Beiträge von Tom!

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Feiertag?

    Hallo zusammen,


    im großen und ganzen habt ihr es komplett vorhergesehen - cool 8):top:


    Ich für meinen Teil fand mich erst einmal im freien Fall gen nirgendwo. Emi ist ja mein Auto für alle Fälle... von Umzugs-SUV über Einkaufssportwagen bis hin zur Kurvenhatzerin ... gerade mal 9 Jahre jung, kein Rost, sehr wenig Verschleiß, passt perfekt. Bis eben noch alles harmonisch, plötzlich von jetzt auf gleich dem Motortode nahe. Das muss erstmal in den Verstand, dann fehlt natürlich der Plan im was-passiert-dann-Szeniario.


    Für die angedachte Reparatur (neuwertiger Zylinderkopf, Dichtung, Zahnriemen, etc.) war mein komplettes Budget veranschlagt. Ob der Sensortod wirklich ursächlich war? vermutlich. Ob der Motor danach wieder für hundertundmehrtausend Kilometer hält? Eher nicht, der Motor ist halt auch schon gut rumgekommen. Gelenke, Kolben, Pleuel ... könnten unter der Hitze gelitten haben bzw. im Lauf der Zeit verschlissen sein. Schlimmstenfalls droht die budgetsprengende Komplettrevision...


    Verkauf im Ganzen oder Teilen & was neues anderes war nicht wirklich realistisch, die Preise für junge gebrauchte Langweiler sind jenseits von gut und böse... vor allem weit weit jenseits meiner Budgetvorstellungskraft.


    Der Gedanke auf einen jüngeren Abarth zu wechslen und vielleicht das ein oder andere liebgewonnene Zubehör mit umzuziehen hatte was. Bevor ich größer drüber nachgedacht hatte fand ich mich in intensiver Beratung mit dem hiesigen TüV-Sachverständigen wieder, welche Umtragung für welches Modelljahr mehr oder weniger unmöglich wäre;(. Total irre...


    Guter Rat ist mir teuer, also noch einmal in Stetten nachgehakt, was denn nun Sache ist und wie ich aus meiner zwickenden Entscheidungsmühle hinausgelangen könnte. Klare Empfehlung sei für mich ein Austauschmotor. Höchstmögliche Gelingsicherheit im Falle eines g'scheiten Fundes und realistische Aussicht auf langjährigen Fahrspaß... quasi ein <3 für Emi! Hurra!


    ... ich muss es nur finden, in den unendlichen Weiten des Internetz. Horror pur... lauter Leichenteile. Fast so schlimm wie Körperwelten. Dazu dann ich als kompletter Laie in Sachen Motortechnik. Gießl sei Dank hat ebenjener eine nahezu unerschöpfliche Geduld (zumindest bis zu mir:saint:). Kandidaten ausgeguckt, nachgehakt... passt? Ja, kaufen :top: Hurra!


    Gesagt, getan. Gekauft, mit Paypal Käuferschutz bezahlt, kann nix schief gehen...

    Keine 10 Minuten später tickern die ersten Warnungen vor Internetbetrug durch die WhatsApp-Gruppen. Nicht auf Onlinebörsen Kaufen, Ebay meiden, keine Vorkasse! Und bloß nicht aus Holland8|Nun, ich habe über eine Online-Teilebörse gekauft, Vorkasse via Paypal... und das verkaufende Autohaus... wie der Zufall es will... in Holland:/. Zugegeben, der Preis war verlockend günstig, zudem noch inklusive Versand... hmm... :ungeduldig:

    Paypal hat sich dann auch noch gemeldet... Käuferschutz gilt übrigens nur im Kleingedruckten, quasi weltweit innerhalb Deutschlands, und auch nur in sofern als dass der Verkäufer in seinen AGB keinen von Deutschland abweichenden Gerichtsstand fixiert hat. Upsi...


    Drei ziemlich schlaflose Nächte wusste ich es besser: Top Händler, top Motor und alles super gelaufen :love::beifall::party:.

    Autobedrijf G.H. Wessel // Dorpstraat 58 // 7587 AD De Lutte // Nederland

    Kann ich wärmstens empfehlen, super Service, sehr nett, sehr kompetent, sehr schnell :top:


    Da war sie wieder, meine glücksende Strähne. Kurze Zeit später kam der Motor in Stetten an, wurde in höchsten tönen gelobt (BJ2017, fast wie neu, keine 10k km gelaufen) und verbaut, stressgetestet und für supergut befunden *freudentanzt*.


    Letztes Wochenende durfte ich sie dann wieder abholen:party::party::party::party::party::party::party::party::party::party:


    Acht Wochen derbe Leidenszeit, emotional im Keller, zu Tode betrübt ob der Schicksalhaftigkeit des Seins... geschafft:rotwerd:

    (Ja... es ist nur ein Auto,,, aber mein Auto... und vor allem Emi :anhimmel::rotwerd:).


    Herzlichen Dank an Norbert, den nimmermüden Superverkäufer (Sorry, nicht ohne meine Emi:unschuldig:) im benachbarten Abarth Spa, seine Helfer und Helfershelfer... sowie das unermüdliche, unerschöfliche und schlichtweg unglaubliche G-Techerne Rennsemmeltunerteam :top:


    Wir sind dann erstmal feiern:S,

    Machts gut und lasst euch nicht unterkriegen:top:


    Liebe Grüße,

    Tom! (und Emi)

    Hallo und vielen lieben Dank für all die guten Wünsche!


    Ich habe tatsächlich keinen Zeitbezug gesetzt, sorry noch mal und aber auch, ehrlich! Die oben geschilderte, schicksalshafte Fahrt begab sich bereits Angfang/Mitte Januar... ich versuche hier wieder einmal so gut es geht die angestaute Emotion zu verdauen.


    "Lächle, es hätte schlimmer kommen können..." - und so lächelte ich, und es kam... der Anruf !!!

