Beiträge von Zardo

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Feiertag?

    Update: mein Abarth Punto Evo hat nun 253 000 km, also 163 000 km seit dem 2. Radlagertausch mit Einbau von SKS VKBA 6541 und des Opel-Feldabhilfe-O-Rings (und einschmieren mit grünem Liqui Moly Lithiumfett). Dem Geräusch nach hat sich nun wieder ein hinteres Radlager verabschiedet, es war ein kurzes Knacken zu vernehmen, seitdem macht das Ding ab ca. 45 km/h "Musik". Besonders laut wird es auf der Autobahn. Ziehen der Handbremse verringert das Geräusch deutlich, sowie Linkskurven. Ich tippe somit auf das hintere linke Radlager (wird bei Kurvenfahrt entlastet).


    Ich habe zusätzlich zum Lithiumfett mal "Liqui Moly Marine Bootsfett" (Salzwasserfest) bestellt, mit der "Pampe" wird dann der O-Ring eingerieben, hoffentlich kommt dann nichts mehr durch. O-Ring werde ich neu kaufen, falls noch erhältlich, oder die Lösung weiter oben im Faden mit dieser anderen Flachdichtung. Hat die eigentlich jemand ausprobiert?

    Hi,


    also das Sound System mit Bose Subwoofer im Heck hat folgende Eigenschaften:


    1. Radio ist Can-Node

    2. 4 Kanal-Verstärker peripher

    3. Subwoofer hat integrierten Verstärker


    2 und 3 sowie der Verstärkerschaltkreis der Original-Antenne bekommen ein "Enabler" Signal, damit sie sich einschalten. Ohne dieses ist zwar das Original-Radio an, es kommt aber kein Ton.


    Wird nun ein Fremdradio eingebaut, muss klar sein, ob 2. und 3. weiter genutzt werden sollen und ob das Einschaltsignal korrekt übermittelt wird oder ob das neue Radio eigene Verstärker hat, wo man die bestehenden Lautsprecher (ohne Subwoofer) dann direkt anschließt (ob das Sinn macht, ist eine andere Frage) oder ob man ein komplett anderes System inkl. neuer Lautsprecher und Subwoofer sowie separate Verstärker einbauen möchte.

    Sind nun auf meinen Wunsch neue Metallventile ohne Sensoren eingebaut worden, Sensoren waren keine vorhanden


    Eines der Räder hatte im Vergleich zu den anderen einen etwas höheren Druckverlust nach dem Einlagern über den Winter (von 2.75 Bar auf 1.8 Bar nach 1 Jahr, während die anderen drei noch bei ca 2.3 Bar waren).

    das Reifendruckkontrollsystem ist erst ab einem bestimmten Jahr erst Vorschrift!

    und ich bin der Meinung, das dass erst ab 2014 war.

    also betrifft das dein Fahrzeug nicht und somit sind auch keine Sensoren erforderlich!

    mag sein, aber wenn ich die ZFA Nummer in ePER eingebe, bekomme ich nur das Metallventil mit Sensor als Auswahl. Das ein Sensor dran ist sieht man an der Zeichnung.


    Man kann auch nach 51839114 VALVE googeln, dann bekommt man eine Auswahl an billigeren Nicht-Original-Teilen.


    Vielleicht kann man mit AlfaOBD auslesen, ob im Wagen Drucksensoren verbaut sind, habe ich noch nicht probiert.


    Im Menü für den APE findet sich in AlfaOBD bei "Tire control" da: Select control unit, Tire pressure control TRW/SCHRADER use yellow adapter.


    EDIT: ein Verbindungsversuch mit dem gelben Kabel hat keine Verbindung zu dieser Control Unit ergeben, und es war nicht möglich, den Reifendruck der diversen Reifen anzuzeigen, auch nicht nach 10 min Fahrt, dann ist wohl kein Reifendrucksensor-System verbaut (oder es gibt einen Verbindungsfehler, der gelbe Adapter war über den OBD-Port angeschlossen und mit einem Bluetooth-Dongle zum Smartphone verbunden). Andere Systeme wie das Delphi Body Computer System konnte ich allerdings auslesen (gleiche Konfiguration).


