ich möchte auch noch meinen Senf dazu geben.
Ich habe meinen Abarth 2017 mit 26 Jahren initial als Daily gekauft und ihn bis zum Motorschaden (den ich aktuell langsam repariere) auch so benutzt - als einziges Auto- für alles. Umzug, Urlaub, Arbeitsweg, pendeln, alles was anfällt. Fast 190tkm in knapp 8 Jahren (knapp 24tkm/Jahr im Schnitt) mit dem Abarth muss man erstmal machen. Ich hatte lange Zeit einen Arbeitsweg von 160-170km täglich, größtenteils Landstraße, bin aber auch viel zu meiner Familie gefahren, 400km AB einfach. Ich finde, das kann der Abarth alles sehr gut, besonders gemessen an dem was er im Unterhalt kostet! Direkt nach Garantieende war mein Einstieg ins Tuning und bin bis heute darauf hängen geblieben und ich bereue nichts!
Allerdings habe ich keinen Vergleich zu Fahrzeugen anderer Hersteller was den Unterhalt betrifft. Nach dem Motorschaden habe ich einen Polo 6AW 115SP gekauft als neuen Daily. Mit dem bin ich auch super zufrieden, aber so gut wie er für ein Einsatzzweck ist so langweilig ist er zugleich. Ich mag ihn wirklich sehr, aber emotional ist nix los bei dem Karren. Einsteigen fahren - genau dafür hab ich ihn gekauft. Keine Emotionen, kaum Fahrspaß. Rational praktisch von vorne bis hinten.
Ja, Autobahn ist nicht die Paradedisziplin eines Serienfahrzeugs, da muss ich dir Recht geben, und Wahrscheinlich hab ich mich so an meine ganzen Umbauten gewöhnt, dass ich vergessen habe wie ein Serienabarth fährt, aber ich denke du solltest ihn behalten und deinen Spaß damit haben solange du nicht aus Beispielsweise familiären Gründen (Frau, Kind, etc) dazu gezwungen bist ihn zu verkaufen.
Nimm ein Fahrwerk und eine Stage 1, ggf mit LLK, und freu dich am Fahrspaß solange du kannst. Wenn du auf der AB gerne Tempomat möchtest ist das sehr verständlich, der war wenige Monate nach Kauf mein erstes Upgrade.