Beiträge von monstereddie

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Feiertag?

    WOW.... Was für eine wahnsinns Aussage, so sauber Recherchiert und so fundiert - brutal.


    1. BEI MIR gibt es seit 1997 keine einzige Software "einfach draufgespielt" - das gab es noch nie, das wird es nie geben. Der Kunde bringt sein Auto, ich mache eine Eingangsmessung und JEDER KUNDE bekommt ohne Aufpreis eine massgeschneiderte Software - schon immer. Die Stage 1 ist das, was wir anbieten, was auch völlig scheissegal ist, denn, den letzten Punto habe ich glaube ich vor 10 Jahren gesehen, so unfassbar interessant ist der Markt.

    2. Wenn du nun aber kommst und was auch immer Hardware hast, dann sprechen wir und ich stimme auch das nach deinen Wünschen ab, dann reden wir auch über den Preis. Dein Eigentor hier ist schlicht und ergreifend der, dass du keinen blassen Schimmer hast, was wir genau tun, wie wir seit Tag 1 arbeiten und was meine innere Einstellung und Politik zu Chiptuning ist. Du haust hier Behauptungen ohne Fundament raus, und kennst mich nicht.

    3. Gehirn und Verstand des Kunden. Wenn einer so round about 5 Gehirnzellen hat, dann kann er hier anrufen und sich beraten lassen. Ich nehme mir gerne für jeden Zeit. Dann ist es mir Latte ob du einen Punto, einen TwinAir oder einen Multiair hast. Dann geht es darum dich zu informieren, was auf dich zukommt und was dich das kostet. Dann kannst du darüber nachdenken und dich dafür und dagegen entscheiden. Diesen Service biete ich uneingeschränkt für nahezu JEDES AUTO, MARKE, MODELL, MOTOR. Wenn du was hast, was da zB nicht drin steht, dann hat es seine Gründe, die du einfach erfragen kannst und eine plausible Antwort bekommst.

    4. ABARTH 124 / FIAT 124 Spider. Ich habe auch diese aus dem Sortiment genommen und komisch, es kommen immer wieder welche obwohl da nichts steht. Wie kann das sein??? Ich mache die Autos nicht mehr auf Fixpreis. Meine Ehrenkäsigkeit und mein Perfektionismus lassen das nicht zu. Wenn die Autos hier her kommen braucht es viel Zeit, ich möchte die Marelli sauber programmieren WEIL GERADE BEI DIESEM MODELL EIN FERTIGER DATENSATZ NIEMALS FUNKTIONIERT. Hier kann ich nicht Mal einen Datensatz 90% vorbereiten und dann den Rest einstellen, hier fange ich jedes Mal bei 0 an. Dann hab ich die raus genommen, dann rufen aber trotzdem immer Kunden an, die bekommen dann eine Beratung, warum das so ist und schwupps kommen sie, weil sie verstehen, warum ich da anders arbeite.



    Aber ja. Schmeiss ruhig weiter irgendwelchen Dreck um dich nur um mich zu bashen. Stattdessen mach besser deine Hausaufgaben. Ich mach das hier nun 29 Jahre, ich denke, dass ich so arrogant sein kann um zu wissen, wer auf dem Markt überhaupt noch was macht und wer nur irgendwelchen Müll von Servern in Italien oder in Holland runter lädt. Einen Datensatz, wie von mir siehst du ggf von einer Hand voll Leute in der Industrie. Und dann für einen Abarth oder mit TÜV - Good Luck... Bodenlos unverschämt.

    Zu den zwei übrig gebliebenen Tunern für Abarth mein Kommentar.