    Ein besseres (nicht Fiat oder Abarth-spezifisches) Video ist übrigens das hier auf Englisch:



    Andererseits zeit das ePER auch ein Reifendrucksteuergerät an, aber es kann sein, dass diese Ausführung nur in bestimmten Ländern verbaut wurde und in Deutschland nicht: 50508458 Steuergerät

    wow - 54€für EIN Metallventil. Holy Moly, wenn da nichtmal ne RIESEN Marge drauf ist... ich glaub dafür hab ich fast meinen ganzen Satz Metallventile gekauft

    Genau, da muss eine grosse Marge drauf sein. Aftermarket-Versionen gibt es ab ca. 12 € pro Stück.


    Die Frage ist halt, soll ich die Reifendrucksensoren (also das ganze Metallventil) gleich mit tauschen oder nur den Ventilkern. Leider weiss ich nicht mehr, was die letzten Male gemacht wurde (ob die Sensoren beim Reifenwechsel mit getauscht wurden) und ob die Batterien noch ca. 5 Jahre halten (bis zum nächsten Sommerreifenwechsel). In 5 Jahren hätte der Wagen dann auch ca. 335 000 km drauf.

    Also anscheinend sind doch Reifendrucksensoren direkt am Metallventil (innen) verbaut, die senden mit 433.92 MHz ein amplitudenmoduliertes Signal, haben eine 3.6 V Lithium Batterie, die 10 Jahre halten soll und empfangen beim Einschalten der Zündung vom Auto ein 125 khZ Signal welches sie aus dem Schlaf (parkendes Fahrzeug) aufweckt. Das Auto findet dann beim Fahren während der ersten 20 min selbst heraus, wo welcher Radsensor angebracht ist.


    Vielleicht reicht es auch, nur die Ventileinsätze (der kleine Stift mit dem Ventil, der in dem metallischen Ventilschaft eingeschraubt ist) zu tauschen? Die Frage ist aber, ob es die einzeln gibt. Zumindest via Fiat ePER kann man sie nicht einzeln bestellen.


    Die Frage ist dann auch, welche es sein müssen: TR413, TR414, TR C1, TR C2, CH1, TRC1, kurz, lang, vernickelt, mit Aussenfeder usw.

    Neue Sommerreifen sind für meine original 17 Zoll Felgen für den 2010 APE fällig, üblicherweise wechsele ich dabei auch die Metallventile.


    Im ePER ist nun aber das Teil 51839114 VALVE aufgeführt, welches pro Stück ca. 50 € kostet. Das scheint einen Reifendrucksensor zu beeinhalten. Dann kommt offenbar noch die Kappe 71769086 dazu, die nochmal 4 Euro kosten soll.


    Kann der APE von 2010 tatsächlich kabellosen Reifendruck anzeigen oder auswerten, wäre mir neu? Es würde ja keinen Sinn machen, die teuren Teile zu verbauen, wenn das System gar keine Messwerte auslesen kann. Dann hat man nur unnötigen Balast in den Felgen.


    Oder gibt es die alten Metallventile ohne die Reifendruckmessung nicht mehr?


    Grüsse

    Mein Rekord mit APE von 2010 sind 921,6 km mit einer Tankfüllung und Sommereifen bei 2,7 Bar ohne Klima, die Nadel war noch nicht bei Null, so dass mind. 25 weitere km möglich gewesen wären, bevor die Benzinpumpe leer läuft. Ich hatte bei Total Super 95 getankt.


    Speziell dafür bin ich maximal 115 km/h gefahren, mit frühem Hochschalten und immer unter 3000 U/min (2500 U/m sind im 6. Gang für den Verbauch wohl optimal). Schnitt war so um 78 km/h mit eher wenig Ampeln und viel Überland / Autobahn.


    Tankrekord war übrigens 53,x l, jedoch nicht nach dieser Fahrt. Sonst meist 51,5 l.


    Ja, ich weiss, nach Werksangabe soll der Tank nur 45 l Kapazität haben. Man kann ihn aber langsam, unter Vermeidung von Schaumbildung, weiter füllen.

    In den Antennensockel dringt Wasser ein. Besonders wenn die Katze mal wieder ihre Zahnpflege mit dem Antennenstummel durchgeführt und ihn komplett zerbissen hat. Die Antenne tauschen und den alten Sockel belassen bringt nichts.


    Es muss auch der Antennenfuss getauscht werden.