    Aaaalso.... es gibt einen Sensor für die Motorlüftersteuerung, der in drei Stufen regelt (1=einschalten, 2=hurtig. 3=Fehlermeldung) und sich in Anbetracht von Fahrleistung und Fahrzeugalt:pinch: öhm.. ewiger Jugend halt auch mal verschleisst. Der Druck auf der Pipeline tat dieser auch eher ungut, so dass auch schadhafte Kühlleitungen zu ersetzen seien. Alles in allem kein Drama, mit ein wenig Glück war's das und nach bestandenem Belastungstest auf dem Leistungsprüfstand könnte ich sie bestenfalls auch wieder zeitnah abholen...


    ... nö, doch nicht:(. Kaum auf dem Prüfstand in Aktion, wischte die bekannt unheilvoll rotglimmende Fehlermeldung jeglichen Optimismus gekonnt beiseite. Überhitzung, bitte Motorflüssigkeiten prüfen... Via Whatsapp zunächst daumendrückend, dann schicksalshadernd willigte ich selbstverständlich der weiteren Untersuchung am offenen Motor ein.


    Ein winzig kleiner Riss im Zylinderkopf erwies sich als dann als die Wurzel allen Übels... wie auch dem Beginn meines Henne - Ei Traumas. Was war zuerst... der Riss im Zylinderkopf oder die Überhitzung... und war im Fall der Überhitzung der defekte Sensor tatsächlich ursächlich, oder querte dieser erst im Nachhinein die Wupper? Theoretisch praktisch könne man den Zylinderkopf nebst zugehöriger Dichtung austauschen... gänzlich ausschließen könne man weiteres Ungemach mit Sicherheit nicht... zumal Pleuel und sonstige beweglichen Teile mit nahezu 200.000 km auch schon die besten Zeiten hinter sich haben dürften.


    Dazu gesellte sich dann noch ein absolut angemessener Kostenvoranschlag der vernichtenden Art, da er unterbewusst die Befürchtung eines wirtschaftlichen Totalschadens entfesselte. Was tun, sprach (nicht nur) Zeuss...


    • Verkaufen wäre eine Option, mit Chance auf was Neues. Ausschlachten und verkaufen würde die Chance auf was Neues vielleicht sogar noch maximieren.
    • Der befreundete Abarthhändler vom benachbarten Abarth-Spa versuchte derweil mit sensationellen Angeboten, welche vermutlich nur ich ausschlagen konnte, Wege aus der Höllenqual zu bahnen.
    • Oder doch reparieren und aufs Beste hoffen....?

    Der Aufschlag für lange philosophische abendliche Denkrunden am TV, stimmungsvoll untermalt von der Kaminfeuer-DVD||


    Weh mir,

    Tom!

    Hallo mal wieder,


    Stetten: unentliche Weiden, wir schreiben den Tachostand 176.000... und Emi hat Hitzewallungen. Die wilde Horde wacht rechts und links der Not-Bühne bzw. hält sich jenseits des Angers mit Trab-Formations und Galoppübungen fit.


    Emi hängt äußerst mitgenommen auf der Bühne, nur mehr ein Schatten ihrer selbst... kritische Augen schrauben hie und prüfen da... und doch:rolleyes:... aber von vorn:

    Emi hat hat Hitzewallungen! Ohne erkennbaren Grund flammt urplötzlich das unheilverheissende rote Fehlerbild "Welle mit Thermometer" im Display auf, und bittet flehentlich um sofortiges Abstellen des Autos wie Motors. In der heimatlichen Lieblingsvertragswerkstätte wurde vorgefühlt, es könnte an einer Undichtigkeit im System als auch der Zylinderkopfdichtung liegen... aber eigentlich müsste sich dieses an Hand der Füll- bzw. eher Leerstände als auch an sichtbar, ungut gefärbtem Abgas zeigen.

    Tut es aber nicht. Emi behält sämtliche Ihrer Flüssigkeiten eisern für sich, gibt keine Rauchzeichen und fährt an sonsten wie eh und jeh begeisternd entlang des Drehzahlbandes. Innerlich hatten wir uns bereits auf eine fehlerhafte Fehlermeldung geeiningt, als mit Öfnnen des Kühlwasserdeckels uns ebenjenes mit Wucht entgegensprang. Da war außerordentlich viel Druck auf der Pipeline! Was leider als ein schlechtes Zeichen gedeutet wurde und die Abwärtsspirale zum hinabrotieren animierte...


    Zunächst wurde Emi allerdings fachkundig an Ihren betreuenden Tuningworkshop in Stetten weiterverwiesen. Nicht, dass ihr nicht auch zu Hause geholfen werden könnte... aber andere Teile, anderes Öl... müsste im Nachhinein eh nachgebessert werden! Also nach Stetten... aber nicht selbstfahrend. Auf Anraten der Werkstatt am Besten nicht mehr bewegen... Panik entströmte Emis angstvoll erweiteten Xenönern. Am Ende sind wir doch selbst gefahren, Emi hatte ja abgesehen vom Fehlerbild und etwas Kühldruck bislang keine auffälligen Symptome...


    Nach harmonischer Fahrt kamen wir entspannt wie fehlerfrei in Stetten an. Emi nahm elegant Platz auf der Bühne, wurde rundum durchgecheckt und alsbald eröffnete der behandelnde Mechaniker mit unheilkündendender Miene, dass er abseits des enormen Drucks auf der Kühlleitung auch Öl im Kühlwasser, als auch Kühlwasser im Ölkreislauf gefunden hätte. Sie müsste für die weitere Diagnose einchecken und ich sollte... nun ja... besser zu Hause weiterbangen.


    Voller banger, dunkler Ahnung machte ich mich sodann auf die Rückreise... ohne Emi... fühlte es sich weder gut noch richtig an.


    Und so harrte ich dann zu Hause unweit des Telefons des erlösenden Rückrufs... übte mich tapfer in Geduld... jedes Zehntel einer Tausendstel aufs Neue.


    Soweit erstmal,

    Tom!

