Servus zusammen!
Wie's mit Abarth weitergehen wird, weiß doch keiner von uns.
Höchstwahrscheinlich nicht mal einer von den Verantwortlichen - da kocht Abarth im kleinen Topf links hinten.
Gerade die Modellpolitik des Fiat-Konzerns der letzten Jahre läßt offensichtlich wenig Fingerspitzengefühl erkennen. Klar, die haben nur noch wenig Geld in der Kriegskasse, bekommen Druck von koreanischen Autohersteller (welche gerade im Bereich des Punto wildern), bereiten sich auf die (Zurück)Eroberung gewisser Märkte vor und und und...
Und der treue Käufer? Keine Auswahl bei den "Brot und Butter"-Autos. Alfa tritt gerade mit dem MiTo und der Giulietta an, Fiat hat den 500 und den Punto (den Rest nimmt keiner richtig wahr), Lancia - eine lebende Leiche.
Bei den teuren Marken: Maserati... Der neue Quattroporte, der selber nicht weiß, was er sein will. Sport Limousine oder doch Chauffeurwagen? Das x-te Facelift bzw Umgestaltung der Coupė- und Cabrioreihe... Jetzt soll's der Ghibli richten. Wie's geht zeigt Ferrari: innerhalb weniger Jahre die komplette Modellreihe umgekrempelt und dann auch neue Schichten erschlossen (sage nur Ferrari FF mit Allradantrieb, einem vernünftigen Platzangebot und einem g'scheiten Motor).
Ich persönlich hoffe, das Abarth dieser kleine Hersteller bleiben wird. Denn sind wir einmal ehrlich, wir alle fahren gerade diese Marke, weil sie eben NICHT an jeder Ecke steht. Abarth war früher auch eine Nischenmarke und auch nur Kennern bekannt. Warum sollte das geändert werden?
Wir werden sehen, wie's weiter geht. Ich glaube aber auch nicht daran, dass man bei Abarth den Punto streicht.
Grüße
Stefan