    Video:


    Alpine ilX-702DM vielleicht ? Weiss jetzt aber nicht, ob das mit den Lenkradtasten funktioniert. Ich finde, dieser rechteckige kantige Touchscreen stört die fliessenden fliessende Form des Armaturenbretts...

    Das hier war wohl die Ursache


    https://photos.app.goo.gl/ArxV3mv3fDUqY2Sq5


    Da sind drei Kabel drin. Zwei Kabel sind miteinander verdrillt (gehen zum ABS Raddreh-Sensor) und ein drittes läuft frei. Von den beiden verdrillten hatte eines eine 4 mm lange entisolierte Stelle, Kontinuität war noch vorhanden. Das andere hatte kaum sichtbare minimale Schäden an der Isolieren. Weshalb der Fehler wohl wetterabhängig auftrat. Das dritte Kabel hatte keine sichtbare Beschädigung.


    Leider ist mir beim Flicken die Steckverbindung zum ABS Sensor Kabel kaputt gegangen, jetzt muss ich doch zwei neue Kabel besorgen. Während vorher der Fehler mit dem ESP/Hillholder/ABs sporadisch auftrat, tritt er nun sofort beim Start auf...

    Also wenn ich es recht sehe, ist der « FRONT ABS SENSOR CONNECTOR » bei diesem Problem betroffen bzw. das Kabel beschädigt und kann die 500 kbits dieses Bussystems nicht mehr weiterleiten?


    Um das alte Kabel aus dem Steckverbinder zu lösen wird offenbar ein Tool benötigt


    « 2000018626 Extractor Cable terminal extraction » (eine Art Schraubenzieher mit sehr kleiner Spitze)


    Dann gibt es noch eine « thermal restricting coupling tube » mit der das neue Kabelstück mit dem Rest des alten Kabelstrangs verbunden wird. Bekommt man das bei Fiat?


    Schließlich folgt die Isolierung mit dem « 2.000.029.200 Sheet Heat shield sheet », eine Art schrumpfbares Material, welches um die Hitzeisolierung herumgelegt wird und dann mit einem Föhn angeblasen wird…


    Wenn auf diesen Leitungen digitale Signale laufen, bräuchte man dann, wenn man ein Originalersatzkabel nicht zur Hand hat, dann ein geschirmtes Kabel als z.B. Zwischenstück? Z.B. USB Kabel oder geschirmtes Mikrofonkabel?

    Hallo, bei mir hatte die Turboöl-Hohlschraube nach ca. 180k km nur noch den schwarzen Plastikhalter, dass weisse Plastikmesh hatte sich vollständig aufgelöst (es ist der gleiche Typ Filter wie bei der Multiair-Einheit).


    Verstopft war sie nicht.


    Es wurde zuvor einmalig eine Motorspülung durchgeführt. Ich kann jetzt nicht sicher sagen, ob sich das Mesh aufgrund der Motorspülung aufgelöst hat (unwahrscheinlich, das Mesh des Multi-Air Filters hatte sich nämlich nicht aufgelöst) oder es doch an den recht hohen lokalen Öltemperaturen am Turbo liegt. In einem englischsprachigen Alfa-Forum gibt es bei einem Alfa-Modell die gleiche Schraube, dort haben auch alle berichtet, sie hätten kein Mesh mehr gesehen.


    Ich hab dann zwar eine neue Schraube mit neuem Meshfilter rein, das Mesh wird sich aber bestimmt wieder im Lauf der Zeit verdünnisieren. Ich denke, es "schmilzt" sozusagen einfach mit der Zeit weg, besonders wenn der Motor bei warmem Zustand z. B. nach schneller Autobahnfahrt beim ersten Stau abstellt, weil man vergessen hat, das Stop&Start System zu deaktivieren...

    Sehr guter Tipp für Abarth Punto Evo. Vielen Dank.


    Nachdem die beiden Original-Radlager des 2011 neuen Fahrzeugs schon nach kurzer Zeit verrostet waren, hatte ich zunächst ein Paar hochwertige Drittanbieter-RL verbaut und diese zusätzlich besser geschmiert. Leider noch ohne den Gummi-Ring von Opel. Ergebnis: statt ca. 40 000 km hielten die neuen RL nun 50 000 km. Dann nochmals die gleichen Ersatz-RL jedoch mit Opel-Gummi, der zusätzlich noch eingefettet wurde. Ergebnis: Seit 100 000 km kein Probleme mehr mit den hinteren Radlagern beim Abarth Punto Evo.
    Obwohl ich bei jeder Autowäsche die Räder kurz mit dem Felgenreiniger besprühe und den Dreck dann mit Strahl und Schaumbürste wegkärchere.


