Abarth 500 Serie 140ps – Leistungssteigerung durch G-Tech Evo 200 sinnvoll oder doch anderes Auto?

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  • Hallo zusammen,


    ich wollte mal eure Meinung hören und ein bisschen „laut denken“, weil ich aktuell etwas unsicher bin, wie ich mit meinem Abarth weitermachen soll.


    Ich fahre seit einigen Monaten einen Abarth 140 PS (Baujahr 2016, Vorfacelift, Schalter). In der Zeit habe ich jetzt rund 10.000 km abgespult, aktuell steht er bei etwa 71.000 km. Grundsätzlich, das Auto macht Spaß, sieht gut aus und der Klang ist gut, auch wenn man den Record Monza im Innenraum leider weniger wahrnimmt, als man es sich wünschen würde.


    Jetzt kommt aber mein „Problem“: Mein Fahrprofil besteht zu ca. 90 % aus Autobahn. Arbeitsweg hin und zurück sind etwa 90 km, und auch am Wochenende bin ich meistens auf der Autobahn unterwegs. Genau da fange ich an zu zweifeln, ob der Abarth wirklich das richtige Auto für mich ist.


    Man fährt ein „sportliches“ Auto und dann klebt einem auf der linken Spur ein ganz normaler Passat am Heck. Mir ist natürlich klar, dass „sportlich“ nicht unbedingt bedeutet, auf der Geraden der Schnellste zu sein. Der Abarth lebt von Kurven, Handling und Emotionen. Trotzdem hat man diesen Gedanken im Hinterkopf, und genau das sorgt bei mir manchmal für ein gewisses Gefühl der Enttäuschung.


    Deshalb habe ich zunächst überlegt, in Leistung und Technik zu investieren. Mein Plan wäre gewesen, etwa 7.000 € zu investieren, wenn der Wagen bei ca. 90.000–100.000 km steht:

    - Vmaxx 330 / Brembo Bremsanlage

    - G-Tech Evo 200 Leistungssteigerung mit größerem Turbolader (ca. 200 PS, über 300 Nm)

    - Bilstein B14 Fahrwerk

    - verstärkte Kupplung / Getriebeoptimierung


    Damit hätte ich vermutlich ein wirklich spaßiges und deutlich stärkeres Gesamtpaket.


    ABER, Je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto mehr Zweifel kamen auf. Ich würde am Ende fast so viel Geld ins Auto stecken, wie es selbst gekostet hat und trotzdem wäre ich von den reinen Fahrleistungen (z. B. 100–200 km/h oder Vmax) ungefähr auf dem Niveau von serienmäßigen Fahrzeugen wie GTI, Fiesta ST oder Corsa OPC. Mit leichtem Tuning würden diese den Abarth sogar wieder deutlich übertreffen. Daher weiß ich nicht, ob ich mit dem Abarth langfristig glücklich werde…


    Das hat mich ehrlich gesagt etwas stutzig gemacht. So viel investieren und am Ende trotzdem nicht wirklich „schnell“ sein, zumindest auf der Autobahn. Dazu kommt noch das 5-Gang-Getriebe, das einfach limitiert.


    Deshalb kam mir eine zweite Idee:

    Den Abarth Ende des Jahres verkaufen (vermutlich mit 90.000–100.000 km für ca. 7.000 € an einen Händler) und die geplanten 7.000 € zusätzlich nehmen, um auf ein anderes Fahrzeug zu wechseln wie zum Beispiel einen Ford Focus ST MK3.


    Der hätte:

    - serienmäßig über 250 PS

    - deutlich bessere Autobahn-Performance

    - bessere 100–200 Zeiten

    - und vor allem noch deutlich mehr Potenzial nach oben mit Tuning


    Rein rational würde das deutlich besser zu meinem Fahrprofil passen.


