Veranstaltungen zu 70 Jahre ABARTH

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Feiertag?
  • Also als ich das erste mal beim Händler war und Probefahrt gemacht habe.Hab ich die Werbebroschüre auch nicht bekommen.
    Erst zum Kaufvertrag :) .

    Mein Abarth 595: 595 Esseesse MY20 Campovolo grau,Beats,Estetico schwarz,Carbonamturenbrett,rote Gurte....
  • So nach der verdienten Sommerpause geht es langsam aber sicher dem Endspurt zu...


    ABARTH - Alfa Romeo 1000


    Es hätte gut sein können, dass ein Automobil, das auf dem Salon von Turin 1958 vorgestellt wurde, zur Fussnote in der Automobil-Geschichte verkommen wäre. Wie die Bezeichnung nun genau war, darüber gibt es verschiedene Aussagen, das Fahrzeug sei hier als Abarth-Alfa Romeo 1000 bezeichnet; der Aufbau stammte von Bertone, gezeichnet hatte ihn (einmal mehr) Franco Scaglione. Und auch wenn es ein sehr hübsches Fahrzeug war, das damals viel Aufmerksamkeit erregte, so war es doch alles unter dem Blech, was wirklich spannend war. Abarth und Alfa Romeo hatten 1954 zum ersten Mal zusammengearbeitet, es entstand ein ziemlich eigenwilliges Gefährt auf Basis des Alfa Romeo 1900, das von Ghia eingekleidet und sehr speziell lackiert wurde. Und ein Einzelstück blieb. Doch beim Abarth-Alfa Romeo 1000 ging die Zusammenarbeit viel weiter – eigentlich hätten beste Voraussetzungen bestanden, dass da eine dauerhafte Kooperation hätte entstehen können. An was es am Ende scheitere, das weiss man nicht mehr – es heisst, Abarth hätten die finanziellen Mittel gefehlt für eine Serien-Produktion. Andere Quellen beschreiben Carlo Abarth als sehr störrisch – und wieder andere die damaligen Strukturen bei Alfa Romeo als zu träg und zu kompliziert.


    Abarth war verantwortlich für den Antrieb, Alfa Romeo steuerte die Plattform bei. Und die war sehr interessant, ein von Mario Colucci entworfener Gitterrohr-Rahmen, der nur gerade 50 Kilo wog. Darin eingebaut wurde ein 1-LIter-Vierzylinder, dessen Basis der 1,3-Liter aus der Giulietta war. Alfa Romeo hatte zur Bedingung gemacht, dass der Abarth-Alfa nur in Rennkategorien eingesetzt werden sollte, in denen die Mailänder keine Ambitionen hatten, deshalb wurde der Hub auf 58 Millimeter gekürzt. Die kleine Maschine leistete aber trotzdem 88 PS, geschaltet wurde über ein 5-Gang-Getriebe «System Porsche». Der nur gerade 3,69 Meter lange und 1,20 Meter hohe Wagen wog 640 Kilo. Es heisst, dass mindestens zwei, wahrscheinlich drei Exemplare gebaut wurden – die alle bei den gleichen Testfahrten auf der Avus in Berlin verunfallten. Ein Wrack soll zum Berliner Alfa-Romeo-Händler Herbert Schulze gebracht worden sein, wo es ein junger Mann namens Lutz Colani (später berühmt-berüchtigt als Luigi Colani) sich der Überreste bemächtigte und sie mit einer Fiberglas-Karosse einkleidete; dieses Fahrzeug existiert noch heute. Ob die Unfälle der Grund waren, weshalb das Projekt nicht weiter verfolgt wurde, ist nicht bekannt.



    Die ganze Geschichte gibt es hier: radical-mag.com


    Grüsse - Dani

  • Arturo Merzario – Gespräche

    «Auf der Strasse ist es mir zu gefährlich»

    Hier einige Auszüge aus dem ganzen Gespräch dass radical-mag.com mit Arturo Merzario führen konnte:


    Sollten Sie, werte Leserin, lieber Leser, je die Möglichkeit haben, mit Arturo Merzario am Steuer auf einer öffentlichen Strasse eine Runde drehen zu dürfen: Verzichten Sie! Nicht, weil er so fährt, wie man das von einem ehemaligen Formel-1-Piloten erwarten würde, ganz im Gegenteil: Er zuckelt wie ein Rentner durch die Gegend.


    Einst durfte der Berichterstatter bei einer Oldtimer-Rallye zwei Tage auf dem Passagiersitz neben dem Italiener verbringen – und er hätte am liebsten pausenlos in die Sicherheitsgurte gebissen.


