. Stimmt!

Aber für mich als Käufer ist es doch wichtig zu hören bei welchem Händler jemand wieviel bezahlt hat also letztlich wieviel % Rabatt man bei welchem Händler bekommen könnte.

Wenn ich einen Wagen zB. in Berlin 1000€ günstiger bekomme als in Köln, muss ich mir überlegen ob es sich nicht für mich lohnen könnte den in Berlin zu kaufen. Wenn das Fleischwurstbrötchen beim Bäcker nebenan für den selben Preis dicker belegt ist geht ihr doch auch dahin. Oder habt ihr dann auch ein schlechtes Gewissen gegenüber der Verkäuferin?

Klar das den Verkäufern das stinkt wenn man hier so offen darüber spricht. Da die Verkäufer die (aus welchen Gründen auch immer) weniger Rabatt anbieten können als andere natürlich im Nachteil sind. Aber Leute wacht auf! So ist das heutzutage nunmal.

Übrigens hast du und Yoshi ja auch selber Gründe genannt warum es sich für Händler auch lohnen kann höhere Rabatte zu geben.
Sprich Rückvergütung und Sonderprovisionen.

Gruß
Andreas
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Mittwoch, 30. August 2017, 21:44

Scheint ganz so als hätte es die "Händler-Fraktion" erfolgreich geschafft vom eigentlichen Thema abzulenken.
Eigentlich sollte man dazu einen neuen Thread eröffnen. Titel: "Sollte man Preise in Foren nennen?"
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Mittwoch, 30. August 2017, 21:57

Hallo Andreas,

aus eigener Erfahrung hier wird das nichts bringen.
Themen wie Händlervergleiche oder warum soll ich keine moderne Medien zum Erwerb eines Fahrzeugs nutzen, werden hier in Grund und Boden diskutiert aber nicht mit Fakten gefüllt.

Den selben Effekt hast du evtl. schon bei echten Technischen Nachfragen gesehen, wo sich nur nach und nach die Profis aus der Deckung wagen.

Ich finde es manchmal auch unbefriedigend, das hier sehr viele Insider sind, die auf einfache Fragen (z.B. Teilenummern oder tech. Details) nicht in Erscheinung treten, wenn es aber um Interessen der Automotiven Werken geht ihren Senf hinzufügen.

Aber das macht nun mal ein Forum aus,

es gibt solche und solche. :top:
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Mittwoch, 30. August 2017, 22:20

Klar das den Verkäufern das stinkt wenn man hier so offen darüber spricht. Da die Verkäufer die (aus welchen Gründen auch immer) weniger Rabatt anbieten können als andere natürlich im Nachteil sind. Aber Leute wacht auf! So ist das heutzutage nunmal.

Übrigens hast du und Yoshi ja auch selber Gründe genannt warum es sich für Händler auch lohnen kann höhere Rabatte zu geben.
Sprich Rückvergütung und Sonderprovisionen.

Generell soll jeder dort kaufen, wo er es für richtig hält. Wer nur auf den Preis schaut, der kann das gerne tun. Mich stört auch wenig, wenn irgendwo in irgendwelchen Foren irgendwelche Zahlen stehen, denn in den allerwenigsten Fällen steht mit dabei, was dahinter steht.

Ich studiere berufsbegleitend Wirtschaftspsychologie und man kann Menschen sehr einfach täuschen. Liegt in der Natur. Wenn im Internet irgendwo steht, dass irgendwer für irgendwas 18.000.- Euro gezahlt hat, dann steht da nicht, ob der Betrag direkt beglichen, teil- oder gar vollfinanziert wurde. Es ist eine Zahl ohne Hintergründe, weswegen sie wenig Aussagekraft hat.


Viele große Handelsgruppen nutzen die Sonderprovisionen mittlerweile auch zur reinen Deckung der Differenzen aus den Verkäufen. Die leben vom Verkauf von Zusatz- und teuren Serviceleistungen... :)
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Mittwoch, 30. August 2017, 22:31

@ladadie500
Stimme dir in allem zu - bis auf den letzten Satz.
Das was du da aufzählst sind die Gründe für die unterschiedlichen Preise der Händler. Warum der Preis dann bei dem einen höher ist als bei dem anderen kann dem Kunden egal sein. Stimmt!