    Hallo Adrian,


    820 € ist schon krass, ist dir dieser Preis "auf Zuruf" genannt worden, oder hast du einen Kostenvoranschlag gefordert?

    Nach meiner Erfahrung gibt es Bausteine, die der Mitarbeiter am Servicetresen der Einfachheit halber aufrufen kann. Fehler fallen dann nur auf, wenn man die Unterlage schriftlich vor sich liegen hat und sich mit versierten Fragen erklären lässt:


    Fiat/Abarth gibt die Arbeitsschritte vor, die zu prüfenden und ggf. zu wechselnden Teile und die dazu veranschlagte Zeitvorgabe.

    Der erste Service ist im Prinzip ein reiner Ölwechsel. Der zweite Service beinhaltet Wechsel von Öl und Zündkerzen, sowie Reinigung und Ölen des BMC-Luftfilters.

    Anhand deines Bedienungshandbuchs kannst du die Sicht-Konntrollpunkte ermitteln. Mach dir den Spaß und gehe die Liste selbst ab, ist i.d.R. in gut 5 Minuten beim Annahmecheck abgefrühstückt. Alle für dein Auto nicht relevanten Punkte (z.B. Prüfung / Service des Sperrdifferentials) würde ich mir notieren und den tatsächlich anfallenden Arbeiten gegenüberstellen.


    Hiernach vom Servicemitarbeiter den Kostenvoranschlag für erste und zweite Inspektion ausdrucken lassen, und gemeinsam Prüfen und erklären lassen. Ungeschickt geklickt kann schonmal der Ölwechsel und / oder der Zündkerzenwechsel als gesonderter Servicebaustein zzgl. zum all-inclusive Inspektionspaket aufgelistet stehen, was den irren Preis erklären könnte. Erkennst zu z.B. daran, dass Teile und /oder Arbeitszeit mehrfach aufgelistet werden.


    Auf alle Fälle bei Fachhändlern in der näheren Umgebung ebenfalls Kostenvoranschläger anfordern, ist dein Recht als Verbraucher und hilft deinem Fachhändler ggf. beim Überdenken seiner kreativen Arbeitswertschätzung. Die Planvorgaben sind verbindlich, wenn ein Händler z.B. ohne erforderlichen Zusatzaufwand länger braucht musst du als Kunde nicht dafür gerade stehen.


    Bremsflüssigkeit muss nur bei Bedarf gewechselt werden, wie viele der 18K km warst du denn auf der Rennstrecke oder in Polar- bzw. Wüstengebieten unterwegs? Normaler Weise hält die bei normal-sportiver Fahrweise noch eine ganze Weile... wenn nicht gar über den gesamten Leasingzeitraum.


    Ich meine da sind bis zu 250€ Korrekturpotential bei deinem bzw. halt alternativen Vertragshändlern in der Umgebung möglich, abzüglich deinem Vorbereitungsaufwand und in Relation zu deiner Verhandlungsfreude,


    Hinsichtlich des Services bei freien Werkstätten: Die haben das erforderliche, vom Hersteller verbindlich vorgeschriebene Motoröl nicht. Du könntest somit vermutlich gegen die vereinbarten Vertragsbestimmungen verstoßen. Je nach Laufzeit des Leasingvertrags könnte der Entfall der Herstellergarantie ein übler Klops im Budget werden. Lieber vorher im Vertrag prüfen oder mit dem Leasinggeber direkt klären... als nachher ärgern.


    Gute Fahrt und Preisfindung,

    Tom!

    Hallo Attila,


    Zahlencodes auf Steuergeräten suchen, zu finden und womit auch immer zu vergleichen ist bestimmt ein prima Zeitvertreib... aber in wiefern bringt es dich weiter?

    Den Racechip-Mist würde ich an deiner Stelle schnellstmöglich entfernen. Vom Hersteller gibt es keinen Leistungsnachweis zu deren tollen Versprechungen... wenn es einen (positiven) Effekt hätte, müsste es eingetragen werden... was mangels entsprechender Unterlagen aber nicht möglich ist. Im Fall Kontrolle seitens der Rennleitung hast du aomit gerade nicht eingetragene Bautele an Bord, was ggf. zur Fahrzeugbegutachtung beim TüV führen kann. Neben ungewollten Scherereien kommen dann zum Bußgeld noch deren Prüf- und Gutachterkosten hinzu, ist es wirklich nicht wert. Dann lieber statt dessen den Spritspar-Magneten aus dem Internet gut sichtbar einsetzen lassen... bringt zwar auch nix, du hast aber wenigstens die entspannten Lacher der Kontrollierenden auf deiner Seite.


    Über eine Leistungsprüfstand-Messung kannst du den aktuellen Stand hinsichtlich NM, PS und dem jeweiligen Verlauf entlang des Drehzahlbands herausfinden. Ob Serienstreuung oder EsseEsse-Upgrade, dann weisst du zumindest, woran du wirklich bist.


    Viel und hoffentlich ungetrübten Spass mit deiner Rennsemmel,

    Tom!

    Das einzig Beständige ist der Wandel...


    Hexenküche eins backt e-fuel-Mobilität aus umweltfreundlichem Strom, ein bisserl "C" und aweng "H" sowie einem e-fuel-Verbrennungsmotor. Wirkungsgrad abseits der Laborbedingungen: ca. 15%, zzgl. Unmengen an zur Zeit nicht nutzbarer produzierter Wärme.


    Hexenküche zwei backt elektro-Mobilität aus umweltfreundlichem Strom, einer wiederaufladbaren wie 100% recyclefähigen Batterie und einem bzw. mehreren Elektromotoren. Wirkungsgrad abseits der Laborbedingungen: ca. 61% zzgl. möglicher Rekuperation im Betrieb.


    Die individuellen Vor- wie Nachteile ignorierend basieren beide Rezepte auf der Grundkomponente umweltfreundlicher Strom, welche derzeit relativ knapp ist und mit zunehmender Nachfrage unangenehm teurer wird. Mit Blick auf mögliche Massenproduktion zwecks Deckung des landes- bzw. weltweiten Individual-Bedarfes scheiden aktuell beide Rezepte aus.