    Natürlich weiß ich, dass mir am Ende niemand die Entscheidung abnehmen kann. Es geht mir hier auch nicht darum, eine „richtige“ oder „falsche“ Antwort zu bekommen. Ich würde einfach gerne eure Meinungen hören:


    - Gibt es hier Leute, die ähnliche Umbauten (Evo 200 etc.) gemacht haben und berichten können? (Zeiten 100-200, VMax etc. )

    - Hat jemand vielleicht den Schritt vom Abarth zu etwas „Autobahn-lastigerem“ gemacht?

    - Würdet ihr eher sagen: Abarth behalten und optimieren oder lieber wechseln?


    Mir geht es einfach darum, verschiedene Perspektiven zu hören, um mir selbst ein klareres Bild zu machen. Manchmal hilft ein Blick von außen ja enorm.


    Danke euch schon mal fürs Lesen und eure Meinungen!

  • Ich halte den Abarth grundsätzlich für ein Fahrzeug, dass denkbar ungeeignet für tägliche Autobahn Strecken ist.

    Das Auto gehört auf die Landstraße und ab und zu auf die BAB.

    Ich würde mir für das tägliche Pendeln einen schönen und bequemen Diesel oder größeren Benziner holen und die Knallerbse für das Wochenende behalten.

    Just my 50 cent

    Ich gebe lediglich meine Meinung bzw. meinen Wissenstand wieder, das erhebt jedoch keinen Anspruch auf Richtigkeit.

    Wer meine Ratschläge befolgt, handelt auf eigene Gefahr.

    Mein Abarth 595C: Abarth 595C ScorpioneOro EZ Dezember 2020, alles Original
  • Ich kann nur für mich sprechen: Ich finde den kleinen Abarth ehrlicherweise eher ungeeignet für die Autobahn. Es macht mir nullkommanull Spaß damit auf der BAB zu fahren. Ich mag sportliches fahren. Auf der Autobahn fühlt es sich im Abarth nicht sportlich an und ich gebe Dir recht, die meisten anderen können genauso schnell, wenn sie wollen.


    Dafür macht es auf Landstraßen doppelt Spaß. Ich liebe es, mit dem kleinen Flitzer bei schönem Wetter über Land zu fahren. Ich freue mich über die Resonanz die man von den meisten Leuten bekommt. Sie war bisher durchweg freundlich.

    Mit meinem großen Erstwagen ist das nicht so, da wurde mir noch kein Lächeln geschenkt :D

    Der Abarth ist eine sportliche, kleine, niedliche, Rennsemmel, die außer Konkurenz gefahren werden muss. Mit anderen messen macht keinen Sinn.


    Wer den Anspruch hat, mit einem Golf GTI mitzuhalten, sollte ein anderes Auto wählen. Selbst mit preislich gerade noch vertretbarer Leistungssteigerung auf ~200 PS wird das nix. Dafür ist der Abarth nun mal nicht gemacht.

    Für mich funktioniert das Auto gut als Zweitwagen. Als alleiniges Auto würde es für mich auch nicht passen.

    In Deiner Situation würde ich mir ein Auto kaufen, das für Dich und Dein Fahrprofil passt. Eben eines, das auch Autobahn gut kann.

    Mein Abarth 595: Basis Modell aus 2018, ST-XA Gewinde, 10/15 mm Spurplatten, Scheibentönung, Sitztieferlegung und Sitzheizung :-)
  • Ist halt die Frage was du möchtest bzw was dir am wichtigsten ist.

    Nen Corsa OPC und auch Fiesta ST sind 100-200 auch eher langsam, wenn du da was potentes willst musst du eher Richtung Golf GTI schauen.

    Beim Abarth liegst du bei 200ps 100-200 ungefähr 18-19sek je nachdem. Das ist etwas schneller als bspw. ein Corsa OPC mit der Leistung und auch als ein Hyundai i20n. Bei 240-250ps im Abarth sind es schon nurnoch 13 sek. Das fährt ein Golf GTI dann mit Software auch.

    Allerdings musst du bei VAG auch einiges Investieren um da Fahrspaß und Emotionen ins Auto zu bekommen.

