Beiträge von sb-harald

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Feiertag?

    Vielen Dank für eure Mühe. Eine Frage habe ich dazu noch: Die Kanäle werden mir immer noch in der Übersicht angezeigt (als gelöschte Kanäle). Es ist daher etwas schwer, die echten Kanäle schnell zu erblicken. Muss ich da etwas in meinen Einstellungen ändern (sowas wie "Gelöschte Kanäle ausblenden") oder müsstet ihr von Admin-Seite da nochmal ran?

    Hi Frank,


    ich bin in der glücklichen Lage, seit kurzem neben einem 595C Pista einen GR Yaris fahren zu dürfen. Für mich sind die beiden Autos die perfekte Ergänzung zueinander.


    Der Abarth für den Spaß im Alltag, der Yaris für die ambitioniertere Ausfahrt auf Landstraßen und -sträßchen.


    Warum?


    Beim Abarth hast du sofort Spaß! Du lässt den Motor an und egal was da hinten angeschlossen ist, es kommt bereits mit Leerlaufdrehzahl ein geiler Sound raus. Das begeistert mich auch noch nach sechs Jahren und ich bin überzeugt, dass der Sound für viele Abarth-Besitzer mit ein Kaufgrund gewesen ist.


    Darüber hinaus sind Lenkung und Schaltung sehr gut abgestimmt, mit der Sport-Taste gibt es noch eine Extraportion sportliches Feeling und das Auto hängt gut am Gas.


    Ein GR Yaris fährt sich im Vergleich beim Dahingondeln im Alltag komplett unemotional, langweilig.


    Wo der Abarth dann keine Schnitte mehr macht, sind die (zu raren) Momente im Autoleben, wenn man sein Gefährt ein bisschen (mehr) fordert. Mir geht es da gar nicht mal so sehr um die offensichtlich deutlich stärkere Längsdynamik, sondern um den agil abgestimmten Allradantrieb und das Fahrwerk. Gepaart mit dem für ein Fahrzeug mit dieser technischen Ausstattung geringen Gewicht. Auch dreht der Motor befreiter bis an sein Drehzahllimit als der Abarth.


    Wenn also der Hafer sticht, ist der Yaris für mich eine Offenbarung. Das Ding geht mit einem Tempo um die Ecke, da wäre der Abarth schon längst um den nächsten Baum gewickelt.


    Das Tolle am Abarth ist jedoch, dass er bei einer Fahrt, die im englischen Sprachgebrauch mit "7/10" oder "8/10" beschrieben wird, also dem Fahren etwas unter dem Limit des Autos, ebenfalls ein großer Freudenspender ist (in meinem Falle mit dem Bonus des geöffneten Faltverdecks). Da ist es gerade das niedrige Limit des Autos, das den Spaß bei deutlich niedrigeren Geschwindigkeiten bringt. Und hinzu kommt mit den oben beschriebenen Punkten der Fahrspaß beim langsamen Dahingondeln.


    Was mir beim Abarth noch gefällt, aber nur seinem Alter geschuldet ist: Die Abwesenheit von zahlreichen Assistenzsystemen, von denen immer mehr zur Pflicht werden dank der EU-Regularien mit dem Ziel "0 Verkehrstote".


    Beim Yaris gestaltet es sich so, dass ich zu Beginn jeder Ausfahrt erst per Taste in der Mittelkonsole die Start-Stopp-Automatik deaktiviere, dann am Lenkrad den Spurhalteassistenten und danach im Untermenü des Info-Bildschirms den Kollisions-Vorauswarner und die Kamera zur Verkehrszeichenerkennung. Gott, was ist das nervig, da die ganze Grütze gesetzlich bedingt nach jedem Neustart standardmäßig aktiviert sein muss, und es gibt im Toyota keine Möglichkeit, per Knopfdruck eine Abschaltung zu deaktivieren. Im Abarth drehe ich den Zündschlüssel und fahre einfach los. Und gucke selbst auf die Straße und die Verkehrsschilder und dass ich in meiner Fahrspur bleibe.


