Bipostel
Ibei Verwendung von Strom aus erneuerbaren entsprechend früher. Aber ich glaube auch, dass sie hier nicht Kern des Themas ist und sein sollte,
Könnte man denken. Allerdings darf man nicht die Umweltbelastungen bei der Gewinnung und Bau dieser Anlagen außer Acht lassen. Viele Statistiken sind nicht ehrlich. Da wird dann eben nur der böse Akku mit einberechnet. Das so ein großes Windrad ganz erhebliche Einbußen für die Natur mit sich bringt, wird gerne verschwiegen. Ein ganzer Windpark hat nicht nur Unmengen an CO² (z.B. das gigantische Betonfundament) emittiert, sondern entzieht der Luft deutlich spürbar die Windenergie. Dahinter ist es dann ziemlich mau. Die Natur braucht aber ihren Wind.
Was mich persönlich am meisten stört, ist die menschenverachtende Gewinnung der Rohstoffe für die Elektronik und Akkus. Wenn ich dann so ein sorgloses Hipster-Kid am Freitag die Schule mit dem 3. iPhone in der Hand schwänzen sehe, bekomme ich dicke Schlagadern.
Selbstverständlich ist die Gewinnung von Rohöl und dessen Transport eine ebensolche Katastrophe. Da wir zu Viele sind, die gerne am Indiviualverkehr teilnehmen wollen, stecken wir in einer dicken Misere.
Wenn die Grünen nicht so radikal und ideologisch verblendet wären, würde ich sie wählen. Denn eines ist sicher, wir müssen uns massiv einschränken.
Zurück zum Thema:
Klar kann so ein E-Auto sinnvoll sein. Es stellt sich nur die Frage, ob ein vergleichbarer Kleinwagen nicht wirtschaftlicher wäre. Eine PV auf dem Dach ist ja leider nicht einfach so gewachsen. Sowas muss natürlich ebenfalls mit in die Berechnung. Wir sind spätestens jetzt locker über dem doppelten Preis eines Benziners. Bei Kurzstrecke kann sich das E-Auto nicht mehr amorstisieren. Dafür braucht man schon Strecke, bei der der Verbrenner NOCH im Vorteil ist.