Aber für mich als Käufer ist es doch wichtig zu hören bei welchem Händler jemand wieviel bezahlt hat also letztlich wieviel % Rabatt man bei welchem Händler bekommen könnte.

Wenn ich einen Wagen zB. in Berlin 1000€ günstiger bekomme als in Köln, muss ich mir überlegen ob es sich nicht für mich lohnen könnte den in Berlin zu kaufen. Wenn das Fleischwurstbrötchen beim Bäcker nebenan für den selben Preis dicker belegt ist geht ihr doch auch dahin. Oder habt ihr dann auch ein schlechtes Gewissen gegenüber der Verkäuferin?

Klar das den Verkäufern das stinkt wenn man hier so offen darüber spricht. Da die Verkäufer die (aus welchen Gründen auch immer) weniger Rabatt anbieten können als andere natürlich im Nachteil sind. Aber Leute wacht auf! So ist das heutzutage nunmal.

Übrigens hast du und Yoshi ja auch selber Gründe genannt warum es sich für Händler auch lohnen kann höhere Rabatte zu geben.
Sprich Rückvergütung und Sonderprovisionen.

Gruß
Andreas
Der letzte Satz ist meine persönliche Meinung, das hängt mit vielem zusammen angefangen bei:


* Ich bin der Meinung wir wollen alle leben und dafür müssen wir alle Geld verdienen - Auch Händler und Hersteller
* Nur weil A 20% bei Händler XY bekommen hat muss ich die nicht auch bekommen, evtl. bekomme ich nur 3% weil sich etwas an den Rahmenbedingungen geändert hat oder weil Ihm meine Nase nicht passt oder eine Aktion nicht mehr vorhanden ist
* Die ganzen o.g. Faktoren plus viele uns noch Unbekannte (ich kenne das Spiel nur aus anderen Bereichen und nicht Auto Verkauf) ist auch von Händler zu Händler verschieden und dann auch noch wieder für selbigen von diversen Parametern abhängig
* Bei dem Beispiel mit dem Brötchen - nicht zwingend, mich interessiert auch die Qualität des Brötchens, ob die Wurst schmeckt, wie dick die Scheibe ist und ob z.B. Senf extra kostet

* Ich setze mir für meine Autos (und vieles andere) ein gewisses Budget - sprich die Summe die es mir wert ist, bekomme ich den Preis bei einem Händler um die Ecke der mir ansonsten in den Punkten die mir wichtig sind gefällt kaufe ich ihn. Bekomme ich Ihn nicht oder aber entspricht der Händler nicht meinen Kriterien gehe ich woanders hin.
* Das generelle "geiz ist geil" sorgt nur für eins, die großen werden noch größer und können noch mehr Forderungen an den Hersteller stellen und damit die kleinen noch weiter unterbieten und somit schließt sich der Kreis und es gibt irgendwann keine kleinen und somit keine Konkurrenz mehr - Bestes Beispiel: Tante Emma Laden


Und damit bin ich bei Nein "so ist das heutzutage" eben nicht, bzw. sollte es nicht sein - durch die kurzsichtige Betrachtung schneidet man sich nur ins eigene Fleisch.

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Donnerstag, 31. August 2017, 08:13

