Wenn man sich mit den Amerikanern unterhält wünschen Sie sich "fuel efficient cars" was nicht gleichzusetzen ist mit einem Kleinwagen nach europäischem Denken. Das Land ist etwas größer und die Distanzen somit auch etwas weiter. Der durchschnittliche Amerikaner, der nicht in einer Stadt wohnt, geht so alle zwei bis vier Wochen zum Einkaufen. Jeder kann sich dann denken was man da so alles benötigt und Platz, um es nach Hause zu bringen.
In den Vororten der Städte könnte man es sich vorstellen, aber um in die Nähe einer Stadt zu kommen muß man auch etwas weiter fahren als in manchen uns bekannten europäischen Ländern. Sich dafür einen Kleinwagen anzuschaffen, denke ich ist etwas weit hergeholt.
Und last but not least hat FIAT den Ausflug auf den amerikansichen Markt in den 60ern mit dem damaligen FIAT 500er schon einmal probiert und damit ziemlichen Schiffbruch erlitten.
Zitat aus dem Buch "Autos die Geschichte machten - FIAT 500", Motorbuch Verlag, 1. Auflage 1995, Seite 31
"Einige 500er mit schweren, "gehörnten" Stößfängern und seltsam aufgepeppten Scheinwerfern, die wie Froschaugen wirkten, gingen geradewegs über den Atlantik. In den USA aber blieben diese Zwerge ein belächeltes Kuriosum, das die Absicht, sich einen eigenen Markt zu erobern, nicht erfüllen konnte."
Immerhin liegen ja auch 50 Jahre zwischen damals und heute. Bleibt jetzt nur zu hoffen und FIAT zu wünschen, daß sich die Geschichte nicht, wie schon so oft, wiederholt.