Der Hersteller der Verkleidungen ist die Skandinavische Firma Plastal. Die sind spezialisiert auf Spritzguss und Tiefziehteile aus Kunststoff.
Meines Wissens nach geht sowohl Spritzguss mit hochglänzender Oberfläche, als auch das Tiefziehen von z.B. ABS Platten mit hochglänzender Oberfläche.
Ich habe einen Kunden, der stellt Spritzgussteile her. Die machen ohne Probleme hochglänzende Oberflächen so aus der Form.
Da alle Verkleidungen, die ich mir angesehen habe, auf der Rückseite die gleiche Farbe wie die Front aufweisen, gehe ich davon aus, das die Teile mit der hochglänzenden Oberfläche so aus der Maschine fallen.
Dann werden die schwarzen Befestigungen und Dosen aufgeschweißt/ verklebt. Ich weiß das natürlich nicht genau, vermute es aber stark.
Auf der rauen Oberfläche hält keine Folie ohne Vorarbeiten. Auch Wassertransferfolie benötigt einen glatten Untergrund.
Dazu wird, je nach Motiv/Farbe der Folie, der Untergrund noch farbig Grundiert, damit es bei der sehr dünnen Folie nicht zu Durchscheineffekten kommt, welche den Farbton der Folie verändern würden.
Beiträge von HaPf
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Es gibt Kunststoffe, da hält keine Folie drauf. Und welche da kleben Folien wie verschweißt. Muss man testen.
Wenn aber eine Fachfirma die Folierung ablehnt, dann wird das sichere seinen Grund haben. Kein Unternehmer wir einen Auftrag ablehnen, wenn er ihn ohne weiteres ausführen könnte.
Und ich bin mir ziemlich sicher das die Dashboards werksmäßig nicht lackiert sind, die kommen so aus der Form. Wäre, meiner Ansicht nach, auch viel zu teuer die zu Lacken.
Wenn die Folierer ablehnen, bleibt nur grundieren, lacken und so lassen oder noch weiter beschichten. Oder halt mit Carbon drüber laminieren. Aber kostet alles halt.
Ich würde mir gebrauchte Teile holen und die nach meinen Wünschen bearbeiten lassen. Wenn die fertig sind, tauschen und meine verkaufen oder einfach als orig. Teil einlagern.P.S.
gerade gefunden in der Bucht ( j-f-customs ) gibt es fertige Lederbezüge für das Dashboard für schlappe 56€ sogar mit verschiedenen Kontrastnähten -
Als Kunde habe ich gegenüber einem Unternehme jetzt schon recht weitreichende Rechte, was die Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten angeht.
Am 25. Mai 2018 tritt die EU Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft.
Das ganze Werk ist recht komplex und stärkt die Rechte der Kunden deutlich.
Was sich alles geändert hat, kann man der entsprechenden Verordnung entnehmen, ist zu viel es hier rein zu schreiben. -
Das hat was damit zu tun, wie unterschiedlich die Stücke gemastert wurden. Einge sind extrem auf Lautheit gemastert, andere weniger. Siehe " Loudness war " Die Lautheit eines Stücks hat nichts mit Dateigröße, Bitrate oder der Qualität zu tun. Lautere Produktionen werden meist als qualitativ besser empfunden und jeder Künstler möchte gut verkaufen.Viele Radiosender verwenden Tools, um eine möglicht gleichmäßige Lautheit von Musik, Wortbeiträgen und Werbung zu erzeugen. Daher ist die Lauheit im Radio nicht so ausgereizt, wie bei vielen sonstigen Musikformaten.
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um noch etwas in den offenen wundenzu bohren....
das vid. ist zwar alt aber es zeigt die verhältnisse doch recht gut.https://www.youtube.com/watch?v=z3R1UImEDNE
ich bin zu doof die youtube links anders einzufügen

Das Video ist doch falsch rum abgespielt worden. Der Abarth war Erster. Sieht man doch, die sitzen alle auf der falschen Seite vom Auto

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Lupi einfach, mache ich es mir eigentlich selten.
Aber vielleicht bin ich mit zu wenig zufrieden. Oder es liegt daran, das ich zu viel alte Autos und Nutzfahrzeuge bewegt habe und unter " sportlichem Auto " ganz offensichtlich was anderes verstehe.
