Zu beachten:
Der ganze Schmodder der durch den TL gesaugt wird landet in den LDKs und auch in der Ansaugbrücke. Wie sich der Ölfilm dort auf die Einspritzdüsen auswirkt darf sich jeder selbst ausmalen.
Zu beachten:
Der ganze Schmodder der durch den TL gesaugt wird landet in den LDKs und auch in der Ansaugbrücke. Wie sich der Ölfilm dort auf die Einspritzdüsen auswirkt darf sich jeder selbst ausmalen.
Von 10€ Catch Cans am besten ohne jeglichen Filter bin ich auch kein Freund, es gibt aber Hersteller die ihre Zeit sinnvoll nutzen und etwas Arbeit und Hirnschmalz in die Konstruktion stecken, die kann man dann auch brauchen
Also es gibt Motoren die nach 200000 km ablagefrei sind, andererseits Motoren die nach 80000 km so versifft sind, dass sich die Ölbohrungen in den Ölabstreifringen zusetzen mit Verkockungen des Öls. Ölwechsel bevor der Ruß es schwarz werden lässt und Öl aus dem Verbrennungstrakt rausfiltern, kann so verkehrt nicht sein. Aber wie immer nur meine Meinung!
Ich hatte mal ein Video bei Youtube gefunden, da hat das einer ganz gut erklärt. Beim Direkteinspritzer (ist der Abarth nicht) ist eine Catchcan sinnvoller. Bei normalen Einspritzern wird der Dampf der über die Kurbelwellenentlüftung kommt, vor den Ventilen mit dem Sprit vermischt und es gibt nicht so die Verkokelungen wie beim Direkteinspritzer.
Ich hab mir just for Fun eine Catchcan in meinen Dodge eingebaut (auch kein Direkteinpritzer). Wenn ich die ab und an leere, kommt da so ein knappes Schnapsglas pro 1000 km zusammen.
Hi zusammen,
baue nun auch einen Oil Catch Tank ins Kfz und habe mich gefragt wie ihr das mit den Schlauchdurchmessern haltet.
Soweit ich weiß:
Original: 16mm am Abscheider, 16mm am Ansaugschlauch. Dazwischen Alurohr mit Außendurchmesser glaube ich 12, also etwa 9-10 Innendurchmesser. Leitungslänge relativ kurz.
Beim Verbau des Tanks vor der Batterie werden die Leitungen ja grundsätzlich länger.
Ich hatte angedacht: Abscheider mit 16mm raus, sofort auf 14 mm und dann in den Oil Tank. Aus dem oil Tank dann entweder mit 10mm oder wieder mit 14 zur Ansaugung, kurz vorher ein Bogen um wieder auf die 16 zu kommen.
Bei 10mm denke ich, könnte man eventuell den Unterdruck im Kurbelgehäuse nicht in der Art aufrecht halten wie es sein soll (Leitungslänge, Tank, Widerstände usw). Der Schlauch würde sich aber einfacher legen lassen 😁 zumal das Alurohr original auch so dünn ist. Kann das aber gar nicht richtig einschätzen irgendwie. Was meint ihr dazu, wie ist eure Erfahrung damit?
ich habe die komplette Leitung von originaler KGE zu Catchtank zu Ansaugung in massiver mehrlagiger Silikonleitung Innendurchmesser 16mm gelegt. Das kann ich dringend nicht zur Nachahmung empfehlen. Der Schlauch ist so dick dass die Verlegung sehr, sehr schwierig ist. Wenn ich irgendwann meinen Ersatzmotor eingebaut habe werden die Leitungen durch eine dünnwandigere ausgetauscht, die 16mm Innen will ich aber möglichst beibehalten (ob das klappt weiß ich noch nicht, das hat aktuell keine große Wichtigkeit für mich)
HighCharity versuche besser den Innendurchmesser permanent beizubehalten und nicht zu verjüngen, besonders wenn du mehr Länge und Bögen einbauen möchtest.
Des Weiteren würde ich von Alu, vor allem nach dem Catchtank und nahe dem Turbo, abraten.
Da bei knackiger Kälte darin vllt Restdämpfe kondensieren könnten und Du möchtest ja nicht das sich ein kleiner Tropfen bildet und es es ans Verdichterrad schafft … wenn die Schaufel grade mit lustigen 100.000 U/min vor sich hin pfeift
juiciefreak rät zwar von seiner Leitung ab aber mit der hält man wenigstens gute Radien ein und sie kühlt nicht aus
Die 16er Schlauchleitung, welche ich hier habe, ist auch so unglaublich dick dass es einfach extrem schwer wird, diese ordentlich zu verlegen. Klar der Schlauch verlangt nach großen Radien, aber der 500er gibt den Platz dafür nur mit Gewalt her. Darum hab ich mich für eine 14er Leitung entschieden, welche kurz vor den Anschlüssen auf 16mm adaptiert wird. Es gibt ja auch noch den Weg, das originale KGE-Röhrchen zu kürzen und vom Catch Tank dann auf dieses zu gehen.
Wie verhält sich das bei der originalen KGE Leitung und dem Öl bzw. der Feuchtigkeit? Hier ist ja das Röhrchen verbaut und man findet ja auch deutliche Ölspuren in der Ansaugung. Das Zeug trifft ja auch auf die Schaufeln.
Wie verhält sich das bei der originalen KGE Leitung und dem Öl bzw. der Feuchtigkeit? Hier ist ja das Röhrchen verbaut und man findet ja auch deutliche Ölspuren in der Ansaugung. Das Zeug trifft ja auch auf die Schaufeln.
Einfache Antwort: wenn es sich ungünstig sammelt und im falschen Moment auf die Schaufel trifft, wird es seine Spuren hinterlassen.
Deshalb verbaust du einen Catchtank.
eigentlich müsste im optimalfall die Leitungslänge so sein, dass sie so kurz wie möglich vom Catchtank in die Ansaugung geht, wie lang die Leitung vorher ist sollte egal sein glaube ich. Das konnte ich leider überhaupt nicht umsetzen. meine Catchcan sitzt hinter der Batterie, die Leitungslänge zur Ansaugung ist irrelang...
das müsste ich vielleicht auch ändern nach dem Neuaufbau.
Rein strömungstechnisch sind kurze, glatte und knickfreie Leitungdquerschnitte mit ausreichende Querschnitt immer gut. Aber was ist hier passend?
Die OCC nahe an den TL zum absaugen setzen kommt dem Unterdruck in der Auffangbüchse zugute. Die OCC nahe an der KGE kommt aber dem Abscheideverhalten der Abluft entgegen. Was nun?
Eigentlich ganz einfach. Zum testen mal einen neuen (!) Schlauch mit NW10, ca 1m lang zB nehmen und damit mal ein Kerze sanft auspusten. Klappt das ohne rot anzulaufen, dann prima, mehr muss bei der Leitunglänge die KGE auch nicht drücken.
Dann einfach mal durch den gleichen Schlauch langsam Luft holen. Klappt das, top, mehr muss der Anschluss am Lufi bzw Ansaugschlauch TL auch nicht ziehen.
Oder anders ausgedrückt ist der erforderliche Volumenstrom nicht sonderlich groß um sich über Strömungswiderstände bei moderaten Querschnitten Gedanken zu machen.
Was wesentlich relevanter einen Einfluss hat sind die Temperaturdifferenzen an der OCC und beim Schlauch.
Die OCC sollte zur besseren Abscheidung immer kühler als die Abluft aus der KGE sein. Die Verbindung zur KGE am besten die gleiche Temperatur oder höher als die Abluft um ein vorzeitiges Abscheiden zu vermeiden.
Die Verbindung nach der OCC zum Lufi /TL ist zunächst nicht kritisch da sie kurz ausfallen sollte und sich daher darin eigentlich kein Kondesat(Feuchtigheit/Wasser) ansammeln sollte das bei Kälte gefrieren könnte und den TL beschädigt.
Wenn man alle Punkte berücksichtigen will ist eigentlich der ideale Platz auf der Beifahrersitz im Motorraum zwischen Ausgleichbehälter und Scheinwerfer. Dazu das Verbindungsrohr zwischen KGE und Ansaugstutzen TL-Schlauch auftrennen. Entweder den gen Gummistutzen entfernen und durch einen 90*Bogen in Richtung OCC ersetzen. Oder vor dem letzten Rohrbogen kürzen und einen passenden Schlauch an der letzten Zündspule vorbei zur OCC führen. Der Rückweg von der OCC dann wieder mit Schlauch und 90*-Bogen an den Ansaugschlauch zum TL anschließen.
Aber!!!!.... Das ist eine riesen Fummelei. Es ist kaum Platz selbst für die kleinste OCC mit 300ml und die 90*-Anschlusse schreien förmlich nach gequetschten Finger bis man verspannungsfrei montiert hat......wenn es den je nach Bauform der Bögen überhaupt geht.
Das nur mal kurz als Gedankenanregung. Da ich gerade im Umzugsstress bin fehlt mir leider die Zeit zum ausrechnen der verschieden Parameter für Durchmesser und Fluidik.
Grüße
Kai-Oliver
Kai-Oliver schön erklärt
Dünnerer Querschnitt ist aber ungünstig wegen der Verschmutzung über Zeit.
Dein pusten/ziehen Beispiel würde irgendwann nicht mehr klappen wenn dir die Sabber in dem kleinen Schlauch hoch und runter läuft ![]()
Mindestens zwischen KGE und OCC würde ich 16 innen beibehalten was 2,5 mal so viel Querschnitt wie n 10er hat.
Zwischen OCC zu TL gerne dünner dann zieht er, falls Reste mit kommen, diese auch schneller durch
Bei zu grossen Querschnitt geht einem die Spucke aus und der Sabbern sammelt sich darin🤪😎
Will damit sagen das bei (zu) großem Querschnitt die Stromungsgeschwindigtkeit bei gleichem Q uU zu niedrig ist um die gelösten Öldampfe in die OCC zu transportieren und lagern sich schon vorher an der Schlauchinnenwand ab.
Zu klein darf der Durchmesser auch nicht sein sonst kommt es zu dem von dir beschriebenen Effekt da sich immer ein wenig Öl im Schlauch anlagert. Bei zu kleinem Durchmesser ist diese unvermeidbar Ablagerung evtl schon zu viel.
Aber bei den zu erwartenden geringen Volumenströmen stellen 10-12mm ein guter Kompromiss dar.
Sobald ich wieder etwas Zeit habe kann mal die Berechnung für den nin/max Volumenstrom aufstellen.
Grüße
Kai-Oliver
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