    Aufgrund dieser verpflichtenden Assistenzsysteme werden Neuwagen für mich spätestens ab Juli 2024 mit der nächsten Gesetzesverschärfung zunehmend uninteressant. Der Yaris ist bei mir ein Sonderfall, da weiß ich, den behalte ich die nächsten 20 Jahre für die besonderen Fahrten, weil er im Rahmen meiner "automobilen Sozialisierung" so viele Punkte getriggert hat.


    Prinzipiell würde ich auch gerne den Abarth länger behalten, aber ich störe mich etwas an den total unbequemen Seriensitzen ohne Unterstützung im unteren Rückenbereich und am recht stößigen Fahrwerk, was wegen des Zustands unserer Straßen leider immer wieder zum Tragen kommt.


    Vielleicht hilft ja mein Post bei deiner Entscheidung, doch noch einen Yaris zu bestellen. Wie von mir beschrieben, sehe ich für das Auto ein spitzeres Nutzungsprofil als beim Abarth. Wobei der Yaris je nach persönlicher Präferenz natürlich auch als Alltagsauto taugt.

    So, wieder zurück vom Abarth Day. Meine Eindrücke:


    1. Positive Überraschung, dass der so dermaßen bodenständige, sympathische und fahrerisch hochtalentierte Christian Menzel als Instruktor dabei war.


    2. Der Handling-Track war durchaus launig und die lange Rechts war (zumindest für mich) sehr anspruchsvoll mit ihrem Verlauf (macht zu, öffnet, macht wieder zu, öffnet).


    3. Die alten Abarths waren in meinem Fahr-Slot dabei, und herrlich, wie die Dinger um die Kurve wetzen und welche Musik dabei rauskommt.


    4. Auch der Rallye Abarth Spider ist ein sehr unterhaltsames Gefährt.


    5. (Mehr als) ein paar richtig cool und wertig getunte Fahrzeuge unter den Gästen.


    6. Würde ich mit dem Abarth regelmäßig Track Days machen wollen, müsste zuallererst ein Fahrwerk rein.


    7. Zum Abschluss: Kurze Probefahrt mit dem elektrischen Abarth

    Logischerweise ist die Beschleunigung sofort da. Bis Tempo 80-90 würde ich ihn leicht vor den Benzinern sehen, danach weiß ich nicht, weil wir nur 1x bis auf Tempo 110 kamen (Ladezustand: knapp über 50 %). Interieur und Sitze sind meiner Meinung nach ein Fortschritt zum Benziner in Sachen Wertigkeit und Komfort.


    Ca. 45.000 Euro für das Cabriolet finde ich eine selbstbewusste Ansage. Wenn ich überlege, dass ich meinen 595C Pista in 2018 als Jahreswagen mit Auslieferungskilometern für unter 22.000 gekauft habe, sehe ich den doppelten Preis des neuen Fahrzeugs nicht gerechtfertigt.


    Für mich persönlich taugt das Fahrzeug nicht, weil ich daheim nicht laden kann und zwei Mal die Woche 200 Kilometer am Tag pendeln muss (hatte ich ja vorher schon geschrieben). Darüber hinaus interagiere ich gerne mit einer Handschaltung, Kupplung und (selten) Handbremse. Das macht den elektrischen Abarth deutlich unemotionaler.


    Mein Fahrer und ich (Bekannter hat die Probefahrt gemacht) haben uns relativ schnell an dem Soundgenerator gestört. Außen meiner Meinung nach zu laut (für ein Elektroauto) und mit fehlendem Volumen (weil ja nur Lautsprecher und nix Mechanisches), hat uns beide vor allem eines gestört: Wenn du einen Moment stehst (was in Staus und an Ampeln ja durchaus mal vorkommen kann), hast du immer denselben Sound und keine Varianz drin. Wir wollten den Soundgenerator dann ausschalten, haben es aber im Menü nicht gefunden. Ich nehme an, dass man den Sound ausstellen kann. Das macht den Neuen dann für mich nochmal unemotionaler.


    Was ich am Benziner-Abarth so liebe: Die Geräusche, die er macht, fühlen sich alle rein durch die Mechanik verursacht an. Kein künstliches Schubblubbern, mal knallt er beim Hochschalten im Sportmodus, mal nicht.


