Hallo und vielen lieben Dank für all die guten Wünsche!
Ich habe tatsächlich keinen Zeitbezug gesetzt, sorry noch mal und aber auch, ehrlich! Die oben geschilderte, schicksalshafte Fahrt begab sich bereits Angfang/Mitte Januar... ich versuche hier wieder einmal so gut es geht die angestaute Emotion zu verdauen.
"Lächle, es hätte schlimmer kommen können..." - und so lächelte ich, und es kam... der Anruf !!!
Aaaalso.... es gibt einen Sensor für die Motorlüftersteuerung, der in drei Stufen regelt (1=einschalten, 2=hurtig. 3=Fehlermeldung) und sich in Anbetracht von Fahrleistung und Fahrzeugalt
öhm.. ewiger Jugend halt auch mal verschleisst. Der Druck auf der Pipeline tat dieser auch eher ungut, so dass auch schadhafte Kühlleitungen zu ersetzen seien. Alles in allem kein Drama, mit ein wenig Glück war's das und nach bestandenem Belastungstest auf dem Leistungsprüfstand könnte ich sie bestenfalls auch wieder zeitnah abholen...
... nö, doch nicht
. Kaum auf dem Prüfstand in Aktion, wischte die bekannt unheilvoll rotglimmende Fehlermeldung jeglichen Optimismus gekonnt beiseite. Überhitzung, bitte Motorflüssigkeiten prüfen... Via Whatsapp zunächst daumendrückend, dann schicksalshadernd willigte ich selbstverständlich der weiteren Untersuchung am offenen Motor ein.
Ein winzig kleiner Riss im Zylinderkopf erwies sich als dann als die Wurzel allen Übels... wie auch dem Beginn meines Henne - Ei Traumas. Was war zuerst... der Riss im Zylinderkopf oder die Überhitzung... und war im Fall der Überhitzung der defekte Sensor tatsächlich ursächlich, oder querte dieser erst im Nachhinein die Wupper? Theoretisch praktisch könne man den Zylinderkopf nebst zugehöriger Dichtung austauschen... gänzlich ausschließen könne man weiteres Ungemach mit Sicherheit nicht... zumal Pleuel und sonstige beweglichen Teile mit nahezu 200.000 km auch schon die besten Zeiten hinter sich haben dürften.
Dazu gesellte sich dann noch ein absolut angemessener Kostenvoranschlag der vernichtenden Art, da er unterbewusst die Befürchtung eines wirtschaftlichen Totalschadens entfesselte. Was tun, sprach (nicht nur) Zeuss...
- Verkaufen wäre eine Option, mit Chance auf was Neues. Ausschlachten und verkaufen würde die Chance auf was Neues vielleicht sogar noch maximieren.
- Der befreundete Abarthhändler vom benachbarten Abarth-Spa versuchte derweil mit sensationellen Angeboten, welche vermutlich nur ich ausschlagen konnte, Wege aus der Höllenqual zu bahnen.
- Oder doch reparieren und aufs Beste hoffen....?
Der Aufschlag für lange philosophische abendliche Denkrunden am TV, stimmungsvoll untermalt von der Kaminfeuer-DVD![]()
Weh mir,
Tom!