ein Fahrzeug ist für die Meisten hier auch ein Gegenstand mit einem gewissen materiellen Wert, auch wenn Dieser kontinuierlich sinkt. Abarth macht beim 595/695 richtig Marge und beim 124er noch mehr.
Fakt ist, dass die "sehr günstigen" Anbieter auch druck auf den Gebrauchtwagenmarkt ausüben. Das merkt man deutlich beim Abarth aktuell.
Für viele ist es schon erheblich ob man(n) 2000€ Rabatt oder 6000€ Rabatt bekommt. das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Rabatte sind auch sehr individuell aber bei Abarth eher geringer als bei Fiat. Am Quartalsende kann man Glück oder Pech haben, vielleicht muss der Händler für die Quote noch einen los werden oder zulassen, schon hat man eine Tageszulassung. Wenn man offen ist bei bestimmten Ausstattungsdetails kann man auch einfach eine Überproduktion kaufen, denn seit diesem Jahr (zu mindestens vor den Werksferien) produzieren die auch auf Halde. Das war vorher nicht ganz so in dem Maße. Einige Händler kaufen dann Gesamtpakete (meist mit Tageszulassung auf den FCA Konzern) und können da höhere Rabatte bieten. Dann gibt es noch die individuelle Bestellung. Die ist immer am teuersten. Der Rabatt ist da sehr individuell und von Faktoren abhängig wie Journalist = mehr Rabatt, gibt es aktuell eine Eroberungsprämie wenn man vorher einen Mini oder ähnliches hat, Schwerbehindertenrabatt, Umweltprämie, ... . Diese individuell erfragen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass einige Händler bei den Herstellersubventionen zum Teil keine Ahnung haben.
Ich persönlich habe alle Fahrzeuge im Umkreis von 70km gekauft. Meist bei den gleichen Händlern und meistens als Tageszulassung gleich mitgenommen oder wenn die Sonderkonditionen besser waren einen bestellt. Da ich selbst bei vielen Dingen flexibel bin (mir egal ob die Bremse schwarz, gelb oder rot ist/ mir egal ob das 7" Navi drin ist oder das 5"/ ...) ist der Preis oft auch etwas flexibler. Am Ende muss die Schnittmenge aus Preisleistung stimmen und ich mit einem guten Gefühl raus gehen. Auch ist mir ein direkter Ansprechpartner für den Fall der Fälle wichtig. Im Freundeskreis bestellen viele über einen Vermittler. Keiner hatte bis jetzt ins Klo gegriffen oder wurde betrogen. Einige lassen sich das Auto direkt vor die Haustür liefern oder haben es in Wolfsburg im Werk abgeholt, ... . Muss jeder selber wissen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »redtshirt« (31. August 2017, 08:18)

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Donnerstag, 31. August 2017, 09:59

Abarth macht beim 595/695 richtig Marge und beim 124er noch mehr
Sagt wer?

Die Firma Abarth gibt es als solches nicht, die Marke Abarth wird in Deutschland durch die FCA GERMANY AG vertrieben. Selbige besitzt vollständig bzw. anteilig die folgenden Firmen
- FCA Motor Village Germany GmbH, Frankfurt am Main
- FCA Real Estate Germany GmbH, Frankfurt am Main
- FCA Versicherungsservice GmbH, Heilbronn

Bei der FCA Germany AG sind bekannterweise auch noch diverse andere Marken vertreten, Abarth hatte 2016 stolze 2.994 Verkäufe oder auch 2,3% Anteil am Verkaufsvolumen der FCA Germany AG. Das heißt das die Umsätze / Margen nicht unbedingt eine große Rolle Spielen für die Bilanz der Firma. Es geht allerdings noch weiter da die Aktionäre der FCA Germany AG
- FCA Italy S.p.A., Turin
- FCA Switzerland S.A., Schlieren
sind, welche dann wiederum selbst im Alleineigentum der Fiat Chrysler Automobiles N.V., Amsterdam stehen (Randschmankerl: FCA Switzerland ist eine 100% Tochter der FCA Italy) - selbige stellt dann auch den obersten Mutterkonzern da. Sprich hier wäre dann die Gesamtbetrachtung von Kosten/Erlöse zu betrachten, die Bilanz wird durch die FCA Services Germany GmbH, Ulm veröffentlicht. Wer jetzt noch alles zum Mutterkonzern gehört erspare ich jetzt mal, es sollte mehr als deutlich sein das hier etliche Firmen beteiligt sind die ein gewissen Anteil an Kosten und Erlösen haben.

Allerdings reichen Bilanz Zahlen nicht für eine Kalkulation aus ob Modell X Geld einbringt oder Geld kostet, da ein Konzern/Firma durchaus wenn er das für sinnvoll hält quer Subventionierungen vor nehmen kann - sprich gewisse Bereiche einfach nur Geld kosten. Oder kurz, ob ein Modell Geld einbringt oder Geld kostet kann maximal ein Controller mit sehr viel Zeit und Einblick in ganz viele interne Zahlen sagen.