    Weder stimmungsvolle Werbevideos noch bunte Prospekte auf Recykling-Papier als auch warme Worte nebst Versprechungen von wem-auch-immer nichts an der vertrackten Grundproblematik.


    Wir benötigen frische Konzepte, je besser desto gut!


    Grüße,

    Tom!


    P.S.: Konzept Wandel:

    Das offenkundig vorteilhaftere Rezept elektro-Mobilität wird verfeinert um die Komponente "Entfall der Batterie". Stattdessen wird der Strom über Trassen / Leitungen zur Verfügung gestellt und kann über Abnehmer, später ggf. auch im Induktionsverfahren zu Mobilitätszwecken genutzt werden. Erste Modellversuche sind erfolgreich gestartet, Codename: Bahn.

    Für Industrie und Handwerk, wie auch Polizei- und Rettungsdienst / Feuerwehr könnte eine Hybridlösung aus e-Mobilität inkl. Batterie und e-Fuel für den Gemeinbedarf herangezogen werden.

    Individualverkehr an sich muss leider weitestgehend entfallen, der Umweltgedanke kann wie von Vordenkern bemerkt mittels Aufforstung (Codename: Wald) nicht mehr benötigter Landstraßen & Autobahnen beibehalten werden.

    Hallo Mario,


    gehe in dich, das war doch eigentlich dein Abarth und hatte alles was du wolltest.


    Du kannst noch Nägel mit Köpfen machen, oder wirst dich elend über die verpasste Chance ärgern. Gründe für das Erlebte gibt es mannigfaltige, der freundliche esseesse-Halter könnte abseits der gern zitierten Serienstreuung z.B. eine nicht eingetragene Optimierung aufgespielt haben. Vielleicht wurde der Turismo auch während seiner 7 Jahre währenden 50K km Odyssee nicht allzu sportlich bewegt und budgetschonend mit e-10 gefüttert?

    Vielleicht gibt es auch einfach nur ein Loch in der Ansaugung oder am Abgasstrang, vielleicht war das eine Auto warm gefahren und das andere halt nicht... vielleicht, vielleicht, vielleicht... vielleicht waren nach der ersten packenden Probe-Tour auch schlicht die Erwartungen übertrieben. Einen Turbo-Punch habe ich beim A595 bislang nur mit Upgrade-Lader erlebt.


    Hast du mal mit dem Verkäufer darüber gesprochen? Falls ja, was meinte er denn dazu? Hat das Auto evtl. mit abgeklemmter Batterie eingelagert? Dann muss sich das Steuergerät evtl. erst wieder kurz einlernen... Schlag ihm doch vor, dass Leistungsloch vor Kauf beim Abarth-Händler finden und zu geteilten Kosten beheben zu lassen (auf Kostenvoranschlag vor Behebung, dann könnt ihr neu überlegen, falls es unerwarteter Weise doch etwas teureres sein sollte).


    Kann ich mir aber bei 50K Laufleistung und dokumentierter Historie wie geschildert nicht vorstellen... Anrufen, entschuldigen, gemeinsamen Kompromiss suchen und Autotraum leben. Kennfeld ggf. im Nachhinein bei Pogea oder G-Tech mit Eintragung optimieren lassen. Spaß haben & tolles Auto genießen:top:


    Weiterhin ToiToiToi...

    Tom!

    Ist noch ein bisserl hin bis November, wird einer von mehreren Prototypen sein. Das der kommende Abarth 500-e sich optisch an den Fiat 500-e anlehnen würde, war zu erwarten. Die Kameraperspektive ist vermutlich auch nicht die Beste...


    1.400kg, 180ps und 350km wären aus meiner Sicht für einen Kleinstwagen eine Vollkatastrophe. Evolution stelle ich mir ehrlich geschrieben anders vor, die Dinos waren doch eigentlich schon ausgestorben? Mit 40-50K€ wäre er zumindest selten, immerhin.


    Nicht meins bislang, zum Glück habe ich schon meine Emi:love:

    Tom!

    Hallo Mario,


    der esseesse scheint nachhaltig Eindruck hinterlassen zu haben, das ist doch schonmal gut. Nun brauchst du noch ein Cabrio und einen mit Skydome, sonst nagt nach Kauf die Phantom-Reue ob all der weggelassenen Nettigkeiten.


    Du suchst echt nach Beulen bzw. Beulchen...? Da gibt es eigentlich nur zwei neuralgische Stellen:

    • Beifahrer-Fußraum, falls besetzt und dortseitig aktiv mitgebremst wurde
    • Fahrer-Tür/B-Säule, sofern in wilder Kurvenhatz die Zentrifugalkraft der am Volant rotierenden Masse obsiegt.

    Wäre mir bei der genannten Fahrleistung die Mühe nicht wert, aber du hast natürlich Recht, trau schau wem.... Dellen kommen statistisch allerdings weitaus häufiger vor und sind meiner Meinung auch viel unschönerer..


    Der 2011er esseesse ist im Prinzip ein werksgetunter vor-Facelift Custom, also kein Xenon-Licht wie die später folgenden vor-Facelift Competizione & Turismo. Es konnte als Nachrüst-Kit in einer edlen Abarth Kiste zusammen mit 17 Zoll Felgen sowie Tieferlegungsfelgen und Bremsmodifikation (gelochte Bremsscheiben gab's da erstmalig, meine ich) erworben werden und er war zunächst der stärkste seiner Art, wenn man vom extrem seltenen Tributo Ferrari absieht.


    Neben kein Xenon gab es serienmäßig auch keine Record Monza, keine Klima-Automatik, keine Kunstleder-Ausstattung und auch keine Sabelt-Sitze wie im damaligen Compe bzw. Turismo oder auch aktuelleren esseesse nach Facelift. Ein etwas neueres Modell könnte unter Umständen mehr für vergleichbares Geld bieten, falls dir davon etwas wichtig sein sollte.


