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Dienstag, 20. Juli 2021, 17:26

Der ABARTH...nur bedingt anfängertauglich...

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Meine Tochter hat gerade einen Selbstversuch unternehmen dürfen.

Sie kratzt knapp an 19 Lenzen, hat mit 17 1/2 Führerschein gemacht und Fahrerfahrung auf

dem Fahrschul Q3

ca. 500km unserem Käfer 1600i ( dem besten Auto zum Verständnis grundlegender Funktionen automobiler Fortbewegung).

ca. 4000km auf dem 500C meiner Frau ( TA 105)

und mittlerweile auch gut 4.000km auf Ihrem Audi A2 1.4


Es war an der Zeit ihr auch mal den ABARTH näherzubringen. Sie mag ihn nämlich eigentlich optisch nicht, also die abarth-spezifischen Anbauteile.

Also habe ich sie erst einmal auf den Beifahrersitz verwiesen und meinen kleinen Brüllwürfel etwas vorgeheizt und ihr ein paar Dinge erklärt ( Schaltwegverkürzung, Fahr-Modi).

Dann tauschten wir die Plätze.

Im Modus "Normal" fand sie ihn natürlich schon schnell und sehr kräftig, genoss nach einer kurzen Eingewöhnungszeit vor allem den Schub aus niedrigen und mittleren Drehzahlen, den ihr Audi A2 natürlich konzeptbedingt ( Sauger) so gar nicht bieten kann.

Schon jetzt empfand sie ihn als deutlich stärker als den TA meiner Frau und oben heraus sehr bissig.


Dann drückte ich nach einigen Kilometern diese kleine Taste..

Bei der Auffahrt auf eine Landstraße ging es dann erst einmal mit ordentlich Schlupf voran und dem Einsatz des Begrenzers:

Zitat: "Da kommt man ja mit dem Schalten gar nicht hinterher!"

Gut, sie war, aus Sorge ihn abzuwürgen, angefahren wie mit dem Audi...mit einem Drittel Gas eingekuppelt und draufgelatscht. "Viertel-Meile-Start" sozusagen...für einen Abarth zumindest.

Bei 70 im Dritten bat ich sie, nun einfach mal das Pedal auf den Teppich zu knechten...In Ihren Augen eine Mischung aus Faszination und ein wenig Angst.

Wir wiederholten das Spiel nochmal aus ca. 40 im zweiten Gang....

Sie ist ja schon viele Kilometer mit mir gefahren, auch im Abarth und auch mal mit Druck auf dem Lader, aber wenn man es selbst macht ist das noch was anderes...

Mit den Kilometern fand sie immer mehr Gefallen daran, mal kurz hoch zu beschleunigen, wirkte aber unentspannt.

Warum?

Die Probezeit ist noch nicht abgelaufen und dann kam das Statement, auf das ich eigentlich schon gewartet hatte:

"Papa, mit dem Teil kann man nicht 50 oder 70 oder 100 fahren. Man ist eigentlich immer zu schnell auf der Geschwindigkeit und auch drüber."

Also drückte ich den Knopf erneut.

"Im Normal-Modus geht es besser...aber trotzdem irgendwie nicht. Ist echt nichts für einen Fahranfänger, glaube ich. Macht einfach zu viel Spaß, den mal fliegen zu lassen."

Ich konnte ihr nur zustimmend zunicken.


PS: Mein erstes Auto hatte damals satte 40 PS...und bin damit damals gefahren wie ein Henker auf Speed ( im Rahmen der Möglichkeiten)

Und meine Tochter ist auch ein kleiner Speed- Junkie, zumindest auf der Kart-Bahn. Nur gibt es da Leitplanken und max. Tempo 50.

Mit ihrem Audi A2 hat sie für sich das perfekte Auto gefunden. Es animiert nicht zum Schnellfahren, zudem setzt die Motorleistung recht überschaubare Grenzen. Selbst wenn man den mal tritt, bleibt genug Zeit zum Überlegen, was da eigentlich passiert und für den Blick auf den Tacho. Beim Abarth eher nicht, wenn man recht frisch die Fahrerlaubnis hat, aber Fahren eigentlich mit jedem Kilometer erst noch lernt.


Also sollte euer Nachwuchs um die Schlüssel betteln oder selbst einen Abarth haben wollen, dann macht ihn zumindest darauf aufmerksam, dass so ein ABARTH schnell mal viel zu schnell sein kann...

Denn meine Tochter ist im Straßenverkehr eigentlich sehr besonnen und mit guter Übersicht unterwegs...und trotzdem juckte es ständig im rechten Fuß :thumbsup: .