Ach ja nun, diese markigen Sprüche von irgendwelchen Werbefuzzis nehme ich genau so erst, wie die Behauptung das ein 600 PS Bolide im Mix 8 Liter verbraucht. Komisch, da ist jedem klar, das das nur gelogen sein kann.
Mit einem normalen Jeep, wird man den Rubicon Trail nie schaffen, auch wenn da " Trail Rated" draufsteht. Das weis man aber, wenn man sich für solch ein Auto interessiert.Zusammenfassend heißt das alles für mich:
Wenn man mit dem Serienzustand seines Abarth zufrieden ist, dann ist man ein Fanboy, der nur Lobhudelei kennt.
Das Auto muss dringend nachgebessert werden, da es im Grenzberiech, als kritisch einzustufen ist.
Karl Abarth würde sich im Grabe umdrehen, da seine Serienfahrzeuge viel sicherer im Grenzbereich waren, als das heute der Fall ist. (da frag ich mich, wer denn schon einen orig. 595 bewegt hat )
Das ganze Dilemma könnte man mit einem anderen Fahrwerk schon beheben, aber das soll dann Abarth machen, da die ja von Rennsport Genen reden.
Die Marke hat stark an Authentizität, Glaubhaftigkeit und Vertrauen eingebüßt, da eben mit einem Serienauto nur sehr bedingt Rennsport möglich ist, was aber in der Werbung ständig behauptet wird.Man was hab ich da nur für eine unfertige, gefährliche und verlogene Karre gekauft

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Hallo Tom,
nein nein ich gehe mit Nichten davon aus, das ein gutes Fahrwerk hart sein muss/sollte. Das Beste was ich in der Richtung erleben konnte, war vom Komfort gleich oder besser als das Original, das Auto fuhr sich aber um Welten besser.
Nur hatte dieses Fahrwerk auch einen Preis, den ich nicht dafür ausgeben wollte. Das war allerdings kein Abarth. Alle anderen Lösungen gefielen mir nicht so gut. Und das mit dem harten Fahrwerk beziehe ich auf Autos, die für die Strecke umgebaut wurden. Dann sind neben Dämpfern und Federn auch härtere Buchsen gemacht worden. Dazu kommen noch Stabis, Käfig, alles Raus was nicht unbedingt zum reinen fahren nötig ist. Und dann wird das schon hart und auch laut.Aber es wäre bestimmt möglich, den Abarth ein Stück besser zu machen, vom Werk. Da hast du sicher Recht. Wie ich das aber erlebt habe, rechnen die großen Unternehmen mit Cent Beträgen beim Einkauf der Teile. Auch wenn eine bessere Lösung nur sehr wenig, im Auge des Konsumenten, kosten würde, wird das nicht gemacht. Frag mich nicht warum das so ist, aber irgendwie reicht meist "gut" aus. Besser ist nicht erforderlich und von dieser Tatsache lebt die ganze Branche der Tuner auf der ganzen Welt. Es wird geschätzt, das rund 1,4 Milliarden € im Jahr bei den Tunern in Deutschland gelassen wird. Daher kann ein Hersteller gar kein Auto anbieten, bei dem nicht doch noch irgendwas von irgendwem verbessert wird. Es wird ein Kompromiss gebaut, von dem der Hersteller ausgeht, das er davon, mit einem Gewinn, so viele wie möglich verkaufen kann.
Und der Compe kann sich schon sehen lassen, so wie er ist. Ich fahre das Teil einfach gerne. Und ich habe noch nicht den Gedanken gehabt: " Donnerwetter , jetzt braucht es aber ein besseres XXXXXX ".
Im Gegenteil. Ich freu mich allein schon wenn der Kleine auf dem Hof rumlümmelt, wenn ich einsteige und vor allem wenn ich damit fahre. Und wie ich das so gelesen habe, geht das hier vielen so. Die meisten sind damit wohl zufrieden wie er ist.
Besser geht immer, wenn man es möchte.Gruß Dirk
P.S. mit einem anderen Auto habe ich es erlebt, wie die ganzen Postkutschenräder mit aufgepinseltem Gummi so nach und nach verschwunden sind und die Felgen immer kleiner wurden.
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Hallo Tom,
pffff... nun sicher heißt Competizione Wettbewerb/ Wettkampf. Aber es gibt auch Autos die werden mit GT(I), Super Sport, Rally Sport, u.s.w beworben, es gibt sogar Eco Sport
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Das alles heißt doch gar nichts. Was hat ein Polo mit der für mich gültigen Bezeichnung Grad Tourismo zu tun ? Nun nix. Und ein RS hat auch sehr, sehr wenig mit Rally Sport zu tun.
Ein Serienfahrzeug wird, bis auf wenige Ausnahmen, nicht für den Motorsport hergestellt, sondern für den öffentlichen Straßenverkehr.
Alle Rennfahrzeuge, die ich bisher gesehen habe, die nicht in einem stark reglementierten Cup fahren, hatten mit den Großserien Fahrzeugen nicht mehr viel gemeinsam.
Und gerade selbsternannte Profis der schreibenden PS Zunft sollten so etwas doch wissen, oder. Und mal ernsthaft, welcher Verbraucher ist denn so Blauäugig und glaubt einer Fahrzeugwerbung.
Ich habe schon Leute gesehen, die mit ihren Karren auf einem GP Kurs einige Runden gedreht haben, natürlich mit Käfig drin, voll verstellbarem Fahrwerk, Semis und tollen Helm in Fahrzeugfarbe.
Anschließend wurde sich gewundert, das nach den paar Runden die Bremsen runter waren, die Kupplung erneuert werden musste, thermische Probleme am Motor auftraten und der Antriebsstrang nicht mehr lange halten wird.Mal ne Runde über einen Rennkurs zu drehen, geht immer, das hat aber nix damit zu tun, wo für das Fahrzeug hergestellt wurde. Und das ist im Fall eines Compe definitiv nicht eine Rennstrecke.
Und wie ich schon schrieb, die aller wenigsten Käufer werden das Auto im Grenzbereich bewegen, wollen oder auch können. Daher hat, meiner Meinung nach, Abarth alles richtig gemacht.
Die ganz wenigen Fahrer, die aus dem Kleinen einen Renner bauen wollen, können sich ja bei den Tunern bedienen. Das wollen aber nur die wenigsten Kunden wirklich haben.
Ich hätte das Teil nicht gekauft, wenn es härter, lauter und kompromissloser gewesen wäre. Und ich bin mir ziemlich sicher, das es den meisten Käufern auch so gehen würde.
Ließt sich immer ganz toll so ein Renngerät. Aber wer fährt denn damit täglich rum ? Ich habe schon umgestrickte Fahrzeuge gefahren, ausgeräumt, tief, hart, mit Metallbuchsen usw.
Ist mal für `ne Runde klasse, aber ich wollte so was nicht für den täglichen gebrauch haben. -
Hallo Seppo,
ich habe noch ein anderes sportliches Fahrzeug, an dem die Eigner noch viel mehr basteln als es beim Abarth der Fall ist. Ich habe auf diversen Treffen schon einige Fahrwerksumbauten erleben dürfen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen hatte mir keiner der Fahrwerke, für meine Gebrauch des Fahrzeugs, zugesagt. Und das was mir wirklich gefallen hat, lag Preislich in einem Bereich, da für kaufen sich andere Menschen einen guten Gebrauchten. Da ich weder Clubsport, 1/4 Meile, oder sonstige Sportveranstaltungen als aktiver Teilnehmer besuche, kam und kommt für mich eine anderes Fahrwerk nicht in Frage. Tiefer , breiter, härter ist für mich , heute, keine Option mehr. Weder optisch, noch praktisch. Und ich verstehe solche Tests nicht. Ist vielleicht mal ganz witzig ein Serienauto auf einer Rennstrecke zu testen, aber dafür sind die nicht gebaut, auch kein Compe. Was nutzt mir da eine Rundenzeit oder die Aussage, das das ESP nicht so dolle im Grenzbereich ist. Für mich, als Nutzer öffentlicher Straßen vollkommen uninteressant. Daher frage ich mich wozu wird ein solcher Test geschrieben ? Um was genau als Resultat zu präsentieren ? Das ein Serien Kleinwagen nicht so doll auf eine Rennstrecke passt ? -
Wurde denn das Testfahrzeug von Abarth zur Verfügung gestellt, oder haben die Tester es sich so besorgt. Steht das im Testbericht ?
Zu den vermeindlichen Schwachpunkten.
Ich denke mal, das die wenigsten Käufer ihren 595 jemals oder öfter im Grenzbereich bewegen werden. Ich, persönlich, finde das serienmäßige Fahrwerk, für meinen Verwendungszweck, Landstraßen im und um' s Bergisch Land, genau richtig. Ich habe vor dem Kauf das Fahrzeug ausgiebig auf den teils ziemlich desolaten Straßen in meiner Umgebung Probe gefahren. Ich finde das Fahrwerk gut, da es mir noch genügend Komfort bietet. Andere Fahrzeuge haben mir, bei den von mir gefahrenen Stecken, schon mal die Mandeln in die Nieren geklopft, oder war' s umgekehrt. Jedefalls bin ich nicht böse um ein gerüttelt Maß an Komfort. Mit racke tief, brett hat, möglichst noch mit harten Buchsen drin möchte ich heute nicht mehr unterwegs sein.
Zum Automatikgetriebe kann ich nichts sagen, aber mein Schalter lässt sich ganz prima und präzise schalten.
ESP hat bei mit noch nicht ( bewusst) eingegriffen. Ich meine nicht langsam zu fahren, aber bin bestrebt meinen Führerschein und Leben zu behalten. ABS habe ich auch noch nicht im Einsatz gehabt. Reifen wurden bei mir die Michelin ausgeliefert und die finde ich im normalen Fahrbetrieb echt gut.Was ich damit sagen möchte, ich schließe jetzt mal ganz frech vom mir auf andere, das all diese Punkte nichts, aber auch gar nichts mit dem hauptsächlichen Verwendungszweck der meisten 595 zu tun haben.
Und was Polo GTI und all seine Mitstreiter angeht, es mag durchaus sei, das das bessere Autos sind, aber ich finde die Dinger nichtssagend und überaus langweilg. Mögen sie schneller sein, bessere Fahrwerke haben, besseres ESP und was weiß ich noch, sie bleiben ( für mich ) langweiliger Einheitsbrei. Aber jeder darf ja testen und kaufen was ihm gefällt. Ein Test, der offensichtlich zur Gänze am realen Einsatzzweck des getesteten Autos vorbei geht, würde meine Entscheidung herzlich wenig beeinflussen.
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Also ich habe meinen Compe gekauft, weil er so ist, wie er ist. Für mehr Sportlichkeit gibt es andere Autos. Oder man bastelt halt.
Ich fahre meinen Kleinen hauptsächlich über Landstraßen, im Rahmen der StVo. Und da reicht mir das Serienfahrwerk und die Performance vollständig aus. Hätt ich mehr gewollt, so hätte ich einen Anderen gekauft oder würde bei einem Tuner vorbei schauen.
Mir ging es um ein Auto mit Charakter. Die Form kennt jeder, was man von den allermeisten Neufahrzeugen nicht sagen kann. Dieser Toyota Yaris könnte von mir aus auch fliegen, den find ich dermaßen hässlich, so was käme mir nie auf den Hof.
Dann hat der Kleine so ein paar Annehmlichkeiten die ich sehr schätze, aber nicht diesen ganzen Assistenzfirlefanz. Für mich ein prima Kompromiss. Und das der 595 jetzt nicht die Tests gewinnt, nun geschenkt. Ist eh mehr was für den Stammtisch. Ich habe mit dem Teil meinen Spaß und das ist das wichtigste, sonst hätte ich ihn nicht gekauft. -
Wie so sehen dann alle anderen nix mehr ? Ich werde mehr von Leuten geblendet, die mit alten Scheinwerfern in Mondeinstellung rumeiern oder das Fernlicht vergessen haben, als von Xenon Fahrzeugen. Und muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben, weil ich eine abgenommene und geprüfte Lichtanlage, die der Hersteller anbietet, geordert habe und mit der man eindeutig gut sieht, oder was.
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Ich bin so froh, das ich das Xenon geordert habe. Finde das Licht hervorragend bei dem Kleinen. Wenn man in den dunkelen Monaten, auf den finsteren Landstraßen des Bergischen Landes unterwegs ist, hat man wirklich eine sehr gute Ausleuchtung, vor allem der Ränder der Straße. Möchte ich nicht missen, das Xenon. Wer nur in Urbaner Umgebung unterwegs ist, wird das wohl nicht so merken. Aber wer auf dunklen Landstraßen unterwegs ist, wird sich über die gute Ausleuchtung freuen. Für mich jeden Cent wert.
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Vielen Dank euch allen für die Aufklärung.

Die Mechanik verstehe ich eigentlich ganz gut. Nur dieses nebulöse TTC war mir eben nicht wirklich klar.
Fein das es hier im Forum Menschen gibt, die das Wissen haben und weitergeben
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Hallo LaDaDi und Marco,
ok, das wollte ich wissen. Also die Elektronik ist, bei verbauter mechanischer Sperre, zurück genommen und greift so gut wie nie ein.
Marco, wird/wurde ein Torsen Differentialgetriebe in einem Abarth 595 verbaut ? Meistens werden die doch bei Allrad Antrieben verwendet.
Gruß Dirk
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Genau Seppo, darum geht es mir. Also die Taste habe ich und Signal leuchtet auch. Nur habe ich die nie an, eben wegen der mechanischen Sperre. Nun würde ich eben gerne wissen, wie sich das TTC mit der mechanischen Sperre verhält.
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Und wie verhält sich das TTC System mit dem D.A.M, also der mechanischen Sperre ? Ist dann wenn ich TTC drücke und das D.A.M verbaut habe die " elektrische Sperre " nicht aktiv ? Oder doch ? Und wenn TTC aus ist, würde sich ja die Motorleistung runter geregelt. Beides wäre nicht so schön und würde einer mechanischen Sperre entgegen arbeiten. Irgendwie bin ich jetzt etwas verwirrt.

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Halte eigentlich nichts von solchen Blenden, aber die von Hiller sehen richtig klasse aus. Hmm mal sehen was das Sparschwein sagt.
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Frage doch mal bei http://www.magicpaint.de an. Habe von denen mal einen großen Diffusor in Carbonoptik gesehen. Das sah richtig gut aus. Und das Teil war nicht viel kleiner als die Motorhaube vom Abarth.
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Hallo Sascha, das ist schwer zu sagen, ob sich das im normalen Fahrbetrieb für den Fahrer wirklich bemerkbar macht, ob eine Elektronik regelt oder ob eine Mechanik eingreift. Ich habe nur Fahrzeuge mit mechanischer Differentialsperre. Mir sind diese elektronischen Helfer nicht geheuer, ich vertraue ehr auf Mechanik. Vielleicht auch weil ich Mechanik verstehe und Elektronik für mich schwarze Magie ist. Also bei einem Differentialausgleichsgetriebe wird die zur Verfügung stehende Kraft immer an das sich schneller drehende Rad geleitet. Macht Sinn, wenn man ohne zu hoppeln um eine Kurve fahren möchte. Wenn aber das sich schneller drehende Rad den Kontakt zum Boden verliert oder das langsamer Rad durchdreht ( und so zum schneller drehenden Rad wird ), wird die Kraft dort hin geleitet, aber es gibt keinen Vortrieb mehr, da ja das Rad durchdreht. Bei der mechanischen Sperre, greift in Falle des Abarth, eine Lammellenkupplung ein und leitet die Kraft vom durchdrehenden ( schneller drehenden ) Rad auf das langsam drehende Rad. Bei der elektronischen Regelung wird über das ABS System das sich schneller drehende Rad abgebremst. Ob man in normalen Fahrsituationen viel vom einen oder anderen merkt, kann ich nicht sagen, da ich noch keinen Abarth ohne die mechanische Sperre bewegt habe. Es kann aber, je nach Fahrweise bei der elektronischen Variante zu einem höheren Verschleiß der Bremsbeläge und Scheiben führen. Ob das nun mehr Geld kostet als die Wartung des Lamellendiffs weiß ich nicht. Ich hatte mal ein A-Klasse von Benz, das Teil hat Bremsen verschlissen wie nix. Lag am übertriebenen ESP. Und die A-Klasse war nun wirklich kein Gerät zu schnellen fahren. Daher halte ich nicht viel von diesen Systemen.
Gruß Dirk

