Hallo liebe Abarth-Gemeinde,
ich bin seit gestern neu hier und habe ein Thema, das mir gerade unter den Nägeln brennt .... ich habe vor, meinen 695, Bj, 2023 mit Pogea Stage 1 auf 200 PS pimpen zu lassen. Nun sagt ein Freund von mir, dass der Turbolader die Mehrleistung von 10% auf Dauer nicht verkraftet. Hat jemand von Euch Erfahrungswerte? Termin hab ich schon ausgemacht für Anfang Oktober ....
Stage 1 Pogea
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Pogea weiß was er tut, wenn der Turbo das nicht aushalten würde, würde er es nicht anbieten.
Fahre in meinem MiTo eine Pogea Stage 1 Software (von 170 PS auf 201) seit mittlerweile 70 000 km.
Keine Probleme mit irgendwas (toi toi toi).
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Bei 200 PS würd ich mir bei Pogea keinerlei Sorgen machen. Die Erfahrung zeigt ja, dass auch dauerhaft deutlich mehr geht.
Freilich, wenn man die Mehrleistung auch ständig abruft, steigt der Verschleiß.
Kaputt bekommt ma alles. Je nach Benutzung. Wenn man aber vernünftig mit dem Auto umgeht, sollte das absolut kein Thema sein.
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ok, danke Euch beiden. Mein Entschluss steht ja eigentlich ohnehin schon fest (hab ich bissi Spass dran....
)...., hat mich nur leicht verunsichert .... ist mittlerweile mein 4. Abarth (und wird auch nicht der letzte sein), ich hoffe darauf, es es mit Verbrenner irgendwie doch weitergeht ....Gibt es eigentlich hierüber irgendwelche Treffen der Abarth-Gemeinde ?
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Bei Pogea bist du gut aufgehoben. Was Eduard macht hat Hand und Fuß und ist absolut standfest. Kann ich nur empfehlen.👍
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Grüezi und willkommen Caroline
Stage 1 sollte kein Problem sein.
Kalt- und warmfahren, ordentlicher Sprit und Spass haben.
Jeder Motor/ Turbolader ob original oder getunt geht bei brachialer Behandlung irgendwann kaputt

Abarth Treffen gibt es regelmässig - einige werden hier auch angekündigt….
Ob es in Zukunft nochmals einen neuen Verbrenner-Abarth geben wird steht aktuell in den Sternen.
So wie es war, wird es aber bestimmt nicht mehr( Euro 7, Lärmvorschriften und all die Assitenzsysteme).
Viel Spass und Grüsse us dr Schwiiz
Dani
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Hallo,
seit 2017 mit G-Tech EVO 200 SW unterwegs, mittlerweile 75.000 km ohne jegliche Probleme,
auch G-Tech wissen, was sie tun....

Grüße
Jochen
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Super... danke Euch für die Infos .... Jedoch spreche ich nicht direkt bei Pogea vor, sondern bei der Fa. Kögel in Stuttgart, die aber mit Pogea arbeiten. Also dann bin ich jetzt etwas beruhigter .... und freue mich drauf .... Ich bin übrigens aus dem Rhein-Main-Gebiet .. noch jemand hier aus der Gegend ? Euch allen einen schönen Tag - auch wenn das Wetter derzeit nicht so wirklich mitspielt ....


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Servus. Wenn du aus dem Rhein Main Gebiet kommst,hier gibt es eine kleine feine Gruppe Abarthisti incl. einer super Abarth Werkstatt. Bei Interesse kannst dich gerne bei mir melden. Könnte den Kontakt herstellen wenn du magst.
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Rhein Main Gebiet
- hier -
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Gude
Grüße aus Frankfurt vom kleinen wütendem Traktor -
soooviel Rhein-Mainler ... freut mich extremst .... seid gegrüst ....
dann schicke ich mal flotte Grüsse zurück ins Rhein-Main-Gebiet... und diablo666: her mit dem Kontakt ... Abarth-Werkstätten immer gerne genommen ... die "üblichen" - also ohne Abarth - sind oft überfragt ....da find ich Profis schon immer sehr von Vorteil ..... -
Viel Spass bei Benny, die machen hervorragende Arbeit bei Kögel! Die Stage 1 sind allerdings 195PS datiert und nicht 200. Auch geht es da nicht primär um die Leistung, sondern um das Drehmoment.
