Nein nein Thomas, nicht falsch verstehen...
der Abarth steht nicht zur Diskussion. Der steht in meiner kleinen "Sammlung"/Fuhrpark - oder wie man es auch nennen will - ganz oben. Der ist mir heilig. Damit hab ich mir einen Traum erfüllt. Den hab ich im Italienurlaub im Herbst 2015 (also natürlich schon bei einem deutschen Händler) bestellt, nachdem ich immer nach dem röhrenden Lambo oder Ferrari Ausschau gehalten habe und wieder ein Abarth ums Eck kam. Das war letztendlich der zündende Funke, den schon vorher entstandenen Gedanken in die Tat umzusetzen.
Du merkst, das ist schon eine tiefemotionale Sache bei mir 
Kurze Rückblende - also weit zurück - in meine Kindheit: Da hat mir mein Vater immer von seinem ersten Auto, einem Mini, vorgeschwärmt, dass der lag wie ein Porsche und er ihn nie hätte verkaufen dürfen. Und dann gab es noch die Werbung "You never forget your first Mini"...und da mein erstes Auto auch ein Mini war (was anderes, das finanziell erreichbar war, hat mich damals überhaupt nicht interessiert und ich musste mich nach der Bestellung des Mini erstmal mit 24 zum Führerschein anmelden) nahm die Geschichte, also besser meine persönliche Autogeschichte, ihren Lauf: Irgendwann wurde aus Mini Fahren Leidenschaft, schon beinahe sowas wie Religion und der Gedanke an den Kauf einer gebrauchten Elise wurde verworfen. Und beschlossen, den Mini zu behalten. Dann kam der zweite Mini, nur der war mir nach kurzer Zeit auch zu schade für den Alltag und so ging das dann weiter...
Gut - ich schweife ab. Was wollte ich damit nun eigentlich sagen ? Genau:
Zitat
Einige meiner Autos hätte ich rückblickend eigentlich nie verkaufen dürfen. Sie fehlen mir noch heute.
Nicht, dass du eine Trennung vom Abarth irgendwann bereust...
In dieser "Angst" lebe ich ja immer
Nächstes Jahr hab ich meinen ersten Mini ein viertel Jahrhundert ??? !!! ??? Überhaupt hab ich erst drei Autos in meinem Leben verkauft. Beim Z4 war es noch Jahre später, als ich ein Coupé sah, ganz komisch...so, als würde man einer...hüstel...Exfreundin über den Weg laufen, ungelogen
Die Trennung vom Fiesta ST200, der für der Yaris gehen musste, ging jedoch ziemlich schmerzfrei über die Bühne. Aber der Abarth wird natürlich bleiben.
Der Compe wurde also ganz schnell in Sachen Emotionen und Fahrspaß zu meiner Nummer 1, verdrängte wie schon erwähnt den BMW (damals kam ich zu der Einsicht, dass vier Autos zu viel sind - was grundsätzlich auch vollkommen richtig ist - wobei die Einsicht nicht lange gewahrt werden konnte...) und jedes Mal, als ich ihn aus der Garage holte, war es ein Fest.
Und dann vorgestern: Der Funken wollte auf den Landsträßchen nicht so richtig überspringen. Ich habs ja bereits geschildert. So, als hätte man vergessen die Sporttaste zu drücken. Aber alles okay, gestern hatte ich in der Stadt wieder saumäßig Spaß, er wurde im Cleanpark verwöhnt (das bindet auch immer wieder aufs Neue auf unglaubliche Art und Weise
), der Sound !!! (Im Cleanpark stand tatsächlich ein Elektro Smart neben mir ;)) - Und dass er schlecht geht, kann man ja wirklich nicht behaupten.
Vielleicht war ich ja vorgestern auch einfach schlecht drauf (und nicht das Auto). Und wie Du ja auch schreibst: Der Reiz des Neuen spielt bestimmt eine große Rolle (ich verkneife mir nun eine Anspielung auf Parallelen in der Liebe LOL). Und wohl auch ein Grund: Die (geleasten) Alltagsauto haben in Sachen Leistung auch immer weiter aufgeholt - von 90 PS auf 105 auf 125 hab ich nun einen Cupra.
Zurück zu den Minis: Ende der 90er bin ich damit in Kurven noch so ziemlich jedem Auto locker davon gefahren. Heute natürlich nicht mehr, die Fahrwerke von damals kann man mit heute nicht vergleichen. Wobei die Minis auch nichts mehr beweisen müssen, dafür sind sie auch viel zu schade. Damit wird entspannt durch die Gegend gefahren, man freut sich wenn sich andere freuen und hat einfach Spaß. Kein Problem, nur bin ich etwas verwundert, dass ich beim Abarth schon nach 5 Jahren so weit bin, ihn nun mehr als Cafe Racer zu sehen. Als wunderschönen, emotionalen Cafe Racer 
Viele Grüße
Rouven