    Zu den Stempeln im Wartungsbüchlein gibt es normalerweise auch noch passende Rechnungen, mit Datum, Kilometerstand und ersetzten Teilen im Fall des Falles. Wie zum Beispiel der Zahnriemen (alle 5 Jahre), das verwendete Motoröl, etc.


    Nur Geduld, wird werden...

    Tom!

    Hallo noch einmal,


    teuflisch gut gewürfelt, werter diablo... es findet sich viel leichter, wenn man weiß wonach man sucht :top:


    Die Kratzer kannst du von deiner Liste nehmen, die bekommt ein motivierter Aufbereiter locker wegbereitet.

    Ist wenn/dann eher ein prima Argument für dich, die Ablöse nachrüstwünschefreundlicher zu gestalten.


    Maximal zwei Vorbesitzer ist zwar Ergebnisoptimierend, aber eher im Sinne von maximal ungut - damit sind die an sich immer interessanten gebrauchten Tageszulassungen im Zweifelsfall aussortiert. Oder wäre eine solche mit 2 tatsächlichen Haltern, angenommene 40K+30K = 70K erfahrene Kilometerchen im Topzustand pauschal uninteressant?


    Die Abarth gibt es vor und nach Facelift, dabei hat sich teiletechnisch einiges unter der Karosse getan. Jene facegelifteten kannst du am geteilten Tagfahrlicht in LED-Optik sowie den gefühlt dreieckigen Rückleuchtstreifen in LED-Optik erkennen, zusätzlich gibt es noch ein je nach Betrachter vergleichsweise moderneres, ovales 5- oder 7-Zoll Touch-Radio mit oder mit ohne Navi. Der aufgehübschte Sound hieß vorher interscope und kam danach von Beats. Audiophil und hoch fidel ist in beiden Fällen aber leider anders... Der Record Monza Klappenauspuff wurde im Zeitverlauf von Abgasdruck- auf Steuergerät-Regelung umgerüstet. Halt so Kleinigkeiten halt, aber ist das wirklich sooo interessant? Keine Ahnung...


    Hinsichtlich Hifi hätte die Vor-Version den Vorteil, dass hier noch ein richtiges DIN oder Doppel-DIN-Gerät aus dem Zubehör nachgerüstet werden könnte, Eine Endstufe mit einfach-guten Lautsprechern von z.B. Focal lohnt sich gefühlt bzw. -hört in beiden Fällen


    Hinsichtlich der Suche auch an Abarth 500 denken, die verheinheitlichte Benamsung ala 595 mit Custom-/Turismo/Compe-individualisierung kam erst später.

    Treffer gibt es dann mehrere hundert wenn nicht noch mehr...


    Toi Toi Toi,

    Tom!

    Hi!


    Versuche zunächst einmal für dich auszuwürfeln, was du unbedingt haben möchtest, was vielleicht ganz nett wäre und was einfach nur abgefahren krank eigentlich gar nicht sein müsste aber donnoch gern genommen würde. Klingt einfach? ist es leider nicht....


    Z.B. Je nach Körpergröße ausreichend Abstand zum Dach... im Cabrio kein Problem - geöffnet quasi unendliche Weiten, Mit Stahldach kommt der (Dach-)Himmel schon deutlich näher und mit Skydome wird es für manchen duraus unkuschlig, besonders wenn man auch mal ab und an hochgeschwind über Brückenfugen hüpfen mag.


    Gedankenspielerisch mit 160, 180 oder noch mehr PS zu liebäugeln ist verführerisch, weswegen die Risiken und Nebenwirkungen gerne kleingedruckt bzw. bei so manchem Schweizer Anbieter in die FAQ verbummelt werden. Sprich bzw. eher schreib... oder besser lies: Der Custom dürfte die komplett falsche Basis für einen später angedachten Ausbau auf 200 oder mehr PS sein. Zwischen Stage 1,2 oder 3 liegen je nach Anbieter Welten bzw. hinzuzurüstende Sportauspuff-Anlage, Wasserkühler, ggf. Ölkühler, optimierte Luftansaugung, 200 Zellen-Kat, große Brembo Bremsanalage und, und und. Sofern nicht von Anfang an die Schadstoffklasse gegen das Stage-Projekt spricht. Vorher klären spart teure wie traurige Überraschungen im Nachhinein.


    Die Kosten für Steuer und Versicherung folgen keinem mir verständlichem Algorithmus. Euro 5 ist zwar theoretisch weniger umweltfreundlich wie Euro6 und deren Derivate, aber steuertechnisch nahezu unschlagbar günstig. Wenn die Versicherung eine mögliche nachträgliche Leistungssteigerung unter Zubehör akzeptiert, kann ein ursprünglich schwächer motorisierter Turismo deutlich günstiger kommen als der an sich leistungsstärkere Competizione. Mein Tuning auf 215 PS finanziert sich so quasi über die Laufzeit von selbst.


    Ausstattungstechnisch am besten Stöbern und Nachfühlen. Klimaanlage oder Klimaautomatik kühlen beide gut bis sehr gut, die (Kunst-)Ledersitze haben gegenüber der Variante in Stoff einen untrüglichen Klimabonus.... Je nach Einsatzort im Sommer unerträglich heiß und im Winter schauderlich kühl.


    Aaaalso, in aller Ruhe testen, welcher für dich der richtige ist. Wenn du dann zwischen Vernunft (145 PS Custom) und Bausch (180 PS Compe Cabrio) zu schwanken scheinst... vergiss den Kopf, hör auf deinen Bauch und nimm..... den Podioblauen.


    In diesem Sinne, viel Spaß und Erfolg bei der Suche und Findung -

    Tom!


    Tom: Ich hatte schon gesehen das es noch einen mit schwarzen Ledersportsitzen gibt (hat mir netterweise auch der Händler Vor-Ort gesagt), aber der kostet bei augenscheinlich selber Ausstattung 500 € mehr.


    Der mit den roten sitzen ist leider definitiv weg.