    «Carlo Abarth war der mit Abstand beste Team-Chef, den ich je hatte. Enzo Ferrari war furchtbar, er war launisch, man nannte ihn den Drachen – und er hatte kein Gespür für die Fahrer. Carlo Chiti dagegen war viel zu lieb, zu freundlich, er war damals bei Alfa Romeo so etwas wie der Bär – kein Wunder, dass er uns nicht vorwärts brachte. Carlo Abarth dagegen war die perfekte Mischung aus Ferrari und Chiti, er wusste alles über seine Autos und die Rennstrecken und die Bedingungen, er kannte die Stärken und auch Schwächen seiner Fahrer, er wusste genau, wann er wütend sein musste und wann freundlich. Ich habe ihm sehr viel zu verdanken, er hat mich am meisten gefordert – und am weitesten gebracht».


    Aber Carlo Abarth hatte doch einmal gesagt: «Italienische Fahrer haben einfach nicht das Zeug zum Profi. Sie fahren Rennen nur zum Spass, einfach so».


    Doch auf die Frage, welches Auto er denn am liebsten fuhr, kommt lange keine Antwort. Irgendwann kommt er wieder auf die Abarth zurück: «Die Abarth waren immer nicht nur schnell, sondern auch schöne Fahrzeuge. Und sie waren sehr leicht, was meinem Fahrstil immer entgegenkam.


    Es ist durchaus charmant, wenn Merzario aus jenen Jahren erzählt, wie sie einmal in der Nacht vor dem Rennen das Hewland-Getriebe auseinanderbauten – und dann keinen Schimmer hatten, wie sie das Puzzle wieder zusammensetzen sollten. Merzario über seine Karriere als Formel-1-Teambesitzer: «Wir hatten nie Geld – und wir hatten noch viel weniger Ahnung.»


    Merzario: «Mein Ferrari-Team-Kollege Jacky Ickx war der wohl beste Fahrer, den ich je kennengelernt habe. Er war nicht nur sehr schnell, er war auch extrem clever. Und er schonte das Material wie kein anderer. Er hätte einer der grössten Fahrer aller Zeiten werden können, doch er wollte nie zu viel riskieren. Für mich war er ein Vorbild in jeder Hinsicht. Auch Niki Lauda hatte alle diese Talente, doch Ickx war einfach schneller. Neben der Strecke war Ickx aber unerträglich». Das gelte auch für Jackie Stewart, den er auch für einen der besten Fahrer hält, aber den haben nur die Autos interessiert – und nicht das Leben».


    Niki Lauda ist natürlich immer ein gutes Stichwort, wenn man mit Arturo Merzario spricht. Er wird immer in erster Linie der Mann sein, der am 1. August 1976 auf der Nordschleife das Leben von Niki Lauda rettete. Merzario, der nicht unmittelbar in den Unfall verwickelt gewesen war, hielt seinen March zwischen Breidscheid und Bergwerk an, kletterte aus dem Auto, rannte zum brennenden Ferrari 312 T2 des Österreichers, löste den klemmenden Sicherheitsgurt (was vorher Brett Lunger, Harald Ertl und Guy Edwards vergeblich versucht hatten), und zog Lauda (mit Hilfe von Ertl) aus dem Wagen. Zusammen mit Ertl leistete er auch erste Hilfe, massierte sein Herz, beatmete ihn. Jahre später sagte er zu Lauda: «Ich hörte Deine Schreie. Du warst leicht wie eine Feder.» 41 Tage später sass Lauda, der schon die letzte Ölung erhalten hatte, wieder im F1-Cockpit. Und «vergass», sich bei seinen Rettern zu bedanken.



    Nun aber, Arturo, warum fährst Du wie ein Rentner durch die Gegend? «Das machen doch alle Rennfahrer so, der Strassenverkehr ist viel zu gefährlich».


    Ein sehr interessantes Gespräch :) - Danke radical-mag :top:


    Grüsse - Dani

  • ABARTH DAY 2019 zum 70.


    es wurde hier im Forum schon an anderer Stelle darauf hingewiesen - DANKE :top:


    nun gestern erreichte mich von FCA Schweiz noch eine E-Mail:


    DIE ABARTH DAYS 2019


    ES IST SOWEIT!


    70 Jahre Fahrfreude. 70 Jahre Spass ohne Ende, donnernde Motoren, adrenalingeladene Tanks und atemberaubende Performances. Haben Sie schon Ihr Ticket für die Abarth Days 2019?


    Fall nicht, dann wissen Sie ja was zu tun ist. Es sei denn, Sie wollen nicht am grössten jemals stattgefundenen Abarth Event teilnehmen. Ein Event, dass Skorpione aus ganz Europa für zwei Tage voller Spass zusammenbringen wird. Und ja: Das Ticket gilt für beide Tage!


    Sind Sie jetzt ein Skorpion oder nicht?


    Wir erwarten Sie vom 5. - 6. Oktober im MIND in Mailand (Italien).


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    Es wird wohl die einzige Veranstaltung in dieser Form für die `ABARTHISTI` in Europa werden ;)


    Grüsse - Dani




  • Hammer, was für eine geile Veranstaltung.


    Leider so kurzfristig in der Ankündigung.


    Hätte das gerne in meinen Urlaub eingebaut.


    Viel Spass Dani, da bist du doch bestimmt dabei :thumbsup:

    Mein Abarth 595: Pista mit Leder
  • Nun ist auch die deutschsprechende Presseabteilung aktiv geworden


    hier die offiziellen Infos zum ABARTH Day in Mailand


    Der Countdown für die aufregenden Abarth Days 2019 läuft: Europas größtes Treffen der Fans der Marke mit dem Skorpion im Logo findet am ersten Oktoberwochenende, am 5. und 6. Oktober, in Mailand statt. Es bietet allen Teilnehmern die Gelegenheit, zwei Tage voller Spaß, Spannung und Adrenalin pur zu erleben, denn anlässlich des Jubiläums „70 Jahren Abarth", bringt die Marke ihre vielen Fans zum gemeinsamen Feiern zusammen.


    .......


    Leistung, Fahrspaß und jede Menge Tradition: Die Abarth Days 2019 sind der mit Spannung erwartete Event für die europäischen Fans der Marke mit dem Skorpion im Logo. Auf die Besucher der Abarth Days warten unvergessliche Erlebnisse, darunter einige Überraschungen, die erst in Mailand bekanntgegeben werden. Also auf zur großen Geburtstagsfeier von Abarth - und jetzt schon die Tickets sichern.


    Viel Spass allen Abarthisti die dabei sein werden :)

    Grüsse - Dani

  • ABARTH Briefmarke zum 70. Geburtstag


    Am 2. Oktober feiert das Philatelistische und Numismatische Büro von San Marino das 70-jährige Bestehen von Abarth mit einem Wert von 1,60 Euro. Die Briefmarke zeigt das klassische Schild mit dem Skorpion (Sternzeichen des Gründers Karl Abarth) auf gelb-rotem Grund mit Blick auf den 70-jährigen Jubiläumskreis, an dessen Basis die klassische Zielflagge des Motorsports weht.

    Quelle: sanmarinortv


    Grüsse - Dani

  • Die ABARTH-Days in Milano sind ja bald schon Geschichte.


    Für alle Daheimgebliebenen hier ein Video mit einigen Eindrücken (in italienischer Sprache)
    inkl. der Präsentation des New ABARTH 695 70th ANNIVERSARIO


    Viel Spass - Dani

  • Interessant, dass die Geräte, mit denen Rabaz gemacht werden soll (Sportgeräte), gerne mit Automatik ausgestattet sind.
    Die meisten hier meinen ja, dass das was für den Opa ist.

    Mein Abarth 595: 595 Competizione MTA seit Juni 2017, Modena gelb, Estetico schwarz, Sabelt Stoff schwarz, Antenne in der Scheibe, Navi 7", Parksensoren, 17" Super Sport
  • Seppo,


    mMn gecht nix über eine ordentliche Automatik mit Schaltpaddeln. Ich liebe es, mit Automatik zu fahren. Leider hat mich die Fiat-Automatik eher abgeschreckt. Und so fahre ich - leider - das erste Mal seit 23 Jahren wieder einen Schalter. Wenn nur die blöde Kupplungstreterei nicht wäre...


    Edit
    Annodunnemals war es sicher anders, ein Automatikfahrzeug zu fahren. Die kamen ja nur aus dem Quark, wenn man richtig was unter der Haube hatte.

    GLÜCK AUF!
    Lucy :party:

    Mein Abarth 595: Roter Bomber mit schwarzem Dach. Lenkrad, vier Räder. Und ´n knallgelben Scorpione am Poppes ;)
  • Ehre wem Ehre gebührt :top:


    70 Jahre nach der Gründung des Unternehmens mit dem Skorpion im Wappen widmet Turin Carlo Abarth eine Straße im Viertel Mirafioiri.


    Der gebürtige Österreicher mit Schaffensraum in Italien, Carlo Abarth, hat mehr als jeder andere seinen Mythos an eine Stadt gebunden. Und die heißt Turin.


    Hier begann seine Karriere bei Cisitalia und hier in der Via Trecate eröffnete er seinen ersten Firmensitz: die Abarth & C. Das war 1949. 70 Jahre später und zur Gelegenheit des 40. Todestages von Carlo Abarth feiert Turin eine von sensationellen Erfolgen, unvergesslichen Automobilen und mechanischen Intuitionen gespickte Geschichte, die die Vorstellung von einem Auto verändert hat. Via Carlo Abarth liegt in einem Straßenabschnitt zwischen Corso Orbassano und Via Plava, wo sich heute der Hauptsitz des Unternehmens mit dem Skorpion im Wappen befindet.


    Eingeweiht wird die Straße am Donnerstag, dem 24. Oktober zum 40. Todestag von Carlo Abarth.

    Quelle: fcaheritage.com


    Noch ein Grund mehr um nach Turin zu fahren :)


    Grüsse - Dani

  • ...und noch etwas Kunst für die Abarthisti


    70 Jahre ABARTH


    Editalia feiert sein 70-jähriges Bestehen mit einem Kunstdruck,
    der vom Abarth-Designer signiert wurde.


    • Grösse 100x70 in Fine Art Technik
    • Limitierte Auflage von 500 nummerierten Exemplaren und handsigniert von Ruben Wainberg
    • Garantiezertifikat
    • Elegantes Paket im Format 63,5 x 15 x 15 mit geprägtem Logo


    Grüsse - Dani

  • Update...


    Die Stadt Turin hat gestern eine Straße nach Carlo Abarth benannt. Der Abschnitt Via C. Abarth liegt zwischen Corso Orbassano und Via Plava in der Nähe des Firmensitzes. Mit ihr würdigt die Heimatstadt von Fiat das 70-jährige Bestehen der kleinen Sportmarke, dessen 1979 verstorbener Gründer zwar Österreicher war, aber in Italien lebte. Die Karriere von Carla Abarth begann bei Cisitalia, ehe er 1949 in Turin sein eigenes Unternehmen gründete und auf Basis von Fiat-Modellen eigene Fahrzeuge baute. Heute ist Abarth die Performance-Marke von Fiat.


    Foto:Die Via C. Abarth wird eingeweiht (von links): Stadträte Sergio Rolando und Francesco Sicari, Luisa Bernardini (Präsidentin des Wahlkreises 2), Europa-Markenchef Luca Napolitano, Abarths Witwe Anneliese Abarth und Roberto Giolito (Leiter FCA Heritage).


    Grüsse - Dani

  • Carlo Abarth wollte unbedingt zum Hersteller von Strassen-Fahrzeugen aufsteigen.


    Der Fiat Abarth Scorpione 1300 SS war einer dieser Versuche.


    Auf dem Turiner Salon im Oktober 1968 präsentierte Abarth auf der Basis des Fiat 850 Coupé den «Scorpione». Wobei, der Ursprung dieses Fahrzeugs lag bei der Carrozzeria Francis Lombardi und dem Designer Pio Manzù, Abarth hatte die Idee für seine Bedürfnisse adaptiert und mit dem Motor aus dem Fiat Abarth 1300/124 versehen, der je nach Ausführung 75 oder 85 PS leistete. Interessant war der Wagen auch, weil er über eine Einzelradaufhängung rundum und Scheibenbremsen an allen vier Rädern verfügte.


    Das Design von Pio Manzù, dem Sohn des berühmten Bildhauers Giacomo Manzù, war zwar adrett, gefiel auch Anneliese Abarth, die lange Jahre einen solchen Scorpione fuhr, doch als reiner Zweisitzer konnte er nicht die grosse Kundschaft locken. Auch bei diesem Fahrzeug sind viele Angaben widersprüchlich, es soll die Basis-Version gegeben haben, den S mit einer strafferen Abstimmung – und schliesslich noch den SS mit einer breiteren Spur. Genaue Zahlen, wie viele dieser Scorpione gebaut wurden, gibt es leider nicht; sicher ist, dass er nicht einfach zu fahren war, praktisch alle zeitgenössischen Fahrberichte berichten von einem Heck, dass sich ziemlich unvermittelt selbständig machte und dann zum Überholen ansetzte.

    Quelle: radical-mag.com inkl. vielen Fotos :top:


    Grüsse - Dani

  • Der Scorpione trifft mich voll ins Herz.
    Ich habe 2 Modellautos von diesem Typ.
    Mein Originalprospekt ist leider bei einem
    Umzug abhanden gekommen. Neid ;(
    falls jemand dieses Auto im Original besitzt.

    Mein Abarth 595: Pista mit Leder
  • ...weiter in der 70jährigen ABARTH-Geschichte...


    Die Unterscheidung all dieser Bialbero-Modelle von Abarth ist komplex. Und deshalb:


    Fiat Abarth 750 Record Monza von 1958

    Am 25. Oktober 1958 hatte ein auf einem Fiat 600 basierender Abarth im Autodromo Nazionale Monza mit einer von Pininfarina schönst geglätteten sowie einem auf 75 PS bei 7500/min leistungsgesteigerten 750er-Motor einen sensationellen Rekord aufgestellt, er schaffte auf 200 Meilen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 206,811 km/h.

    Kurz darauf, auf dem Pariser Salon, präsentierte Abarth den überarbeiteten 750 GT Bialbero mit einer von Zagato neu gestalteten Karosserie, die ruhiger und einfacher war als beim berühmteren «Double Bubble». Das Fahrzeug, in Erinnerung an die Rekordfahrt «Record Monza» genannt, kam auf 61 PS bei 7000/min, das Gewicht lag bei bescheidenen 568 Kilo, die Höchstgeschwindigkeit bei über 170 km/h.

    Mit dem hier gezeigten Fahrzeug aus der Sammlung von Engelbert Möll wurde Hans Aeberli 1961 Schweizer Meister in der GT-Klasse.



    Quelle: radical-mag


    Grüsse - Dani

  • Und wer kann sie alle unterscheiden, diese Abarth?


    Fiat Abarth 750 Sestriere.


    Im Schnee kommt es ja weniger auf die reine Leistung als auf das Können des Piloten an. Im Februar 1959 plätteten Castellina/Frescobaldi bei der Winter-Rallye in und um Sestriere, die damals noch zur Europa-Meisterschaft zählte, die Konkurrenz mit ihren Fiat Abarth 750 GT Zagato derart, dass es dem Zwerg zum Gesamtsieg reichte. In Anerkennung dieser feinen Leistung schob Abarth ab April 1959 unter der Konstruktionsnummer 42 eine Sonderserie an, die den Namen «Sestriere» tragen durfte. Und als Strassen-Version mit einer relativ braven Variante des 750er-Motors ausgestattet wurde, 47 PS bei 6800/min mussten ausreichen. Sie kriegten es allerdings auch nur mit 555 Kilo zu tun, zumindest bei jenen Sestriere, die einen Alu-Aufbau erhielten.


    Davon gab es 10 Stück. 10 weitere Exemplare wurden mit Stahl-Karossen versehen. Ja, es ist nicht ganz einfach, diesen «Sestriere» von den klassischen 750 Zagato und dem 750 Record Monza zu unterscheiden.



    Viel Spass - Dani

  • Er ist einfach nur schön, der


    Fiat Abarth 750 Bialbero aus dem Jahr 1961


    Und er zeigt, wie die Entwicklung bei Abarth ständig weiterlief.


    Rennsport verlangt nach ständiger Entwicklung. Abarth war in den 60er Jahren so etwas wie ein Labor, es wurde rund um die Uhr an Verbesserungen gearbeitet, die Fahrzeuge wurden leichter, stärker – und gerade bei den Rennwagen gab es kaum zwei Exemplare, die gleich waren. Mario Colucci, der grossartige Ingenieur, den Carlo Abarth bei Alfa Romeo abgeworben hatte war nicht allein zuständig für die Motoren-Entwicklung und das Fahrwerk, er griff auch selber zum Zeichenstift.


    Dieser Fiat Abarth 750 Bialbero aus dem Jahr 1961 war ein typisches Beispiel dafür: Zwar erkennt man noch die Zagato-Linien, doch Colucci vereinfachte, machte aerodynamischer – und auch leichter, noch 530 Kilo wog dieses Fahrzeug. Gebaut wurden die Fahrzeuge dann bei Beccaris in Turin.


    Es gab dieses Modell nicht nur mit 750, sondern auch mit 850 sowie 1000 cm3; es konnte bei allen der gleiche Zylinderkopf verwendet werden. Der 750er brachte es mit drei Weber-36-DHC3-Vergasern auf beachtliche 68 PS bei 7000/min. Mit genau diesem Abarth, der aus der Möll-Sammlung stammt begann der Mexikaner Ricardo Rodriguez, der im Alter von 20 Jahren im Training zum Grossen Preis von Mexiko 1962 verstarb, seine leider nur kurze Karriere als Rennfahrer.


    Quelle: radical-mag :top:


    Grüsse - Dani


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