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Andreas D.

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Donnerstag, 31. August 2017, 10:05


* Das generelle "geiz ist geil" sorgt nur für eins, die großen werden noch größer und können noch mehr Forderungen an den Hersteller stellen und damit die kleinen noch weiter unterbieten und somit schließt sich der Kreis und es gibt irgendwann keine kleinen und somit keine Konkurrenz mehr - Bestes Beispiel: Tante Emma Laden
Und damit bin ich bei Nein "so ist das heutzutage" eben nicht, bzw. sollte es nicht sein - durch die kurzsichschneidet man sich nur ins eigene Fleisch.
Und wessen schuld ist das??? Meine? Weil ich mit nem Igel in der Tasche durch die Welt wandere und überall versuche sämtliche Händler in den Ruin zu treiben?


Wer gibt denn die Rabatte?
Wer versucht denn den konkurrierenden Händler zu unterbieten?
Hast du mal darüber nachgedacht von wem der Spruch "Geiz ist geil" kommt? Von einem großen Elektrohändler der versucht sich gegenüber der Konkurrenz durchzusetzen. Nicht von dessen Kundschaft.
Die Autoindustrie zwingt die Zulieferer bei jeder neuen Ausschreibung die Preise zu senken. Und die Arbeiter am Band werden durch Leiharbeiter ersetzt oder durch Werkverträge dazu genötigt für weniger Geld zu arbeiten. Der Großteil der Produktion wird eh ins Ausland verlagert, weil es dort billiger ist.

Und wer ist das Schuld? ICH!
Ich hätte dem Verkäufer sagen sollen:"Danke für Ihr Angebot aber ich möchte lieber den Listenpreis zahlen."
Wenn das deiner Weltsicht entspräche, wärst du doch sehr Naiv. Kann mir nicht vorstellen das du/ihr das bist/seid.

Ich verrate dir jetzt mal wie ich meinen Autokauf sehe.
Ich wollte einen Custom kaufen der nach meiner Konfiguration 25550 EURO kosten sollte. Ausgeben wollte ich maximal 23000 EU. Gehofft hatte ich auf einen Preis von 22000 EU oder weniger.
Gekauft habe ich einen Wagen für 26500 EU, also 3500 EU mehr als ich wollte. So wie ich das sehe hat der Verkäufer einen guten Job gemacht. Er hat es geschafft das ich mehr ausgegeben habe als ich wollte, mehr wäre bei mir auch nicht möglich gewesen.
Das wiederum liegt wohl daran das auch mein Arbeitgeber stets darum bemüht ist uns klein zu halten.

Nun eine abschliessende Frage an alle "Rabattgegner".
Habt ihr den Listenpreis bezahlt?...........

Gruß
Andreas
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Donnerstag, 31. August 2017, 10:51

Der Abarth 500 wird in Polen (und Mexico für USA) zusammengezimmert. Es sind die gleichen Arbeiter die den Fiat 500 zusammenschrauben. Nur weil sie einen Abarth zusammenschrauben bekommen die nicht mehr Geld als beim 500er. Die Plattform des 500er ist schon 10 Jahre alt. Seit dem nur „Kosmetik“, die Produktionsdauer auf der Plattform ist vermutlich schon länger als gedacht. Beim Vergleich zum normalen 500er, den vielen Gleichteilen zu anderen Konzernderivaten und der enormen Preisdifferenz macht man hier pro Fahrzeug deutlich mehr Kohle als beim normalen 500er. Das Ding ist seit Ewigkeiten fertig entwickelt und die Preise hoch. Auf den letzten Hauptversammlungen hat man sich auf die Schulter geklopft, da die Marke Abarth gemessen am Umsatz äußerst profitabel ist. Den Punto hat man schnell eingestellt, da er nicht gut verkauft wurde. Der 1.4 T-Jet ist seit über 10 Jahren unverändert im Einsatz, die Personalkosten gering, das Getriebe Konzernstandard seit Ewigkeiten unverändert(Man hat sogar das Selespeed nochmal unter gebracht), Plattform Fiat 500 mit sehr vielen Gleichteilen (die sind durch die enorme Stückzahl gering). Hier wird (es wird ja auch bezahlt) pro Fahrzeug mehr verdient als beim normalen Fiat 500. Ob die spezifischen Teile 20.000€ mehr kosten bezweifele ich stark. Verlustbringer kehrt man in den letzten Jahren massiv aus (siehe Lancia, etc.), da man ALFA erhalten will und der Laden schon Milliarden verbrennt. Der Abarth wird „wenig“ produziert und wer einen will muss zahlen.

