Ich denke auch, dass sich Unmut unsererseits natürlich an den nächsten Ansprechpartner, in diesem Fall oft die zuständigen Serviceberater richtet. Meistens, wie auch in meinem Fall werden aber sicherlich ganz woanders die Felsen auf dem Weg liegen. Beispielsweise habe ich bisher von 2 mir zugeteilten Serviceberatern erfahren, der letzte war auch erst seit dem Getriebeproblem mit mir vertraut. Wem zulasten z.B. der fehlende Inspektionsbericht geht weiß ich gar nicht, da es zwischen Vertrag und Übergabe stattfand und nach Aussage des Verkäufers die Werkstatt unter vielen Krankenfällen zu leiden hatte.
Auch, dass sich des Problems mit dem Rasseln sowohl nach meinem Hinweis, als auch nach mehrmaligen Vorführen des Wagens niemand angenommen hat, lässt auf mehrere "schwache" Glieder schließen.
Ich denke mein Fall war größtenteils eine Ausnahme, weil ich zum einen den Händler 150KM von mir gewählt habe, da dort der Abarth nunmal im Angebot war, als auch besagten Händler in Anspruch genommen habe, obwohl ich im Internet (was ja nicht immer stimmen muss) gelesen habe, dass gerade die Arbeit der Werkstatt zu Wünschen übrig lässt.
Meine Überlegung im Nachhinein ist einfach, warum scheinbar die Auslieferung so hastig vonstatten gehen sollte, (der Vertrag war ja schon längst unterschrieben) und dafür bei der Durchführung der Inspektion scheinbar sehr schwach gearbeitet wurde. An dieser Stelle hätte ich lieber noch 2-3 Wochen länger auf meinen Abarth gewartet mir (und der Werkstatt) aber gerne viel Zeit und Stress gespart. Wahrscheinlich trifft oder traf aber genau das von Portugal78 genannte Zeitdruck- und Zeitvorgabe-Problem der Mechaniker zu.
Mögen unsere Abarths lange halten und die Begegnungen mit dem Freundlichen stehts zu beiderseitiger Zufriedenheit enden.
LG
Alexander