    Ich will damit den Elektro-Abarth nicht schlecht machen, denn das Auto hat seine Qualitäten (Qualität des Interieurs, Fahrwerk fühlte sich auf der Beifahrerseite solide an und gefühlt einen Tick schneller in den Kurven als die Benziner im Standard-Trim). Mir wären sie aber auch bei akzeptabler Reichweite den aufgerufenen Preis nicht wert (weil eben viel Interaktivität mit dem Erlebnis "Autofahren" verloren geht).



    PS: Orga vor Ort war sehr freundlich, reibungslos und alles hat super funktioniert. Das Eis war definitiv empfehlenswert, und wer mal nach Koblenz kommt, sollte in einer der drei Eisdielen des Caterers vorbeischauen.

    Ich probiere es hier mal: Kennt ihr im Rhein-Main-Gebiet (bevorzugt Mainz/Wiesbaden/Ingelheim/Bingen/Bad Kreuznach) einen guten freien Abarth-Spezialisten? Seit Abarth/FIAT mit PSA fusioniert und zu Stellantis geworden ist, finde ich den Kundenservice der Abarth-Werkstätten stark verbesserungswürdig.


    Das liegt NICHT an den dort arbeitenden Personen, sondern an den neuen Strukturen, die scheinbar alles auf Kante nähen in den Werkstätten und Verkaufsräumen. Deswegen bin ich ernsthaft am Überlegen zu wechseln, wenn es eine geeignete Werkstatt gibt, die sich nicht der Stellantis-Knute unterjochen muss.


    Und nein, ich suche nicht irgendeine freie Werkstatt, sondern eine, die ein gewisses Fachwissen für die "gepimpten FIATs" mitbringt.


    Danke für eure Hilfe.

    Ich hänge mich mal in diesen Thread rein. Hatte letztes Jahr dasselbe Problem. Ladedruck schwankt, haut sogar mal mehr als die 1,2 bar raus, die so ein Pista mit dem IHI-Lader drücken soll.


    Die Schwankungen traten nur am Anfang der Gaspedalbetätigung auf, also beim Druckaufbau. Nach 2-3 Sekunden war auch bei Vollgas der Ladedruck stabil im vorgesehenen Bereich.


    Gewechselt wurde eines der beiden Ventile (weiß auswendig nicht mehr, welches). Nun taucht das Problem seit einer Weile wieder auf. Dann lasse ich das andere Ventil auch noch tauschen, bin Montag in der Werkstatt.


    Frage 1: Könnt ihr mir aufgrund der beschriebenen Fehler-Charakteristik sagen, welches Ventil wahrscheinlicher den Defekt verursacht?

    Frage 2: Habt ihr Links zu (legalen/geduldeten) After-Market-Ventilen, die haltbarer sind als die Originale von FIAT?


    Danke vorab für eure Hilfe.

    Ich kann die vorher getroffenen Aussagen bestätigen. In meinem ersten heißen Sommer in 2019 war mir das auch aufgefallen. Meine Werkstatt hatte sogar das Lüfterrad getauscht, hat aber nix gebracht. Gab scheinbar keine Verbesserung im Laufe der Jahre für dieses Bauteil.


    Lüftung aus und schon ist Ruhe. Aber dann lieber bei der Hitze Klima an und "Massagefunktion vom Auto" erleben.

    Ich bin morgen auch am Start. Wahrscheinlich mit der kürzesten Anreise der im Thread hier Aktiven, komme aus Bingen am Rhein. Wünsche allen eine gute An- und Abreise und eine knitterfreie Erfahrung im Fahrslot.


    Mein Slot ist um 14:30 Uhr, bitte also in dieser halben Stunde besonders Rücksicht nehmen. ;)


    PS: Freue mich am meisten auf die alten Abarths. Der Elektro-Abarth interessiert mich null mangels Verwendbarkeit im Alltag (zu teuer im Anschaffungspreis, keine Lademöglichkeit zuhause oder in der Firma, zwei Mal die Woche pendeln mit 200 Kilometern insgesamt).

    Hallo Leute,


    sorry, dass ich diesen Thread aus der Versenkung hole, aber ich habe eine Frage zum Apple Car Play.