    Von Ford halte ich da eher nicht soviel, da die Motoren oft nicht so haltbar sind wie die der Konkurrenz.


    Ich selber hatte zb vor meinem Abarth Punto einen Insignia OPC mit rund 350ps. Sicher war der auf der Bahn deutlich fixer und komfortabler, aber dank opel-typisch scheiß Schaltung bzw. Getriebe und Allradantrieb deutlich weniger Fahrspaß als im Abarth.

    Pops and Bangs bzw. Schubblubbern für 1.4 Multiair Turbo nach Wunsch -> PN

    Für Softwareoptimierung -> TurboLapaka

    Mein Abarth Punto Evo: Turbolapaka Stage 2 (210ps 320nm), großer LLK, RM Motors 200 Zellen DP, Gtech GT560-S, H&S Corse BMC Ansaugung, Lowtec Gewindefahrwerk
  • Halte den Abarth,allein wegen des fehlenden 6 Ganges, nicht für das optimale Autobahnauto.


    Was Evo 200 angeht, wo kommst du denn her? Hatte mir die 180/200 auch angesehen, weil eben legal machbar. Einschränkung ist,aber dass in manchen Bundesländern kein Tüv möglich ist. Darunter meins. Damit für mich ausgeschieden,weil ich nur legal fahren möchte. Vll gibt das ja den Ausschlag für dich

    Wir sind die Borg - Widerstand ist Spannung durch Stromstärke

    Mein Abarth 595: Tursimo - Grigio Quarzo - Leder Braun - Xenon - Heckwischer und Antenne für schlechte Zeiten ausgebaut - Bilstein B14 - Ragazzon ESD - Forge Ansaugschlauch - Bonalume geschlossen - Alpha Competition Shortshifter- LED-Beleuchtung wo legal möglich (feat. E-Prüfzeichen) - Prosport 4in1 Anzeige in OEM Position - untenrum Fluid Film und Mike Sanders - obenrum finish kare 1000P
  • Täglich, fünf Tage in der Woche, als "Arbeitstier" 90 km BAB + 90 % BAB...... würde mir ein anderes Auto kaufen und nicht tausende Euro in den 140 PS Abarth investieren!

    Mein Abarth 595: Competizione mit Pogea Monster + Stage 1 plus
  • Ich würde mit einer Stage1 anfangen und dann mal sehen ob das nicht schon der richtige Weg ist.

    Ich fahre derzeit gelegentlich auf der BAB, da klebt mir nur noch selten etwas am Heck.....


    Grüße

    Ein Leben ohne Abarth ist möglich, aber völlig spaßlos..... :top:

    Mein Auto: Abarth 595 Custom, ....."Sondermodell Vi*gra", klein, blau, hart und potent :-D. 17" Abarth Trofeo mit Pirelli PZeroNero, 17" MSW 85 (white) mit Yokohama V701 und 16" Dezent-Winterräder; BMC Luftfilter; Forge Ansaugschlauch, G-Tech Hitzeschutzschild, Corsa-Paket; Shiftlight, AC-Short Shifter, J&M Plakete , Climair-Sonnenschutz,, Ragazzon H2 + Inoxcar Flexrohr in Edelstahl, Koni FSD v/h, Brembo gelocht v/h, rote Fischer-Stahlflex-Bremsleitungen, SCC Spurplatten 4x5mm, DNA-Heckstrebe, div. Covers von Paintmodz, Shiftlight, Pogea Stage 1, Philips Ultinon 6000 Boost LED, Beifahrerseitig Feuerlöscher, Schweisstuch und K**ztütenhalter.....das richtige Auto für studierende alte Säcke :-)
  • Das ist doch sehr individuell und eher eine Geschmacksache, womit man auf der BAB unterwegs ist. Klein, groß, stark oder weniger stark.

    Ich habe rausgelesen, dass Du nur ein Fahrzeug unterhalten möchtest,

    also ist die Frage, liebst Du die Rennkugel und damit verbundene Emotionen oder

    brauchst Du mehr Power mit einhergehendem Comfort von einem 0815 Hersteller?