STAGE 1 - 195PS/320Nm
STAGE1plus - 204PS/340Nm
STAGE2 - 210PS/350Nm* begrenzt
STAGE 2L - 215PS/-380Nm* auch begrenzt
Diese Varianten sind möglich und mit über 5000 Kunden langzeiterprobt. In knapp 28 Jahren noch nie einen Motorschaden, Turboschaden oder Getriebeschaden. -
Ich hab' Stage 1 auch bei Kögel machen lassen. Laut Prüfstand sind's bei meinem 198 PS und 335 Nm.

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Danke Euch für die Infos ... merkwürdig, ich dachte, ich hätte heute morgen nochmal eine Nachricht verschickt, finde sie aber nicht mehr .. also, nochmal: hier geht es jetzt allerdings nur um die Hessen unter uns .... nach der Leistungssteigerung ist - und zwar ausschließlich in Hessen - die Betriebserlaubnis über die Bündelungsbehörde in Marburg zu beantragen. Im Inet ist zu lesen, dass aufgrund von Entbürokratisierung diese Bündelungsbehörde abgeschafft wird, jedoch hat ein Anruf heute morgen bei der Kfz.Zulassungsbehörde in Bad Schwalbach ergeben, dass dort keiner was davon weiss. Also wieder die Unterlagen zuerst zur Bündelungsbehörde nach Marburg, dann mit deren OK ist erst die Eintragung möglich. Lasst Ihr das überhaupt eintragen oder nicht ?
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Danke Euch für die Infos ... merkwürdig, ich dachte, ich hätte heute morgen nochmal eine Nachricht verschickt, finde sie aber nicht mehr .. also, nochmal: hier geht es jetzt allerdings nur um die Hessen unter uns .... nach der Leistungssteigerung ist - und zwar ausschließlich in Hessen - die Betriebserlaubnis über die Bündelungsbehörde in Marburg zu beantragen. Im Inet ist zu lesen, dass aufgrund von Entbürokratisierung diese Bündelungsbehörde abgeschafft wird, jedoch hat ein Anruf heute morgen bei der Kfz.Zulassungsbehörde in Bad Schwalbach ergeben, dass dort keiner was davon weiss. Also wieder die Unterlagen zuerst zur Bündelungsbehörde nach Marburg, dann mit deren OK ist erst die Eintragung möglich. Lasst Ihr das überhaupt eintragen oder nicht ?
F, LDK und Hochtaunuskreis waren noch nie der Bündelungsbehörde unterstellt, die prüfen selbst … wobei F trotzdem verhältnismäßig streng prüft, besonders wenn man nen jüngeren oder (egal wo) einfach den falschen Prüfer erwischt.
Trotzdem gut das die das abschaffen!
Hat nur Ärger gemacht und mehr gekostet, allerdings warst du mit einer Eintragung auch 200% auf der sicheren Seite.
Ich nutze den TÜV in Dietzenbach.
Empfinde die als angenehm offen, kompetent, nicht übervorsichtig und die haben noch einen der Einzelabnahmen fürs Motorrad macht (in Rücksprache mit dem Motorrad TÜV Guru in Kassel)
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DrBob: danke für den HInweis ... uuuuppppsss ...
ja, also zum TÜV muss ich ja nach dem Besuch bei Fa. Kögel nicht mehr, die haben ja den TÜV vorort Mittwochs ; ist ja inclusive ... jedoch muss ich die Unterlagen dann noch nach Marburg schicken, damit ich von nem Schreibtischtäter dort den Bericht des TÜV-Menschen bestätigt bekomme und die Betriebserlaubnis von denen erhalte zum Eintragen. Was ein Bürokratiewahnsinn ... unfassbar. Ich war voller Hoffnung, dass dieser Blödsinn jetzt Geschichte ist, aber wie gesagt ... bei unserer Zulassungsstelle weiss keiner was von ner Schließung der Bündelungsbehörde in Marburg .....Ja, eintragen auf jeden Fall, dachte nur, es ginge unbürokratischer ....... na gut, dann doch umständlich ... Deutschland lässt grüssen ..... horridooooo ...... -
ALSO:
Wir haben für die Leistungssteigerungen Gutachten und diese sind in Hessen KEIN PROBLEM. ALLERDINGS hier aus 30 Jahren Erfahrung:Ich persönlich würde NIEMALS eine Leistungssteigerungen eintragen lassen. Meine Arbeit unterliegt dem VD TÜV 751. Wenn du nun eine Leistungssteigerung einträgst, dann hast du das Problem, dass die EG Nummer aus deinem Fahrzeugschein gestrichen wird. Sprich, du verbaust dir selbst den Weg zu EG-Typ Teilen, du löscht deine COC, du kannst das Auto nicht mehr in einem Autohaus in Zahlung geben und das Auto kann nicht mehr exportiert werden. Sprich, das Auto ist nur noch national nutzbar und die ganze Prozedur ist nahezu unmöglich rückgängig zu machen. Das ist leider das Problem mit der Beratung, die der TÜV aus wirtschaftlichen Eigeninteresse nicht kommuniziert. Die Löschung und OEM Ausführung der Papiere kann immer nur der Hersteller bescheinigen und das macht kein Händler, nie, denn die Möglichkeit des Update auf Serie ist unmöglich, das heisst, dass diese Situation nur durch den Kauf eines neuen Motorsteuergerätes möglich ist, und auch dann wird es insbesondere in Hessen sehr schwer.
Leistungssteigerungen durch KBA zertifizierte Betriebe, die auf dem OEM Motorsteuergerät per Änderungen der Kennfelder durchgeführt werden sind gesetzlich nicht erfasst. Sowohl die VD TÜV 751 Abs 1-4 weist ganz klar auf diese Tatsache hin, dass diese Art und Weise des Tuning nicht gesetzlich erfasst ist und diese "zu einem späteren Zeitpunkt" einer Expertengruppe zur Gesetzesfindung übergeben wird (so klar im Merkblatt!!) und weiter unterliegt man hier auch der (EU) 2018/858 welches nachgefolgt durch die 2007/46/EG wurde. Auch diese klaren Abgrenzungen können die gesetzliche Nachweispflicht nicht erfüllen, so dass der Gesetzgeber bei Kennfeldoptimierung keinerlei Rechtsmöglichkeit hat. Das dem Verbraucher aber durch die Eintragung ein signifikanter finanzieller Nachteil entsteht weist weder der TÜV noch irgend eine Behörde hin.
Mein Tuning ist nicht nachweisbar. Die NO READ Verschlüsselung macht eine Beweisführung unmöglich. Der Hersteller darf nach VO (EU) 2018/858 in Verbindung mit der R51.XX eine Regeltoleranz nach ECE-R85 von 20% zum Worst Case (in diesem Fall der Biposto) am Fahrzeug ausweisen. Sprich, wenn du nun einen Biposto hast, dann darf er gesetzlich -20% von 190PS haben aber auch +20% von 190PS drüber haben, welches ihn in den Werkstoleranzen und auch in den Messtoleranzen gesetzlich schützt. Bedeutet, wenn du nun einen Biposto kaufst und der hat nur 170PS, dann hast du keine rechtliche Handhabe da zu klagen, weil die innerhalb der Toleranz liegen. Diese sind übrigens auch im Handbuch von jedem Abarth zu finden (Kraftstoffe und die voraussichtliche Leistung).
Hier mein Rat. Leistungssteigerung mit NOREAD machen und dann fahren. Ende. Die Eintragung ist eine reine Geldmache und in 30 Jahren hat noch kein Mensch mein Tuning erfassen können. Und in 30 Jahren haben wir keine 300 Eintragungen durchgeführt bei bestimmt 50.000 Autos, die wir getunt haben.
Muss jeder selbst wissen. -
Vielen Dank Eddie,
immer wieder schön von Dir informatives Hintergrundwissen ausführlich erklärt zu bekommen. Gut zu wissen.
( Stage 1 seit 38.000km ohne Probleme und mit viel Spass, nicht eingetragen )
Caroline1968 kann ich Dir bedenkenlos empfehlen...........
Grüsse Martin
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