E-Abarth und Eure Testerfahrung ...

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  • Hallo zusammen,



    Am 28.09.23 habe ich den E-Abarth 500 für einen Tag zur Probe gefahren. Anbei meine gemachten Erfahrungen und den Vergleich zu meinem Abarth Rivale (MTA) mit schwimmenden Scheiben vorne und den HP2 Bremsbelägen. Der Rest des Fahrzeugs ist im Originalzustand.


    Das Fahrzeug wurde früh morgens übernommen. Der Batterieladezustand betrug 100%. Die Außentemperatur lag bei ca. 12°C. Mein Arbeitsweg betrug 47 km. Die Sitzheizung war eingeschaltet, und die Frischluft musste selbstverständlich nachgewärmt werden. Der Ladezustand nach der Ankunft am Arbeitsort betrug noch 80%. Gemäß Abarth kann die maximale Beschleunigung nur erreicht werden, wenn der Ladezustand der Batterie über 90% liegt. Nebenbei gibt es einen "Knopf, Dragster", den ich nicht betätigt habe, und der wahrscheinlich aktiviert werden muss, um die von Abarth angegebene maximale Beschleunigung zu erreichen. Während der Fahrt habe ich ausschließlich den Race (Track) Modus verwendet.


    Fazit zur Leistung: Auf meinem Arbeitsweg war ich fast ausschließlich auf der Autobahn unterwegs. Der Elektro Abarth beschleunigt merklich schneller von Null auf ca. 50 km/h, insbesondere aus dem Stand, da das MTA eine spürbare Verzögerung zeigt, nachdem das Gaspedal bereits voll durchgetreten wurde. Auf der Autobahn habe ich mehrmals das Gaspedal bei 80, 100 und 120 km/h voll durchgetreten. Die Beschleunigung ist im Vergleich zum Rivale wirklich schwach. Der E-Abarth beschleunigt in etwa so, als würde man den Abarth Rivale im Normalmodus (Sport aus) und mit Automatikgetriebe im 5. Gang weich beschleunigen, ohne dass die Automatik herunterschaltet. In Bezug auf die Leistung hat der E-Abarth eindeutig das Nachsehen.


    Fazit zum Bremsverhalten: Mit meinen Reifen (Michelin Pilot Sport 5) kann ich das Bremspedal blitzschnell komplett durchtreten, und auf ebener und trockener Straße löst das ABS nicht aus. Das bedeutet, dass die Bremsen sehr effektiv sind. Wenn man jedoch im E-Abart (Race, Track) Modus kräftig auf das Bremspedal tritt, kann man das ABS sehr schnell auslösen. Ein spätes Bremsen auf Kurvenanfahrt ist also nicht möglich. Meiner Meinung nach ist der E-Abarth daher nicht für die Rennstrecke geeignet.


    Fazit zum Fahrverhalten: Die Lenkung ist sehr weich und alles andere als direkt. Das Fahrwerk des E-Abarth ist im Vergleich zum Rivale sehr komfortabel. Kurvenfahren auf der Autobahn ist damit praktisch unmöglich. Der E-Abarth gerät stark ins Schaukeln, so dass man den Vorgang nach einmal links, rechts links abbrechen muss, um einen verhauenen Elchtest zu vermeiden. Auch hier bin ich der Meinung, dass der E-Abarth auf der Rennstrecke nichts verloren hat.


    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der E-Abarth eigentlich nur ein ganz normaler e-Fiat 500 ist, der mit großen Felgen ausgestattet wurde, das Interieur sportlicher gestaltet wurde und die Leistung des Elektromotors per Software erhöht wurde. Was sich die Marketingabteilung von Abarth dabei gedacht hat, ist mir schleierhaft. Der E-Abart ist in allen wichtigen Belangen einem Abarth Rivale unterlegen und nicht für die Rennstrecke geeignet. Die Idee, ein Nachfolger-Fahrzeug anzubieten, das in puncto Leistung und Fahrverhalten schlechter ist, finde ich wirklich nicht zielführend. Im Gegenteil, es mindert sogar den Ruf der Marke.


    Gerne würde ich die Meinungen derjenigen hören, die auch schon einmal den E-Abart getestet haben.


    Gruß, Silvio

    Mein Abarth 695: Biposto Record .... 84/133 ...
  • Ich konnte ihn jetzt nicht so ausgiebig wie Du testen. Bei mir war es im Rahmen des Abarth Day knapp 25km durch den Soonwald. Auch wollte ich ihn während der Fahrt nicht verheizen.


    Mein damaliges Fazit; kam man fahren - muss man aber nicht. (Mein Mann kam zum gleichen Ergebnis) Wer auf viele Knöpfchen und Programme steht ok.


    Wenn Vati der Mutti eine Freude machen möchte, reicht das völlig aus um in der Nachbarschaft, bei Freunden und beim shoppen zu polarisieren, aber der eigentliche Fahrspaß ist NICHT Abarth!!!


    Tatsächlich gebe ich Dir in dem Punkt Fiat E500 vollkommen recht.


    Einige Wochen später bekam ich den E Fiat für 2 Tage als Werkstattersatz und war erschrocken an wie vielen Stellen die Autos sich im Interieur fast gleich waren. Hatte ich doch bis zu diesem Tag eher gedacht, dass wenigstens in Sachen Ausstattung der E Abarth etwas besonderes oder einzigartiges im Gepäck hat. Denn irgendwie, so dachte ich, muss sich doch der stattliche Preis von über 40' € bemerkbar machen.

    Mein Abarth 500: 595 Competizione (Bj 22) - ​Mein legales Suchtmittel...
  • Man hat laut Abarth nur bei über 90% die volle Leistung? Macht ja gar keinen Sinn, da man E-Autos möglichst nur zwischen 20% und 80% bewegen soll, um den Akku zu schonen.

    Was wurde sich denn dabei gedacht? :D Wahrscheinlich genauso wenig, wie bei dem gesamten Autokonzept. :D

    Mein Abarth 595: Abarth 595 Turismo Stage 1
  • Aktuell noch nicht persönlich erfahren, aber:


    Meinung meiner bekannten Händler:

    - ist nie und nimmer ein Abarth, maximal ein Fiat e Sport

    - leider viel zu teuer

    - Reichweite ungenügend

    - aber ein Abarth für gut betuchte Livestyle-Kunden für den Kurzstreckenbetrieb in der Stadt oder den kurzen Weg zur Arbeit

    - Aktuell sehr, sehr spärliche Bestellungen


    Werde den e aber ganz sicher noch persönlich erfahren....

  • Hatte auch einen für ca. 2 Stunden.


    War froh, den wieder abzugeben.



    Leistung mau, teigige Vorderachse mit deutlich untersteuern, peinlicher Soundgenerator (nach 4 km ausgeschaltet).


    Der 500e Boccelli im Showroom wirkt viel edler.


    Fazit :

    E Kiste - Nein Danke


    Daniel

    Mein Auto: 2020er SS in Pista Grau, Sperre, Carbonarmaturenbrett, Skydome, Beats, ..., 2021er SS in Gara Weiß/Dach Schwarz, 2014er Turismo C in Hellblau/Grau
  • Hallo Zusammen


    Habe die Informationen gemäss Bildbeilage auf der Abarth Homepage gefunden.

    Hier ein ketzerischer Vergleich zum Abarth Rivale, welcher gemäß Hersteller in 6.7 s auf Hundert rennt.


    Abarth Rivale:

    6.7 s auf 100 km/h


    E-Abarth:

    7 s auf 100 km/h

    Info Abarth: «20-40 km/h 1 s weniger, 40-60 Km/h 1 s weniger, 60-100 km/h 1 s weniger»

    Summiert dann von 20-100 km/h insgesamt 3 s weniger.


    Bedeutet dann im Umkehrschluss das der E-Abarth von 0-20 km/h 3 s + (7 s - 6.7 s) länger benötigt.

    Somit für die Beschleunigung von 0-20 km/h dann 3.3 s länger als der Abarth Rivale.


    Physik in der Werbung, wie auch immer :/


    Mein Abarth 695: Biposto Record .... 84/133 ...
  • finden wir uns damit ab, dass abarth in 2 - 3 jahren von fiat geschlossen wird.

    kein mensch brauch so eine kirmiskugel.

    Mein Auto: Renault Megane RS TrackEdition und 595 Competizione mit Gtech Kram usw.
  • Oder es gibt wieder einen Verbrenner mit den neuen Kraftstoffen,die Messe mit den Verbrennern ist noch nicht gelesen. :);)

    Mein Abarth 595: Abarth 595 Turismo Garrett GT 1446,geänderter Ansaugschlauch,Ladeluftkühler Evo 240,Zusatzinstrumente Ladedruck,Öltemperatur,Türen gedämmt Hertz Frontsystem mit Isotec 4-one Verstärker,Ragazzon Auspuffanlage ab Kat 63,5mm bearbeiteter Luftfilterkasten,Unterbodenschutz mit Hohlraumkonservierung,Climair Windabweiser, CSR Dachspoiler in Carbonoptik! !

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