G-Tech RSS-Kit Erfahrungsbericht (es ist vollbracht!)

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  • .....eben all das herauszufinden, am besten noch zu protokollieren, keiner hat bisher Erfahrung mit sowas auf einem 500A

    Stimmt Max, es sind einige Dinge komplett verändert worden. Das Fahren mit einer Lamellensperre mit einer Sperrwirkung von 50% ist schon anfangs gewöhnungsbedürftig - beim Bremsen im Schubbetrieb - Auto wurde extrem stabil (kein pendeln mehr)und natürlich der unglaubliche Zug aus den Kurven raus, da ist plötzlich die Fahrbahn breiter geworden und der Grenzbereich hat sich nach oben verschoben - und möglicherweise auch schmaler geworden...Untersteuern ist so gut wie nicht mehr vorhanden. Der nächste Punkt ist das Fahrwerk....Umrüstung auf Powerflex und härtere Federn - Ergebnis total anderes und sehr präzise :D Ja und dann noch die aerodynamische Komponente....Alles zusammen wirklich sehr viel und bedeutet sich an das neue Limit bzw. Grenzbereich vorsichtig heranzutasten. Grundsätzlich wird sich die Abstimmung finden lassen, da ja auch noch ein Zug- und Druckstufenverstellung gibt und hinten der Reifenluftdruck sowieso eine große Rolle spielt (weniger ist mehr). Wenn im Winter die restlichen Sachen eingebaut sind, geht es im Frühjahr zum Dullinger ( http://www.dullinger.co.at/ ) zur Fahrwerksfeinabstimmung (der ist in der österreichischen Motorsportszene sehr bekannt). Kosten/Nutzen stellt sich hier nicht die Frage, es geht um maximalen Abarth-Nik-Fahrspaß - so wie ich es mir immer wünschte. Ich bin im Juni mit einem Assetto Corse am Pannoniaring ausführlich Probe gefahren (alleine) und mein Auto fühlt sich nun am Track genau so an - ich hoffte auf so ein Endergebnis und war schon etwas überwältigt, als es auch tatsächlich so funktionierte. Mein großer Vorteil ist, da ich mein Auto am Track sehr gut kenne, spüre ich auch jede Veränderung und habe genug Zeit mich darauf neu einzustellen bzw. weiter zu testen. Stress ist diesbezüglich keiner vorhanden, da mein Auto testamentarisch an meine Kinder geht, wenn ich mal das zeitliche segne :D Meiner Mitfahrerin geht es blendend und haben gestern zusammen einen gehoben (mein Sohn wurde 18 Jahre alt :love: ) Es ist schon erstaunlich was man aus einem Abarth 500 rausholen kann und es ist immer wieder sehr erfrischend, wenn man selbst mitbekommt wie die Karre bei Trackdays polarisiert. In Summe ist es eigentlich ein günstiges Trackdayauto geworden, da die Teilebeschaffung nicht mehr so problematisch ist und die Ersatzteilkosten sich in Grenzen halten. Da geht es bei anderen Autos schon deutlich mehr zur Sache....Einen 4C würde ich dafür nicht verwenden - schon auf Grund der Problematik Karosseriereparaturschäden...Alu, Carbon - alles geklebt....

  • Steppi - ja das System kenne ich schon, da gibt es auch noch einen VLN-Abarth der auch so ein Leitwerk verbaut hat (siehe ein Seite davor). Ich verstehe nur nicht warum dann mein kleineres Teil zum Problem werden sollte laut MiTo_TBi und er schrieb: DMSB-Veranstaltungen sind damit gestorben.....


    So mechanisch sieht es wieder gut aus. LLK und Ölkühler ersetzt, Wasserkühler geschweißt und noch ein paar kosmetische Kleinigkeiten erledigt. Morgen wird dann die Stoßstange noch umgebaut. Nächste Woche ist er dann wiederhergestellt. Ja und dann ab zum Red Bull Ring - freies Fahren Saisonabschluss - da ist am Vormittag auch ein eigener Abarth-Turn ausgeschrieben. Beim freien Fahren am RBR kann man auch einzelne Turns buchen.

  • Der Wasser- und Ölkühler... immerwieder lecker!


    Naja kommt halt drauf an welche Klasse man beim DMSB anstrebt.
    Ich kenne noch ein paar andere Bravo-Fahrer, die haben auf Ihren Slalom-Bravo auch ein Leitwerk dass zwar etwas kleiner ist aber deinem trotzdem sehr Nahe kommt.
    Ich weiß leider die Klasse nicht mehr die damit gefahren wird, aber der DMSB-Wagenpass ist vorhanden und die techn. Abnahme bei den Veranstaltungen wurde bis dato immer geschafft.

  • Slalom ist von den Klassen her absoluter Kindergeburtstag. Die F ist relativ frei und die FS (in der leider keine Meisterschaft mehr gefahren wird) sowieso.


    Bei RCN, VLN und Co sieht das ganz anders aus.


    Ein Zwerg, der sich hohe Schuhe kauft, bleibt immer noch ein Zwerg!
    (Bernd Stromberg)

    Mein Auto: Alfa MiTo Turbo tuned by Mazza-Engineering ME-S2, Ansaugung modifiziert, K&N Tauschfilter, Magnaflow 200-Zeller, G-Tech AGA, Forge Wastegate gelbe Feder, Wavetrac Sperre, etc.pp.
  • Den Lack habe ich mir gespart. Außen ist er fertig, da wird nichts mehr verändert.

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  • Umgerüstet auf Radbolzen

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  • Hallo Nik,


    wie ist es Dir ergangen nun mit Radlastwage eingestelltes Fahrwerk und den Heckflügel...
    bist gegen den A 500 von Mr. Guru gefahren, es sollte doch eine vergleichsfahrt doch am 19.10 Stattfinden.

    Mein Abarth 595: mit Competizione Fahrwerk unterwegs
  • wie ist es Dir ergangen nun mit Radlastwage eingestelltes Fahrwerk und den Heckflügel...
    bist gegen den A 500 von Mr. Guru gefahren, es sollte doch eine vergleichsfahrt doch am 19.10 Stattfinden.

    Servus, nö bin nicht mehr runter, da ich auch noch eine Rechnung vom Salzburgring für zwei Leitschienen bekommen habe - noch mal schlappe 745 Euro. Da hatte ich für die Saison sozusagen genug....
    Eine Vergleichsfahrt macht sowieso keinen Sinn, da man mit einem seriennahen 500er oder GPA keine 1:54/1:55 Zeiten am RBR fahren kann - nicht mal mit 280PS.....(das kannst du mir ruhig glauben). Der Vergleich wäre absolut unfair - ab der 1. Kurve bin ich vorne weg....1:54/1:55 Zeiten bin ich schon letztes Jahr im Herbst gefahren. Heuer ist der Wagen noch leichter, deutlich verbessertes Fahrwerk und Lamellensperre...Da sind 1:50er Zeiten nicht mehr unrealistisch. Wer die Strecke kennt, weiß was das für Zeiten sind. Die Radlastwage kommt erst drann, wenn der Sicherheitskäfig verbaut ist - macht vorher keinen Sinn. Übrigens ich habe nie von einer Vergleichsfahrt am RBR gesprochen....

  • Kann ich bestätigen =)


    Denk so schlecht fahr ich nicht und hatte semis drauf.


    Nik konnte damals und das ist immerhin ein jahr her schon deutlich später bremsen als ich mit dem GPA.


    Die Kurven machen es aus auf der Geraden wird der unterschied nie so krass sein wie es sich mache erhoffen.
    Weil die 10sec schneller heißen das ich ihn ev noch sehe er aber um welten schneller ist.


    Wäre sehr toll wenn mal ein paar zum freien Fahren am RedBullRing kommen =)

    In doubt flat out =) Colin McRae

  • So mein nächstes Projekt ist schon angestoßen. Aktuell wird gerade mein komplettes Dach runtergeschnitten und ein neues eingesetzt. Mein Carbondach - (war Ersatz für das Schiebdach) wird in Österreich von der OSK nicht homologiert (Eindringen von Fremdkörper bei Überschlag). Weiters wäre eine Anpassung mit dem Käfig sehr schwierig und aufwändig geworden (Dachkreuz), da der Rahmen im Weg ist. Das ganze zuschweißen wäre viel aufwändiger gewesen und der Rahmen wäre trotzdem noch ein bestehendes Problem. So kurzerhand Dach runter und wird mit einem durchgehenden Seriendach ersetzt und im Anschluss schwarz/matt foliert. Im Dezember kommt dann der geschraubte Käfig rein (+ 2. Gurtenstrebe für Beifahrer). Meine GFK Türplatten in schwarz (1,5mm) liegen auch schon da und werden an den Türen passend verschraubt (40 Euro pro Platte 1010 x 610 mm - deutlich billiger als Carbon :D ) - und der Filz kommt raus (endlich - störte mich schon irgendwie). Meine Karre wird dabei auf 1200m Seehöhe einer Frischluftkur unterzogen - ja für so was hat man gute Freunde :thumbup:

  • Am liebsten sehen sie die Sicherheitszellen geschweißt.


    Deswegen musst ich bei der technischen Abnahme am 106er Peugeot etwas diskutieren.


    Damals war halt schrauben üblich


    Glg

    In doubt flat out =) Colin McRae

  • Ist ein geschweisster Käfig nicht deutlich besser?



    Es ist grundsätzlich mit „kommt drauf an" zu beantworten. Auch der Geschraubte laut Bild hat eine FIA Zertifizierung nach Anhang J + bzw. auch eine DSMB Zertifizierung (und so muss es in Ö auch die OSK anerkennen). Es gibt Rennklassen wo nur ein geschweißter Käfig zulässig ist, aber da werde ich mich nie darin aufhalten wollen. Meine Ausflüge werden sich sowieso nur auf ein paar Bergrennen beschränken. Meine restlichen Aktivitäten sind hinsichtlich kein Thema und bedeuten nur einen Mehrwert an Sicherheit. Mir ist es wichtig, dass ich einen Wagenpass bekomme, da im Moment mein Auto nichts ist (kein Straßen- und kein Rennfahrzeug) - in weiterer Folge auf den Markt auch keinen wirklichen Wert hat und so später auch keinen erlangen wird (eine Bastelbude nennt sich das).



    Wenn man unbedingt einen geschweißten Käfig rein haben will (wenn man ihn nicht brauchen würde – also alternativ), dann muss man sich auch im Klaren sein, dass es deutlich mehr Kosten verursachen wird. Alles ausbauen, Scheiben komplett raus, Käfig reinschweißen, die Karosse komplett neu lackieren (innen & eventuell außen auch noch) und dann wieder alles zusammen bauen….



    Was die Verwindungsteifigkeit in Bezug auf eine geschraubten Zelle betrifft – stimmt, da hat der geschweißte sicher Vorteile. Eines ist sicher kein Nachteil, da diese geschraubte Zelle sonderangefertigt wird und auch deshalb entsprechend eng an die Karosse entlang geführt und eingebaut werden kann. Natürlich, die Verschraubpunkte an der Karosse können nicht mit einer geschweißten Verbindungen von der Stabilität her konkurrieren.



    Fakt ist, dass der Abarth 500 schon grundsätzlich von der Struktur her extrem stabil ist - vor allem im vorderen Wagenbereich. Das hat mir mal ein Rallyefahrer vor Jahren erzählt der einen Abarth R3T eingesetzt hat. Die Kernaussage war „Sie haben noch nie so ein stabiles Rallyeauto gehabt".



    Weiters muss man auch daran denken, wenn man die Zelle reinschweißt und die Dome miteinbindet – speziell die vorderen, dann wird bei einem Einschlag im vorderen Wagenbereich die Energie automatisch in die Zelle ab- bzw. weitergeleitet. Wenn es ganz blöd hergeht, ist deshalb die ganze Hütte verzogen – da die Energie von den verschweißten Domen aus nach hinten in den ganzen Wagen (Käfig) ableitet wird. Bei einem verbogenem Bügelelement wird auch die Reparatur sehr aufwändig bzw. unter Umständen unmöglich. Wenn die Elemente geschraubt sind, ist es im jeden Fall deutlich einfacher. Der Geschraubte ist für meine Zwecke absolut ausreichend und zu 99% sicher stabil genug. Ich habe auch vor zwei Jahren eine Domstrebe reinschrauben lassen – ein total massives Teil und die ist so geformt, dass die direkt unter der Windschutzscheibe verläuft und die Dome „richtig" miteinander verbindet (siehe Fotos von Falli11). Da hat der Autospengler dazumal schon gemeint, dass der Wagenbereich von Haus aus dort schon unglaublich stabil ist und eigentlich von der Domstrebe her keine Verwindungsverbesserungen mehr zu erwarten sind – natürlich bei einem seitlichen Einschlag ist da so noch mehr Material vorhanden.



    Kurz und bündig – es ist ein Kompromiss und eine Kosten-/Nutzen-Entscheidungsfrage ;-)

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