    Ausgangssituation

    Aktuell fahre ich einen 2017er Abarth Pista mit 7 Zoll UConnect und TomTom Navi. Ich interessiere mich für einen 2018er Competizione (die Sabelt-Sitze und der BMC-Luftfilter bringen nochmal mehr Emotion rein). Der 2018er Competizione hat ebenfalls das 7 Zoll UConnect plus TomTom-Navi und Beats Audio an Bord.


    Zwei Verkäufer des Autohauses und ich haben probiert, Apple Car Play zum Laufen zu kriegen, aber es wollte nicht funktionieren.


    Frage: Kann es sein, dass Apple Car Play nicht serienmäßig war in 2018 beim 7 Zoll UConnect?


    Zum Test-Procedere:

    Drei verschiedene iPhones per Bluetooth mit dem Infotainment-System synchronisiert. Zwei verschiedene (original Apple) USB-Kabel angeschlossen. Konfiguration (mit Siri-Freigabe) am Handy abgeschlossen.

    Aber dann folgte nicht das Spiegeln des Smartphone-Bildschirms. Kein CarPlay-Icon unten in der Leiste des 7 Zoll-Bildschirms. Keine Option, unter "Einstellungen" --> "Display" das Spiegeln des Smartphone-Bildschirms auf dem UConnect-Display zu aktivieren. Bei meinem Pista funktioniert der Spaß wie oben beschrieben.


    Vielen Dank für eure Hilfe.

    Ich bin jetzt auch einer der Betroffenen. Hatte letzten Samstag dieses Phänomen zum ersten Mal. Meiner ist ein Pista mit EZ 07/2017.


    So hat es sich abgespielt:
    Im Sport-Modus durch die Stadt getuckert, ca. 8 Minuten. Dann auf die Autobahn, die wegen Baustelle auf 80 reglementiert ist und später wegen einem Brückenschweller auf Tempo 40 gesenkt. Zu dem Zeitpunkt müsste ich ca. 10 Minuten mit dem Auto unterwegs gewesen sein. Bei Tempo 80 fahre ich je nach Lust und Laune im vierten oder fünften Gang. Für den Schweller bei Tempo 40 bin ich in den dritten Gang runter.


    Nach dem Schweller kommt 200 Meter weiter die Freigabe auf Tempo 100. Ich zuckel da mit Tempo 45 hin, will Gas geben, Ladedruck bleibt bei 0,4 Bar hängen, Beschleunigung nicht bis wenig vorhanden. Ich bleibe ca. 3 Sekunden voll auf dem Gaspedal stehen, dann kommt er. Kurzfristig, für ca. 2 Sekunden, geht die Boost-Anzeige dann in den roten Bereich.


    Nach den folgenden 30 Kilometer Autobahn nochmal versucht, den Fehler zu reproduzieren, sowohl im Normal- als auch im Sportmodus. Aber keine Chance, alles lief wieder normal.


    Die letzten beiden Tankfüllungen waren mindestens 98 Oktan. Beim Vorfall Außentemperatur 18° Celsius, Himmels- und Fahrtrichtung West-Nordwest.

    Ich habe nun seit 3 Monaten und knapp über 3.000 Kilometern das Vergnügen mit einem Pista Cabrio. Da war auch mal eine Tour nach Düsseldorf und zurück dabei, das sind knapp über 200 Kilometer eine Strecke. Fand ich total unproblematisch. Selbst mein Hund, eine inzwischen 14 Jahre alte kniehohe spanische Straßenmischung, hat es sich nach kurzer Zeit im Beifahrerfußraum gemütlich gemacht und keine Beschwerden gezeigt.


    Im Herbst geht es dann mal wohl Richtung Regensburg, 400 Kilometer one way, und ich habe keine Angst davor. Klima tut ihren Dienst stets gut, Radio funktioniert, Lärmpegel hält sich in Grenzen. Gut, bei solchen Distanzen werde ich nicht durchgängig offen waren, aber mit geschlossenem Verdeck kein Problem.


    Wie von Evemac angesprochen fehlt der 6. Gang, klar. Aber deswegen wird er akustisch nicht unerträglich. Nur der Spritverbrauch ist dann ein bisschen schmerzhaft. Dessen muss man sich vor dem Kauf bewusst sein.


