Servus zusammen![]()
Seit ich denken kann, mache ich schon Campingurlaub. Damals noch als Kind/Jugendlicher mit meinen Eltern im Wohnwagen, später dann selbst mit Freundin bzw. mittlerweile Frau, die ich glücklicherweise mit dem Campingvirus infizieren konnte.
Angefangen 2011 mit MX-5 und Zelt an der Loreley...
... ging es weiter mit Subaru Kombi mit großem Zelt, Anhänger mit Motorrad...
... über Subi mit Wohnwagen...
bis hin zum Camperselbstausbau.
Mit diesem sind wir jetzt 3, 5 Jahre unterwegs, teilweise mit Motorrad, teilweise ohne. Für Roadtrips ist das einfach perfekt, für längere Urlaube am Campingplatz allerdings nicht immer so ideal, gerade wenn man noch ein Hund dabei hat.
Seit ich nun den Abarth habe, ist ja ein kleines potentes Auto in der Familie. Der Camperbus ist auch schon länger da. Somit fehlte eigentlich nur noch eins....,ein Trailer, mit dem man den Abarth mal mitnehmen könnte wenn man länger irgendwo bleibt.
Mittlerweile habe ich mir so einen gebrauchten Trailer für tiefergelegte Fahrzeuge besorgt, den man auch mal für andere Autos nutzen kann/vermieten kann, wie auch immer.
Vor wenigen Tagen war als die Jungfernfahrt und wir sind wir mit dem Gespann losgefahren und verweilen gerade in Südtirol.
Ich muss schon sagen, das macht richtig Laune, den Abarth dabei zu haben. Besorgungen, Einkäufe, Ausflüge, mit der kleinen Taschenrakete kein Problem mehr. Den Bus müssen wir nicht mehr bewegen, können alles aufbauen und stehen lassen als Homebase.
Gestern dann stand seine größte Herausforderung auf dem Programm.
Die Königin der Alpenpässe, 2757m, 48 Kehren.
Von Bozen aus gestartet ging es über Meran, Vinschgau bis nach Prad. Von dort aus haben wir uns dann die legendären Spitzkehren bis auf das Stilfser Joch hochgeschraubt. Ein Genuß war das. Und ein Hoch an den IHI Lader, der immer früh genug Punsch hatte, um aus den Kehren rauszudrücken.
Der Abarth hat tapfer gehalten ohne Macken und hat uns sicher wieder zurück gebracht. Deshalb wurde diese Tour auch mit einem Aufkleber auf der Seitenscheibe verewigt. ![]()
Ein französischer 911er Fahrer hatte weniger Glück. Dem ist beim Aufstieg das Getriebe geplatzt, 4 Kehren hat er seine Ölspur gezogen, bis nichts mehr ging.
Wir haben mit dem Abarth kurz die Strasse
Blockiert und ihm geholfen, den Porsche in der Kehre umzudrehen, damit er wieder runter Rollen kann. Auch 2 spanischen Motorradfahrern habe ich geholfen, die Maschinen wieder aufzuheben, da die Kehren einfach so extrem eng sind, dass es immer wieder zu Umfallern kommt.
Alles in Allem ein super geiler Tag gewesen mit dem Kleinen. Nur das V Maxx Fahrwerk kommt da sehr an seine Grenzen, da muss ich daheim nochmal schauen.
Bis Sonntag bleiben wir noch in der Bozner Ecke, dann geht die Reise weiter an den Gardasee. Wenn Interesse besteht, werde ich immer weiter berichten und Bilder posten.
Hier erstmal ein paar Impressionen von gestern am Stelvio:

