Ja, für 22.000 € bekommt man ab und zu einen "nackigen Biposto". Mit Papptürverkleidungen und ohne einen der sonstigen "Kits". Die anderen sind schon sehr Preisstabil und werden mit Sicherheit nicht mehr billig. So etwas bekommt man heute nicht mehr zugelassen und kein Hersteller kann es sich in der heutigen Zeit leisten, ein Auto zu bauen, welches kaum noch eine Marge hat.
Es ist schön zu beobachten, wie so manche Gerüchte sich verbreiten. Das Dog-Ring Getriebe ist sehr robust! So wie das ganze Auto an sich - ist ja auch eigentlich nur ein Abarth. Ich fahre fast täglich damit, habe über 70.000 Km damit gefahren und genau soviele bzw. wenig Probleme wie mit meinem 2008er Esseesse! Nur das der Biposto viel mehr Spaß macht
Hi,
also auf den bekannten Plattformen standen diesen Sommer schon einige "volle" Bipostos für eher geringes Geld. Selbstverständlich wird niemand ein Fahrzeug, dessen Neupreis bei ca. 67.000,00€ lag, für 30.000,00€ anbieten wollen. Am Ende zählt aber die Nachfrage! Wenn sich niemand für die Kisten interessiert, gibt es keine Nachfrage und dann fallen die Preise bei den Angeboten. Der Preis ist nun einmal schon sehr heftig für einen modifizierten Fiat 500 und dementsprechend ist die Käuferschaft dünn gesät. Die meisten kaufen dann schon eher einen Competizione und "optimieren" diesen nach Wunsch und Laune.
Was die Haltbarkeit des Fahrzeugs betrifft, so kann ich aktuell auch nichts gegenteiliges behaupten, bis auf das Fahrwerk. Ich habe mit verschiedensten Besitzern Kontakt (England, Niederlande, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien) und die Ausfälle des EXT Shox sind schon enorm. Noch schlimmer wird das Ganze durch die Ignoranz von Abarth zu diesem Thema. Selbst die notwendige Sichtkontrolle (alle 5.000km) bringt nicht wirklich etwas, wenn die Fahrwerke bereits nach wenigen tausend Kilometern versagen.
Das Dog Ring Getriebe ist sicherlich toll, folgt man den Wartungs- / Pflegeanweisungen von Abarth, aber auch sehr schnell sehr teuer.
beste Grüße
Michel