    Bei entsprechender Fahrweise fährt man eh keine 400 Kilometer am Stück, sondern darf alle 200 Kilometer mal ein Päuschen zum Durchschnaufen machen.


    Der normale Spritverbrauch bei einem Mix aus Stadt, Land, Autobahn kann zwischen 7,5 bis 11 Liter beim Pista liegen. Zwei Faktoren sind hierbei besonders verbrauchsfördernd: Geschwindigkeiten jenseits der 160 km/h und das persönliche Verlangen, wie oft man von den akustischen Qualitäten der Record Monza-Auspuffanlage Gebrauch machen möchte. :thumbsup:


    Das Fahrverhalten finde ich nach etwas Einfahrzeit überraschend stabil, auch jenseits der 180 in schnellen Autobahnkurven. Kitzliger als bei größeren Autos wird es dann aber, wenn man bei solchen Geschwindigkeiten stark abbremsen UND lenken muss. Da bedarf es feinfühliger Inputs beim Lenken. Im Vergleich zum Competizione, den ich probegefahren war, finde ich den Pista bei hohen Geschwindigkeiten etwas spurstabiler. Dafür verliert er (ganz wenig) an Agilität beim Einlenken.


    Für ungeübtere Fahrer würde ich empfehlen, ab 160 permanent beide Hände am Lenkrad zu haben, bei allen anderen spätestens ab 190. Und ja, eigentlich gehören immer beide Hände ans Lenkrad, ich weiß.


    Positiv überrascht bin ich vom "Komfort" der Federung. Ich fuhr vorher einen 2004er Audi A4 mit S-Line-Sportpaket, der hat die Stöße nicht weniger stark in die Kabine durchgegeben. Und wenn man in seiner Jugend Bekannte hatte, die einen zur Mitfahrt in ihren tiefergelegten GSIs und GTIs zwangen, ist der Pista eine absolute Mercedes S-Klasse im Vergleich dazu.

    Sag Bescheid wenn du mal eine Tour durch den Taunus machen möchtest;) kenne mich hier sehr gut aus! Weiss auch wo die Blitzer sind :pfeifen:


    Grüße,
    Mo


      MO_595 Darf ich das als Einladung verstehen? Dann käme ich nach der Fußball-WM mal auf eine Runde vorbei. Dann hat der Kleine auch seine Einfahrphase hinter sich.


    Übrigens, heute den ersten Starkregen am Steuer miterlebt. Kein Problem mit dem Auto, falls jemand Bedenken hat, kurzer Radstand und Faltdach und Italiener in Polen gebaut wäre eine tödliche Kombination. Ich konnte noch wunderbar Radio hören und unruhig fuhr er sich auch nicht.

    Nach einer Probefahrt mit einem ungewollt offenen Competizione Faltschiebedach-Modell war es um mich geschehen. Aus Vernunftsgründen - Restvernunft zumindest, ist ja schließlich ein Abarth, da wird man beim Wort "Vernunft" ja des Forums verwiesen, habe ich gehört - ist es ein recordgrauer Pista mit gelben Farbtupfern geworden. Es handelt sich um eine Tageszulassung aus 2017 mit 11 Kilometern aufm Buckel. Da sind die Dinger wohl reihenweise so ausgeliefert worden und hatten schönere Felgen als jetzt.


    Nach inzwischen 800 Kilometern kriege ich das Grinsen immer noch nicht raus. Jedes Mal, bevor ich den Zündschlüssel umdrehe, gehen vorher mindestens die Fenster runter. Und jeder "verzeiht" oder findet es geil, dass der Kleine so laut röhrt. Auch der für den Fahrspaß nötige Rest stimmt. Lenkung super, Sport-Modus mit spürbarem Unterschied, präzise Schaltung, gut dosierbare Bremsen.


    Verdeck auf, Verdeck ganz auf, Verdeck Schiebedach, Verdeck ganz auf, oh, Autobahn, also Verdeck nur noch "auf", Blick nach oben, schöne Sonne, Blick auf die Straße, alles klar, Blick nach oben, ooooh, du schöner Sternenhimmel, Blick nach vorne, verdammt, ein Reh! Aber alles gut gegangen bisher. Bis auf unzählige Insekten noch nix erlegt oder am Auto verformt.


    Und praktisch ist er tatsächlich auch. Jede/r, die/den ich bislang mitnehmen durfte, ist über das Platzangebot positiv überrascht.


    Als typisch Deutscher muss ich auch quengeln: Sitzposition zu hoch, Touchscreen ist doof, leichte Verzögerungen drin, bei Sonneneinstrahlung ist der Bildschirm quasi unbrauchbar. Aber man hat ja Tasten am Lenkrad.


    Die kleine Kiste ist das Emotionalste, was man in dem Segment fahren kann (ok, ich habe keine Erfahrung mit dem aktuellen MINI). Und der perfekte Beweis, dass man keine 300 PS und mehr braucht, um auf öffentlichen Straßen Spaß zu haben. Einen Schnelleren gibt es eh immer, aber das juckt mich nicht.


    So werde ich hoffentlich noch die eine oder andere schöne Fahrt mit dem Teil im Rhein-Main-Gebiet erleben. Vom Taunus halte ich mich aber fern, dort bin ich direkt am zweiten Tag in der Nacht geblitzt worden zwischen Hofheim und Wiesbaden auf einer Landstraße, weil ich im Dunkeln am neuen Radio rumgefummelt habe und nur in die 60er-Zone gerollt bin anstatt aktiv zu bremsen. Die "Hesse sind halt all Verbräscher", weiß man ja. :D

    So eben einen Schwarz Gelben 595 Pista in Lütgendortmund / Bochum gesehen



    War wahrscheinlich ein Bekannter von mir. Weiß aber nicht, ob er sich hier noch melden wird. Ich trete ihm mal als freundliche Erinnerung wohin, damit er es tut.
    Ich hatte mit meinem frisch erworbenen 595C Pista letzten Samstag in Wiesbaden meine erste Abarth-Begegnung. Noch hübscher als der mir entgegenkommende Abarth in einer tollen Campovolo-Grau mit schwarzen Aufklebern-Kombination war die höchst attraktive, freundlich lächelnde junge blonde Dame hinter dem Steuer. Sind hier zufällig solche Geschöpfe im Forum anwesend?

    Danke, Tom und lupi, für eure ausführlichen Antworten. Ich habe die SuFu hier im Forum schon für verschiedene Dinge genutzt und einiges herausgefunden (Klappe bei der Record Monza geht gerne mal fest, Schaltwegverkürzung von G-Tech empfehlenswert, Motor bis auf Turbolader identisch in allen Ausbaustufen, zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten für das Fahrzeug vorhanden, sehr aktive Community, auch im Rhein-Main-Gebiet mit regelmäßigen Treffen und Ausfahrten). Auch abseits des Forums habe ich mich bereits relativ intensiv mit dem Abarth beschäftigt, aber durch meine Berufstätigkeit bleibt nur ein überschaubares Zeitfenster über. Also danke für eure Hilfe.


    So war der Custom bei mir bislang gar nicht auf der Rechnung und ich werde ihn mal durchkalkulieren. Und gut zu wissen, dass der Pista "hält", wenn man ihn ein bisschen fordert. Ich fragte deshalb, weil es ja bei verschiedenen Herstellern als sehr sportlich angesehene Modelle gibt, die bei Belastung dann doch nicht ganz halten, was das Logo und der Preis versprechen. So soll beispielsweise bei Audi ja die eine oder andere RS-Bremsanlage frühzeitig eingegangen sein.


    Mir fehlt sicherlich das Talent, um mit einem Auto auf der Rennstrecke regelmäßig auf Zeitenjagd zu gehen. Und ich werde auch und ganz sicher nicht auf der Landstraße an mein persönliches Limit geschweige denn ans Limit des Fahrzeugs gehen. Aber wenn ich sonntags mal einen Ausflug mit meinem Auto mache, dann nicht mit Hut und Klorolle auf der Hutablage.