    Ich kann nicht für Helmut sprechen, aber sicherlich können alleine wir beide verglichen zu EGAL WELCHEM TUNER WOHER mehr Erfahrung auf dem 1.4 TJET vorweisen, als egal welcher andere Tuner. Punkt. Das ist fakt. Ja, andere können es definitiv auch, aber das ist nicht deren täglich Brot. Andere können eine Bosch, das heisst nicht, dass du weisst, was du an einem Abarth machen kannst und wo die Reise hin gehen kann und darf. Andere können viel, aber definitiv nicht wie die beiden Tuner aus Süd Deutschland. Und es ist schon interessant zu einem Tuner nach Italien zu fahren deren Bedingungen nicht Mal ansatzweise mit unseren übereinstimmen, Bauteileschutz, Temperaturschutz und sämtliche Diagnose aus gemacht wird, weil die da nicht Dauerfeuer mit 200plus km/h auf deren Autostrada gefahren werden darf.

    Ich mache den Spass nun knapp 30 Jahre und sehe was aus den anderen Ländern kommt. Ich sehe die Qualität. Ich habe sie auch dem Ex-DRITTEN aus der Schweiz gesehen wie immer und immer und immer wieder der genau Byte für Byte gleiche Datensatz in jeden erdenklichen Abarth reingespielt wurde, ohne Rücksicht auf Verluste, Gesetze oder Abgasuntersuchung. Und dann standen sie hier zum "Arsch retten". Immer. Oder bestimmt bei Helmut.


    Jeder soll hin gehen, wo er mag, der Kuchen ist gross genug. Ich allerdings hole meine Brötchen beim Bäcker und mein Fleisch beim Metzger und nicht beim Discounter und auch nicht bei einem, der mal in einer Bäckerei gearbeitet hat und dort an der Kasse stand - wenn ihr versteht was ich meine. ;-)


    Ich werde nun weder über Griechenland noch über Polen auch nur ein Wort schreiben. Nicht eins. Besser nicht. Muss jeder selbst wissen. Alleine das Wort "HAFTUNG" sollte einem ausserhalb von Deutschland einfach Mal über die Zunge gehen.

    Zum Thema Abgasanlagen:

    Die Firma Pogea Racing ist eines der wenigen WELTWEIT, welches Abgasanlagenproduktion, Leistungsprüfstand und Applikation IM HAUS haben - und ich rede hier bewusst nicht von Tuningboxen!! Es gibt viele mit Herstellung und Prüfstand, aber keine Applikateure. Nie. Mir ist auf Anhieb niemand bekannt. Selbst ein Vorbildunternehmen, wie APR zB stellt die Anlagen im Auftrag her und nicht im Haus. Wenn du nun ein System kaufst und das so entwickelst, dass du nicht nur die Werte des Herstellers einhalten kannst, oder bestenfalls (Akrapovic) paar PS/Nm mehr holst, dann hast du soweit alles richtig gemacht. Wenn du nun aber noch die Absicht hast das Effizienteste an Leistung und Drehmoment raus zu holen, dann kann der Applikateur eben nur mit dem arbeiten, was vorhanden ist und vom Abgasanlagenhersteller aus welchen Gründen auch immer gewollt wurde. Wenn der Applikateur allerdings sieht, wo es in der Leistungssteigerung Defizite gibt, dann kann er, wenn er auch selbst herstellt diese Beseitigen.


    Wir bauen keine Abgasanlagen. Wir entwickeln diese bis ins kleinste Detail. Alleine bei der Giulia Quadrifoglio gab es über 20 Versionen, bis wir dann mit der finalen Version an die EG Typ gegangen sind. All das war bedingt durch die monatelange Entwicklung der Leistungssteigerungen, die wir anbieten. Wir sind Hersteller für Techart. Beim 992 GT3 haben wir ALLE Systeme gekauft, die auf dem Markt erhältlich waren. ALLE. Von 14 Herstellern hat NUR EINER das Drehmoment und die Leistung des Herstellers gehalten. Alle anderen sahen cool aus, cooles Material, Design und was auch immer, haben aber MASSIV abgekackt. Unsere Aufgabe war es eine Anlage zu entwickeln, welches als MINIMUM die Werte halten kann. Das ist uns auch gelungen. Ebenso beim Abarth.


    Wir planen die Abarth EVO2 AGA für den Abarth 2026. Hierbei werden wir unsere Anlage noch mal KOSTENMÄSSIG optimieren und diese dann an euch weitergeben! Bedeutet, dass die Abarth Anlage die einzige in unserem Sortiment wird, die wir 2026 ab Januar billiger anbieten werden!

    Bei Euro 6 passt kein Kat ohne Kontrolleuchte und AU ist unmöglich. Der einzige, der es legal schafft und auch anbietet ist halt wie oben beschrieben Pogea.

    Ja, so ist es. Bei mir wird NIE, für NIEMANDEN irgendwas "raus codiert" oder "illegal" verkauft. Dazu stehe ich nicht und das mache ich nicht. Hier dennoch die rechtlichen Aspekte:

    1. Eine Downpipe kann auch in Verbindung mit einer Software legal sein, bedeutet, dass du dann nicht mehr die Herstellergrenzwerte sondern die gesetzlichen Grenzwerte erfüllen musst (bei uns der Fall)

    2. Eine Downpipe mit E-Prüfzeichen kann einfach verbaut werden und komplett ohne Software betrieben werden. Das E-Prüfzeichen bestätigt die Herstellergrenzwerte, rechtlich identisch des Bauteils in deinem Fahrzeug.


    Warum habe ich mich für die Variante mit der Software entschieden? Wir nehmen ein HJS EU6F Katsubstrat, der schafft es auch alleine. Die Prüfung auf E-Ebene ist allerdings fast 10 (!!!) Mal höher als in meiner Version. Und ab dem 1.2.2026 sogar fast bei 50.000 Euro. Da ich vom Verbau eines Kats weder was halte, noch dieser sinnvoll ist, wenn danach eine Serienanlage betrieben wird, haben wir gesagt, dass es ohnehin nur Sinn macht, wenn wir Abgasanlage, dann KAT und das mit Software machen. Wir sagen hier (und wissen auch warum), dass man beim Abgasstrang bei den Endrohren anfängt und nicht beim Turbo. Aus folgendem Grund: Es bringt NICHTS, wenn du aus dem Lader nun mit 88mm raus gehst und dann nach dem Kat auf 54mm verjüngst, damit erzeugst du nur mehr Probleme. Typen, die eine Downpipe verkaufen, die wie beim Abarth so stark reduziert wird haben a) keinen blassen Schimmer und b) wollen halt an dir Verdienen - sonst nichts. DIE, die nun kommen und sagen, dass es denen um die 1-2 dB Lauter geht, auch die haben keine Ahnung, was sie technisch dem Motor und dem Lader antun.


    Wenn du also eine Downpipe willst, dann kauf erst die passende Anlage dazu. Ansonsten BRAUCHST DU SIE NICHT! It is that easy.

    Das war auch meine Erfahrung, weil ich jeden Tankvorgang nachrechne. Deswegen tank ich nur noch bei Anal! Alles Andere ist eine "Milchmädchenrechnung". Deswegen gibt es Servicemaßnahmen nur noch im eigenen Haus und keinerlei Zusatzgarantien.

    Die freie Tankstelle in meiner Nähe hat meist um 2 - 3 Cent "günstigeren" Sprit ....... NACHWEISLICH kommt mein Fahrzeug damit 60 - 80 km WENIGER weit.
    Der Jeep Compass meiner Frau noch WENIGER weit ..... !
    Seither gibts nur noch Sprit von Aral, Agip oder JET.
    Da stimmt dann auch die Reichweite.


    Auch das stimmt nicht wirklich.


    Tankt man minderwertigen Sprit zB 95 statt 98, dann erzeugt er in der Verbrennung mehr Hitze.

    Hitze beim Benziner wird mit Kraftstoff gekühlt, sprich, er spritzt mehr ein und es führt zu einem deutschen Mehrverbrauch (beim 1.4TJET bis zu 2,1 Liter / 100km).

    Problem ist nicht, dass der Sprit schlecht ist, sondern dass der Gesetzgeber bei der Zugabe von Ethanol keine klare Richtlinie hat, ausser den MAXIMALWERT.

    Die Unterschiede sind nicht "Billigsprit" sondern die mit dem Sprit verbundene Effizienz und den damit verbundenen Fahrstil.


    Wenn ich mit billigem Sprit - oder mit mehr Ethanol eher Langstrecke bis 120km/h fahre werde ich vermutlich weniger Sprit brauchen.

    Sobald du allerdings ein Mal gas gibst und du dann Hitze erzeugst, dann wird es widerlich, denn dann spritzt er deutlich mehr ein und es wird dauerhaft heisser, was dazu führt, dass er noch mehr verbraucht.


    Als Beispiel hier: Billigsprit CLA200 185PS 1.6T - 7,8l/100km wenn die Fahrweise wie beschrieben eher konstant unten ist.
    Markenkraftstoff selbe Fahrweise 8.1l/100km gleiche Fahrweise

    Billigsprit unter Last bis Volllast 11,6l/100km

    Markensprit unter Last bis Volllast 9,2l/100km


    Kurzstrecke Billig 12,1l/ 100km im Winter und 10,6l/100km Sommer (hier sind auch die Reifen ausschlaggebend!)

    Markensprit 9,6l/100km und im Sommer 8,9km/100km.



    Ich nutze seit Jahren die App SPRITMONITOR, da sehe ich für jedes meiner Autos und auch für andere Autos, wenn die so akribisch sind wie ich alle Daten, App ist kostenlos.

    Ich trace meine Autos seit über 500.000km - alle, die wir besitzen und es fehlt kein einziger Beleg oder Eintrag.

    Klingt nicht unbedingt nach einem Kraftstoffproblem. Es kann unfassbar viele Ursachen haben, wenn du das so schilderst. Von Kühlmittelsensor, Lambdasonde, Undichtigkeiten ...... alles. Wenn der KALT ist und du versuchst bei entsprechender Aussentemperatur zu starten, dann reichert er an. Wenn er falsche Werte bekommt, dann kann es sein, dass er buchstäblich im Sprit ersäuft (schwarzer Rauch im Nachhinein), sobald er dann warm ist und sich alles normalisiert scheint er dann mit richtigen Werten zu arbeiten. Hier schließe ich den Sprit eigentlich aus.

    Das macht keinen Sinn für mich, die Zusammensetzung der verschiedenen Kraftstoffe ist per DIN geregelt, schlechten Kraftstoff gibt es in Deutschland nicht.

    Wer sagt so einen Müll?? Soll ich dir eine Diplomarbeit zu den Kraftstoffen zeigen? Das Rohbenzin, von dem du sprichst unterliegt mehreren Normen, allerdings ist die Zusammensetzung des Sprits mit Additiven eine reine Angelegenheit der Hersteller. Und generell kannst du auch von "schlechtem Sprit" sprechen, wenn zB Rost im Kraftstoff ist, weil die Tanks der Tankstellenbetreiber zB rosten (da war ein Mords geschiss mit einem Ferrari aus dem Raum Rosenheim, weil der die Einspritzung und dann den Motor zerstört hat, weil die Brühe braun rostig war).

    Es gibt DEFINITIV beschissenen Sprit, in der Schweiz zB COOP und MIGROS und in Deutschland ist alles Reinkraftstoff ohne Additiv, wenn nicht von Shell, BP, OMV, Esso oder Aral. Die sind die einzigen, die entsprechende Additive verwenden und diese auch MESSBAR sind, sowohl auf dem Leistungsprüfstand (auch beim Abarth, les dein Handbuch) als auch in den Messwerteblöcken.

    Ich denke die mechanische Einstellung des Wastegates ist ein komplexes Zusammenspiel mit dem Taktventil (N75). Wenn man die Wastegateeinstellung ändert, dann denke ich müsste man auch das Taktventil anpassen. Es gibt ja von diesen Ventilen zig Varianten. Elektrisch und von der äußeren Erscheinung (abgesehen von den Farben) gleich, aber ich vermute die innere Geometrie (ist vielleicht ein Kegelsitz oder sowas drin) ist verschieden und so erhält man auch eine andere Charakteristik.


    Nein. Nix davon.


    Die Feder in der Wastegate ist für den Soll/Ist Abgleich verantwortlich.

    Das N75 ist für den programmierten Ladedruckverlauf im Tastverhältnis gebaut. Durch die Tastung erreichst du eine entsprechend vorgegebene Kennlinie. Änderst du das N75, dann änderst du generell zunächst (wenn es ein anderes ist) nur das Tastverhältnis. Das ist alles kein Hexenwerk, man muss nur wissen, wie das zusammenspielt.


    Es gibt so Supertuner, die das N75 ändern um zB mehr Ladedruck zu erzwingen, oder um das "Flattern" oben heraus los zu werden, oder "Ladedruckschwankungen" auszugleichen. Das sind dann genau die Supertuner, die von all dem keinen blassen Schimmer haben.

    Hallo Zusammen,


    1. alle meine Partner arbeiten mit meinen Tools, die Verschlüsselung passiert im Schreibvorgang, also Kögel etc. auch.

    2. Du musst keinen Biposto haben, du kannst von 135-190PS egal welchen Abarth haben, das Gesetz umfasst immer nur WORST CASE (also den Biposto). Der ist in der Motorenplattform bei ALLEN ABARTHS der stärkste homologierte. Das heisst die Rechengrundlage geht immer von diesem aus. Also, wenn du einen 135PS ABARTH hast und ein MAPPING bei mir durchführst, dann gilt die 20% Regel vom Worst Case aus der Plattform. Bedeutet du kannst 190+38PS Leistungssteigern. Das wird dir mit einem IHI nicht gelingen. Also, selbst wenn du einen 180PS Competzione nimmst und auch Hardware machst (diese muss selbstverständlich eingetragen werden!!), dann würdest du nicht Mal damit in die roten Bereiche des reinen Mappings kommen.

    3. Der Abarth sollte so oder so auch mit 98 betankt werden!!! Bitte HANDBUCH LESEN!

    4. Wenn du das Auto verkaufst, dann machst du das Backup wieder drauf (bei uns kostenlos) und dann verkaufst du es WAHRHEITSGEMÄSS ohne Tuning und OHNE EINTRAGUNG. Dazu musst du auch nicht irgendwo hin fahren, das ECU sind 4 Schrauben, ab ins Paket und fertig.


    Nichts, rein gar nichts spricht für die Eintragung. Es sind auch bestimmt 1872746387648764 Forenrambos einer eigenen Meinung und auch jeder wirtschaftlich orientierte TÜV Prüfer wird dir was anderes erzählen. Diese können die Debatte gerne mit mir vor einem Landgericht führen, da habe ich seit 1999 über 100 Verhandlungen begleitet und so lange das Mapping die AU besteht kann dir niemand nix, wenn dein Anwalt nicht gerade dumm ist.

    Die NOREAD muss man sich so vorstellen:

    MÖGLICHKEIT EINS: Der Hersteller zB Infineon macht ein Prozessorpasswort. Dann wird der Toolhersteller (Das Unternehmen, welches einem Tuner das Lesen des Prozessors ermöglicht) dieses Kennwort knacken, sich einen Weg öffnen und du kommst als Tuner herein. Das ist der übliche Weg. Nun kannst du entweder über ein eigenes Tool hier im Datensatz so Änderungen vornehmen, dass sie selbst mit allen gängigsten Software für die Entwicklung nicht mehr geöffnet werden können (nicht die sicherste Methode bei Profis, aber für die Behörden mehr als ausreichend). Damit ist die Möglichkeit eine Manipulation zu lesen nahezu unmöglich.

    MÖGLICHKEIT ZWEI. Du liest das Prozessorpasswort, wie oben beschrieben. Änderst es aber nach deinem Eingriff 16-32bit. Bedeutet, dass nun ausser dir niemand mehr an die Daten ran kommt. Du selbst logischerweise ohne deinen Algorhytmus auch nicht mehr. Das ist die absolut sicherste Methode. Nachteil, wenn du dein Prozessorpasswort änderst ist, dass du nur noch über den Prozessor direkt an deine Daten kommst und nicht mehr über die Herstellerebene. Das macht man zB, wenn du ein Auto so tunst, dass auch keine Updates mehr möglich sind oder keine Änderungen im Nachhinein mehr erforderlich sind, weil das brutal anstrengend sein kann im Bootmode zu arbeiten.


    Das ist aber gar nicht das Problem. Weltweit sind die Hersteller verpflichtet nach EG und COC eben das Motorsteuergerät durch Manipulation durch Dritte zu schützen. Der Hersteller kann sich nur "nach aktuellem Stand der Technik" daran halten. (da sie sich eben nicht daran halten würde das Auto bereits bei der Auslieferung schon keine Typengenehmigung mehr erhalten) - Und er tut das ABSICHTLICH nicht so, dass es funktioniert. Würde Bosch oder Conti ein sicheres System entwickeln würden die kein Geld mehr verdienen. Deshalb lassen sie bewusst immer irgendwelche Türen offen um in die nächste "Security Level" zu entwickeln. Und hier ist genau das, warum keine Behörde einem was nachweisen kann. So lange den Behörden kein Original vorliegt kann die Staatsanwaltschaft nur "annehmen", dass was getunt ist. Egal in welchem Land. Und das Original wird niemals vorliegen, weil der Hersteller alles tun wird um das nicht als Open Source zu publizieren (Werksspionage / Evolution des Herstellers / Betriebsgeheimnisse / Betrugsabsichten in der Emission). Fazit: So lange der Gesetzgeber nicht nachweisen kann, dass was manipuliert wurde kannst du nicht dafür bestraft werden. Das geht ohne "eindeutig nachvollziehbare Beweisführung" nicht. Denn wenn sie selbst ein Original hätten, dann müssten sie zumindest an das Tuning (bei mir geht das nicht) kommen um dir auf Indiz Unterschiede egal welcher Art zu beweisen. Und hier reisst die Beweismöglichkeit bereits ab.


    Ich war bei über 100 Gerichtsverhandlungen dabei. Chiptuning alleine war noch nie ein Problem. Nie. Nur Tuningboxen, Hardware oder Änderungen am Antriebsstrang. Diese sind zweifelsfrei nachvollziehbar und beweisbar, eine Änderung im Originalsteuergerät, wenn die AU bestanden wird haben sie keine Chance.

    Ich würde das allerdings nur Mutterplattform / Worst Case 20% betreiben und nicht höher, denn dass der Hersteller keine Toleranz von 50% hat sollte dann auch jedem klar sein.

    ALSO:

    Wir haben für die Leistungssteigerungen Gutachten und diese sind in Hessen KEIN PROBLEM. ALLERDINGS hier aus 30 Jahren Erfahrung:


    Ich persönlich würde NIEMALS eine Leistungssteigerungen eintragen lassen. Meine Arbeit unterliegt dem VD TÜV 751. Wenn du nun eine Leistungssteigerung einträgst, dann hast du das Problem, dass die EG Nummer aus deinem Fahrzeugschein gestrichen wird. Sprich, du verbaust dir selbst den Weg zu EG-Typ Teilen, du löscht deine COC, du kannst das Auto nicht mehr in einem Autohaus in Zahlung geben und das Auto kann nicht mehr exportiert werden. Sprich, das Auto ist nur noch national nutzbar und die ganze Prozedur ist nahezu unmöglich rückgängig zu machen. Das ist leider das Problem mit der Beratung, die der TÜV aus wirtschaftlichen Eigeninteresse nicht kommuniziert. Die Löschung und OEM Ausführung der Papiere kann immer nur der Hersteller bescheinigen und das macht kein Händler, nie, denn die Möglichkeit des Update auf Serie ist unmöglich, das heisst, dass diese Situation nur durch den Kauf eines neuen Motorsteuergerätes möglich ist, und auch dann wird es insbesondere in Hessen sehr schwer.

    Leistungssteigerungen durch KBA zertifizierte Betriebe, die auf dem OEM Motorsteuergerät per Änderungen der Kennfelder durchgeführt werden sind gesetzlich nicht erfasst. Sowohl die VD TÜV 751 Abs 1-4 weist ganz klar auf diese Tatsache hin, dass diese Art und Weise des Tuning nicht gesetzlich erfasst ist und diese "zu einem späteren Zeitpunkt" einer Expertengruppe zur Gesetzesfindung übergeben wird (so klar im Merkblatt!!) und weiter unterliegt man hier auch der (EU) 2018/858 welches nachgefolgt durch die 2007/46/EG wurde. Auch diese klaren Abgrenzungen können die gesetzliche Nachweispflicht nicht erfüllen, so dass der Gesetzgeber bei Kennfeldoptimierung keinerlei Rechtsmöglichkeit hat. Das dem Verbraucher aber durch die Eintragung ein signifikanter finanzieller Nachteil entsteht weist weder der TÜV noch irgend eine Behörde hin.


    Mein Tuning ist nicht nachweisbar. Die NO READ Verschlüsselung macht eine Beweisführung unmöglich. Der Hersteller darf nach VO (EU) 2018/858 in Verbindung mit der R51.XX eine Regeltoleranz nach ECE-R85 von 20% zum Worst Case (in diesem Fall der Biposto) am Fahrzeug ausweisen. Sprich, wenn du nun einen Biposto hast, dann darf er gesetzlich -20% von 190PS haben aber auch +20% von 190PS drüber haben, welches ihn in den Werkstoleranzen und auch in den Messtoleranzen gesetzlich schützt. Bedeutet, wenn du nun einen Biposto kaufst und der hat nur 170PS, dann hast du keine rechtliche Handhabe da zu klagen, weil die innerhalb der Toleranz liegen. Diese sind übrigens auch im Handbuch von jedem Abarth zu finden (Kraftstoffe und die voraussichtliche Leistung).

    Hier mein Rat. Leistungssteigerung mit NOREAD machen und dann fahren. Ende. Die Eintragung ist eine reine Geldmache und in 30 Jahren hat noch kein Mensch mein Tuning erfassen können. Und in 30 Jahren haben wir keine 300 Eintragungen durchgeführt bei bestimmt 50.000 Autos, die wir getunt haben.


    Muss jeder selbst wissen.


    Viel Spass bei Benny, die machen hervorragende Arbeit bei Kögel! Die Stage 1 sind allerdings 195PS datiert und nicht 200. Auch geht es da nicht primär um die Leistung, sondern um das Drehmoment.


    STAGE 1 - 195PS/320Nm
    STAGE1plus - 204PS/340Nm
    STAGE2 - 210PS/350Nm* begrenzt
    STAGE 2L - 215PS/-380Nm* auch begrenzt

    Diese Varianten sind möglich und mit über 5000 Kunden langzeiterprobt. In knapp 28 Jahren noch nie einen Motorschaden, Turboschaden oder Getriebeschaden.

    BITTE DEN TEXT LESEN!!

    Drehmoment soll ist ein irrelevanter Wert für die Wastegate.

    Du musst LADEDRUCK SOLL und LADEDRUCK IST loggen und einstellen - nichts anderes, diese beiden Kurven müssen übereinander liegen. Alles Andere hat dich da nicht zu interessieren. Wenn das dein Gerät nicht kann, dann kannst du Monate lang Weiterfummeln.

    Nein. Nichts davon stimmt.


    1. Die Wastegatefeder reguliert den mechanischen Soll / Ist Ladedruck.

    2. Dein Ladedruck Taktventil taktet den Ladedruck entsprechend der Programmierung.

    3. Dein Taktventil steuert die Wastegate Klappe an

    4. Du kannst die Wastegate zwar strammer machen, dann reicht die Taktfrequenz nicht aus um die Feder zu öffnen. Ab da entsteht eine Regeldifferenz und du fährst exakt ab da nicht mehr im Sollkennfeld sondern im vorgerechneten Ersatzkennfeld (eine Vornotlaufeigenschaft zum Bauteileschutz).

    5. Wann muss ich die Feder stärker spannen? Wenn zB der enorm viel höher absichtlich und gewollt programmierte Ladedruck die Feder zB mechanisch aufdrückt und Ladedruck entweichen kann, weil der Druck gegen die Feder zu hoch ist. Dann spannst du strammer - passt logischerweise dann auch den SOLL/IST digital also im Kennfeld an.

    Mit deiner Wastegateeinstellung machst du GAR NICHTS ausser Druck sinnlos ablassen (zu weich) oder Druck gegen die Programmierung erzeugen (Ersatzkennfeld). Beides ist absolut schädlich und genau deshalb soll man daran gar nicht erst rumfummeln. Die Feder wird nach Soll ist eingestellt: Multiecuscan: Motor - Parameter - Drehzahl, Ladedruck Sollwert und Ladedruck Istwert einstellen und fahren. Nun beschleunigst du bestenfalls im 3. oder 4. Gang aus dem Drehzahlkeller und versuchst die Wastegate so einzustellen, dass der Druck bei Soll und Ist gleich ist, sprich, wenn du da 2230 siehst bei SOLL, dann brauchst du 2230 bei IST. Die Beschleunigung, sprich den Ladedruckaufbau kannst du ignorieren, das schafft der Lader nicht, den Haltedruck OHNE OVERBOOST muss im zweistelligen passen.


    DAS alleine ist die Aufgabe der Wastegate - sonst nichts.
    Ich verstehe immer nicht, warum die Leute mit so einem Halbwissen sich selbst das Leben schwer machen. Again - kannst persönlich nehmen, oder auch nicht, ich meine es nur gut und versuche dir einfach einen Motorschaden (der Lader geht davon nicht kaputt) zu ersparen, spätestens dann bin ich kein Arsch mehr.

    Normalerweise kannst du nach dem ersten Mal Tacho anlernen am km-Stand nichts mehr ändern. Das ist ein "One Time Write". Generell ist es so, dass du dich nicht strafbar machst, wenn du den richtigen Zustand wiederherstellen möchtest. Das ist legal. Wenn du es nun so lassen willst, dann musst du den Einbau logischerweise dokumentieren, dann von einer Fiat Fachwerkstatt alles bestätigen lassen (was keine macht) und dann die Unterlagen beim Kauf dazugeben und auf den Tachostand hinweisen. Der einfache weg ist, geh zu einem Laden wie Kuhnert und lass da den Tacho einstellen. Dein RICHTIGER TACHOSTAND steht übrigens im EE2 deines Motorsteuergerätes und des BC (Diese müssen Synchron sein), damit kann man immer sehen, was Sache ist. Die Manipulation bzw auch die Suche nach Diskrepanzen beginnt da und nicht am Tacho selbst.