    Ohne die Gummis läuft offenbar Spritzwasser von der Autowäsche oder von Regenfahrten in die Radlager.

    Hi Zardo,
    bevor daraus ne Wissenschaft wird´: Hylomar universal Blue
    oder
    Elring Dirko HT rot

    Hallo,


    ich habe es mit dem Hylomar Produkt versucht, dieses wurde jedoch bei Kälte hart und spröde (weil ich an einer Stelle nicht aufgepasst hatte und den Tropfen daneben gesetzt hatte, musste ich den Deckel wieder entfernen und dabei fiel dann die hart gewordene Flächendichtung auf). Zumindest fühlte es sich bei Druck mit dem Finger so an, und beim Entfernen zersplitterte es in kleine Teile. Obwohl es erst vor wenigen Tagen aus der neuen Tube appliziert worden war. Im Vergleich war das 10 Jahre alte schwarze Originalprodukt auch bei diesen Bedingungen noch zähelastisch und verhielt sich nicht spröde. Ich habe dann wieder alles gereinigt und eine 50 ml Kartusche Loctite SI 5900 Dichtmasse Flächendichtung via Ebay bestellt. Diese sieht auch genauso aus wie das Zeug, was vorher drin war.


    Zumindest für eine Punto Multiair Baureihe ab 2012 scheint Fiat genau dieses Flächendichtmittel für diesen Zweck (Abdichtung Zylinderkopfdeckel bei Multi-Air Motor) vorzugeben.

    Hallo,


    wie in dem anderen Faden von mir beschrieben hatte ich die gleichen Probleme mit meinem APE von 2010.


    Ich bin mehr als 20 000 km mit diesem Problem gefahren.


    Bei mir war es so, das Problem konnte durch Warmlaufenlassen des Motors vermieden werden, d. h. sobald das Kühlwasser mindestens 50 Grad hatte, trat das Problem nicht auf. Beim Drehen über 1500/min oder mehr Gas als nur geringste Teillast führte jedoch saisonabhängig bei kaltem Motor mehr oder weniger regelmässig dazu, d. h. Motor abschalten, wieder an, mit sehr wenig Gas und max 1300/min an die nächste Parkmöglichkeit rollen und dort 3 min Leerlauf zum warm werden. Wenn es nach dem Start nur flach in eine 30er Zone ging, konnte ich den Motor auch ohne das Problem auszulösen warmfahren (im 4. oder 5. Gang mit quasi Leerlaufdrehzahl)


    Das war natürlich nervig. Weshalb ich nach langer Recherche die Multiair-Einheit selbst getauscht habe. Ich werde das ausführlich dokumentieren, habe aber jetzt nicht die Zeit.


    Nur kurz: bei mir hat die Unter-Einheit des 3. Zylinders den Fehler ausgelöst: P1063. Bei Demontage fiel ein nicht mehr mit der Einheit mechanisch verbundener Stössel bei dieser auf. Die anderen drei Hydraulikstössel (oder wie die Teile heissen) kamen beim Hochheben der Multiair-Einheit mit, der defekte fiel jedoch (da lose) aus seiner Führung und ich musste ihn zwischen den Ventilfedern des 3. Zylinders herausklauben. Gemeint ist das kleine runde zylindrische bewegliche Metallteil, welches von oben direkt auf das Ventil drückt, es ist Teil der Multiair-Einheit und kann nicht separat bestellt werden (die Multiair-Einheit kann nur als Ganzes als Originalteil bestellt werden).


    Ich hatte noch keine Zeit, die alte Einheit genauer zu untersuchen bzw. zu demontieren, daher kann ich nicht sagen, ob die alte Einheit reparierbar ist.


    Wichtig war, die neue korrekt einzubauen. Aufgrund verschiedener Widrigkeiten habe ich insg. einen Monat für die Reparatur gebraucht. Im Internet finden sich teilweise grobfalsche Angaben zu Drehmoment und Typ der Schrauben (haben keinen Torxkopf sondern sind RIBE, Drehmoment ist viel kleiner, sonst brechen sie).