    Werde die Osterzeit nutzen, um mich weiter ins Forum einzulesen. 10 Jahre Erfahrung mit dem Abarth geben halt doch viel Lesestoff für zu wenig Zeit. ;)

    Hallo in die Runde,


    ich würde gerne diesen Thread auch zur Kaufberatung nutzen. Meine Idee von einem Abarth 595 ist ein Fahrzeug, das einem bei jeder Fahrt ein Grinsen ins Gesicht zaubert und zugleich wahre Sportlichkeit besitzt. Über die Limitierungen aufgrund des Fahrzeugkonzepts (hoher Schwerpunkt bei kurzem Radstand und relativ schmaler Spur, Platzangebot überschaubar) bin ich mir voll bewusst.


    Mein Fahrprofil ist überwiegend Kurzstrecke mit gelegentlichen Autobahnfahrten bis 200 Kilometer am Wochenende, um Freunde zu besuchen. Wenn der Hafer sticht, soll es auf eine kurvige Landstraße gehen. Auch wenn der Abarth in seinen verschiedenen Ausbaustufen für seine Fahrzeugklasse schon durchaus flott unterwegs ist, wird es immer schnellere Autos geben. Das juckt mich nicht. Der Abarth soll für mich schnell genug sein, um auf der Landstraße zügig überholen zu können und auch bei 150 auf der Autobahn noch zügig auf 180 zu kommen, so als anstrebbare Reisegeschwindigkeit.


    Darum ist bei mir nun - vor den anstehenden Probefahrten - der Pista mein Favorit. 160 PS sollten ausreichen, die Ausstattung entspricht meinem sportlich geprägten Geschmack. Doch so einfach ist es dann doch nicht, denn ... der Competizione löst doch einen großen Reiz bei mir aus.


    Warum? Die Brembo-Bremsanlage und das Koni-Fahrwerk vorne. Und die mechanische Sperre ist ja auch noch da. Außerdem habe ich hier gelesen, dass der Motor mit dem Garrett-Turbolader oben heraus drehfreudiger sein soll als mit dem IHI.


    Das ist mein aktueller Infostand, an den sich folgende Fragen anknüpfen:
    - Hält die Bremsanlage im Pista eine ambitionierte Landstraßenfahrt aus, ohne zu qualmen oder dass das Pedal weich wird? Ist ja eigentlich als Einstiegs-Rennstreckenmodell beworben. Oder macht die Brembo doch so viel mehr aus? Reicht eventuell ein Upgrade der Beläge beim Pista, wenn die Bremsanlage doch nicht so standhaft sein sollte bei harter Beanspruchung?
    - Was bringt das Koni-Fahrwerk vorne? Ist ja im Turismo optional und im Competizione Serie. Ist das ein signifikanter Unterschied zum Setup im Pista, oder sagt ihr gar: Wenn du was "Gescheites" willst, nimm gleich ein Bilstein-Fahrwerk. (Ich brauche kein Fahrwerk, dass voll einstellbar ist, wäre Perlen vor die Sau geworfen.)
    - Sollte der Leistungshunger doch nochmal auftreten und ich habe mich bereits für den Pista entschieden, sind 200 PS nur mit Hardwareveränderungen haltbar möglich, während beim Competizione dies rein mit Software machbar ist. Richtig?
    - Stimmt es, dass der Motor mit dem Garrett oben heraus drehfreudiger ist als mit dem IHI?
    - Gibt es gegebenfalls eine bezahlbare After-Market-Differenzialsperre? Mir gefällt nicht, dass man beim Competizione ein 3.000 Euro-Paket miterwerben muss.
    - Ist das Schiebedach auch im Alter zuverlässig?


    Zur Kostenseite:
    - Stimmen meine Recherchen, dass alle Abarth 595 in der Vollkasko Klasse 17 haben und nur der Competizione dann direkt auf 25 springt?
    - Wenn ich mich für eine Tageszulassung/Neuwagen entscheide, mit welchen Nachlässen kann ich ungefähr rechnen?


    Viele Fragen, ich weiß, aber mehr konnte ich trotz tagelangem Videostudium und Forumlesen nicht selbst herausfinden. Es würde mich freuen, wenn die tolle Community, die nicht gleich "Nutz' die SuFu" oder "Kennst du Google" plärrt, mir weiterhelfen könnte. Schönen Dank vorab.