Hallo zusammen
Nachdem ich jetzt 10 Jahre lang ein Alfa Romeo Mito QV gefahren bin, wollte ich wieder auf einen Abarth wechseln (habe auf einem Abarth esseesse das fahren gelernt).
Zur Wahl stand entweder ein neuer Abarth 75° Anniversario (oder ein Comp.) oder der neue Abarth 500e Turismo. Konnte beide Probefahren und habe mich für den elektrischen entschieden. Beide waren neu und preislich etwa gleich teuer (ca. 37'000 schweizer Franken).
Ich finde den Wagen wirklich toll. Es ist natürlich nicht mehr die gleiche "Rennmaschine". Für den Alltag (mein einziges Fahrzeug) finde ich ihn aber besser. Fährt sehr gut, top Einschlagswinkel, und die Beschleunigung macht Spass. Die niedrigere Höchstgeschwindigkeit ist für mich kein Problem, da in der Schweiz das Tempolimit eh deutlich tiefer ist.
Reichweite ist halt sehr individuell. Für mich reicht diese. Ich kann aber zuhause laden und die Ladeinfrastruktur in der Schweiz ist gut ausgebaut. Eine grössere Batterie würde das Auto auch wieder schwerer machen.
Abarth kann allerdings nur Auto bringen, wenn es die entsprechenden Fiats gibt.
Und im Vergleich zum normalen Fiat 500e, hat Abarth wirklich gute Arbeit geleistet.
Das Fahrwerk ist merklich härter und die Beschleunigung ist deutlich besser (auch unter den 90% Ladestand). Auch der Innenraum ist nochmals eine Klasse höher. Zudem ist er preislich ähnlich zum Topmodell Fiat 500e Bocelli (zumindest was ich in der Schweiz so gesehen habe). Also ausgehend vom Fiat 500e finde ich, hat Abarth schon gute Arbeit geleistet.
Wer kein E-Auto will, für den ist es selbstverständlich die falsche Wahl.
Zudem ist der Verbrenner schon mehr das "Spassauto", für den Alltag gefällt mit der E aber deutlich besser.