Mein Auto: Abarth 595, 145 PS, Campovolo, 7" Navi mit Android Auto, NSW, LS ETON POW 172.2 vorne, Endstufe i-soamp 4DS, Audio System CO 165 hinten Türen und Seitenteile hinten gedämmt, Scheiben getönt 85%, Ulter Edelstahl-Endtopf,Abarth-Schriftzug innen/ außen "nachgerüstet", Schaltsack- und Schaltknauf ersetzt, Chromringe um die Lüftungsschalter eingesetz, Kennzeichen mit Klettband befestigt


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Dienstag, 20. Juli 2021, 17:47

Coole Geschichte.
Ich hatte damals einen 190D mit 72 PS, der ging auch so gar nicht. Mit Papas Auto ging das auch alles irgendwie viel schneller als gewohnt ... aber das gibt sich mit der Zeit. Mein 2. Auto war dann schon ein Fiat Coupe. Erstaunlicherweise habe ich mit dem nicht ein Knöllchen kassiert, bis uns nach 3 Jahren und knapp 70.000 Kilometern Glatteis trennte.


Aber wo ich das sehe:

Zitat

vor allem den Schub aus niedrigen und mittleren Drehzahlen, den ihr Audi A2 natürlich konzeptbedingt ( Sauger) so gar nicht bieten kann


Hat der keine variable Ventilsteuerung? Mein Coupe hat damals von Anfang an ordentlich durchgezogen.

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Dienstag, 20. Juli 2021, 18:14

Da kann ich beruhigt sein.....

Mein "Großer " passt nicht so richtig hinters Steuer :pfeifen: und mein "Kleiner" fährt einen Mitsubishi EVO ..... :thumbsup:
Ein Leben ohne Abarth ist möglich, aber völlig spaßlos..... :top:

Mein Auto: Abarth 595 Custom, ....."Sondermodell Vi*gra", klein, blau, hart und potent :-D. 17" Abarth Trofeo mit Pirelli PZeroNero und 16" Dezent-Winterräder; BMC Luftfilter; Forge Ansaugschlauch, G-Tech Hitzeschutzschild, Corsa-Paket; AC-Short Shifter, J&M Plakete , Climair-Sonnenschutz, OBD-BT-Link, Ulter V2 ESD und Inoxcar Flexrohr in Edelstahl, Brembo gelocht v/h, ....das richtige Auto für alte Säcke :-)


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Dienstag, 20. Juli 2021, 18:15

Nö, der ist ein ganz normaler Saugmotor, der gleiche wie dereinst in Polo, Golf, Fabia..

Drehwillig, aber halt ein wenig kraftlos...

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Dienstag, 20. Juli 2021, 18:29

Da kann ich beruhigt sein.....

Mein "Großer " passt nicht so richtig hinters Steuer :pfeifen: und mein "Kleiner" fährt einen Mitsubishi EVO ..... :thumbsup:
Mein (immer noch ) bester Freund war damals sauer, als ich auf Nachfrage seines Vaters verneint habe, ob der avisierte Wagen etwas für ihn wäre...ein noch junger Renault 5 Turbo , mein Freund knapp 8 Wochen in Besitz des Lappens.

Auf der Probefahrt habe ich uns das Leben gerettet...er lieferte sich ein Rennen mit einem Golf GTI in Richtung Hochbrücke...mein Freund starrte nur auf die Instrumente ...und sah nicht mal den gesperrten linken Fahrstreifen, wollte einfach rechts rüber ziehen...direkt in den Kotflügel des Golf...ich hab ihn nur angeschrien, er soll bremsen und dann vom Beifahrersitz aus den Fahrtrichtung mehrfach korrigiert...um dann vor den Baken und hinter dem Golf einscheren zu können.

Damals war er sauer...

Wenige Wochen später dankbar...und Besitzer eines Fiesta mit dem Peugeot- Dieselmotor....

Er nennt mich heute noch manchmal im Suff seinen Lebensretter.

Zwei Bekannte haben die Sturm- und Drangzeit damals nicht so gut überstanden Der eine hat mit seinem CRX versucht eine Schneise in den Wald zu schlagen, der andere hatte nicht begriffen, dass auch die Reifen eines BMW 320i bei Regen nicht so gut haften wie auf trockener Straße. Er hat überlebt, seine Freundin landete dauerhaft im Rollstuhl. Mit der Beifahrerseite ist er leider in einem Graben hängengeblieben..

Kann gutgehen mit einem gut motorisierten Erstwagen, muss es aber nicht.

Man kann sich auch mit wenig Motorleistung umbringen, aber es fällt halt schwerer...