    Wir haben unseren Kleinen für meine Frau aus beruflichen Gründen (einfache Strecke 250 km, mehrmals im Monat) gekauft. Umstandshalber brauch sie ihn aktuell nicht und so wird er für Freizeit und auch schon mal für Italienurlaub genutzt.

    Ich selbst fahre über 1000 km im Monat Autobahn, überwiegend längere Strecken und nutze dafür einen 2 Liter, bzw. 3 Liter Diesel BMW. Ist natürlich komfortabler als der Abarth.

    Ist aber eher ein Luxusproblem und hätte ich die Auswahl nicht, so würde ich auch Abarth dafür nutzen und jede Fahrt genießen! So langsam sind die nun auch nicht.

    Mein Abarth 695: esseesse in Campovolo Grau
  • Ich würde mit einer Stage1 anfangen und dann mal sehen ob das nicht schon der richtige Weg ist.

    Ich fahre derzeit gelegentlich auf der BAB, da klebt mir nur noch selten etwas am Heck.....


    Grüße

    Kann ich mit meinem 204 PS Ei nicht unbedingt nachvollziehen. Mag vielleicht an dem schicken Heck des Abarth's liegen? Mir geht öfter die Luft da oben aus. Auf der Landstrasse ist er wahrlich witzig., emotionsgeladen:thumbup: Auf der BAB, je nach Strecke & Zufall, ... kleiner Zwiespalt.


    Trotzdem bei Wind & Wetter (auch Winter mit mal Salz), so wie eingangs beschrieben, wäre es bei mir kein 595.


    Ich MUSS auch nicht mehr täglich fahren. Kann zu 98 % eigenständig entscheiden ob, wann ich den ABARTH fahren möchte. Dafür ist das soundgeladene Emotions-Ei super.

    Mein Abarth 595: Competizione mit Pogea Monster + Stage 1 plus
  • Beitrag von NormaleeNutzer ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Erstmal vielen Dank für die vielen Meinungen und Perspektiven, das hat mir wirklich geholfen, das Ganze etwas klarer zu sehen.


    Aktuell tendiere ich tatsächlich dazu, den Abarth zu verkaufen. Ein Punkt, der mir durch eure Beiträge erst richtig bewusst geworden ist: Viele von euch fahren den Abarth gar nicht als Hauptauto, sondern eher als Wochenend- bzw. Spaßfahrzeug. Genau da liegt wahrscheinlich auch ein Teil meines „Problems“.


    Ich bin noch relativ jung und finanziell nicht in der Situation, mir zwei Autos leisten zu können. Der Abarth ist für mich somit mein Daily und muss alles abdecken. Natürlich schätze ich die Fahreigenschaften, den Sound und das Gesamtpaket, aber wie schon beschrieben besteht mein Fahrprofil zu fast 90 % aus Autobahn.


    Dabei geht es mir gar nicht primär um Komfort, sondern tatsächlich um die Leistung. Und genau da merke ich einfach, dass mir der Abarth aktuell nicht ausreicht. Selbst mit einer Leistungssteigerung habe ich zunehmend das Gefühl, dass ich damit langfristig nicht wirklich glücklich werde, vor allem im Hinblick auf mein Fahrprofil.


    Deshalb wollte ich nun meine nächste Frage direkt an euch stellen:

    Hat jemand von euch bereits Erfahrung mit dem Verkauf eines Abarths (oder generell eines Autos) und kann berichten, wie ihr das Ganze angegangen seid?


    Ich stehe da ehrlich gesagt noch ziemlich am Anfang und habe kaum Erfahrung damit. In meinem Umfeld gibt es leider auch niemanden, der mir konkret helfen kann.



    Bei wirkaufendeinauto-de wurde mir ein Preis von ca. 6.800–7.000 € angeboten das kommt mir allerdings etwas zu niedrig vor…


    Danke euch nochmal für den ganzen Input bisher!

  • Ich habe mittlerweile meinen 21. PKW + 18 Motorräder durch + ein paar damals von .....egal.


    Stelle den bei KLEINANZEIGEN + mobile.de rein. Lese im Net was allgemein zu beachten ist bei Besichtigungen, speziell Probefahrt, Verkauf, Übergabe.


    WKDA habe ich nur vor kurzem einmal, das erste mal in meinem Leben gemacht. Hatte erstmals keine Lust auf einen Verkauf durch mich.

    Grund: Bin älter geworen und viel wichtiger, die Entscheidung für den 595 kam plötzlich schneller als gedacht, mir fehlte dann der Platz und. .... Allerdings habe ich da auch nur auf ca. 1.000,- Euro verzichtet. Nach meiner Einschätzung. Auch konnte ich mir das über WKDA leisten weil ich das Auto vor zig Jahren unsagbar günstig erworben habe und die Preise in den letzten Jahren gestiegen sind. Aufgrund der soliden Nachfrage. Das war natürlich Zufall / Glück.


    WKDA ist total seriös und ok. Natürlich bekommst du da nur einen knallharten Händler-Einkaufspreis.


    An deiner Stelle würde ich es selber machen, zumindest probieren. Ansonsten verschenkst du paar tausend Euro.

    Mein Abarth 595: Competizione mit Pogea Monster + Stage 1 plus
  • Sehe ich auch so. Vergleichbare Autos werden auf mobile mit 10 - 12k angeboten. Händler VK wohlgemerkt.

    8 - 9k für Deinen sollte eigentlich möglich sein (ohne den Allgemeinzustand Deines Autos bewerten zu können). Auch wenn es eine sche*ß Zeit ist momentan. Alles ist teuer geworden und die Menschen haben weniger Geld zum ausgeben.

    Ich wünsch Dir für Dein Vorhaben viel Erfolg ;)

    Mein Abarth 595: Basis Modell aus 2018, ST-XA Gewinde, 10/15 mm Spurplatten, Scheibentönung, Sitztieferlegung und Sitzheizung :-)
  • Wenn es ( erstmal) nicht mehr passt dann weg damit. Auf keinen Fall 7k an Tuning in das Auto stecken. Hol dir was anderes ,tob dich aus.

    Irgenwann findest du vielleicht wieder zurück zum Abarth.

    Ich habe mittlerweile auch den Dritten. Dazwischen immer mal Pausen. Aber so richtig komme ich nicht davon los. Der ganze Flair an so nem aufgepumpten 500er Fiat ist einfach doch zu cool. Das können nicht viele Autos.


    Bei mir ist der Arbeit zwar mittlerweile ein Daily,aber ich habe auch noch andere Fahrzeuge. Da passt das schon.


    Ich würde erstmal richtig schön Fremdgehen. Und danach kannst du immer noch schauen ob dir die Kiste fehlt.

    Mein Abarth 500: 2013er Abarth 595 Competizione in perlmuttweiß mit MAK NTT in 7x17 ET29 und ST-X Gewindefahrwerk,---2015er Renault Trafic mit Camper-Selbstausbau,--2004er Subaru Impreza WRX in World Rally Blue,--2017er Ducati Monster 1200S
  • ich möchte auch noch meinen Senf dazu geben.

    Ich habe meinen Abarth 2017 mit 26 Jahren initial als Daily gekauft und ihn bis zum Motorschaden (den ich aktuell langsam repariere) auch so benutzt - als einziges Auto- für alles. Umzug, Urlaub, Arbeitsweg, pendeln, alles was anfällt. Fast 190tkm in knapp 8 Jahren (knapp 24tkm/Jahr im Schnitt) mit dem Abarth muss man erstmal machen. Ich hatte lange Zeit einen Arbeitsweg von 160-170km täglich, größtenteils Landstraße, bin aber auch viel zu meiner Familie gefahren, 400km AB einfach. Ich finde, das kann der Abarth alles sehr gut, besonders gemessen an dem was er im Unterhalt kostet! Direkt nach Garantieende war mein Einstieg ins Tuning und bin bis heute darauf hängen geblieben und ich bereue nichts!
    Allerdings habe ich keinen Vergleich zu Fahrzeugen anderer Hersteller was den Unterhalt betrifft. Nach dem Motorschaden habe ich einen Polo 6AW 115SP gekauft als neuen Daily. Mit dem bin ich auch super zufrieden, aber so gut wie er für ein Einsatzzweck ist so langweilig ist er zugleich. Ich mag ihn wirklich sehr, aber emotional ist nix los bei dem Karren. Einsteigen fahren - genau dafür hab ich ihn gekauft. Keine Emotionen, kaum Fahrspaß. Rational praktisch von vorne bis hinten.

    Ja, Autobahn ist nicht die Paradedisziplin eines Serienfahrzeugs, da muss ich dir Recht geben, und Wahrscheinlich hab ich mich so an meine ganzen Umbauten gewöhnt, dass ich vergessen habe wie ein Serienabarth fährt, aber ich denke du solltest ihn behalten und deinen Spaß damit haben solange du nicht aus Beispielsweise familiären Gründen (Frau, Kind, etc) dazu gezwungen bist ihn zu verkaufen.
    Nimm ein Fahrwerk und eine Stage 1, ggf mit LLK, und freu dich am Fahrspaß solange du kannst. Wenn du auf der AB gerne Tempomat möchtest ist das sehr verständlich, der war wenige Monate nach Kauf mein erstes Upgrade.

    Mein Abarth 695: XSR Yamaha Edition​ +Zemco-Tempomat +smoked Seitenblinker +305mm Brembo +langer 5.Gang +G-Tech Evo 240 LLK +G-Tech Evo200 Software +oberes Motorlager mit Street- Powerflexverstärkung +G-Tech Schaltwegsverkürzung +G-Tech GT550-ST114 +G-Tech Hitzeschutz +Depo Racing 4in1 +KW V3 +NukePerformance Öl-Catch Tank + bei knapp 188.000km ein Belüftungsloch im 2. Kolben ++neuer Daily Polo VI 116PS Serie :D
  • ich möchte auch noch meinen Senf dazu geben.

    Ich habe meinen Abarth 2017 mit 26 Jahren initial als Daily gekauft und ihn bis zum Motorschaden (den ich aktuell langsam repariere) auch so benutzt - als einziges Auto- für alles. Umzug, Urlaub, Arbeitsweg, pendeln, alles was anfällt. Fast 190tkm in knapp 8 Jahren (knapp 24tkm/Jahr im Schnitt) mit dem Abarth muss man erstmal machen. Ich hatte lange Zeit einen Arbeitsweg von 160-170km täglich, größtenteils Landstraße, bin aber auch viel zu meiner Familie gefahren, 400km AB einfach. Ich finde, das kann der Abarth alles sehr gut, besonders gemessen an dem was er im Unterhalt kostet! Direkt nach Garantieende war mein Einstieg ins Tuning und bin bis heute darauf hängen geblieben und ich bereue nichts!
    Allerdings habe ich keinen Vergleich zu Fahrzeugen anderer Hersteller was den Unterhalt betrifft. Nach dem Motorschaden habe ich einen Polo 6AW 115SP gekauft als neuen Daily. Mit dem bin ich auch super zufrieden, aber so gut wie er für ein Einsatzzweck ist so langweilig ist er zugleich. Ich mag ihn wirklich sehr, aber emotional ist nix los bei dem Karren. Einsteigen fahren - genau dafür hab ich ihn gekauft. Keine Emotionen, kaum Fahrspaß. Rational praktisch von vorne bis hinten.

    Ja, Autobahn ist nicht die Paradedisziplin eines Serienfahrzeugs, da muss ich dir Recht geben, und Wahrscheinlich hab ich mich so an meine ganzen Umbauten gewöhnt, dass ich vergessen habe wie ein Serienabarth fährt, aber ich denke du solltest ihn behalten und deinen Spaß damit haben solange du nicht aus Beispielsweise familiären Gründen (Frau, Kind, etc) dazu gezwungen bist ihn zu verkaufen.
    Nimm ein Fahrwerk und eine Stage 1, ggf mit LLK, und freu dich am Fahrspaß solange du kannst. Wenn du auf der AB gerne Tempomat möchtest ist das sehr verständlich, der war wenige Monate nach Kauf mein erstes Upgrade.

    Interessant, wie ist denn der Motorschaden entstanden? Oder halten die Motoren generell nur bis 200.000km?

  • 250-300tkm Sind eigentlich nicht unüblich. Bei guter Wartung und artgerechtem Umgang sind wesentlich mehr möglich.....

    Auch gut (!) getunt sind solche Laufleistungen nicht unmöglich.

    Ein Leben ohne Abarth ist möglich, aber völlig spaßlos..... :top:

    Mein Auto: Abarth 595 Custom, ....."Sondermodell Vi*gra", klein, blau, hart und potent :-D. 17" Abarth Trofeo mit Pirelli PZeroNero, 17" MSW 85 (white) mit Yokohama V701 und 16" Dezent-Winterräder; BMC Luftfilter; Forge Ansaugschlauch, G-Tech Hitzeschutzschild, Corsa-Paket; Shiftlight, AC-Short Shifter, J&M Plakete , Climair-Sonnenschutz,, Ragazzon H2 + Inoxcar Flexrohr in Edelstahl, Koni FSD v/h, Brembo gelocht v/h, rote Fischer-Stahlflex-Bremsleitungen, SCC Spurplatten 4x5mm, DNA-Heckstrebe, div. Covers von Paintmodz, Shiftlight, Pogea Stage 1, Philips Ultinon 6000 Boost LED, Beifahrerseitig Feuerlöscher, Schweisstuch und K**ztütenhalter.....das richtige Auto für studierende alte Säcke :-)
  • Die Ursache ist noch nicht eindeutig geklärt, ich will den defekten Motor später noch sezieren. Ich habe ausgehend vom Kühlmittelbehälter im 2. Zylinder ein Loch im Kolben, weggeschmolzen, Kerze weggeklingelt/klopft. Aufgetreten Nachts bei Volllast auf der leeren Autobahn. Hoher Ölverbrauch war bekannt, ein ähnlicher Schaden vorher schonmal aufgetreten. Beim ersten Mal hatte ich eine Einspritzdüse als Defekt diagnostiziert mittels Slowmo Videoaufzeichnung und alle Düsen ausgetauscht.
    War wohl nur ein halber Grund.

    Die Wahrscheinlichste Theorie ist, dass der Ölverbrauch über die Zylinder der Stein ist, der den Schaden ins Rollen gebracht hat. Öl im Brennraum erhöht die Abgastemperatur, verringert die Klopffestigkeit des Kraftstoffgemischs und durch eine ganz andere Verbrennungsgeschwindigkeit können lokal viel zu hohe Temperaturen entstehen. Das würde alles plausibel zutreffen. Zumal der Schadenstag nach viel normalem Betrieb nach langer Zeit mal wieder richtig lange voll auf die Fresse war.

    Mein Abarth 695: XSR Yamaha Edition​ +Zemco-Tempomat +smoked Seitenblinker +305mm Brembo +langer 5.Gang +G-Tech Evo 240 LLK +G-Tech Evo200 Software +oberes Motorlager mit Street- Powerflexverstärkung +G-Tech Schaltwegsverkürzung +G-Tech GT550-ST114 +G-Tech Hitzeschutz +Depo Racing 4in1 +KW V3 +NukePerformance Öl-Catch Tank + bei knapp 188.000km ein Belüftungsloch im 2. Kolben ++neuer Daily Polo VI 116PS Serie :D

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