    Ich werde nochmal zum Händler fahren und dann mal schauen was preislich möglich ist, vielleicht findet sich ja ein weg sich einig zu werden.

    Oha,

    Dann rudere ich flink zurück und will dem Händler mit Blick aufs doppelte Lottchen auch garniemalsnienicht auch nur irgendetwas nur andeutungsweise unterstellt haben.

    Der Preis ist dennoch Wahnsinn. Es bleibt ein Gebrauchtwagen aus 2020, was vor allem beim Wiederverkauf schmerzen wird.


    Solltest du ihn wollen & bekommen, dann viel Spaß mit dem tollen Flitzer, technisch ist er ja wie inseriert vollkommen ok.


    Grüße,

    Tom!

    https://suchen.mobile.de/auto-…4_collaborative_filtering


    Überraschung:rotfl:,


    Der Händler hat lediglich die Anzeige beendet und neu eingestellt, oder noch einen nahezu identischen Zwilling auf Halde gehabt:pfeifen:. Die Sabelt, die eigentlich Ledersportsitze waren könnten diesmal schwarz statt rote ebensolche sein… aber wer nimmt es schon so arg übergenau mit Anzeigetexten?

    Das Fotomodell ist wieder genauso Gara-weiß und irreführend mit „neu“ beschildert wie das vorherige Objekt der Begierde…:/ Kurzfristig reingekommen dürfte ausgeschlossen werden können, da hätte ein findiger Verkäufer doch statt der Reserviert-Absage wohl einen Ton sagen können?


    Sorry, aber ich meckere wirklich nicht. Ich wundere mich nur. Ich empfinde das Händlergebaren weder als korrekt noch seriös. Darf jeder sehen wie er mag. Ist halt nur schade um all das viele Geld…


    Grüße,

    Tom!

    Hallo Georg,


    das ist ja ein richtiges Anzeige-Kleinod aus den Weltweiten des Internetz.


    Laut eingestellter Fotos sei er "neu", in Wirklichkeit aber ein beinahe zwei Jahre alter Gebrauchtwagen. Dazu hat er löblicherwiese "Leichtmetallfelgen" und "Sommerreifen" als Ausstattungsmerkmal (?). Bi-Xenon und Schweinwerferreinigung gehören vorschriftsgemäß zusammen, machen sich aber als zwei Punkte deutlich besser. Das leicht in die Jahre gekommene Autoradio füllt mit "Radio DAB", "Navigationssystem", "Andoid Auto", "Apple CarPlay", "Touchscreen", "Musikstreaming integriert" und "USB" gleich 7 (SIEBEN:evil:!) Ausstattungspunkte :top:

    :saint:Der muss ja einfach toll sein....:saint:

    Im Weiteren hat er dann schwarze Bremssättel oder vielleicht doch rote, ein Competizione Paket oder halt auch nicht, das Estetico-Paket... hmmm... vielleicht auch doch nicht. Dafür aber die Sabelt GT.. wobei, hach herrjeh... die hat er ja auch nicht, statt dessen die Polsterwürfel in rotem Kunstleder.

    Eigentlich traurig, wenn ein Abarth Fachhändler (laut Firmenschild am Verkaufsraum) noch nicht einmal die Textbausteine aus der Preisliste fahrzeuggerecht in die Verkaufsannonce rüberkopieren kann;(.

    Bei monströsen 15km Laufleistung in fast zwei Jahren würde ich den Beteuerungen des Fachverkäufers auf keinen Fall trauen:abgelehnt:... zum Glück ist das Auto seitens des Bundesverbands freier KFZ-Händler von der Dekra 160 pünktig qualitätsgeprüft & besiegelt sowie mit "Garantie" bis 12/24 gesegnet:rotfl:. Falls du den Händler in Verzweiflung stürzen möchtest, lass dir zumindest die Garantie und deren Abwicklung haarklein erklären. Irgendwann müsste aus der Herstellergarantie eine Händlergarantie werden, in der du etwas bemängeln kannst und es ohne Widerworte zu deinen Gunsten kostenfrei geprüft und behoben wird. Soweit zur Theorie:ungeduldig:. Praktisch könnte und wird es vermutlich es sein, dass du eine Anschlußgarantie erhältst... bei der im Falle der tatsächlich laut Anhang xy versicherten Bauteilgruppe bei Berücksichtigung von Unterpunkt z Fahrzeugalter und Laufleistung gegen Nachweis aller termingerechten Service-Quittungen :pinch:... vielleicht etwas getan würde, sofern du der angehängten Kostenbeteiligungsstaffel zustimmst.

    Horrend übertrieben, aber lass es dir lieber Narrensicher erklären als dich im Nachhinein über deine dir eigene Gutgläubigkeit zu ärgern.


    Zum Auto selbst:

    Es ist ein gebrauchter Competizione mit zur aktuellen Serie abweichenden Abgasnorm (d6Temp statt d6final). LAST EDITION ist groß wie klein geschrieben in etwa vergleichbar mit dem aus dem Textilverkauf bekannten "SSV / Sommerschlussverkauf" bzw. "SALE". Nach meinem Erfahrungsraum werden Autofarben eher selten wegen des überragend großen Verkaufserfolgs aus dem Angebot genommen:pfeifen:. Es ist und bleibt somit ein Abarth 595 Competizione zum damaligen Listenverkaufspreis von um die 26.500€ zzgl. Extras (Xenon, Urban-Paket, die schrecklich... schönen Sitze sowie "Sonderlack"). Abzüglich des in der Verkaufsbeschreibung aufgelisteten, aber nicht enthaltenen Estetico Kits sowie Competizione-Pakets. Dazu noch der Abzug für das vorgegaukelte "Scheckheft gepflegt", welches mindestens einen Stempel für den laufleistungsunabhängigen, jährlich fälligen Ölwechsel erfordert (Bei der Fahrzeugbesichtigung zeigen lassen und falls fehlend in die Preisverhandlung einbziehen).