Mein Auto: Abarth 595, 145 PS, Campovolo, 7" Navi mit Android Auto, NSW, LS ETON POW 172.2 vorne, Endstufe i-soamp 4DS, Audio System CO 165 hinten Türen und Seitenteile hinten gedämmt, Scheiben getönt 85%, Ulter Edelstahl-Endtopf,Abarth-Schriftzug innen/ außen "nachgerüstet", Schaltsack- und Schaltknauf ersetzt, Chromringe um die Lüftungsschalter eingesetz, Kennzeichen mit Klettband befestigt


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Dienstag, 20. Juli 2021, 19:45

Da kann ich beruhigt sein.....

Mein "Großer " passt nicht so richtig hinters Steuer :pfeifen: und mein "Kleiner" fährt einen Mitsubishi EVO ..... :thumbsup:
Mein (immer noch ) bester Freund war damals sauer, als ich auf Nachfrage seines Vaters verneint habe, ob der avisierte Wagen etwas für ihn wäre...ein noch junger Renault 5 Turbo , mein Freund knapp 8 Wochen in Besitz des Lappens.

Auf der Probefahrt habe ich uns das Leben gerettet...er lieferte sich ein Rennen mit einem Golf GTI in Richtung Hochbrücke...mein Freund starrte nur auf die Instrumente ...und sah nicht mal den gesperrten linken Fahrstreifen, wollte einfach rechts rüber ziehen...direkt in den Kotflügel des Golf...ich hab ihn nur angeschrien, er soll bremsen und dann vom Beifahrersitz aus den Fahrtrichtung mehrfach korrigiert...um dann vor den Baken und hinter dem Golf einscheren zu können.

Damals war er sauer...

Wenige Wochen später dankbar...und Besitzer eines Fiesta mit dem Peugeot- Dieselmotor....

Er nennt mich heute noch manchmal im Suff seinen Lebensretter.

Zwei Bekannte haben die Sturm- und Drangzeit damals nicht so gut überstanden Der eine hat mit seinem CRX versucht eine Schneise in den Wald zu schlagen, der andere hatte nicht begriffen, dass auch die Reifen eines BMW 320i bei Regen nicht so gut haften wie auf trockener Straße. Er hat überlebt, seine Freundin landete dauerhaft im Rollstuhl. Mit der Beifahrerseite ist er leider in einem Graben hängengeblieben..

Kann gutgehen mit einem gut motorisierten Erstwagen, muss es aber nicht.

Man kann sich auch mit wenig Motorleistung umbringen, aber es fällt halt schwerer...



Ich muss das etwas relativieren. Der "Große" ist 30, fährt seit 12 Jahren unfallfrei Auto und Motorrad...... und ist wirklich groß 8)
Der"Kleine" ist 27 und fährt auch seit 9Jahren unfallfrei Auto und Motorrad. Zum Training ist er Gelegentlich mit dem EVO auf dem nahen Hockenheimring.
Beide haben mit einer 50PS -Möhre angefangen.... :thumbup:

Ich selbst bin in jungen Jahren Slalom und kleinere Bergrennen gefahren. Mit den Motorrädern (400ccm bis 1200ccm) bin ich 35 Jahre zu jeder Jahreszeit gefahren,...unfallfrei...
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm..... 8)

Aber es stimmt schon, manche Fahrzeuge gehören definitiv nicht in Anfängerhände. :top:

Gruß
Kai-Oliver
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Dienstag, 20. Juli 2021, 19:50

Okay, dann ist der Kleine ja auch schon ein Großer ;) .

Hatte schon befürchtet, er hätte zum 18. den Evo bekommen :D .


Gruß
Thomas

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Dienstag, 20. Juli 2021, 23:17

Mein erstes Auto war ein Abarth………

Ich lebe noch!

Ich hoffe, das war nicht nur Glück

:D
Bis denne

Jochen

Mein Abarth 595: Fiat 500, Sondermodell Ben Johnson, mit slowenischem Blechbläserensemble


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Mittwoch, 21. Juli 2021, 05:15

5/1997 die Fahrerlaubnis erworben. 7/1997, nachdem die 63 PS eingefahren waren, Anmeldung zur Nachschulung. Fand ich 1997 übrigens gar nicht zum Lachen LOL

Seit gestern wieder mit den 63 PS unterwegs, bislang keine gemessenen Geschwindigkeitsübertretungen :top:

Gut, dass ich 1997 nicht mit 145 PS unterwegs war. Rückwirkend betrachtet - war ich damals ordentlich weich in der Birne ?(

Mein Auto: Mini Cooper Sportspack 1997, Mini Cooper 1999, 595 Competizione "Rosso Tristrato" 2016, Leon ST Cupra 4Drive 2020 und GR Yaris 2021


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Mittwoch, 21. Juli 2021, 09:54

Im Nachhinein hätte ich besser ein etwas flotteres Auto am Anfang gehabt. Wenn man keine Power hat, fährt man meiner Meinung nach noch schlimmer mit dem Messer zwischen den Zähnen, weil man vor der Kurve nicht bremsen will ...

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Mittwoch, 21. Juli 2021, 10:38

Seltsam, ich sehe das eigentlich ganz anders.
Ich finde der Abarth ist gerade so geil, weil man eben nicht permanent mit einem Bein im Knast ist wenn man etwas Gas gibt.
Man spürt die Geschwindigkeit noch.
Allerdings...Probezeit, ja verständlich. Da geht es ja sehr streng zu. Da ist der Lappen ja schon weg wenn man mal kurz 120 statt 100 hat.

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Mittwoch, 21. Juli 2021, 11:10

Also meiner Meinung nach, ist ein 145 PS Abarth doch perfekt für den Anfang.
Finde nicht das die kleinen Kugeln so mörderisch gehen, aber für den Anfang natürlich immer eher mit Bedacht.

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Mittwoch, 21. Juli 2021, 12:18

Seltsam, ich sehe das eigentlich ganz anders.
Ich finde der Abarth ist gerade so geil, weil man eben nicht permanent mit einem Bein im Knast ist wenn man etwas Gas gibt.
Man spürt die Geschwindigkeit noch.
Allerdings...Probezeit, ja verständlich. Da geht es ja sehr streng zu. Da ist der Lappen ja schon weg wenn man mal kurz 120 statt 100 hat.
Eben. Und das mit 120 statt 100 geht halt recht zügig und manchmal auch fast unmerklich.

Klar merkt man die Geschwindigkeit mehr als im Q5 oder und sogar mehr als in Tochters A2. Nur der Weg dorthin lässt mehr Zeit zum Nachdenken :))

Im Nachhinein hätte ich besser ein etwas flotteres Auto am Anfang gehabt. Wenn man keine Power hat, fährt man meiner Meinung nach noch schlimmer mit dem Messer zwischen den Zähnen, weil man vor der Kurve nicht bremsen will ...
Hm, ich hatte in den ersten Jahren IMMER das Messer zwischen den Zähnen, egal mit welchem Fahrzeug.

Im Nachhinein betrachtet bin ich ganz froh, dass dieses Messer in den ersten Jahren recht stumpf war..

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Mittwoch, 21. Juli 2021, 12:26

Ich hab das Gefühl mein Compe streut massiv nach unten LOL
Find auch nicht das der so brutal geht, das man damit nicht normal fahren könnte.

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Mittwoch, 21. Juli 2021, 12:27

Geht mir auch so. Ich bin froh die ersten Jahre nur 45 und dann 72 PS gehabt zu haben.

Einen 145 PS Abarth als "ideal für Anfänger" zu bezeichnen ist schon fast grob.
Die 72 waren schon fast zu viel. Nach 5 Jahren war ich dann reif genug für schnellere Wägelchen die auch mal 280 gehen. Nicht vorher.

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Mittwoch, 21. Juli 2021, 12:35

Ist doch nur eine Frage wie weich man in der Birne ist.

Ich hatte mit 18 einen Golf1 Pirelli. Den dann weg weil zu Teuer für mich derzeit.
Dann einen 50PS Golf 1, der musste weg weil nix ging.
Dann gab es Alfa 33 mit 90 Ps Boxer , Alfa 155 mit dem 1,7 Liter Kettenmotor , Uno Turbo usw usw

Ich hab es kurioser Weise überlebt und den Lappen behalten.

Damals war Autofahren aber noch irgendwie anders

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Mittwoch, 21. Juli 2021, 12:52

Ich bleib dabei - Autofahren ist ‚Charaktersache‘.

Ob mit 40, 145, 300 oder mehr PS spielt überhaupt keine Rolle.
Wenn die Tochter oder der Sohn im Abarth auch noch Spass hat umso besser.

In diesem Sinne - allzeit gute und unfallfreie Fahrt :top:


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Mittwoch, 21. Juli 2021, 13:29

der Abarth scheint ein gutes Anfängerauto zu sein, da die Versicherung billig ist.
Der Eine lernt erst wenn er auf der Fresse liegt und da ist die Leistung egal, der Andere begreift es schneller.

Mein Abarth 595: Abarth 595 Comp.; ALFA ROMEO Giulietta; Subaru Impreza; 147 GTA


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Mittwoch, 21. Juli 2021, 16:32

Ist doch nur eine Frage wie weich man in der Birne ist.
Jo, genau das ist doch das Thema bei einem Anfänger.

