Beiträge von CPC464

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Feiertag?

    Hi inyafaze,
    ah, Du meinst Ölnebel von der Schmierung des Turboladers, oder?
    Die Kurbelgehäuseentlüftung ist ja vermutlich separat und mündet erst später in den Einlaßschlauch des Laders nehm ich an?

    Ich habe aktuell testweise eine komplett offene Schub-Umluftleitung und überlege ob ich nun nen 25mm Entlüftungsfilter anbringen sollte. Eigentlich müsste der Filter ja einen zusätzlichen Widerstand beim Ablassen des Überdrucks erzeugen, der dazu führt dass der Turbolader in dieser Phase (beim Schalten oder Gaswegnehmen) stärker abgebremst wird als bei einem komplett offenen System... denkt ihr der Filter ist wirklich nötig bei einem horizontalen Auslass? Kritisch wäre das Ganze doch nur wenn irgendwelche Teilchen rückwärts bis in den Verdichter des Turbos gelangen würden - kann ich mir irgendwie im normalen Betrieb nicht so recht vorstellen...

    Servus Oliver,
    danke für die Info!


    Zum Thema Garantie bei Verwendung eines anderen Öls konnte ich bisher auch nichts konkretes herausfinden.
    In meinem Bordhandbuch steht immerhin, dass auch ein anderes Öl eingefüllt werden kann, solange es die der Spezifikation ACEA C3 bzw die Fiat Spezifikation 9.55535-GH2 erfüllt.
    Daraus folgere ich dass bei Verwendung eines solchen Öls der Garantieanspruch nicht erlöschen sollte - auch wenn das so konkret nicht im Handbuch steht.


    VG Marco

    Eine Sache (oder eigentlich zwei :) würde mich nun aber doch noch interessieren:



    - Wenn die RM ja bei offener Klappe nur aus einem Rohr ohne Dämpfer / Ressonanzkammern besteht - wie kann dann eine andere Tuning AGA (Acropovic etc) überhaupt wesentlich anders / besser / lauter klingen? Andere / stärkere Eigenressonanz wg dem dünnwandigerem Edelstahlrohr?


    - Klingen die neuen 2019er (6d-temp) Modelle mit der elektrisch gesteuerten RM eigentlich anders als die alten Modelle? Vermutlich unterscheidet sich nur das Regelverhalten, nicht aber der grundsätzliche Sound, oder?

    Danke schonmal für die zahlreichen Beiträge zum Thema!
    D.h. wenn ich es richtig verstanden habe, hat der 595 weder einen Vor- noch Mittelschalldämpfer - und die RM ist zusätzlich bei offener Klappe komplett ungedämpft.



    Könnte zusätzlich evtl eine besondere Krümmer-Konstruktion zu dem charakteristischen Klang beitragen? Meines Wissens nach resultiert der unrunde, blubbernde Sound vieler V8 aus unterschiedlich langen Abgaswegen der rechten und linken Zylinderbank und der Tatsache dass es bei jeder Kurbelwellenumdrehung auf einer Bank durch die V8-Zündfolge eine "Feuerpause" gibt.


    Wenn man sich nun den Krümmer vom 595 ansieht, kann man auch hier gut unterschiedlich lange Abgaswege des (4 in 1) Krümmers sehen:
    mittel | kurz | mittel | lang. Durch die typische Zündfolge eines 4-Zylinders (1-3-4-2 oder 1-2-4-3) ergibt sich daraus, dass bei jedem Arbeitsspiel (4 Takte) einmal eine größere Laufzeit (Wechsel langer Weg --> kurzer Weg) entsteht. Dadurch dass beim 4-Zylinder die Verbrennungstakte ohne Überlappung anneinander anschließen, würde hier dann aber pro Arbeitsspiel durch die längere Laufzeit akustisch eine kurze Pause entstehen.



    Würde das (in Kombi mit der kaum vorhandenen Dämpfung) nicht perfekt das "Pötteln" unserer Rennzwerge erklären?

    Die Frage klingt jetzt vielleicht etwas ungewöhnlich.
    Jedoch konnte ich bisher nirgends eine Antwort darauf finden.



    Konkret geht es mir um die Frage warum die Abarths (insbesondere mit der Record Monza) so einzigartig klingen.
    Ich meine damit nicht vor allem die Lautstärke sondern auch den spezifischen (leicht arrhytmische) Klang der für mich nicht wie ein typischer 4-Zylinder (mit wenig Hubraum) klingt - eher wie ein 5-Zylinder, evtl sogar ein bischen nach 8-Zylinder, dabei recht rennsportmäßig.



    D.h. die Frage ist ob es an der speziellen Konstruktion der Record Monza AGA liegt oder andere Gründe hat.
    Ich denke mal die RM allein kann es nicht sein.
    Dann würde er ja mit anderem Sport-AGAs mehr oder weniger genauso klingen wie andere Vierzylinder mit Sport-AGA, also z.b. wie ein Golf GTI.

    Habe heute mal testweise die Klappe mit Draht offen fixiert - hört sich sehr gut an und das Teillast-rasseln von schwächeren oder gedehnten Originalfedern ist natürlich auch kein Thema mehr :thumbup:

    Mal ne ganz doofe Frage: Hab unseren 595 gebraucht gekauft, es handelt sich um einen Turismo bei dem der Vorbesitzer die Record Monza AGA nachgerüstet hat. Muss ich in diesem Fall dem TÜV eine separate ABE vorlegen? Oder ist das in der Praxis nicht notwendig? Bzw sollte man den TÜV evtl besser bei nem Abarth-Händler machen lassen? Ich nehme auch mal an der durchschnittliche TÜV Prüfer hätte mit einer auf "offen" festgerosteten Klappe auf jeden Fall ein Problem?

    Hallo zusammen,
    interessanter Thread!


    Hat jmd bereits Erfahrungen sammeln können mit einer dauerhaft offenen Klappe (Fixierung mit Kabelbinder oder Draht) ?
    Mich würde interessieren wie sich das auf den Klang auswirkt im Stand bzw im Bereich bevor die Klappe normalerweise öffnet (bei mir öffnet sie ab ca. 0,8 Bar Ladedruck und knapp 3000 u/min).

    OK, ich habe mich vlt im letzten Post unklar ausgedrückt.


    Also: Ich gehe mal davon aus dass sich die Ingenieure die die Soll- bzw Maximalwerte definiert haben diese nicht gewürfelt sondern mit gutem Grund festgelegt haben. Daher frage ich mich ob es auf Dauer vlt problematisch ist wenn die Werte teilweise so deutlich über SOLL liegen. Bzw ein Indiz dafür dass der Vorbesitzer evtl gegen einen Bordstein gefahren ist oder ähnliches. Daher wäre ich für Erfahrungs- bzw Vergleichswerte sehr dankbar. Bzw ob die Serienstreuung beim 595 über der tech. Spezifikation liegt (was mich etwas wundern würde).


    Wem es nur um subjektives Fahrgefühl und nicht um tech. Fakten geht (was ok ist) muss sich ja nicht zwingend angesprochen fühlen bzw mitdiskutieren.

    OK danke für Eure Antworten soweit!


    Ich fasse nochmals zusammen:


    - Sturz hinten rechts etwas zu stark - aber vermutlich noch aktzeptabel
    - Spur hinten absolut 0°25 (= 0,42°) und somit um 0°11' über Sollwert (max)
    -> höhere Werte sollten nach meiner Recherche zufolge den Geradeauslauf verbessern...
    - Sturz vorne absolut 1°20' (= 1,33°) und somit um 0°27' über Sollwert (max)
    -> in manchen Forenthreads werden Werte bis zu 1,5° empfohlen für gutes Einlenkverhalten...


    Die Frage ist nun wie drastisch diese Sollwertüberschreitungen in der Praxis einzuordnen sind.
    Und ob sie einen echten Mangel darstellen (Thema Gebrauchtwagengarantie)
    Oder ob sie im Sinne eines sportlichen Fahrverhaltens eigentlich ganz in Ordnung sind?


    Denn subjektiv fährt sich der 595 eigentlich sehr schön - auch wenn ich hier durch unser anderes Auto (Leon Cupra) etwas verwöhnt bin.

    Update #2:
    Hab heute die Spur vermessen lassen, Ergebnis siehe Anhang.
    Den Fokus lege ich auf die Vorderachse denn hier hatte ich auf der Innenseite den hohen Verschleiß.



    D.h. wenn die Sollwerte stimmen (was ich hoffe), dann ist der Sturz vorne mit gut einem Grad (-1'11 / -1'43) eigentlich zu hoch.
    Soweit ich weiß lässt sich der Sturz aber beim 595 ohne Zubehör nicht korrigieren, korrekt?
    Vermute allerdings dass gut 1 Grad Sturz noch im Rahmen sein müsste, oder (ehrlich gesagt wundert micht dass das SOLL Maximum nur bei -0'20 liegt...)


