und Tschüss

Partner:
Feiertag?
  • Nun ja, soll jeder Fahren was ihm beliebt.. Schönreden braucht das keiner. Immer Schade wenn jemand sich einlullen lässt und dann doch nicht zufrieden ist.
    viele werden wieder zurück Wechseln. Nur ein Frage der Zeit.


    So ein Akkuschrauber hat im Anritt schon auch einen gewissen Spassfaktor. Mir persönlich fehlt dabei aber der Radau.


    Für meinen Teil möchte ich auch Spontan von Bayern mal nach Bremen ballern ohne mir dabei Gedanken zu machen wo ich Notstoppen müsste.
    Ich habe 2 Elektrofans im Bekanntenkreis, die Jammern grade Massiv bei den Temperaturen wegen fehlender Reichweite.


    Bedenken hätte ich so ne Kiste zu kaufen, ob ich in wenigen Jahren dann auf Sondermüll sitzen bleibe.
    Die Technik entwickelt sich rasant.. Batterien werden besser. Reichweiten erhöhem sich und du willst ne Kiste aus vergangenen Tagen mit angeschlagener Batterie und wenig Reichweite an den Mann bringen.


    Lässt sich sicher über Leasing lösen.. aber als Privatmann ist das in meinen Augen nicht Lohnenswert.
    Dafür bringt die Elektrifizierung der Fahrzeuge zu wenig der Umwelt als das ich diesen Zug Fahren würde. Da setzt man besser an anderer Stelle an.


    Als Geschäftsfahrzeug wäre es eine Option oder eben Hybride. die 1% Regelung halbiert sich, es gibt eine Kaufprämie, Leasing lässt sich schön ins Geschäft rechnen
    und Fahren werden dann eh die Meisten dennoch mit Sprit.

    Gruss John


    "Macht noch mehr Spass mit Zwischengas" :!:

    Mein Abarth 595: Gelbe Banane
  • Hallo!


    Im Alltag fahr ich nun seit 3 Monaten einen Benz EQC. Der schlägt unseren Rivale im Sprint auf 100 um über 2 Sekunden! Ja, macht auch Spaß, ist aber nicht dafür gedacht. Im Gegenteil! Der soll eben leise, ruhig und angenehm Komfortabel im täglichen Gebrauch sein und ist dabei auch noch günstig in der Erhaltung.


    Die Emotionen die beim Abarthfahren jede Sekunde vorhanden sind, wird der Benz nie vermitteln, muss/soll er auch gar nicht. Dafür gibts eben Fahrzeuge wie unsere Radaukugeln :-)
    Ich bin der Meinung das Beide ihre Daseinsberechtigung haben.


    Und das Reichweitenproblem des Stromers ist für mich und viele Andere auch keines. Bei Tagesstrecken von 120Km ist es mir egal ob es draußen + oder -20° hat. Einmal 30 Minuten Pause auf 5-600Km ist für mich auch kein Problem, und größere Strecken lege ich normalerweise mit dem Flugzeug zurück.


    Letztes Jahr haben wir die Urlaubsfahrt (Anfahrt über 380Km..musste einmal tanken, dabei 40min. Pause mit Mittagessen) mit dem Rivale gemacht und das war auch kein Problem.
    Den Abarth werden wir nie missen wollen!


    Schönen Tag Euch Allen,
    Werner

  • ....


    Im Alltag fahr ich nun seit 3 Monaten einen Benz EQC. .... und ist dabei auch noch günstig in der Erhaltung....


    Fährst Du den als Dienstwagen (egal ob als Angestellter, oder Deiner eigenen), oder rein privat?

    Grüße
    Oli

    Mein Abarth 595C: A595C Turismo ...my wife´s ride. 7,5x17 ET35 TecnoMagnesio Scorpion white mit 225/35R17 86Y Falken Azenis 510. Full LED conversion. Ulter premium V2. Giulia Doppelleselampe mit Ambilight (US). Familienbomber: 2015er Alhambra 7N 2.0TDI 177PS EU5 Handschalter. Mein Auto: 1996er Clio 1.6 16V, 1. Hand. Yamaha FZ750 3KT (meine), Yamaha YZF R125 RE40 (Sohnemann).
  • Wir haben ja unseren Abarth hergegeben wegen Platz Mangel ;)


    Meine große Tochter macht in zwei Jahren ihren Schein. Und da träumt sie von nem kleinen Abarth Cabrio. Mal schauen was so kommt :)


    Ich kann der E Mobilität nix besonderes abgewinnen. Klar. Rennen gut.
    Und der 500e schaut echt schnuckelig aus, keine Frage. Der Preis ist aber auch stolz :(
    Habe aber noch nix gefunden wofür ich mein Auto hergeben möchte.