    Zur Kaufstrategie:

    Du suchst (dem Händler gegenüber) einen reinrassigen Competizione in (beliebige nicht-metallic-Lackfarbe) oder evtl. gara weiß. Er sollte natürlich mit den legendären Sabelt Sitzen ausgestattet sein und eine geringe Laufleistung aufweisen. Die Fahrzeugverfügbarkeit wäre dir natürlich wichtiger als die Erfüllung der Ausstattungskriterien.

    Die Kröten "Metallic weiß" und "Kunstledersitze in rot" wärst du bereit zu schlucken;), wenn es preislich stimmt. Der faire Preis läge aus meiner Sicht zwischen 22.500 und 25.000 Euro (nicht wirklich), sofern man der angeblichen "Übernachfrage" glauben mag (wenn dem so wäre, stünde er nicht wie alle weiteren LAST EDITION des Händlers auf Halde.


    Falls der Museumswärter nicht verkaufen mag, wende dich an einen richtigen Abarth-Händler und werde z.B. mit einem neuen F595 zu ähnlichem Preis glücklich.


    ToiToiToi,

    Tom!

    Hallo Tomy,


    leider weder noch.

    Selbst wenn, würde es dir allerdings dennoch nicht helfen - da du mit deiner Umrüstung auf LPG auf jeden Fall eine exotische harte Nuss für Tuner und TüV deiner Wahl sein dürftest. Die Firma G-Tech in Stetten kennt sich allerbestens mit abarthigen Rennsemmeln aus und ist gerade einmal eine Autostunde von dir entfernt... lass dich besser dort beraten.


    Alternativ, so es denn BHP sein "muss":

    - du brauchst ein eintragungsfähiges Gutachten, davon schreiben die nirgendwo etwas... gibt es dort aber ziemlich sicher (homepage ist halt grottig)

    - du brauchst dein Tuning für deinen Motor unter Berücksichtigung deiner Schadstoffklasse (kann im Konfigurator nicht unterschieden werden)

    Beides unbedingt vor Auftragsvergabe nachfragen.


    Grüße,

    Tom!


    P.S.: Teile doch bitte deine Erfahrungen im Fall des Tunings anschließend hier, Danke!

    Hallo mal wieder!


    Das Video hinterlässt meiner Meinung nach einen schalen Beigeschmack. Kennt er das von ihm so spontan liebgewonnene Auto in irgendeiner Weise? Alu-Türgriffe? Ledersitze? Spiegelschalen aus Alu, etc.? Abgesehen davon, dass das von ihm spontan für sich entdeckte Sondermodell seit Jahren ausverkauft und seitdem definitiv keinerlei Wertsteigerung wie von ihm beschrieben meßbar ist...

    ... stößt natürlich nach all dem reichlich lieblos oberflächlich Dahingefilme vor allem der Schluß auf - kennt ihr einen kleineren, luxuriöseren, stärkeren... :cursing:.


    Für mich eins von 999 Videos auf der Suche nach mehr Abonennten und Werbeeinnahmen:thumbdown:


    Mag natürlich komplett falsch angekommen sein... falls ich den Stachel übersehen haben sollte, bin ich für jeden Tipp dankbar:thumbup:


    Grüße,

    Tom

    Herzlich willkommen und Glückwunsch zur neuen Aufgabe!


    Emi, die wilde Horde und ich drücken alles was da so zu drücken geht (Daumen, Hufe, Felgen, Hupe,...) und hoffen, dass du dich gut und schnell mit jeder Menge Spass zurecht findest.


    Toi Toi Toi!


    Soderle... und nun Stachel gewetzt und hinein ins Getümmel :evil:...


    Grüßend herzlichst,

    Tom ( & Emi )

    Hiho,
    Emi :love: ist Jahrgang 09/2013 und hat mit meinereinem seitdem knapp 162.600km erfahren.


    Seit Personalaufstockung auf 215 Rennponys sind wir mit genügsamen 7 bis spaßigen 8,5l Super GrandCru 98 bzw. zuletzt 100 Oktan unterwegs.Im Rückspiegel den Drängler von ebenan zu suchen macht Laune wie eh und jeh, der Spaßfaktor ist nach wie vor ungebrochen überragend :thumbsup: .


    Um die erste Achtelmillion hat Emi dann leider doch nach und nach der Verschleißhammer eingeholt :huh: :

    • 119K km erster Wechsel Bremsbeläge hinten sowie ein Radlager hinten
    • 160K km erster Wechsel Bremsbeläge vorn nebst Bremsscheiben

    Außer der Reihe mussten zwischendurch ein gerissener Schaltseilzug sowie zuletzt der lange 5te Gang gewechselt werden, beides dürfte aber wohl eher in die Kategorie Pech fallen :abgelehnt: .
    Oh, und die aufgrund der Scheibenversiegelung fast neuwertigen Scheibenwischer, die mit der Zeit dann zu Tode gelangweilt bzw. ausgehärtet waren.


    Habt einfach jede Menge Spaß unterwegs,Tom! ( &Emi )

    Soderle,


    da bin ich wieder... was also begab sich tatsächlich?
    Vorweg sollte erwähnt werden, dass ein lange geplanter großer Service-Termin anstand, zunächst also ohne kleinere oder größere Herausforderungen. Hinzu kam dann aufgrund der zwischenzeitlich gesammelten Erfahrung noch der Zahnriemenwechsel gemäß IGeL - man mag ja schließlich keinen unnötigen Motorschaden zur Unzeit riskieren. Die Schicksalsspirale begann sich vermeintlich abwärts zu drehen, als zu alldem auch noch die Botschaft der abgenutzten Vorderbremsen hinzustieß. Nach 160K km uneigentlich nicht wirklich weiter überraschend - doch machten im Gegensatz zur Hinterbremse diesmal auch die Bremsscheiben schlapp. Natürlich stand es mir fern zu geizkrämern, schließlich geht Emis- als auch die Insassensicherheit über alles. In letzter Sekunde Bescheid gegeben, kommt mit auf die Liste, die somit länger wurde. Aber es gab auch noch das dumpf gefühlte Damokles-Schwert allgemeiner Beschleunigungsmüdigkeit im dreistelligen Tachobereich... Emi war da irgendwie nicht mehr so wie ehedem. Über Ferndiagnose lies sich zumindest vorübergehen Besserung erwirken, auf Anraten aus Stetten wurde Emi die Batterie für eine halbe Stunde abgeklemmt, um anschließend auf der unweit gelegenen Autobahn (A5) in wilder Drehzahlorgienhatz entlang des Drehzahlbandes neu zu euphorisieren. Was zumindest zum Teil gelang, besser als vorher - aber... nun ja, wenn denn noch Zeit übrig wäre, könne man sich diesem Thema ja dann auch gleich widmen :top:


    Es kam also eins zum anderen, kaum auf der Autobahn gen Stetten unterwegs... sprang bei kommoder Reisegeschwindigkeit völlig unverhofft der fünfte Gang heraus. Upsi? Nun gut, wieder eingelegt und weiter gings. Bis der Schalthebel sich im Sog der Beschleunigung mal vor und mal zurück wiegte... und der 5te Gang erneut sprang, also heraus :S . War es die Kupplung? Fahre ich vielleicht gerade das Getriebe in Grund und Boden - oder schieße gerade gar den Turbolader ab? Weiterfahren oder... nein, im vierten und darunter war hügelaufwärts gen Pforzheim die Welt in Ordnung, und so entschloß ich mich durchzuhalten. Zwischenzeitlich ging die Sonne auf, was an sich sehr schön und malerisch, auf der A8 gen Pforzheim fahrend aber äüßerst tückisch ist. Die Sonne blendet im Wechsel von Wald zu Lichtung trotz Sonnenblende, Sonnenbrille und schützend vorgehaltener Hand gar tückisch, was dann bei gefühlt sekundenlangem Blindflug mit Blick auf mögliche Staus oder Unfälle doch ziemlich an den Nerven zehrte.


    Dann war’s geschafft, und hügelhochwärts blieb der fünfte sogar drin... um dann fortan immer öfter zu entgleiten. Gen Ende hin ließ er sich nur noch widerwillig und mit gefühlt infernalem Zwischengas-Krachen in die gewünschte Position zurückdirigieren :pinch: Endlich in Stetten angekommen, kam auch dieses auf die Auftragsliste. Nach kurzer Lagebesprechung Stand der Plan, Emi zunächst einmal komplett durchzuchecken, um danach weiterzusehen. Beim 5ten Gang gab es immerhin einen Anfangsverdacht, mit neu gewonnener Zuversicht überließ ich Emi dem Experten.


    Wie sehr mich das ganze mitnahm merkte ich erst später bei mittäglicher Stärkung in Mindelheim, wo sämtliche mögliche Zusatzkosten sorgensteigernd durch den Sinn geisterten. Vielleicht die Kupplung, oder gar das Getriebe? Unheilsschwanger deuchte mir, dass ich Emi eventuell gar nicht direkt wieder direkt mit nach Hause nehmen können könnte ;( ... Voller Sorge lauschte ich mit halbem Ohr entsprechend häufiger nach arger Botschaft seitens des Mobilknechts... welcher aber gottlob still zu schweigen pflegte.
    Nachmittags dann die frohe Botschaft, dass alles gefunden und gelöst werden konnte, wobei man mir dann doch noch alle Einzelheiten auf dem Silbertablett... bzw. einer entsprechenden Schüssel zeigen und erklären wollte:
    Beim langen 5ten hatte sich eine Schraube gelockert oder wurde - von wem auch immer - nicht richtig angezogen. Somit ergab sich Spiel beim Wechsel der Gänge, und vor allem der lange 5te sah sehr mitgenommen aus und musste ausgetauscht werden. Hinzu kam noch die ebenfalls arg Schaltmuffe sowie der nicht mehr zu rettende Getriebedeckel, für welchen sich aber immerhin gebrauchter Ersatz fand :thumbup: .


    Zur mangelnden Leistung folgten dann mahnende Worte: Ich sollte in Zukunft doch besser auf meine Emi aufpassen :ungeduldig: Sie hatte sich wann-auch-immer gar heftig das linke Ladeluft-Rohr geprellt, es prangte auf alle Fälle eine beeindruckende Delle darin :huh: . Hierbei hätte sich die komplette Verrohrung verschoben und wäre mit der Zeit spröde und rissig, somit undicht geworden. In Kombination mit dem ebenfalls festgestellt undichten Schubumluftventil sei es eine unglaubliche Leistung der wilden Horde gewesen, unter geschilderten Umständen überhaupt zu performen. Und mangels Zufuhr von vorab entwichener bzw. abgeführter Ladeluft konnte der Turbolader auch nicht anders als entspannt mit der Turbine zucken :abgelehnt:


    Die Kupplung sei - aller Mutmaßung zum Trotz - bester Gesundheit und Laune, könnte noch ettliche Abenteuer mitbegleiten. Emotional doch etwas mitgenommen -was musste Emi meinetwegen nur für Schmerzen erleiden? - folgte dam Ganzen dann noch der Tag der Abrechnung... natürlich der geopferten Zeit und Fünde angemessen. Dennoch deutlich höher als budgetiert und erwartet...

    Doch all das war beinahe vergessen, als es wieder auf den Heimweg ging. SIE! IST! WIEDER! GANZ! DIE! ALTE! :D :party:


    Wirklich austoben könnten wir uns leider nicht, da sich Höhe Aichelberg ein schlimmer Unfall ereignet hatte und wir knapp 5 Stunden im mit vielen anderen Stau bangten, ob die Retter retten konnten.


    Ein langer Tag, der an die Nieren ging...


    Soweit in XXKürze,
    Tom! ( & Emi! )



    P.S.: kurzer :unschuldig: Nachtrag…
    Ich möchte mich ganz ausdrücklich bei Helmut Giessl und seinem Team für die tolle Leistung und das Kümmern drumherum an sich bedanken :top: