Beiträge von Zero

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Feiertag?


    Was meint Ihr ?


    Polo GTI kaufen mit ohne DSG. Hat mächtig Dampf und im Vergleich zum Opel kann man auch wirklich von besserer Qualität sprechen. Will man vernünftig sein, bekommt man bei VW am meisten in den Korb fürs Pausengeld gelegt. Deutsche Ingenieurskunst eben. Ein Abarth ist anders. Weder vernünftig, noch bietet er viel für das Geld. Reine Fahrmaschine mit vielen Ecken und Kanten. Aber das macht ihn aus. Ich mag unsere Kampfkugel, kann nicht viel aber dieses zufriedene Grinsen wenn man sich beim weglaufen nochmal umdreht sagt alles aus. :anhimmel:


    [Ich habe einen Alfa GTA 147 und konnte für ein Wochenende einen Audi TT 3,2 Ltr. mit vergleichbarer Leistung fahren. Doch keinerlei Emotionen!


    Ohne Aufladung auch ein scheiß träger Motor.

    Was bringt mir ein auf dem Papier besserer llk wenn er in einer Umgebung eingebaut wird wo er seinen Wirkungsgrad nicht ausschöpfen kann ?
    Aber dafür ein etwas schlechterer in einer für ihn perfekten Umgebung ?!?


    Ich verstehe den Vergleich nun nicht? Warum zwei Komponenten unter völlig unterschiedlichen Bedingungen miteinander vergleichen? 8|


    Wer sagt das die llk im 500 nicht die mit 75% Effizienz sind ?


    Ich. :P


    Solange es dazu keine aussagekräftigen Messungen gibt ist das nur theoretisches Blabla


    Späne normal?
    Sorry, aber das ist totaler Quatsch, präziseste Fertigung, dazu immer Schmierfilm.


    Nicht böse gemeint, aber das ist Schmarn. :D
    Die Komponenten im gesamten Auto sind Teile aus Großserienproduktion. Steigen die Anforderungen an eine Komponente, steigt ihr Preis exponentiell. Da kommt also auch nur Standard rein. Frei nach dem Motto: So gut wie möglich, so gut wie nötig. Die Fertigungstoleranzen bei Bauteilen eines Serienmotors liegen bei ca. 1\100mm. Bei der Oberflächenrauheit der Zylinder geht es um 1\1000mm. Sind Welten. Alle verbauten Komponenten schleifen sich aufeinander ein. Und das erzeugt nun einmal feinsten Abrieb. Der ist dann in der Plörre drinnen.

    Und immer Schmierfilm ist auch ein bisschen Käse. Bei zu geringer Öltemperatur steigt der Gegendruck des Öls und das Überdruckventil macht auf. Wichtige Komponenten im Motor werden nicht ausreichend geschmiert und es entsteht wieder Abrieb.


    LiFePo4 Akkumulatoren besitzen einen Innenwiderstand. Liegt dieser zu hoch, treten oben beschriebene Symptome auf. Zur Verdeutlichung ein Schaubild:




    Zum Verständnis was das Problem ist. Je höher der Innenwiderstand, desto geringer der Strom was abgegeben werden kann. Und umgekehrt. Berühmtes Beispiel aus dem Physikunterricht ist immer der Kamerablitz mit zwei verschiedenen Batterien. Einmal werden Batterien mit geringem Innenwiderstand verwendet, einmal mit hohem Innenwiderstand. Bei denen mit geringem Innenwiderstand ist der Blitz viel schneller wieder einsatzbereit, da die Batterien mehr Strom abgeben können um den Kondensator aufzuladen.


    Die LiFePo4 Akkumulatoren ham aber wie erwähnt einen temperaturabhängigen Innenwiderstand. Einfach ausgedrückt kann also bei niedrigen Temperaturen und zu hohem Innenwiderstand nicht der benötigte Strom aufgebracht werden. Der Startvorgang benötigt mehr Strom wie die LiFePo4 bei der Temperatur liefern kann-


    Was verschafft Abhilfe? Den Akkumulator auf Temperatur bringen. Durch die Verbraucher wie Radio und Licht fließen ordentlich Elektronen was die Temperatur im Inneren steigen lässt. Deswegen klappts auch nach ein zwei Startversuchen und warmen Motorraum. Die Verbraucher aber vor dem Starten wieder abschalten. Bei uns in der Scheune sind alle Motorräder mit LiFePo4S aus dem Modellbau bestückt. Springen alle super an, bis zu gewissen Temperaturen. Dann knickt der Anlasser ein. Im Frühling und Herbst ärgerlich, aber dann wird einfach das Ladegerät rechtzeitig angeklemmt, sorgt für Wärme und alles ist gut.


    Oh und by the way. LiFePo4 Akkus nie mit handelsüblichen Ladegeräten laden, kann schief gehen.

    Irgendwer einen Rat? :D


    LiFePo4 Akkumulatoren besitzen einen temperaturabhängigen Innenwiderstand. Liegt dieser zu hoch, treten oben beschriebene Symptome auf. Zur Verdeutlichung ein Schaubild:



    Abhilfe schafft das Einschalten von geringfügigen Verbrauchern vor dem Startvorgang.

    Motoren sollten die ersten 1500km eingefahren werden, danach empfiehlt sich ein Ölservice mit Austausch des Filters und Motoröles. Motorenöle mit speziellen Additiven zum Einfahren werden aber nur noch sehr selten verwendet, bei so einem Bauernmotor wie dem FIRE von FIAT aber definitiv ned.


    Richtiges Einfahren: Die ersten 1000km nicht über 3/4 der Nenndrehzahl, dabei alle Bereiche darunter regelmäßig nutzen. Kein dauerhaftes Halten von Drehzahl und Last über einen längeren Zeitraum hinweg, heißt Autobahn vermeiden. Im besten Fall kurvige Landstraßen und Steigen mitnehmen. Die letzten 500km dann steigern und den Ölservice im Anschluss vollziehen. Fertigungstoleranzen hin oder her, die Oberflächen der Zylinder werden noch von den Kolbenringen geglättet. Fährt man wie oben empfohlen, geschieht dies schonend und gleichmäßig. Abrieb gibt es dennoch und der sollte raus. ;)

    Howzit,


    Erst amol gründlich step by step die einzelnen Komponenten kontrollieren bevor unnötig Geld investiert wird! Wastegate hinsichtlich Einstellung der Vorspannung kontrolliert oder schon einmal abgeändert? Und wie verläuft der Ladedruck aktuell im Vergleich zu originalen Bedingungen? In den unteren Bereichen mehr oder weniger Ladederuck? Fehlerspeicher ausgelesen?


    Danach würde ich den Turbolader optisch kontrollieren ob Gehäuse und Schaufelrad intakt sind. Bei der Gelegenheit sämtliche Schläuche einzeln demontieren, kontrollieren und wieder montieren. Sensoren wurden ja bereits getauscht.


    Grüßle

    Ich danke dir für deine ausführliche Rückmeldung!


    Das ein fest angestellter Ingenieur bei FIAT zweifellos mehr kann, als jemand dessen Thesis vor nicht all zu langer Zeit eingereicht wurde zweifelt niemand an.Mir ging mit meinem Beitrag darum euch vereinfacht zu zeigen, welchen Anforderungen das Ansaugsysstem alles gerecht werden muss, und welche Kompromisse dafür eingegangen werden.


    Zitat


    Die Ingenieure bei Fiat werden bis zu einem gewissen Maß das "idealste" (jaja mehr geht immer) aus dem Fahrzeug geholt haben....


    Das ist korrekt. Es ist der für FIAT ideale Kompromiss zwischen Kundenanforderungen, gesetzlichen Anforderungen und Controlling.Nun ist man aber als Besitzer eines Abarth dazu bereit, Geld aus zugeben um eine effizientere Lösung hinsichtlich der Leistung zu erreichen. Wir verschieben also die Anforderungen zugunsten der optimaleren Verbrennung aus der ein höheres Drehmoment resultiert. Mehr Drehmoment bedeutet mehr Leistung.


    Beginnen wir mit einem kleinen Einstieg in die Motorentechnik. Entscheidend für das erzeugte Drehmoment ist der Ladungswechsel im Zylinder. Also der Austausch der Füllung im Zylinder von Frisch- und Abgas. Elementarer Bestandteil davon ist der Liefergrad. Dieser gibt Auskunft über das tatsächlich im Zylinder befindliche Volumen an Frischgas wenn der Ladungswechsel abgeschlossen ist. Vereinfacht ausgedrückt, wie viel Frischgas ist im Zylinder, wenn die Ventile geschlossen sind?Je höher der Liefergrad, desto höher das Drehmoment bei gleichbleibenden Wirkungsgrad und Heizwert.


    Das bringt uns zu der folgenden Frage:

    Zitat

    Wie viel Luft muss der Motor/lader ziehen das die ansaugung nicht ausreicht?


    Das Ansaugsystem reicht vollkommen aus für die in Serie angestrebte Leistung. Sie wird auch darüber hinaus ausreichen, wie man an den Ergebnissen von abgestimmten Fahrzeugen bei sonst gleichen Bedingungen erkennt. Der Teufel liegt in den vielen kleinen Variablen.


    Zitat

    Wie hoch sind die Temperaturen nach dem verdichten[...]


    Wie stark der Verdichter (turbolader oder Kompressor) diese erhitzt, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen die absolute Temperatur der angesaugten Frischluft am Eingang des Verdichters. Weiterhin wirkt sich das Verdichtungsverhältnis aus und der Wirkungsgrad des Verdichters. Es ist also entscheidend mit wie viel Grad die Frischluft in den Turbolader eintritt, wie stark diese verdichtet wird und wie effizient der Turbolader verdichtet. All das kann man berechnen, wenn man die entsprechenden Kennzahlen besitzt. Ist kein Hexenwerk.


    Nun besitzt Luft bei hohen Temperaturen eine geringere Dichte wie bei niedrigen Temperaturen. Daraus resultiert, dass bei gleichem Volumen eine geringere Menge an Luft enthalten ist. Gemessen am Brennraum des Motors wäre also im Vergleich der Liefergrad bedeutend geringer, wenn man die Frischluft so dem Motor zuführt. Daraus würde ein im Vergleich bedeutend geringeres Drehmoment resultieren.


    Aufgabe einer Ladeluftkühlung ist die Senkung der Temperatur der Frischluft, wodurch sich deren Dichte wieder erhöht. Durch die Erhöhung der Dichte ist somit wieder mehr Frischgas bei gleichem Volumen. in Bezug auf den Liefergrad bedeutet dies, dass dieser erhöht wird, je geringer die Temperatur des Frischgases. Somit also mehr Drehmoment.


    Eine effizientere Kühlung der Ladeluft resultiert also in einem Anstieg des Drehmoments, da sich mehr Frischgas im Brennraum befindet.


    Zitat

    Wie hoch sind die Temperaturen nach dem verdichten das die llk das nicht schaffen ?
    Ab wann machen Sie schlapp ?


    Entscheidend für die Effizienz eines Ladeluftkühler ist aber dessen thermischer Wirkungsgrad (um wie viel Grad kann die Temperatur gesenkt werden), sowie dessen Fließbehinderung (wie hoch ist der Druckverlust). Dies sind die entscheidenden Faktoren eines Ladeluftkühlers. Entsprechend dem können die originalen Ladeluftkühler nicht schlapp machen, aber effizientere Ladeluftkühler aus dem Zubehör können die Temperatur der verdichteten Reinluft noch weiter senken. Und das Resultat bis hin in den Zylinder kennen wir ja nun. Ein gesteigerter Liefergrad. :D



    Wie schon erwähnt, kann man all das wunderbar rechnen. Da ich zu faul bin alle Variablen zu erörtern, zwei Rechenbeispiele mit kalkulatorischen Variablen bzgl. der Effizienz des Verdichters und der Ladeluftkühlung:



    Ich denke es wird deutlich, dass eine effizientere Senkung der Temperaturen der Reinluft zu einer Steigerung des Liefergrades führt. All das ist natürlich etwas vereinfacht, da dieser durch weitere Faktoren beeinflusst wird. Aber zum Verständnis reicht es hoffentlich aus.


    Der ein oder andere erkennt vielleicht auch, dass eine Senkung der Temperatur der Reinluft sich bis hin zur Verdichtung im zweiten Takt auswirkt. Habe ja schon mitbekommen, dass hier gerne einmal über die Klopfneigung diskutiert wurde und eine geringere Temperatur wirkt sich positiv auf die Klopfneigung aus.


    Zitat


    Aber als angehende kannst du uns ja sicher Messungen anbieten die belegen das der llk (Position,Dimensionierung,rohrführung) und die Ansaugung besser zu lösen sind (Filterposition und Durchmesser)...oder andere nachvollziehbare und nachprüfbare Methoden!


    Sure. Man muss lediglich ein Fahrzeug in absolutem Serienzustand auf einen Prüfstand stellen und zeichnet während der Läufe die Temperatur der Frischluft vor dem Zylinderkopf auf. Dann werden Ansaugung und Ladeluftkühler optimiert und unter den selbigen Bedingungen noch einmal Läufe absolviert und mitgeloggt. Die Daten kann man dann miteinander vergleichen und hat sein Ergebnis. Zum loggen reicht ein simples Tool von Zeitronix etwa.


    Wenn du dir aber erhoffst das ich in absehbarer Zeit mit Zahlen um mich werfe, muss ich dich leider enttäuschen. Vielleicht ist der Beitrag trotzdem für den ein oder anderen mehr wie nur Verschwendung von ein paar Kilobite.


    Schönes Wochenende miteinander! :)


    Was sollte ich noch austauschen und erneuern?


    Wasserpumpe, Spannrollen und Kühlmittel. Die Spannrollen sind dringend zu empfehlen und bei der Gelegenheit sollte die Wasserpumpe ersetzt werden. Mit dem Austausch der WaPu zieht ein Wechsel des Kühlmittel einher.


    Wenn es effizientere Wege gibt wieso gehen die nicht diesen Weg ?


    Serwas,


    weil ein ganz großer Bestandteil in der Fahrzeugentwicklung die Fahrzeugakustik ist. Bis zum Jahr 2026 werden die Schallemissionen eines Automobils schrittweise auf unter 70db für neue Typisierungen gesenkt. Aus diesem Grund müssen alle Großserienhersteller sich damit befassen, die Schallemissionen ihrer Fahrzeuge zu reduzieren.


    Hauptaufgabe des Ansaugsystems ist die möglichst verlustfreie Versorgung des Motors mit der benötigten Verbrennungsluft, in allen Betriebszuständen. Wichtig dafür, der möglichst gleichmäßige Verlauf. Das beginnt bereits beim Ansaugkanal, welcher die Rohluft an geeigneter Stelle ansaugt. Paradebeispiel sind Formelrennwagen oder Rennmotorräder, wo die Kanäle zentral in der Mitte des Fahrzeuges sitzen und die Verbrennungsluft in die Airbox gepresst wird. Auf den Ansaugkanal folgt die Airbox mit Luftfilter. Hauptaufgabe des Luftfilters ist die Filtration von Feststoffpartikel und Abscheidung von Wasser. Dazu wirkt sich der Luftfilter aber auch stark dämpfend auf die Geräusche aus, welche vom Motor in das Ansaugsystem kommen. Die Dämpfung beruht dabei auf dem im Resonator eingeschlossenen Volumen. Je größer der Luftfilter, desto größer die Dämpfungswirkung.


    Aber auch die anderen Komponenten des Ansaugsystems beeinflussen dessen Akustik. Generell gilt, je größer die Durchmesser und Radien eines Ansaugsystems, desto stärker breiten sich akustische Druckwellen darin aus. Der Geräuschpegel des Ansaugsystems wird also maßgebend darüber beeinflusst. Umgekehrt sind die großen Rohrdurchmesser und Radien erforderlich, um der Strömung der Verbrennungsluft einen möglichst geringen Widerstand zu bieten. Je geringer dieser Widerstand ist, desto besser ist der Liefergrad, was sich auf die Leistung und den Verbrauch auswirkt.


    Das Ansaugsystems eines Fahrzeug ist also immer die Lösung eines Zielkonfliktes zwischen Effizienz, Werteverzehr (Kosten) und Geräuschemission.


    Pfiat di

    Grias Eich.


    Ich bin die Caroline, gebürtig aus dem schönen Bayern, jedoch vor zehn Jahren ausgewandert in das Schwabenland. Meine Wurzeln erkennt man aber deutlich am gesprochenen Wort. :D


    Bisher hatte ich einen alten Audi TT 8N und daraufhin einen Audi S3 8P besessen, Letzterer wurde leider vor drei Jahren bei einem Unfall in einen Totalschaden verwandelt. Es folgten Bus und Bahn und zuletzt ein Polo 9N TDI. Als Studentin der richtige Wegbegleiter, sehr sparsam und günstig. Zu meiner Leidenschaft zählt jedoch das genaue Gegenteil davon.


    Durch @Yoshi: befindet sich bereits ein fescher Abarth im Haus, vielleicht kommt dieses Jahr noch ein weiterer hinzu. Im Herbst soll was neues her, der Abarth 500 wäre ein würdiger Kandidat. Das aktuelle Facelift gfoit mia leider nicht auf den Bildern, aber vielleicht kann man ja auf die schöne Front des Prefacelift umrüsten. Technisch gibt es ja ohnehin vieles zu optimieren, da wäre das auch schnell getan.


    Neben dem Abarth stehen der aktuelle Polo GTI und der Audi A1 in Erwägung. Ein Traum wäre natürlich der neue Spider als Abarth oder ein TTRS, welche jedoch nicht im Budget liegen. Vielleicht aber der reguläre Fiat 124? Schau ma moi was kommt. :)


    Pfiat Eich.