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Donnerstag, 31. August 2017, 11:20

Habe ich schon erwähnt das ich nicht mein eigenes Öl zum ersten KD mitgebracht habe?
Gruß,
Michael

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Donnerstag, 31. August 2017, 11:41


Und wessen schuld ist das??? Meine? Weil ich mit nem Igel in der Tasche durch die Welt wandere und überall versuche sämtliche Händler in den Ruin zu treiben?

Wer gibt denn die Rabatte?
Wer versucht denn den konkurrierenden Händler zu unterbieten?
Hast du mal darüber nachgedacht von wem der Spruch "Geiz ist geil" kommt? Von einem großen Elektrohändler der versucht sich gegenüber der Konkurrenz durchzusetzen. Nicht von dessen Kundschaft.
Die Autoindustrie zwingt die Zulieferer bei jeder neuen Ausschreibung die Preise zu senken. Und die Arbeiter am Band werden durch Leiharbeiter ersetzt oder durch Werkverträge dazu genötigt für weniger Geld zu arbeiten. Der Großteil der Produktion wird eh ins Ausland verlagert, weil es dort billiger ist.

Und wer ist das Schuld? ICH!
Ich hätte dem Verkäufer sagen sollen:"Danke für Ihr Angebot aber ich möchte lieber den Listenpreis zahlen."
Wenn das deiner Weltsicht entspräche, wärst du doch sehr Naiv. Kann mir nicht vorstellen das du/ihr das bist/seid.

Ich verrate dir jetzt mal wie ich meinen Autokauf sehe.
Ich wollte einen Custom kaufen der nach meiner Konfiguration 25550 EURO kosten sollte. Ausgeben wollte ich maximal 23000 EU. Gehofft hatte ich auf einen Preis von 22000 EU oder weniger.
Gekauft habe ich einen Wagen für 26500 EU, also 3500 EU mehr als ich wollte. So wie ich das sehe hat der Verkäufer einen guten Job gemacht. Er hat es geschafft das ich mehr ausgegeben habe als ich wollte, mehr wäre bei mir auch nicht möglich gewesen.
Das wiederum liegt wohl daran das auch mein Arbeitgeber stets darum bemüht ist uns klein zu halten.

Nun eine abschliessende Frage an alle "Rabattgegner".
Habt ihr den Listenpreis bezahlt?...........

Gruß
Andreas
Ich antworte der Höflichkeit halber noch mal da das Ganze jetzt von "lasst uns mal alle posten welcher Händler wie viel Rabatt gibt" zum global galaktischen philosophieren über "Welche Geschäftspraktiken sind im Sinne der Allgemeinheit sinnvoll und akzeptabel" oder auch "Sinn des Lebens" wird.


Ich habe MEINE persönliche Meinung zum Ausdruck gebracht und weder Dich noch sonst irgendjemand angegriffen oder einen persönlichen Vorwurf gemacht, es ist schade wenn es dann anders aufgefasst wird und ständig weitere Punkte die mit dem eigentlichen nichts zu tun haben als Argumente aufgeführt werden.

Um deine Frage zu beantworten, mein Abarth habe ich gebraucht gekauft - somit nicht Listenpreis. Mein letztes Auto das ich gekauft habe (vor 9 Monaten) ist ein Import Fahrzeug, da habe ich weit über Listenpreis bezahlt da solche Dinge wie USt. + Zoll + Gewinn des Importeurs on Top kommen.

Mein Abarth 500: Grau, Felgen drauf, Reifen dran, Lenkrad drin, Sitze drin, ...


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