    Nun zur Spur vorne:
    Anfangsmessung war: -0'06 / -0'05
    D.h. eine leichte Nachspur, also ein nach vorne offenes V, was ja tatsächlich (speziell in Kombi mit großem Sturz) den Abrieb auf der Innenseite fördert (wenn ich das richtig verstanden habe). Daher war die Empfehlung des Reifenfachmannes, Richtung positiver Vorspur zu korrigieren (d.h. nach hinten offenes V von oben betrachtet). Auf Grund des recht hohen Sturzes (welcher leicht über SOLL liegt) hat er die Vorsur auch etwas über SOLL eingestellt):
    D.h. nach Justage +0'06 auf beiden Seiten. Er meinte ich soll mal ne Weile fahren und den Reifenverschleiß beobachten (eine evtl Nachjustage würde nicht mal etwas kosten). Ich bin bisher nur 3km gefahren, hat sich aber schon ganz ok angefühlt. Werden aber nochmals intensiver testen inkl schnellerer Kurvenfahren, ausserdem werde ich die Profiltiefen vorne mit dem Meßschieber messen und die Entwicklung dokumentieren.... wenn ich neue Erkentnisse habe schreibe ich nochmals nen Update!

    Hallo Andi,


    danke für den Foto-Link :top: ...optisch würde das Rot hinkommen...


    Vlt. hat ja noch jmd die die Serienfedern drauf (denke Turismo und Competizione müssten hinten identisch sein bzgl Federn / Dämpfern) und kann mal nach der Farbe sehen?


    @juiciefreak: Der Tipp mit der Achsvermessung ist gut :top: , denke ich werde das einplanen.

    Update:
    Nachdem das Thema sich nicht gebessert hat, habe ich den Reifenhändler meines Vertrauens mal mit dem Auto fahren und die Reifen anschauen lassen. Er meinte die vorderen Reifen haben einen Sägezahn und wären ausserdem innen deutlich stärker abgefahren als aussen (war mir auch schon aufgefallen gewesen). Sein Vorschlag war, die Räder zw. vorne und hinten zu tauschen und zu testen ob die Geräusche verschwinden. Haben wir dann gleich gemacht (die Alternative wäre gewesen die geplanten Winterkomletträder zu bestellen und mit diesen zu testen).


    Ergebnis:
    Geräusche & Karroseriebewegungen praktisch verschwunden :)


    Das einzige Fragezeichen ist nun wie sich die schadhaften Reifen auf der Hinterachse entwickeln. Wenn alles ruhig bleibt könnte ich sie natürlich auch bis zur Verschleißgrenze dort montiert lassen. Und wie sich nun die Reifen auf der Vorderachse entwickeln... mal sehen. Sind übrigens Pirelli P Zeros.


    Eine Frage noch ins Forum:
    Hat der 2016er Turismo eigentlich serienmäßig rote Federn? Die Jungs in der Werkstatt hatten sich nämlich gefragt ob spezielle Sportfedern verbaut sind (was mir nicht bekannt ist). Auffällig war die wesentlich größere Abnutzung auf der Innenseite. Frage: Ist das beim 595 normal, sprich, ist der Seriensturz tatsächlich so groß???

    Danke schonmal für Eure Antworten. Hab den Meister das Auto mal kurz fahren lassen - seine Diagnose: Höhenschlag in einem oder mehreren Reifen durch langes Stehen (da das Geräusch auch auftritt wenn man nicht bremmst). Das könnte schon sein da das Auto beim Vorbesitzer mit Saisonkennzeichen angemeldet war... er meinte ich solle doch nochmals ne Tankfüllung fahren, meist würden die Reifen durchs Fahren wieder rund... ich bin mal gespannt (bisher keine nennenswerte Besserung). Vlt sollte ich mal temporär deutlich über Normaldruck fahren (so 2.8 Bar) ?


    P.S. Flitzei: Ja, das waren noch Zeiten... ich hatte damals noch das Datasettenlaufwerk, manche Spiele hatten knapp 5min Ladezeit (+ Zurückspulen bei Lesefehler ;-)

    Hallo erstmal in die Runde,


    meine Frau und ich sind seit vorgestern stolze Besitzer eines wunderschönen blauen 595 Turismo BJ 2017, ~12.000km mit Record Monza Auspuffanlage.
    Der kleine Kugelblitz macht uns sehr viel Spass.


    Allerdings ist mir nun gestern beim ruhigem Fahren (soweit mit RM möglich..) ein leichtes "etwas eierndes" Geräusch aufgefallen das vermutlich von den Rädern kommt und dass sich auch schwach in die Karosserie überträgt. Wenn ich bremse, spüre ich diese Unregelmäßigkeit auch im Bremspedal. Wenn ich nur ganz leicht Bremse dann kommt es auch oft zu einem leichten Quietschen. Die für mich naheliegendste Ursache wäre eine verzogene Bremsscheibe. Nun habe ich allerdings Bedenken dass der Händler bei dem ich das Auto gekauft habe behauptet das sei "normal". Daher wollte ich mal in die Runde fragen ob jmd. von Euch das beschriebene Verhalten aus eigener Erfahrung kennt bzw bestätigen kann dass das beim 595 nicht "normal" ist.


    Viele Grüße,
    Marco