Und zwar, ob er in jeder Situation genug "Festigkeit" aufweist eben,
- wenn der Wagen einfach leistungsmäßig zu viel Spaß macht
- wenn man sich über einen anderen Autofahrer geärgert hat und dem zeigen möchte, wer eigentlich nach vorne gehört...
- wenn die Freunde mitfahren und einen anstacheln.

Und genau da setzt dann der schwächlich motorisierte Erstwagen natürliche Grenzen.

Geht mir auch so. Ich bin froh die ersten Jahre nur 45 und dann 72 PS gehabt zu haben.

Einen 145 PS Abarth als "ideal für Anfänger" zu bezeichnen ist schon fast grob.
Die 72 waren schon fast zu viel. Nach 5 Jahren war ich dann reif genug für schnellere Wägelchen die auch mal 280 gehen. Nicht vorher.
Bin da eher bei Bert, zumindest wenn ich mein früheres Fahrverhalten ( und das meiner Freunde damals) nüchtern reflektiere.

Haben damals auch mit den Klitschen Blödsinn gemacht, hatten aber mehr Zeit zum Reagieren.

der Abarth scheint ein gutes Anfängerauto zu sein, da die Versicherung billig ist.
Der Eine lernt erst wenn er auf der Fresse liegt und da ist die Leistung egal, der Andere begreift es schneller.
Der AbBARTH ist aus genau diesem Grunde kein Anfängerauto...

Die Haftpflicht- Einstufung richtet sich nach der Schadenshäufigkeit und Summe pro zugelassenes Fahrzeug.
Wenn jetzt ABARTH so eine Fahranfänger - Aktion machen würde, diese in ungewöhnlicher Menge ABARTH kaufen und entsprechend ihrer Altersgruppe Schäden verursachen, dann steigt auch "unsere" Prämie.

Und beim "Lernen durch auf die Fresse fliegen" kann man ja auch Unterschiede machen.

Der Eine fällt nur hin und schürft sich die Hände auf. Lerneffekt durchaus gegeben.

Der Andere läuft schneller und bricht sich beim Hinfallen den Schädel. Lerneffekt gleich, nur schmerzhafter.

Zum Lernen reicht eigentlich der "kleine" Schmerz.

Und der Schmerz muss ja nicht vom Hinfallen kommen, sondern auch vom zu schnellen Laufen.

Unser junger EX- Azubi läuft jetzt auch wieder. Zu Fuß. Der leiht sich bei den üblichen Vermietern immer schnelle Autos und ist zu doof zum Schilderlesen. Nun darf er zur MPU wegen Überfüllung des Flensburger Kontos, nachdem er nach der letzten Sperre gleich wieder...zu schnell, immer auf der Autobahn. Unbelehrbar.

Mit einem 50 PS- Polo wäre dieses Ziel viel schwerer erreichbar gewesen als mit den Boliden, die er sich immer ausleiht.

Da wäre die Chance größer gewesen durch die Zeit den entsprechenden Charakter wachsen zu lassen.

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Lucy

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Donnerstag, 22. Juli 2021, 07:15

Wenn man frisch den Führerschein hat, jede Menge Testosteron und auch Kumpels, da fährt man eh schon mal fixer, als man es in der Probezeit sollte. Und, jo mei, wenn dich der Hafer sticht, die Sonne scheint, und überhaupt, dann zischt Mann halt los *lach*

In meinen vielen Jahren, Jahrzehnten, habe ich doch so einiges gesehen und beobachtet. HEUTE halte ich diese Probezeit für gut, denn sie dämpft ein wenig das Testosteron, und man benötigt auch nicht unbedingt ein Messer zwischen den Zähnen ;) Eigentlich ist es langweilig, als Anfänger Auto zu fahren, aber man kriegt halt die nötige Routine.

Tatsächlich ist es aber schon so, dass einen von Zeit zu Zeit, wie schon erwähnt, der Hafer sticht. Beim Abarth, den ich noch als Auto alter Coleur einschätzen würde, ist das Fahren einfach ein anderes: Direkter, du muss auch aufmerksamer sein, denn da fehlen doch etliche der inzwischen gewohnten Helferlein. Ich persönlich mag das, weil es für mich „Autofahren PUR“ ist.
GLÜCK AUF!
Lucy :party:

Mein Abarth 595: Roter Bomber mit schwarzem Dach. Lenkrad, vier Räder. Und ´n knallgelben Scorpione am Poppes ;)


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Mansgo (22.07.2021)

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