    Habe meinen M3 gegen einen X3 M (wegen meiner Hüfte) getauscht. Der kann auch sparsam und leise ;)


    Solange es Motoren gibt kaufe ich sie. Was dann kommt sehen wir

    Alles was Spaß macht

    Mein Abarth 595: 595 Tourismo (Turini)
  • Gibt es E-Autos mit Handschaltung?
    Ich kaufe noch nichtmal Verbrenner mit Automatik. E-Autos erst Recht nicht.

    Mein Abarth 124 spider: schwarz/rot +BOSE, Oz Alleggeritas, BMC Luffi
  • Ich habe das für mich ganz anders gelöst.


    Genervt von Parkgebühren und der nahezu sinnlosen Abnutzung meines ABARTH auf langweiligen Fahrten von und zur Arbeit habe ich meine "Wegekosten" deutlich durch den Kauf eines Motorrollers gesenkt ( also mittlerweile der Zweite, habe gerade gewechselt), der sich neben einem Verbrauch von 2,3 Litern auch noch durch freie und kostenfreie Parkplatzwahl hervortut. Über die 60 Euro für die Versicherung und die KFZ- Steuerfreiheit möchte ich hier gar nicht reden.
    Jetzt spare ich täglich für den Arbeitsweg brutto ( Spritersparnis und Parkgebühren) 6 Euro ein, der neue 125er Roller hat leicht gebraucht mit 276km gerade einmal so viel gekostet wie ein Schnelladekabel einiger Hersteller..., der erste ging nach 4.000 km zum Einkaufspreis wieder weg.


    Bin seit August 2020 mit dem Abarth nur bei Eis und Schnee, also hier im Norden ca. 12 Mal zur Arbeit gejuckelt, den Rest wie auch alle relativen Kurzstreckenfahrten( insgesamt 4500km aktuell) erledigten die Roller. Dadurch hat sich der Tachostand des Abarth insgesamt gerade mal um 800km seit August 2020 erhöht :)). Habe die jährliche Fahrleistung bei der Versicherung auch gleich runtersetzen lassen, was ebenso ein paar Taler spart.



    Elektro-Fahrzeuge?


    Interessant, aber ... Ladestation 3.000 Euro, ungewisser Wiederverkaufswert nach mehrjähriger Nutzung...eine Batterie für den E-Golf z.B. kostet 12.000 derzeit Euro!!!


    Da warte ich auf Wasserstoff und fahre bis dahin Verbrenner gleich welcher Gattung, ob nun den Roller, mein Motorrad oder eben den ABARTH.


    Einen "Akkuschrauber" statt eines Abarth zu fahren, das würde für mich persönlich nicht in Frage kommen. Ein Abarth lebt, ein E-Auto fährt einfach nur, trotz eventuell besserer Fahrleistungen. Da fehlt mir einfach das "Drama".

    Mein Auto: Abarth 595, 145 PS, Campovolo, 7" Navi mit Android Auto, NSW, LS ETON POW 172.2 vorne, Endstufe i-soamp 4DS, Audio System CO 165 hinten Türen und Seitenteile hinten gedämmt, Schaltwegverkürzung,Scheiben getönt 85%, Ulter Edelstahl-Endtopf,Abarth-Schriftzug innen/ außen "nachgerüstet", Schaltsack- und Schaltknauf ersetzt, Chromringe um die Lüftungsschalter eingesetz, Kennzeichen mit Klettband befestigt
  • Hi!


    Zu den Kosten im Alltag muss ich allerdings vorausschicken, das ich zum Vergleich immer meinen letzten BMW (740d xdrive, 320 PS, Diesel, ~ 1850 Kg) heranziehe, und ich in Österreich lebe.


    Kosten auf 100Km:


    - BMW: 10,8€ bei Nutzung des Premiumdiesel, angenommenen 1,35€/l (heute kostet der gleiche Diesel allerdings 1,45€ :) ) und durchschnittlich 8l/100Km


    - EQC: 5,2€ seit Dezember 20 (d.h.: nur kalte Jahreszeit bis jetzt), inklusive Ladeverluste, und mindestens einmaliger Vorklimatisierung/Tag, bei Nutzung des Haushaltstromes (eigene Wallbox) um ca. 0,16€/kWh.


    Gruß, Werner

  • In D ist der Strom ungefähr doppelt so teuer, da lohnt sich das deutlich weniger. Für 16 Cent kriegt man nicht mal Wärmepumpenstrom.

    Mein Abarth 595: Nr 1, Turismo 2018, wurde geklaut; Nr 2: Turismo 2019, Nero Scorpione/Podio Blu, Leder braun, Felge Sport, rote Bremssättel
  • In D ist der Strom ungefähr doppelt so teuer, da lohnt sich das deutlich weniger. Für 16 Cent kriegt man nicht mal Wärmepumpenstrom.

    Keine Sorge, die Österreich Rechnung ist so auch nicht korrekt, da auch ich von den Wiener Netzen beliefet werde und somit locker das doppelte kostet bei wahrer Rechnung wie Netzgebühren etc.
    Also kommt Strom auf keinen Fall billiger, außer man produziert ihn selbst :) Cheers

    S.H.A.D.O Supreme Headquarter of Abarth Driving Organisation

    Mein Abarth 124 spider: Farbe: Midlifecrisis Turini weiss/ schwarz matt...mit einem Hauch von rot- full options...
  • Ich weiß ja nicht wie du auf das doppelte kommst, aber ja ich habe die Grundgebühren u.ä. nicht miteingerechnet, da ich diese sowieso zahle, ob mit oder ohne E- Auto.
    Ich habe unsere Stromrechnungen der letzten beiden Jahre erhoben und bin damals auf den genannten Preis für die kWh gekommen.... ja ohne diverse Jahresfixbeträge, welche, wie schon gesagt, immer da sind.
    Des weiteren habe ich einen guten Freund der bei Wien Energie beschäftigt ist, welche mir, auf meine Frage hin, den von mir errechneten Preis, bestätigt hat.

  • In Deutschland kostet eine Kilowattstunde zuhause aktuell im Schnitt 34 Cents. Grundgebühren und Geraffel mal ignoriert.


    Daher mein Einwurf, dass sich ein E-Auto bei uns weniger lohnt. Ohne die massiven Förderungen würde die Dinger keiner kaufen, weil sich das nicht rechnen würde und Richtung 40.000 Mäuse für einen Kleinwagen nicht sexy sind.


    Auf der Autobahn kann der Strompreis hier auch schon mal Richtung 80 Cents pro Kilowattstunde gehen, bei Verbräuchen um 22 kWh/100 km liegt das von den Kosten her dann auf einem ähnlichen Level wie bei meinem ehemaligen Hemi, der brauchte so 13 Liter.

    Mein Abarth 595: Nr 1, Turismo 2018, wurde geklaut; Nr 2: Turismo 2019, Nero Scorpione/Podio Blu, Leder braun, Felge Sport, rote Bremssättel
  • Witzig dass ihr wisst was Strom kostet. Ich hätte keinen Schimmer.
    Ich weiss ehrlich auch gar nicht was Benzin gerade kostet :D

    Mein Abarth 124 spider: schwarz/rot +BOSE, Oz Alleggeritas, BMC Luffi
  • Wenn man überlegt sich ein E-Auto zuzulegen, stolpert man auch über den Punkt "Betriebskosten". Da weiß man dann was der Strom kostet :-). Aber ich würde auch E-Auto fahren wenn ich gleich viel für 100km zahlen müsste wie für den Verbrenner.



  • Hallo Werner,


    danke für deinen Beitrag. Aber ich kann hier für einen DEUTSCHEN komplett kontern und das zerschmettern. Ich fahre seit November EQC400 4MATIC und habe das Abo zum 31.5.2021 gekündigt, weil das Konzept (nicht der Mercedes) nicht zu Ende gedacht ist und so nicht alltagstauglich für meine Bedürfnisse ist. Ich habe das Auto geholt, weil ich kein Bock habe über was zu sprechen, wenn ich keinen blassen Schimmer davon habe. Wenn ich schreibe oder rede, dann will ich mit Wissen und nicht mit Halbwissen oder Hörensagen glänzen. Ich persönlich kann mit ELEKTRO nichts anfangen, es ist nicht zu Ende gedacht und die Kosten sind in Deutschland höher als bei einem AMG V12 Biturbo G-Klasse im Dauerfeuerbetrieb. Der EQC kann im Winter, wenn es so ist, wie es diesen Winter war bei einer Rentnerfahrweise ca 240km fahren, wenn ich da alle "MAX RANGE" und Verbraucher auf Minimum und wirklich niemals "Gas" gebe. Du erwischt dich, wie du mit 80km/h mit dem Tempomat hinter LKWs her fährst und im Grunde genommen bewegst du dich "vorwärts" auf dem möglichst effizientestem Wege. Mit Spass, Emotionen oder "automobiler Freude" hat das nichts zu tun. Nichts.


    Der Schneefall war exorbitant dieses Jahr, im EQC mit 4 voneinander unabhängigen Motoren und einem geilen Torque Vectoring war das mit ABSTAND das sicherste Fahrgefühl auf so einem Schnee und Eis in meinem Leben. Das ist krass. Dann wurde es auch wärmer und beim Einsteigen kann ich nun plötzlich beobachten, wie die Reichweite teilweise 40-50km nach oben schiesst. Damit kommen wir der ASEP/NEFZ näher, sind aber nicht in einem alltagsfähigen Gebrauch.



    Hier mein umfangreiches Statement.


    DAS WARS. Monat 3 EQC und die Karten sind ausgespielt. Ich bin mit E-Mobility durch. Ich habe den nun noch bis zum Sommer, dann bin ich herrgottsfroh, dass ich ihn abgeben darf. Und das hat nichts mit dem EQC selbst zu tun, sondern schlicht damit, wie der Bürger sich mit so einem Schwachsinn verarschen lässt. Hier meine Punkte:
    * Anschaffung egal welchen Fahrzeuges zu teuer
    * Intransparente Ladepreise
    * Beschissenes Ladenetz
    * Lange Ladezeiten, wenn kein Schnelllader verfügbar
    * Vom Hersteller angegebene Reichweiten unrealistisch
    * 30% Reichweiten-Schwund im Winter
    * Kein Auto für Geschäftsfahrten im größeren Umkreis
    * Einschränkung persönlicher Freiheiten
    * Ladesäulen für Interessenten in einem Hochhaus undenkbar
    * Förderungen sind nur Augenwäscherei
    * Volksvedummung
    Egal, wie man es drehen und wenden mag. Ein Elektroauto für einen Radius von 50-100km ist genial, daran ist nichts auszusetzen und daran kann man nicht meckern. Man kann das Teil mit hier 26 Cent laden und kommt auf einen niedrigen 100km Preis. Wenn ich aber nur 40000 Euro zur Verfügung habe kann ich mir nur Furzkisten kaufen, die zu klein sind. SUVs kosten mit einigermassen plausibler Ausstattung 80-100.000 Euro und dann kollabiert jede Rechnung. Gestern ist der Audi e-tron GTRS vorgestellt worden. In der gesamten Pressekonferenz wurde mit der Beschleunigung geflirtet um das Auto irgendwie zu rechtfertigen. Auch hier sage ich - geiles Auto, tolle Optik, ja bestimmt geniale Beschleunigung, aber es ist noch ganz weit weg von "alltagstauglich". Und einen 160.000 Euro "Zweitwagen" stelle ich mir als Zweitürer vor mit 8 Zylinder-Biturbo und nicht ein Elektro. Ich rede nun aus EIGENER ERFAHRUNG, ich habe das Auto noch 3 Monate, danach Bye Bye Elektro und herzlich willkommen Diesel und Benziner.

  • :beifall: fundiertes und ehrliches Statement Eduard :top:


    Ob sich die Generation Y oder Z über die angesprochenen Punkte auch wirklich Gedanken macht, wage ich zu bezweifeln.


    Selbst mein Händler machte letzte Woche ähnliche Aussagen - keine Emotionen im Vergleich zum Benziner.
    Auch er offensichtlich ein ‚ewig Gestriger‘ ;)


    Und damit bin ich hier raus - und Tschüss
    Dani

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