    Weiterhin hatte ich zunächst die falsche Flüssigkeitsdichtung verwendet, diese wird bei Kälte spröde, es ist unbedingt das von Fiat empfohlene Mittel zu verwenden (an 6 Stellen jeweils einen erbsengrossen Tropfen).


    Jedenfalls: die Reparatur war deutlich aufwendiger als gedacht, was teilweise an der notwendigen Recherche, teilweise an recht unzugänglichen Schrauben bzw. "sich im Lauf der Jahre miteinander selbst verklebten" Gummischläuchen lag, hat sich aber gelohnt, das Problem ist durch die gelungene Reparatur sofort verschwunden und nicht mehr aufgetaucht, auch hatte ich subjektiv das Gefühl, wieder mehr "Bums" zu haben. Was aber auch daran gelegen haben mochte, ich bin die letzten 20 000 km mit der defekten Einheit wie ein Opa gefahren, Drehzahl selten über 3000, weshalb sich möglichweise die Einspritzventil Ablagerungen gebildet haben, die volle Leistung bei Volllast war erst nach Gabe eines Injektionsreinigers in den halb vollen Tank wieder da.


    Es mag andere Gründe für ein Versagen der Multiaireinheit geben, ich berichte hier nur von der Erfahrung, die ich gemacht habe.

    Hallo,


    beim Winterreifen draufmachen Anfang Dezember 2021 habe ich durch Zufall in den beiden vorderen Radkästen von oben-innen seitlich leicht herabhängende Kabel bemerkt, deren Hartplastik-Ummantelung auf beiden Seiten leicht angeschliefen/angefressenen war, offenbar vom Reifen wenn er in der Kurve ganz einfedert, so dass man teilweise die Kabelstränge sah, bzw. schien ein Kabelkern bereits durchzuschimmern. Wollte diese dann frisch isolieren, kam bisher aber leider nicht dazu.


    Seit etwa einer Woche trat zum ersten Mal (vorher nie) intermittierebd der Ausfall von Esp, Hillholder und Tempomat auf, und zwar plötzlich sobald gebremst wurde, beim normalem Fahren geradeaus, egal wie stark gebremst wird. Anhalten, Zündung aus und Wiederanlassen löschte die Fehlermeldung und das gelbe Fehlerdreieckslicht automatisch und auch der Tempomat funktioniert wieder. Nachfolgende Fahrten mit Bremsungen erzeugen nicht sofort den Fehler erneut, sondern eher irgendwann zufällig, wobei der Fehler allerdings immer durch die Betätigung des Bremspedals ausgelöst wird.


    Ich hatte zuerst ein Korrosionsproblem an der Kabelverbindung (korrodierte Kontakte am Stecker?) vermutet, direkt an der Bremse. Aber nach dem Lesen der Beiträge hier könnte es sich wohl um den bei der Winterreifenmontage bemerkten Kabelschaden als Ursache handeln, vielleicht ein Wackelkontakt zwischen nicht mehr isolierten Leitungen, der durch aufgewirbelte Salzgischt von der nassen Strasse ausgelöst wird?


    Ich wollte die nächsten Tage sowieso eine Hebebühne mieten, weil die Scheibenwasserpumpe ausgefallen ist. Dazu muss das linke Rad ausgebaut und die linke Radverkleidung abgenommen werden... Habe mir schon eine neue Pumpe besorgt, aber vielleicht ist die alte gar nicht defekt und es liegt nur am Kabelstrang, ist das der gleiche Kabelstrang?


    Ist Kabelstrang neu verlegen sinnvoller als flicken/löten/isolieren?


    Danke

    Ja, das Ruckelproblem geht einfach nicht weg. Ich komme immer mehr zur Überzeugung, dass es Null mit dem Öl zu tun hat. Metall dehnt sich mit Wärme auch aus und im kalten Zustand kann ein zylindrisches Element in seiner Führung zu eng sitzen, mehr Reibung generieren und sich mit gegebenem Federdruck langsamer zurückstellen. Vielleicht ist die Multiaireinheit bei mir einfach verschliessen.


    Ich pendele mit dem Abarth aktuell weiter zur Arbeit, die Uhr steht jetzt bei etwas über 167 000 km. Die ersten 3 km tippe ich das Gas nur an und schalte schon im Dorf in den 6. Gang, um extremst untertourig die ersten Km zurückzulegen, bis der Motor warm ist. Wenn ich nämlich etwas zu viel Gas gebe, wird das sofort mit einer üblen Ruckelepisode bestraft (ja, es ist schlimmer geworden), besonders empfindlich reagiert er bei Drehzahlen zwischen 1500 und 2200 Touren. Teilweise schüttelt es den Motor richtig fett, dachte schon, es reisst ihn aus den Motorlagern raus, aber ausgegangen ist er dabei seltsamerweise noch nicht; einmal hat das extreme Schütteln 15 s angehalten, ich musste das Fahrzeug an den Strassenrand rollen lassen und den Motor mehrmals abstellen und anlassen (Anlassen und Leerlauf war seltsamerweise kein Problem) um dann wieder einen einigermassen sauberen Motorlauf hinzubekommen und mit schwacher Teillast weiterfahren zu können. Wenn er dann mal warm ist fährt er ohne Schütteln, aber doch nicht mehr so sauber wie früher, es gibt keine richtigen Aussetzer, eher sowas wie "unmerkliche Leistungslöcher im ansonsten festen Käse", d.h. mit warmem Motor sind nur gelegenlicht einzelne Zündungen, die etwas kraftloser ausfallen, als wenn der Sprit schlecht wäre (was er aber nicht ist). Die Fehlercodes lösche ich schon nicht mehr, aktuell ist die Motorkontrollleuchte von selbst wieder ausgegangen. Dass etwas nicht stimmt und der Fehler intern noch registriert ist, merkt man daran, dass das Start-und-Stopp nicht funktioniert. (Wenn ich den Fehlercode lösche, funktioniert es sofort wieder, aber beim nächsten Kaltstart mit zuviel Gas geht die Motorkontrollleuchte dann wieder an).


    Ich habe mich jetzt entschieden, die Multiaireinheit auf Verdacht zu tauschen. Zuerst wollte ich nur die alte aus- und wieder einbauen, falls da nur ein Bolzen lose ist, und hab einen ölbeständigen Schraubenkleber besorgt. Weil ich beruflich auf's Auto angewiesen bin, ist mir das aber zuviel Risiko, d.h. die Einheit ausbauen und dann evlt. festzustellen, sie ist defekt und nicht reparabel (anscheinend fallen beim Ausbau die hydraulischen Druckzylinder nur dann nach unten raus, wenn die Sicherung nicht mehr hält) ich habe jedenfalls keine Lust, mit einer ausgebauten defekten Multiair dazustehen, die beim Ausbau auseinandergefallen ist und nicht mehr eingebaut werden kann.


    Weshalb ich jetzt eine neue Multiaireinheit (ca. 792 Euro) samt Multiairdichtung (ca. 16 Euro) und Zylinderdeckeldichtungssatz (inkl. Kerzendichtungen) ca. 22 Euro bestellt habe. Anscheinend soll man aber die Zylinderdeckeldichtung zusätzlich mit nicht-härtender hochtemperaturbeständiger Dichtmasse verstärken, da bin ich gerade dabei, nach einem geeigneten Produkt zu suchen (in einem Video wird "Seal-a-gasket Typ 2" von Permatex empfohlen, Nr 80015, müsste wohl aus den USA bestellt werden), alternativ könnte man vielleicht "Reinzoplast" verwenden, ein ebenfalls nicht härtender Dichtfilm, bis 300°C temperaturbeständig... Vielleicht hat jemand einen Tipp für das beste Dichtmittel. Was man offenbar vermeiden soll sind aushärtende Silikondichtmassen, und ganz besonders die säurebasierten, weil die dann den Motor korrodieren.


    Hat jemand im Forum Erfahrung mit dem Do-it-yourself-Tausch? Ich frage mich, ob ich auch noch das spezielle Werkzeug für die Multiaireinheit ordern soll, könnte es danach ja evlt. weiterverkaufen... ist im Vergleich zu den restlichen Kosten gar nicht so teuer... andererseits scheint man die Multiair auch ohne Tool wieder einbauen zu können. Soll aber auch schon Leute gegeben haben, die beim Einbau ohne Tool die Ventile verbogen haben, was dann nochmal deutlich teurer wurde.


    Leider habe ich keinen Zugang zum Fiat-Elearn, die Drehmomente für die diversen Schrauben wären interessant...


    Bis die Teile eintreffen, fahre ich erstmal schön vorsichtig und super schonend im Eco-Modus weiter.